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Bürger-Schützen-Gilde

1900 - Marktplatz, angetretene Bürger-Schützen-Gilde

1900 angetretene Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Marktplatz
Die Mitglieder der Bürger-Gilde haben sich, beobachtet von zahlreichen Zuschauern, auf der westlichen Seite des Marktplatzes aufgestellt. Die Mauern der Kirche sind am oberen Bildrand zu erkennen.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen. Es ist der Gilde zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.
"Uniform" und Ausrüstung der Gilde-Brüder besteht aus weißer Hose und schwarzem Jacket, Zylinder mit Kokarde in den Farben des Landes Schleswig-Holstein und einem mit Blumen geschmückten Holzgewehr.
Zum jährlichen Gildefest gehören unter anderem der vorbereitende Exerzierabend, der Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen) und der Festball.
Mehr erfahren kann man auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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Neu! 1907 - Feier der Bürger Schützen Gilde Wilster - Funktionsträger rauchen aus langstieligen Tonpfeifen

1907 Feier der Bürger Schützen Gilde Wilster - Funktionsträger rauchen aus langstieligen Tonpfeifen
Funktionsträger der Gilde rauchen gemeinsam aus langstieligen Tonpfeifen.
Die Bürger-Schützen-Gilde in Wilster ist eine der ältesten Gilden in Schleswig-Holstein. Sie führt sich zurück auf die "broderscopp des Hilghen Lichnames der schutten", welche bereits im Jahre 1380 genannt wurde. Gilden waren früher in der Art von Versicherungen freiwillige Vereinigungen der Bürger zum gegenseitigen Schutz; sie pflegten auch die Geselligkeit untereinander sowie Belange der Tradition. In letzteren bestehen heute noch Anspruch und Aufgabe der Bürgergilde, wie sie in Wilster abkürzend genannt wird.
Die Wilsteraner Bürger Schützen Gilde griff seinerzeit die historische Handhabung des Rauchens aus langstieligen Tonpfeifen wieder auf, indem bei Treffen ihrer Funktionsträger das gemeinsame Rauchen aus den Tonpfeifen gepflegt wurde.
"Seit dem 17. Jh. waren die langen weißen Tonpfeifen der Holländer weit verbreitet. In der Wohnstube hatte man ein "Pfeiffenreck" an der Wand, ein Bord, auf dem eine Anzahl Pfeifen in Halterungen lag. Einem Gast bot man eine von ihnen an, die er aus dem auf dem Tisch stehenden Tabakstopf füllen durfte. An dem mit Glut gefüllten Kohlenbecken entzündete er ein Schwefelholz, mit dem er seine Pfeife in Brand setzte. War die Pfeife ausgeraucht, so brach der höfliche Gast das Stück des Stieles ab, das er im Mund gehabt hatte, und die Pfeife kam zurück an ihren Platz im Pfeifenreck, jedenfalls, solange sie hierzu noch lang genug war. Von diesem Brauch rühren die vielen Kalkstummel her, die man an manchen Orten findet, wohin sie im Abfall oder Müll gelangt sind."
Quelle: Detlefsen Museum, Glückstadt

Bildrechte. nicht bekannt

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1920 - Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde)
Die Mitglieder der Bürger Gilde sind auf dem Festplatz am Colosseum angetreten, um die Kunst der Fahnen Schwenker zu bewundern.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine dreieinhalb Jahrhunderte alte Tradition. Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die Farben der heute genutzten vier Flaggen geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt.
Gegenüber früheren Jahren ist bei vier Fahnenschwenkern die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.
Zum Fest der Bürger-Gilde stand häufig neben Schieß- und Süßigkeitsbuden auch ein Karussell auf dem Festplatz, damit auch die Kinder ihr Vergnügen hatten. Manch einer der Gilde-Brüder machte sich seinerzeit das Vergnügen, den Kindern eine "Freifahrt für alle" auf dem Karussell zu spendieren.

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich Ludwig Behning, Wilster

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1920 - Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde vor dem Alten Rathaus

ca. 1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) vor dem Alten Rathaus
Repro einer alten Ansichtskarte
Vor dem Alten Rathaus in der Marktstraße – der heutigen Op de Göten – zeigen beim Fest der Bürger-Gilde die Fahnenschwenker der angetretenen Gilde und zahlreichen Zuschauern ihre Künste.
Links das heute leider nicht mehr bestehende Alte Balkenhaus, davor eine Schott´sche (Schottische) Karre.
Von ihrer leichten einspännigen Kutsche (bis in die 1950 Jahre ein häufiges Fahrzeug der ländlichen Bevölkerung) genießen Personen ihren Logenplatz.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1920 - Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde, Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde), Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche
Das Fahnenschwenken bei der Bürger-Schützen-Gilde hat eine sehr alte Tradition. Zum jährlichen Gildefest gehören weiterhin der vorbereitende Exerzierabend, des Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen - der Papagoye war der bunte Papagei) und der Festball.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.

Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster

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1925 - marschierende Bürger-Schützen-Gilde am Markt (SF)

1925 marschierende Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) am Markt
Am Geschäftshaus von J.P.T. Andersen Söhne vorbei marschiert der Festumzug der Bürger Gilde an der Einmündung der Marktstaße (heutige Op de Göten) vorbei zur Deichstraße.
Von allen Häusern grüßen die Schleswig-Holstein Flaggen.
Im Hintergrund geht der Blick in den Kohlmarkt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich im Besitz von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

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1926 - Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz a

1926 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde)
Die Mitglieder der Bürger-Schützern-Gilde sowie zahlreiche Passanten haben sich in weitem Rund auf der westlichen Seite des Marktes aufgestellt, um die Künste der Fahnenschwenker zu beobachten.
Zum jährlichen Gildefest gehören weiterhin der vorbereitende Exerzierabend, des Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen) und der Festball.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine dreieinhalb Jahrhunderte alte Tradition.
Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die Farben der heute genutzten vier Flaggen geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt.
Gegenüber früheren Jahren ist die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.
Zu dieser Tradition der Gilde findet sich mehr auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1926 - Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz b

1926 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Marktplatz.
Im Hintergrund geht der Blick in die Zingelstraße, die vormalige Schul Straße.
Die Mitglieder der Gilde sowie zahlreiche Passanten haben sich in weitem Rund auf der westlichen Seite des Marktes aufgestellt, um die Künste der Fahnenschwenker zu beobachten.
Zum jährlichen Gildefest gehören weiterhin u.a. der vorbereitende Exerzierabend, des Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen) und der Festball.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine dreieinhalb Jahrhunderte alte Tradition. Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die Farben der heute genutzten vier Flaggen geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt. Gegenüber früheren Jahren ist die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.

Bildrechte:Ludwig Behning, Wilster

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1937 - Ochse am Spieß für die Bürger Schützen Gilde

1937 "Ochse am Spieß" für die Bürger-Gilde
Offenbar „Ochsen am Spieß“ sollte es nachweislich des umseitigen und launig in Versform gehaltenen plattdeutschen Textes bei einer Veranstaltung der Bürgergilde Wilster geben.
Mit dem bekränzten und als „Bradenspenner“ ausersehenen Opfer posieren offenbar der liefernde Landwirt, der Viehhändler, der Schlachter und Honoratioren der Bürger-Gilde.
Das Foto ist möglicherweise im Stadtpark aufgenommen worden; bei den Stallungen die Viehhändlers Johannes Ruge am Bartholomäus-Gang befand sich eine Viehwaage.

Bildrechte: nicht bekannt

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1950 - Zeremonie der Bürger-Schützen-Gilde in der Schmiedestraße

ca. 1950 Zeremonie der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde)
Eine Delegation der Bürger-Schützen-Gilde ist vor dem Haus des langjährigen Gildeschreibers, des Malermeisters Karl Huusfeldt, in der Schmiedestraße angetreten.
Der im Eingang stehende Hausherr trägt offenbar die Königskette der Gilde, obwohl er gemäß einer vorliegenden Aufstellung der Wilsteraner Gildekönige diese Würde nie errungen hat (möglicherweise stammt das Foto aus dem Jahr 1949, als nach den durch den Weltkrieg bestimmten Umständen erstmals das Gildefest nach zehnjähriger Unterbrechung wieder gefeiert wurde.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

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1963 - Neues Rathaus, Bürger-Schützen-Gilde, Bürgermeister Willi Oxwang

1963 Neues Rathaus, Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde), Bürgermeister Willi Oxwang
Der hauptamtliche Bürgermeister der Stadt Wilster, Willi Oxwang (* 03.04 1900, + 03.10.1993; er war von 1947 - 1963 Bürgermeister) begrüßt mit dem Landrat des Kreises Steinburg, Peter Matthiessen, von der Rathaustreppe die vor dem Neuen Rathaus angetretene Bürger-Schützen-Gilde;
als Stadtsoldat präsentiert der Schustermeister Hubert Tönsing das mit Blumen geschmückte hölzerne Gewehr.
Die uralte Bürger-Schützen-Gilde wurde im alten Ratsbuch der Stadt Wilster bereits 1380 erwähnt; ihre Satzung aus 1426 liegt im Original vor.

Bildrechte: nicht bekannt

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1985 - Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz

1985 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) hat eine dreieinhalb Jahrhunderte Jahre alte Tradition.
Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die vier Flaggenfarben geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt.
Gegenüber früheren Jahren ist die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.
Im Hintergrund die Gebäude der Verbandssparkasse.
Zu dieser Tradition der Gilde siehe mehr auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Bildrechte: Foto Behmer, Wilster


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