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Stadtpark in Wilster

1898 - Alter Friedhof - heutiger Stadtpark (SF)

1898 Alter Friedhof - heutiger Stadtpark SF
Der heutige Stadtpark wurde im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
Zur Nutzung als Friedhof war das Gelände mit Erde aufgefüllt worden, welche nördlich der Rumflether Mühle abgegraben wurde. Der Friedhof ist am 23.09.1604 eingeweiht worden. Seinen Zugang hatte er von der Wende an der Deichstraße her, wo auch die als Totenschauer bezeichnete alte Kapelle stand.
Vor 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Vier sehr alte Grabmale wurden danach vom jetzigen Stadtpark zum Friedhof in Bischof verbracht und dort in dessen Mitte um das an die Schleswig-Holsteinische Erhebung von 1848 erinnernde und heute leider nicht mehr bestehende Denkmal herum aufgestellt.
Rechts im Stadtpark steht das heute noch vorhandene Mausoleum der Etatsrätin Doos, einer ganz hervorragenden Wohltäterin der Stadt Wilster. Es sollte für die Stadt eine selbstverständliche Verpflichtung sein, Grabstätte und Umfeld in gebührender Weise zu pflegen - leider ist das nicht jederzeit so!

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1898 - Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark

1898 Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark
4-Bild Jugendstil Karte
links: Die an der Zingelstraße im Jahre 1897 errichtete Jugendstil-Villa Schütt des Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten in Europa.
mittig oben: Marktstraße; in der Vergangenheit hieß die heutige Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
mittig unten: Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt. Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
rechts: Der heutige Stadtpark wurde im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
Vor 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1899 - Stadt Mühle, Stadtpark, Johannisstraße, Marktstraße

1899 Stadt Mühle, Stadtpark, Johannisstraße, Marktstraße
Die Jugendstil Karte zeigt
links oben: die Stadt Mühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: Blick in den alten Kirchhof - den heutigen im Jahre 1907 angelegten Stadtpark.
mittig: die obere Schmiedestraße (dieser Abschnitt wurde früher „Johannisstraße“ genannt) mit Lübbes Gasthaus (später in den 1950ern und 1960ern zeitweilig Kino Central-Theater);
das linke Gebäude wurde später ersetzt durch das repräsentative Gebäude der Schlachterei Schlüter. Die gesamte Häuserzeile wurde 1974 Opfer des Wahns der Flächensanierung.
unten: die frühere Marktstraße (heute Op de Göten)

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

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1907 - Stadtpark, Eingang an der Wende

1907 Stadtpark, Eingang an der Wende
Blick von der Wende (hier hatten in früheren Zeiten die Fuhrwerke in der schmalen Deichstraße eine Wendemöglichkeit) in den Stadtpark.
Der Stadtpark der Stadt Wilster wurde im Jahre 1907 auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs angelegt, welches die Stadt Wilster von der Kirchengemeinde erworben hatte.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er ersetzt.
Der Park war früher in seinen Randbereichen deutlich gelungener als heute gestaltet und er wirkte abgeschlossener und kompakter.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1908 - Stadtpark

1908 Stadtpark
Blick von der Wende an der Deichstraße in den Stadtpark – den zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern; so im Hintergrund das Grabmal der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt; das Grabmal und seine Umgebung befinden sich 100 Jahre später in einem erbärmlichen und der Stadt Wilster nicht zur Ehre gereichenden Zustand.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

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1908 - Stadtpark

1908 Stadtpark
Blick von der Wende an der Deichstraße in den Stadtpark – den zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern. Nach dem Erwerb des Geländes durch die Stadt Wilster wurde der Stadtpark 1907 angelegt.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Der Weg von der Kirche zum Friedhof erfolgte durch den Bartholomäusgang, welcher in der Zeit vor 1800 als "Küvers Gang" bezeichnet wurde.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

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1908 - Stadtpark

1908 Stadtpark in Wilster
Blick von der Wende an der Deichstraße in den Stadtpark – den zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern.
Im Hintergrund das Grabmal der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt.
Auf der Rasenfläche links vor der Kastanie wurde später das 15.09.1929 eingeweihte Ehrenmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges errichtet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte mit leicht abweichender Beschriftung befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster.

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1908 - Stadtpark - der vormalige Friedhof

1908 Stadtpark - der vormalige Friedhof
Blick von der Wende an der Deichstraße in den Stadtpark – den zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern; so im Hintergrund das Grabmal der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt; das Grabmal und seine Umgebung befinden sich 100 Jahre später in einem erbärmlichen und der Stadt Wilster nicht zur Ehre gereichenden Zustand.
Auf der Rasenfläche links vor der Kastanie steht heute das 15.09.1929 eingeweihte Ehrenmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges; es wurde später umgestaltet zum Denkmal für die Opfer der beiden Weltkriege.

Bildrechte: Verlag Carl Göttsche, Wilster

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1908 - Stadtpark mit Kinderspielplatz

1908 Stadtpark mit Kinderspielplatz
Blick in den Stadtpark – den ehemaligen zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern; so im Hintergrund rechts das Grabmal der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt.
Ein Teil der Rasenfläche war seinerzeit als Kinderspielplatz ausgewiesen – dieser Ansatz wurde in den 1950er Jahren durch die Stadt Wilster und einen von ihr eingesetzten Parkwächter konterkariert, der sogar mit ihren Puppenwagen die Wege befahrenden kleinen Mädchen aus den Park wies. Erst nachhaltige Proteste aus der Elternschaft machten diesem Unfug ein Ende.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster


Die ergänzend beigestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1909 - Denkmal für den Dichter Johann Meyer im Stadtpark (SF)

1909 Denkmal für den Dichter Johann Meyer im Stadtpark;
das Geburtshaus des Dichters stand in der Neustadt.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so geehrten Dichter Blumen reichende aparte bronzene Mädchengestalt sowie die Leier wurden Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung.
Das Geburtshaus des vorwiegend in niederdeutscher Mundart seine Werke verfassenden Dichters stand in der Neustadt; das heute nicht mehr vorhandene Gebäude gehörte später zur Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe.
Hier findet sich mehr zur Biografie und Bibliografie Johann Meyer

Bildrechte: Carl Göttsche, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Silke Brenner, Freiburg

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1909 - Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark

1909 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Heimat-Dichter Johann Meyer wurde anläßlich dessen achtzigsten Geburtstag von der Stadt Wilster im Stadtpark aufgestellt, wo es jetzt seit über einhundert Jahren steht.
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren;
sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebr. Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Johann Meyer ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in die Dorfschule Jörl/Schleswig, danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter und studierte Theologie.

Bildrechte:
Bild 1: Verlag v. L. Behning, Wilster

Bild 3: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Es existieren mit fast identischem Foto ähnliche Versionen der Ansichtskarte;
die ergänzend vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1909 - Denkmal zu Ehren von Johann Meyer im Stadtpark

1909 Denkmal zu Ehren von Johann Meyer im Stadtpark
Zu seinem achtzigsten Geburtstag setzte die Stadt Wilster dem Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer – er ist am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus stand in der Neustadt – im Stadtpark ein Denkmal.
Die dem Dichter einen Strauß Blumen reichende aparte bronzene Mädchengestalt wie auch die bronzene Leier wurden in der zweiten Hälfte des II. WK entfernt und ebenso wie eine der Kirchenglocken eingeschmolzen und zur Fertigung von Granaten verwendet - Ausdruck des damaligen Ungeist!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster


Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

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1909 - Stadtpark

1909 Stadtpark
Partie im Stadtpark, dem vormaligen zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Im Hintergrund das Gebäude der damaligen Knaben-Schule (später Mittelschule, dann Schule am Stadtpark).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1909 - Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer a

1909 Stadtpark in Wilster - Denkmal für den Dichter Johann Meyer.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so Geehrten Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung

Bildrechte: C. Günther, Wilster
A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem und Verlagsliste Matthias Kohls, Harburg)

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Ansichtskarte mit dem identischen Motiv erschien 1917 in der Buchhandlung C.M. Hencke, Wilster. Die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1909 - Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer b

1909 Stadtpark in Wilster.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichters Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht. Die dem so Geehrten Blumen reichende bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung.
Die kolorierte Ansichtskarte mit dem Foto aus dem Jahr 1909 erschien 1917 in der Buchhandlung C.M. Hencke, Wilster

Bildrechte: C. Günther, Wilster
Reg. mein-wilster:1510 AK

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1909 - Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal
Idylle im Stadtpark, den früheren Friedhof der Stadt Wilster;
rechts im Hintergrund das in dem Jahre errichtete Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer mit der Blumen reichenden bronzenen Mädchengestalt, die leider Ende des II.WK eingeschmolzen wurde.
Hoch interessant ist die im Vordergrund erkennbare zweirädrige Kinderkarre mit rückseitigen Stelzen; die Handhabung dieses eigenwilligen Gefährts verlangte dem Kindermädchen sicherlich einiges Geschick ab.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem und Verlagslisten Matthias Kohls, Harburg)
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster.

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1909 - Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal b

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal
Idylle im Stadtpark, dem früheren Friedhof der Stadt Wilster;
rechts im Hintergrund das in dem Jahre errichtete Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer mit der Blumen reichenden bronzene Mädchengestalt, die leider Ende des II.WK eingeschmolzen wurde.
Hoch interessant ist die im Vordergrund erkennbare zweirädrige Kinderkarre mit rückseitigen Stelzen; die Handhabung dieses eigenwilligen Gefährts verlangte dem Kindermädchen sicherlich einiges Geschick ab (sh. Detail Bild 2).

Bildrechte: C. Günther, Wilster
in C.M. Hencke´s Buchhandlung, Wilster, erschien die kolorierte Version 1917

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1909 - Stadtpark und damalige Knaben-Schule, spielende Kinder

1909 Stadtpark und damalige Knaben-Schule, spielende Kinder
Partie im heutigen Stadtpark, dem ehemaligen (zweiten) Friedhof der Stadt Wilster;
eine größere Gruppe spielender Kinder hat für den Photographen Aufstellung bezogen.
Erst im Jahre 1907 kaufte die Stadt das Gelände von der Kirchengemeinde und gestaltete es zum Stadtpark um.
Im Hintergrund die 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
An der Straße Landrecht wurde 1898 der Neubau einer Mädchenschule errichtet; 1914 wurde dann daneben eine Knaben-Schule errichtet. Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1909 - Stadtpark und damalige Knaben-Schule, spielende Kinder SF

ca. 1909 Stadtpark und Gebäude der heutigen "Schule am Stadtpark"
Blick in den Stadtpark – den ehemaligen zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern.
Die Stadt Wilster hatte die Fläche des heutigen Stadtparks im Jahre 1907 von der Kirchengemeinde gekauft und sie zum Stadtpark umgestaltet.
Ein Teil der Rasenfläche war seinerzeit als Kinderspielplatz ausgewiesen – dieser Ansatz wurde in den 1950er Jahren durch die Stadt Wilster und einen von ihr eingesetzten Parkwächter konterkariert, der sogar mit ihren Puppenwagen die Wege befahrenden kleinen Mädchen aus den Park wies. Erst nachhaltige Proteste aus der Elternschaft machten diesem Unfug ein Ende.
Im Hintergrund die 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
An der Straße Landrecht wurde 1898 der Neubau einer Mädchenschule errichtet; 1914 wurde dann daneben eine Knaben-Schule errichtet. Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1910 - Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark (SF)

1910 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Heimat-Dichter Johann Meyer wurde anläßlich dessen achtzigsten Geburtstags von der Stadt Wilster im Stadtpark aufgestellt, wo es jetzt seit über einhundert Jahren steht.
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren;
sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebr. Lübbe) stand in der Neustadt.

Einen Eindruck von den damaligen Zeitumständen verrät uns die Schreiberin der Karte. Sie berichtet davon, daß die angehenden Konfirmanden - die beiden letzten Schulklassen - einen Ausflug von Wilster nach Kasenort durchgeführt hätten. Wie wohl die Reaktion heutiger Wilsteraner Schüler bei der Ankündigung eines derartigen Zieles wäre?

Bildrechte: Verlag v. L. Behning
Anmerkung: Die vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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