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Burger-Feld, Hochdonn, Aebtissinwisch

1897 - Werften an der Burger Au in Burg in Dithmarschen

1897 Burg in Dithmarschen.
Farb-Lithographie mit fünf Miniaturen.
a) sh. Bild 3: Aussichtsturm.
b) Ortsmitte mit Petri Kirche und Apotheke.
c) Gemeindehaus am Holzmarkt.
d) Marktplatz mit Postgebäude.
e) sh. Bild 2: Werften an der Burger Au; vorne der Stapelplatz, hinter der Brücke im Zuge der Landstraße nach Wilster links die größere Werft Bruhn mit dem Schornstein der Schmiede, rechts die Werft Fack.
Burg war in früheren Zeiten, so wie auch die Stadt Wilster, ein Schifferort. Die kleinen Lastschiffe konnten von der Burger Au in die Holstenau/Wilsterau gelangen und von dort nach Wilster und zur Stör fahren. Nach dem Bau des NOK (damaliger Kaiser-Wilhelm-Kanal) ermöglichten Schleusen, auf diesen zu gelangen oder diesen zu queren (!). Über die Burger Au war vor dem Bau des NOK auch eine Passage durch den Kudensee und über den Büttel-Kudenseer Kanal nach Büttel und zur Elbe möglich.
Die in Burg gelegene Strecke der Chaussee von Wilster nach Burg heißt heute noch Hafenstraße.

Bildrechte: Kunstanstalt Wilhelm Schütz, Eisenach

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1898 - Blick über Burg, das Burger Feld, den Kaiser-Wilhelm Kanal in die Wilstermarsch

1898 Blick über Burg, das Burger Feld und den Kaiser Wilhelm Kanal in die Wilstermarsch.
Der Ort Burg in Dithmarschen erstreckt sich in Teilbereichen auch auf die Landschaft der Wilstermarsch nördlich von Äbtissinwisch.
Die alte Farb-Lithographie zeigt vom Aussichtsturm aus gesehen eine Totale von dem auf der Hohen Geest gelegenen schönen Ort und über den steil aus der Marsch aufsteigenden Klev hinweg zum Kaiser-Wilhelm-Kanal und in die Wilstermarsch.
Der heutige Nord-Ostsee-Kanal bzw. Kiel Kanal führte bis 1948 den Namen Kaiser-Wilhelm-Kanal);
der 1895 eröffnete Kanal unterbricht die Wilsterau und störte so die Jahrhunderte dauernden Schifffahrts- und die darauf basierenden Handelsbeziehungen zwischen Burg und der Stadt Wilster. Die Stadt Wilster als auch der Kirchort Burg waren beide sehr lange Zeit typische Schifferorte.
Die Wilsterau war in früheren Zeiten von ihrer Mündung am Kasenort an auf etwa 30 km Länge schiffbar, also bis weit in ihren Oberlauf, der bei Hademarschen entspringenden Holstenau. Erst ab dem Zusammenfluß der Holstenau mit der Burgerau führte die Wilsterau ihren Namen.
Auf der Lithographie sind außerdem noch abgebildet "Die HOHENZOLLERN mit dem Kaiser an Bord" sowie Wiehmann´s Hotel.

Bildrechte: Verlag H. Sötje, Burg
Bruno Bürger u. Ottilie, lithographische Anstalt, Leipzig
Anmerkung: Die AK stammt aus der Sammlung Frida von Holdt, geb. Haase, Wilster

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1898 - Blick von der Marsch und dem Burger Feld auf Burg in Dithmarschen

1898 Blick von der Marsch und dem Burger Feld auf Burg in Dithmarschen
Der Ort Burg in Dithmarschen erstreckt sich in Teilbereichen auch auf die Landschaft der Wilstermarsch bei Äbtissinwisch.
Die schöne alte Farb-Lithographie zeigt u.a. eine Totale des am Rand der steil aus der Marsch aufragenden Hohen Geest liegenden schönen Ortes - Blick etwa vom heutigen Nord-Ostsee-Kanal aus (bis 1948 führte der Kanal den Namen Kaiser-Wilhelm-Kanal);
der 1895 eröffnete Kanal unterbricht die Wilsterau und störte so die Jahrhunderte dauernden Schifffahrts- und die darauf basierenden Handelsbeziehungen zwischen Burg und der Stadt Wilster. Die Stadt Wilster als auch der Kirchort Burg waren beide sehr lange Zeit typische Schifferorte.
Die Wilsterau war in früheren Zeiten von ihrer Mündung am Kasenort an auf etwa 30 km Länge schiffbar, also bis weit in ihren Oberlauf, der bei Hademarschen entspringenden Holstenau. Erst ab dem Zusammenfluß der Holstenau mit der Burgerau führte die Wilsterau ihren Namen.

Bildrechte: Verlag H. Sötje, Burg

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1898 - Blick von der Wilstermarsch über den Kanal nach Burg

1898 Blick von der Wilstermarsch bei Äbtissinwisch über den heutigen Nord- Ostsee Kanal nach Burg in Dithmarschen.
Die an die Höhen des Kleves bei Burg in Dithmarschen angrenzende Niederung ist Teil des Landschaftsraumes Wilstermarsch.
Die alte Farb-Lithographie zeigt aus der Marsch bei Äbtissinwisch einen Blick über den seinerzeit Kaiser-Wilhelm Kanal genannten Kanal auf den am Rand der steil aus der Marsch aufragenden Hohen Geest liegenden schönen Ort.
Der 1895 eröffnete Kanal trennte die Wilsterau von ihren Quellflüssen Holstenau und Burgerau (Walburgsau).

Bildrechte: Verlag E. Thiessen, Burg in Dithmarschen

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1903 - Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde".
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“. Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule. Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben.
Noch in den 1950er Jahren fanden in dem heute schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen

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1903 - Blick vom Klev in Burg über die Wilstermarsch (SF)

1903 Blick vom Klev in Burg über die Wilstermarsch
Der steil aus der flachen ebenen Marsch aufsteigende Klev bei Burg bildet hier die Begrenzung des Urstromtales der Elbe und somit auch des Landschaftsraumes der Wilstermarsch.
Das Wort Klev führt sich zurück auf Kliff bzw. Klift = Klippe und bezeichnet einen Steilhang.
Tatsächlich ist entgegen der Beschriftung auf der Karte die Aufnahme nicht vom Aussichtsturm sondern vom Abhang der Geest (von „güst“ = leer, öde) aus gemacht worden.
Das Foto zeigt an der Burger Hafenstraße stehende Häuser; die Hafenstraße verläuft in Bildmitte von unten nach oben. Sie quert zentral die von rechts nach links verlaufende Burger Au (Wolburgsau), wo der Hafen und die kleinen Werften der alten Schiffersiedlung Burg lagen.
Ganz oben verläuft der zu der Zeit noch nicht von Anpflanzungen gesäumte Kaiser-Wilhelm Kanal (heutiger Nord- Ostsee Kanal) quer durch das Bild. Jenseits des Kanals die Wilstermarsch bei Äbtissinwisch.
Die anmoorige Marsch zwischen Klev und Kanal führt die Bezeichnung "Burger Feld".

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1904 - Burg in Dithmarschen - Blick von der Marsch auf den Ort

1904 Burg in Dithmarschen - Blick von der Marsch auf den Ort.
Das Kirchdorf Burg liegt auf dem aus der weiten flachen Marsch aufsteigenden Klev der Geest. Der als Klev bezeichnete Steilhang ist ein Kliff, welches in vorgeschichtlicher Zeit nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion am Rande der Hohen Geest entstandenen ist.
Seinen Namen hat der Ort nach der Bökelnburg, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg, deren mächtiger Rundwall heute noch beeindruckt.
Oben auf den Höhen der Geest die Mühlen von Bech (links) und Nagel. Zwischen den Bäumen ist ein an der Großen Bergstraße stehendes Haus zu erkennen; rechts die Petri Kirche mit dem Pastorat. Das langgestreckte Gebäude in Bildmitte wird aktuell von der Firma Heizungsbau Hennigsen genutzt; die anderen Häuser, vor allem die flachen Gebäude, sind abgebrochen, einige evtl. umgebaut. Vorn im Bild ist das Gelände der Gärtnerei Liebing zu erkennen, deren Ladengeschäft in der Waldstr. war.

Bildrechte: Kunstanstalt Hermann Ludewig, Leipzig

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1904 - Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal

1904 Die Burger Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal, den seinerzeitigen Kaiser-Wilhelm-Kanal.
Blick vom südlichen Kanalufer bei Äbtissinwisch auf den Fähranleger und das auf dem nördlichen Ufer liegende Burger Fährhaus. Ganz im Hintergrund die Höhen des Klev bei Burg mit der Windmühle auf dem Mühlenberg.
Zwei Fährprähme liegen links am Anlieger, während rechts eine Fähre gerade den Kanal quert.
Im Vordergrund links eine Seilwinde / Winsch, mit welcher die Fährprahme verholt werden konnten.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden seither durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders.
Die Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg ist heute eine freifahrende Fähre. Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier – so wie auf der Abbildung - Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1908 - Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1908 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde"
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“.
Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule.
Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben. Noch in den 1950er Jahren fanden in dem schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen

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1909 - Fähre Burg über den Kaiser-Wilhelm-Kanal (Ex)

1909 Fähre Burg über den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heutiger Nord- Ostsee Kanal)
Blick vom südlichen Kanalufer bei Äbtissinwisch auf den Fähranleger und die Fähre, auf welcher zwei Pferde-Fuhrwerke auf das Übersetzen warten.
Auf dem jenseitigen Ufer ist das Burger Fährhaus zu erkennen; ganz im Hintergrund die Höhen des Klev bei Burg mit der Windmühle auf dem Mühlenberg, ganz rechts der bewaldete Wall der ringförmigen Bökelnburg.
Im Vordergrund links eine Seilwinde / Winsch, mit welcher die Fährprahme verholt werden konnten.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden seither durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders.
Die Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg ist heute eine freifahrende Fähre. Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier – so wie auf der Abbildung - Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: Glückstadt & Münden, Hamburg
Aufgelegt wurde die Karte von Schütt´s Gasthof (Carl Rose) in Burg. Der Versender der Karte hat hier offenbar den Martinstag (11. November 1909) verbracht; er beklagt in seiner Botschaft zwar das Wetter, lobt aber - verziert mit einer Zeichnung - den Braten als herr-r-r-r-rlich!
Anmerkung: Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung

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1910 - Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanals mit einem Eimerkettenbagger

1910 Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (Nord- Ostsee Kanal) bei Hochdonn.
Der im Jahre 1895 nach achtjähriger Bauzeit in Betrieb genommene Kanal mußte wegen der rasch zunehmenden Schiffsgrößen bereits in den Jahren 1907 bis 1914 erstmalig vertieft und verbreitert werden.
Die Abbildung zeigt den Einsatz eines mit der Herstellung der Kanalböschung bei Hochdonn beschäftigten Eimerkettenbagger; das Erdreich wurde im ununterbrochenen Betrieb mittels der in „endloser“ Kette angeordneten Schürfkübel gefördert und in die Lorenbahn/Feldbahn befördert.
Bei dem abgebildeten Eimerkettenbagger handelt es sich um einen sogenannten Seitenschütter mit einem verschwenkbaren Förderausleger.

Bildrechte: Otto Hinrichs, Burg in Dithmarschen

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1912 - Gastwirtschaft beim südlichen Anleger an der Burger Fähre (Ex)

1912 Gastwirtschaft beim südlichen Anleger an der Burger Fähre.
Die als sogenannter Kanalhof bezeichnete Gastwirtschaft befand sich auf der Südseite des seinerzeit Kaiser-Wilhelm Kanal genannten Nord- Ostsee Kanals (NOK).
Betrieben wurde das Gasthaus von M. Schlüter.
Da leider beide Söhne des Wirt-Ehepaares im II. Weltkrieg gefallen waren, wurde der Betrieb der Gastwirtschaft nach dem Krieg nicht wieder aufgenommen. Das Gebäude wurde danach als Wohnhaus genutzt, bis es dann im Zusammenhang mit der ab 1965 schrittweise vorgenommenen Verbreiterung des Kanals beseitigt wurde.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden seither durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders.
Die Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg ist heute eine freifahrende Fähre. Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier – so wie auf der Abbildung - Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: Kunstanstalt H. Sonn, Hamburg
Anmerkung: Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung.

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1912 - Gastwirtschaft Kanalhof bei der Burger Fähre (SF)

1912 Gastwirtschaft Kanalhof beim südlichen Anleger an der Burger Fähre.
Die als sogenannter Kanalhof bezeichnete Gastwirtschaft befand sich auf der Südseite des seinerzeit Kaiser-Wilhelm Kanal genannten Nord- Ostsee Kanals (NOK).
Betrieben wurde das Gasthaus von M. Schlüter.
Da leider beide Söhne des Wirt-Ehepaares im II. Weltkrieg gefallen sind, wurde der Betrieb der Gastwirtschaft nach dem Krieg nicht wieder aufgenommen. Das Gebäude wurde danach als Wohnhaus genutzt, bis es dann im Zusammenhang mit der ab 1965 schrittweise vorgenommenen Verbreiterung des Kanals beseitigt wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarten befinden sich in der Sammlung Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1914 - Wachdienst am Kaiser-Wilhelm Kanal (Ex)

1914 Wachdienst am Kaiser-Wilhelm Kanal
Um im I. Weltkrieg den militärisch wichtigen Kanal vor Anschlägen und gegnerische Kommandounternehmen zu schützen, wurden an allen wichtigen technischen Einrichtungen - Schleusen, Brücken, Fähren, Lotsenstation usw. - Soldaten zum Wachdienst, sogenannte Kanalwache, abgeordnet.
Die Abbildung zeigt eine Gruppe Soldaten an der Fährstelle Burg über den Kaiser-Wilhelm Kanal (heutigen Nord- Ostsee Kanal).

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1915 - Dammrutschung an der Erdrampe zur Hochbrücke Hochdonn

1915 Dammrutschung an der Erdrampe zur Hochbrücke Hochdonn
Die erheblichen Dammrutschungen, verbunden mit einem Auftreiben der seitlich anstehenden Niedermoorflächen, entstanden im Verlauf der Schüttung der Erddämme im Rahmen der in den Jahren 1913 - 1920 erfolgten Baumaßnahmen zur Verlegung der Marschbahn über die Hochbrücke Hochdonn (die ursprünglich vorgesehene kürzere Bauzeit hatte sich infolge des WK 1914/18 verlängert).
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 hatte sich herausgestellt, dass die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war im dortigen Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens und der seinerzeitigen technischen Möglichkeiten von vornherein ausgeschlossen worden. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant.
Da der aufzuschüttende und zur Hochbrücke Hochdonn führende mächtige Damm verschiedene kleinere Verkehrswege und Gewässer durchschneiden würde, mußten für diese mehrere Unterquerungen vorgesehen werden. Diese Unterquerungen wurden vor Aufschüttung des Dammes in der Form von Viadukten errichtet (sh. ganz rechts in Bild 2).
Bei der Aufschüttung des Erddammes kam es im August des Jahres 1915 zu einem Grundbruch und zu erheblichen Abrutschungen der Dammböschung und zu Moorverdrängungen (sh. Bild 3).

Bildrechte: Verlag Otto Hinrichs, Burg

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1916 - Fährstelle Burg am Kaiser-Wilhelm-Kanal

1916 Fährstelle Burg am Kaiser-Wilhelm-Kanal
Blick vom südlichen Kanalufer an dem rechts erkennbaren Fährprahm (seinerzeit eine Kettenfähre) vorbei über den Kanal hinweg zu dem am nördlichen Ufer stehenden und auch noch heute bestehenden Fährhaus Burg.
Ein Kriegsschiff der Kaiserlichen Marine passiert auf dem Kaiser Wilhelm Kanal – dem heutigen NOK – die Fährstelle. Es handelt sich um eines der in den frühen 1890er Jahren gebauten Panzerschiffe der Brandenburg-Klasse, vermutlich die "Weißenburg".
Weitere Informationen zu der Schiffen der Brandenburg Klasse sind hier zu finden.
In die Ansichtskarte wurde das Schiff offenbar mit der Wasserspiegelung in die Szene an der Burger Fähre hineinkopiert; dieses ist auch daran zu erkennen, dass es nicht parallel zum Ufer im Kanal liegt, sondern das Heck zu weit nach Steuerbord zeigt.
Es gibt von diesem Motiv mehrere Versionen, auch koloriert, die von unterschiedlichen Verlagen herausgegeben wurden.

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg

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1916 - Fährstelle Burg am Kaiser-Wilhelm-Kanal (SF)

1916 Fährstelle Burg am Kaiser-Wilhelm-Kanal
Blick vom südlichen Kanalufer an dem rechts erkennbaren Fährprahm (seinerzeit eine Kettenfähre) vorbei über den Kanal hinweg zu dem am nördlichen Ufer stehenden und auch noch heute bestehenden Fährhaus Burg.
Ein Kriegsschiff der Kaiserlichen Marine passiert auf dem Kaiser Wilhelm Kanal – dem heutigen NOK – die Fährstelle. Es handelt sich um eines der in den frühen 1890er Jahren gebauten Panzerschiffe der Brandenburg-Klasse, vermutlich die \"Weißenburg\".
Weitere Informationen zu der Schiffen der Brandenburg Klasse sind hier zu finden.
In die Ansichtskarten (Bilder 1 bis 3) wurde das Schiff offenbar mit der Wasserspiegelung in die Szene an der Burger Fähre hineinkopiert; dieses ist auch daran zu erkennen, dass es nicht parallel zum Ufer im Kanal liegt, sondern das Heck zu weit nach Steuerbord zeigt.
Bild 4 zeigt zum Vergleich und aus einem etwas veränderten Aufnahmewinkel (deshalb das Fährhaus nicht erfassend) eine ähnliche und zu dem Zeitpunkt der Aufnahme reale Situation mit einem die Fährstelle passierenden Schlachtschiff der Brandenburg Klasse.

Bildrechte: Es gibt von der Ansichtskarte mit diesem Motiv mehrere Versionen, auch koloriert, die von unterschiedlichen Verlagen herausgegeben wurden, u.a. von Friedrich Voigt, Burg
Anmerkung: Die Abbildungen der vorgestellten Versionen wurden zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1922 - Die Burger Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal

1922 Die Burger Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal.
Blick vom südlichen Kanalufer bei Äbtissinwisch auf den Fähranleger und das auf dem nördlichen Ufer liegende Burger Fährhaus.
Ganz im Hintergrund die Höhen des Klev bei Burg.
Der Fährprahm liegt links am Anlieger, während zwei Frachtsegler (Ketsch oder Yawl) die Fährstelle passieren.
Im Vordergrund zwei Seilwinden / Winschen, mit welchen die Fährprahme verholt werden konnten.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden seither durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders. Die Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg ist heute eine freifahrende Fähre. Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier – so wie auf der Abbildung - Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1925 - Die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn

1925 Die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn.
Die Hochbrücke über den Nord- Ostsee Kanal dient dessen Überquerung im Zuge der Bahnstrecke der Marschbahn von Hamburg nach Westerland.
Die eindrucksvolle Konstruktion bildet optisch den nördlichen Abschluß der Landschaft Wilstermarsch. Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m.
Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Verlag Photo Lorenz, Burg in Dithmarschen

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1926 - Teures Land du, Doppeleiche; Paradies-Sprudel im Paradiestal (SF)

1926 Mineralquelle Paradiessprudel im Paradiestal
Teures Land du, Doppeleiche - unter einer Krone Dach
Up ewig ungedeelt
Sehr patriotisch ist die Reklame-Postkarte, mit welcher für die in den 1920er und 1930er Jahren im Burger Paradiestal von Johannes Martens betriebene Mineralquelle geworben wurde.
Das Paradiestal schneidet bei Burg/Dithmarschen tief in den Klev (von: Kliff) genannten Steilhang der Geest ein.
Die vom Druckwasser der Geest gespeiste und im Paradiestal gelegene Quelle nährte einen kleinen Bach, der zur Burger Au (Walburgsau) führte.
In früheren Zeiten hatte die Quellschüttung sogar ausgereicht, um einen Mühlenteich für den Betrieb einer Wassermühle zu speisen. Die im Paradiestal vorhanden gewesene Bosholter bzw. Bokholter (Buchholzer) Wassermühle besteht schon lange nicht mehr. Anfang des 19ten Jahrhunderts war der Müller Rathje Schmidt Betreiber der Mühle; er hatte am 12.10.1787 die aus Burg stammende Margaretha Martens geheiratet. Er stammte aus Bilsen bei Bramstedt, wo sein gleichnamiger Vater ebenfalls Müller war (beide sind Vorfahren des Begründers der Heimat-Seite mein-wilster).

Die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg/Dithmarschen

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