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Zingelstraße, Villa Schütt

1865 - Schul-Straße - heutige Zingelstraße - mit vielen Personen

1865 Personen in der Schul-Straße - der heutigen Zingelstraße
Wilster verdankt viele Photographien aus der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts dem damals in Wilster ansässigen Photographen Hans-Peter Mohr.
Dieser fertigte nicht nur viele Aufnahmen von Straßen und Plätzen, sondern war auch bemüht, Personen mit auf das Bild zu bringen - angesichts der damaligen Möglichkeiten der Photographie mußten die Abgebildeten hierfür einige Disziplin aufbringen.
Die abgebildete Personengruppe steht in der heutigen Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Am unteren Ende der Straße ist das repräsentative Wohnhaus der Familie Görries erkennbar; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Marcus Schütt errichtet.

Foto: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1865 - Schul-Straße - heutige Zingelstraße - mit vielen Personen b

1865 Schulstraße, heutige Zingelstraße
Personen in der Schul-Straße - der heutigen Zingelstraße
Wilster verdankt viele Photographien aus der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts dem damals in Wilster ansässigen Photographen Hans-Peter Mohr.
Dieser fertigte nicht nur viele Aufnahmen von Gebäuden, Straßen, und Plätzen, sondern war auch bemüht, Personen mit auf das Bild zu bringen - angesichts der damaligen Möglichkeiten der Photographie mußten die Abgebildeten hierfür einige Disziplin aufbringen.
Die abgebildete Personengruppe steht in der heutigen Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Am unteren Ende der Straße ist das repräsentative Wohnhaus der Familie Görries erkennbar; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Marcus Schütt errichtet.

Foto: Hans-Peter Mohr, Wilster

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1870 - Schul-Straße - heutige Zingelstraße

1870 unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke.
Der Verlauf des ehemaligen und 1925 verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1870 - Schul-Straße - unterer Bereich der heutigen Zingelstraße

1870 unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße stand das repräsentative Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1870 - Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße

1870 Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße.
Unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß. Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Die Bezeichnung Zingel kommt von „cingulum“ und bezeichnet den „Gürtel“ aus Mauern, Wällen und Stadtgräben, mit welchem sich im Mittelalter die Städte schützten.
Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.
Interessant ist auch, dass das Gebiet jenseits des „Zingel“ seinerzeit noch zur Gemeinde Landrecht gehörte.
Aus dem Stadtplan von 1775 (sh. dazu daraus den Ausschnitt Bild 2) ist die vormalige bauliche Situation gut erkennbar; ganz oben in der Mitte am Kartenrand das Wohnhaus Görries.

Bildrechte: vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster

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1880 - Südwestseite des Marktplatzes, Zingelstraße, Kirche St. Bartholomäus

1880 Häuser an der südwestlichen Seite des Marktplatzes sowie Blick in die damalige Schulstraße - heutige Zingelstraße.
Ganz vorne links das Haus von J.J. Oesau, in welchem vermutlich zu der Zeit eine Gaststätte betrieben wurde; das Haus wurde später von Kaufmann Christian Haack übernommen;
dann „Nissens Gasthof“; danach wurde das Haus als Hotel „Stadt Hamburg“ geführt;
am Eingang zum Bartholomäusgang zum Stadtpark steht eine Schott´sche Karre (eigentlich:Schottische Karre), wie sie bis weit in die 1950er Jahre vielfach in Wilster genutzt wurde;
das folgende Haus ist die Gaststätte „Zur Börse“ von Ruge;
dann das Geschäftshaus der Textilhandlung August Voss - die beiden letzteren Häuser sind heute mit vorbildlich restaurierten Giebelfronten Teil des Geschäftshauses Reese;
die folgenden Gebäude wurden später, zum Teil mehrmals, durch Neubauten ersetzt (heute Teile der Gebäude der Westholsteinischen Bank).
Im Hintergrund geht der Blick in die damalige Schulstraße - die heutige Zingelstraße.
Ganz rechts ist der mächtige Turm der Kirche St. Bartholomäus zu erkennen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1897 - Markt , Marktstraße (Op de Göten), Villa Schütt, Kohlmarkt

1897 Markt , Marktstraße (Op de Göten), Villa Schütt, Kohlmarkt
rechts: Blick vom Kirchturm auf die westliche Häuserzeile am Markt. Die Fassaden der Häuser sind auch heute noch, einhundert Jahre später, gut erkennbar.
Mittig: die 1897 im Jugendstil erbaute Villa Schütt des damaligen Leder-Fabrikanten.
Die schönen bunten bleiverglasten Fenster der Villa zeugen auch weit über 100 Jahre später von Wohlstand und Handwerkskunst. Sie wurden 2011 restauriert
Rechts: Blick in die damalige Marktstraße (heutige „Op de Göten“) mit dem an der Ecke zur Deichstraße stehenden Hotel Wilster-Marsch-Haus; das Gebäude wurde bei dem Terror-Angriff anglo-amerikanischer Bomber während des II: Weltkrieges stark beschädigt. Im Hintergrund steht noch das Vorgängergebäude am Standort des 1909 errichteten Gebäudes der späteren „Westbank“.
Unten: Blick vom Markt in den Kohlmarkt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1898 - Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark

1898 Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark
4-Bild Jugendstil Karte
links: Die an der Zingelstraße im Jahre 1897 errichtete Jugendstil-Villa Schütt des Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten in Europa.
mittig oben: Marktstraße; in der Vergangenheit hieß die heutige Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
mittig unten: Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt. Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
rechts: Der heutige Stadtpark wurde im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
Vor 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1902 - Blick vom Kirchturm in nordwestliche Richtung

1902 Blick vom Turm der St. Barholomäus Kirche in nordwestliche Richtung nach Rumfleth
Im Hintergrund die Rumflether Mühle und die Gebäude der Lederfabrik von Falk & Schütt an der Rumflether Straße.
In Bildmitte ist die im Jahre 1896 errichtete Villa des Lederfabrikanten Schütt zu erkennen.
Links im Vordergrund die Häuser der Zingelstraße mit dem Lehrer-Wohnhaus.
In dem Gebäude mit dem flach geneigten Dach war später (nach 1903) das Atelier des Fotographen Ludwig Behning untergebracht.
Im Mittelgrund rechts ragt das markante Dach des „Trichter“ am Colosseum über die Bäume.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

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1903 - Colosseumplatz - Platz am Colosseum

1903 Colosseumplatz - Platz am Colosseum
Das Gelände des ehemaligen Michaelsen´schen Gartens ist Garten und Festplatz am Colosseum; auf ihm fand seit über einem Jahrhundert an jedem ersten Wochenende im August der Wilster Jahrmarkt – „der größte der Westküste“ – statt.
Auf dem Schlackenplatz führte der Sportverein Alemannia von 1904 bis in die 1950er Jahre seine Fußballspiele durch – zu der Zeit stand noch eine Reihe der Bäume der kleinen Allee.
Rechts im Bild die „Villa Schütt“ des Wilsteraner Lederfabrikanten.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf., Inh. L. Behning, Wilster

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1903 - freiwillige Sanitäts-Kolonne Wilster

1903 Übung der Sanitätskolonne Wilster aus Anlaß ihres 25-jährlichen Bestehens.
Der Verein vom Roten Kreuz in Wilster war am 15. März 1878 auf Initiative von Chefarzt Dr. Karl Gustav Adolf Werner gegründet worden.
Zu ihrem fünfundzwanzigjährigen Bestehen fand eine große Übung auf dem Platz am Colosseum statt. Die Ansichtskarte zeigt die Freiwillige Sanitäts-Kolonne Wilster, angetreten mit ihren Tragen, bei einer Übung im Bereich der Bahnstrecke nach Brunsbüttelkoog.
Die im Portrait abgebildete Person ist der Übungsleiter Dr. Fritz Carlau, welcher bis 1915 das Krankenhaus Menckestift leitete.
Siehe dazu: Deutsches Rotes Kreuz, Wilster.
Im Hintergrund ist die im Jahre 1897 errichtete Jugendstil-Villa des Wilsteraner Lederfabrikanten Schütt zu erkennen.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Mehr zum Ablauf der DRK Übung findet sich in der unten aufrufbaren Datei.

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1908 - Zingelstraße, die damalige Schulstraße

1908 Zingelstraße, die damalige Schulstraße
Blick von der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes in die heutige Zingelstraße, die seinerzeit noch (bis 1930) Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule (am Ende der Straße links, hier nicht erkennbar) als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen (links das große Haus mit der zur Straße hin gewandten Traufseite) an dieser Straße;
Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben (den Zingel) führte.
Links der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeldt (später Weidemann, Rost, Eul);
der Pferdekopf über dem Schild weist auf die Ausspann-Möglichkeit hin.
Der Kringel über dem Eingang des folgenden Hauses verweist auf die hier seinerzeit von Friedrich Schöne betriebene Conditorei mit Café.
Rechts das Gast- und Logierhaus von Hermann Stücker.
Am Ende der Straße steht die 1896 erbaute „Villa Schütt“ (Schütt´sche Villa) des Lederfabrikanten Schütt.

Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster

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1909 - Gast- und Logierhaus

1909 Gast- und Logierhaus "Schweizerhalle" am Markt, Ecke Zingelstraße.
In der westlichen Ecke des Marktes an der Einmündung der Zingelstraße - sie führte seinerzeit den Namen Schulstraße - steht der Gasthof von Hermann Stücker. Der Besitzer steht in der Tür seines Lokals, vor welchem ein Kutscher mit einer einspannigen einachsigen Kutsche (Tilbury) Halt gemacht hat. Hermann Stücker war auch als Viehhändler tätig; die zugehörigen Stallungen befanden sich an der Zingelstraße. Nach ihm übernahmen sein Sohn Karl Stücker und dann dessen Tochter Hilge, verheiratet mit Egon Hoinke, den Betrieb.
Links geht der Blick in die heutige Zingelstraße, an deren Ende die 1897 für den Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ errichtete repräsentative Jugendstil-Villa gelegen ist.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1909 - Gast- und Logierhaus Schweizerhalle am Markt

1909 Gast- und Logierhaus "Schweizerhalle" am Markt, Ecke Zingelstraße.
In der westlichen Ecke des Marktes an der Einmündung der Zingelstraße - sie führte seinerzeit den Namen Schulstraße - steht der Gasthof von Hermann Stücker. Der Besitzer steht in der Tür seines Lokals, vor welchem ein Kutscher mit einer einspannigen einachsigen Kutsche (Tilbury) Halt gemacht hat.
Hermann Stücker war auch als Viehhändler tätig; die zugehörigen Stallungen befanden sich an der Zingelstraße.
Nach ihm übernahmen sein Sohn Karl Stücker und dann dessen Tochter Hilge, verheiratet mit Egon Hoinke, den Betrieb.
Links geht der Blick in die heutige Zingelstraße, an deren Ende die 1897 für den Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ errichtete repräsentative Jugendstil-Villa gelegen ist.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1911 - Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße

1911 Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße
Vor einhundert Jahren betrieb Friedrich Schöne im Hause Schulstraße 2 (der heutigen Zingelstraße) eine Konditorei mit einem angeschlossenen Café.
Nachweislich einer anderen und aus der Zeit stammenden Ansichtskarte war über dem Eingang des Hauses ein Kringel als Zeichen der Bäcker angebracht; der Firmeninhaber arbeitete offenbar nicht nur als Konditor sondern ging auch dem Gewerbe eines Bäckers nach.
Das Café wurde etwas später ausgelagert in ein neu errichtetes Gebäude, welches zwei Bauplätze oberhalb in dem bereits zum Markt gehörigen Bereich stand. Die Backstube blieb jedoch weiterhin im Hause Schulstraße (Zingelstraße) 2.
Das am Markt im Stil des Klassizismus errichtete Gebäude des "Café Schöne" wurde Anfang der 1970er Jahre leider auf Veranlassung der Verbandssparkasse Wilster abgebrochen, Überlegungen und Anstrengungen zur Erhaltung zumindest der schönen Fassade wurden nicht angestellt – ein stilloser Frevel am Wilsteraner Stadtbild!

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1912 - Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße

1912 Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße
Vor einhundert Jahren betrieb Friedrich Schöne im Hause Schulstraße 2 (der heutigen Zingelstraße) eine Konditorei mit einem angeschlossenen Café.
Entsprechend den aus der karte ersichtlichen Reklametafeln wurde in dem Café auch "Frische Bouillon" und "Stollwerck Schokolade" angeboten.
Das Café wurde etwas später ausgelagert in ein neu hergerichtetes klassizistisches Gebäude, welches zwei Bauplätze oberhalb in dem bereits zum Markt gehörigen Bereich stand. Die Backstube blieb jedoch weiterhin im Hause Schulstraße (Zingelstraße) 2.
Das am Markt bezogene Gebäude des "Café Schöne" wurde Anfang der 1970er Jahre leider auf Veranlassung der Verbandssparkasse Wilster abgebrochen, Überlegungen und Anstrengungen zur Erhaltung zumindest der schönen Fassade wurden nicht angestellt – ein stilloser Frevel am Wilsteraner Stadtbild!

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1913 - Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt

1913 Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Der vordere Teil der Straße hieß sehr lange (bis in die 1930er Jahre) Schulstraße, denn an ihm stand die von der Kirchengemeinde gegründete und betriebene Große Stadtschule, deren Gebäude 1771 erneuert und 1804 neu aufgeführt wurden;
die Gebäude, welche auch die Lehrerwohnungen enthielten, stehen heute noch.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1913 - Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt (SF)

1913 Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Der vordere Teil der Straße hieß sehr lange (bis in die 1930er Jahre) Schulstraße, denn an ihm stand die von der Kirchengemeinde gegründete und betriebene Große Stadtschule, deren Gebäude 1771 erneuert und 1804 neu aufgeführt wurden;
die Gebäude, welche auch die Lehrerwohnungen enthielten, stehen heute noch.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1915 - Gaststätte Deutscher Hof

1915 Gaststätte Deutscher Hof am Markt.
Das Schild über der Einfahrt wies auf die Ausspann-Möglichkeit für Fuhrwerke hin, was seinerzeit für viele Gasthöfe eine notwendige Einrichtung war, um den vielfach mit Pferdekutschen anreisenden Gästen den hierfür notwendigen Service bieten zu können.
Die Gaststätte „Deutscher Hof“ von Christian Schlotfeldt lag an der nordwestlichen Ecke des Marktes bei der Einmündung der Zingelstraße, welche seinerzeit noch Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen an dieser Straße.
Der vormalige „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeld (später Weidemann, Arthur Rost, Hermann Eul) wurde zuletzt von dem Letztgenannten unter dem Namen „Zur Eule“ geführt. Das Gebäude besteht heute nicht mehr.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1915 - Zingelstraße (damalige Schulstraße), nordwestliche Ecke des Marktes

1915 Zingelstraße, nordwestliche Ecke des Marktes
Nordwestlichen Ecke des Marktplatzes mit Blick in die heutige Zingelstraße, die seinerzeit noch Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule (am Ende der Straße links, hier nicht erkennbar) als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen (links das Haus mit der langen zur Straße hin gewandten Traufseite) an dieser Straße;
Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben (den Zingel) führte.
Anzumerken ist hier, daß "Singel" in der Niederländischen Sprache für einen "Ringgraben" steht. Es liegt daher nahe, daß der alte Name der Zingelstraße aus der Zeit der niederländischen Kolonisation der Wilstermarsch stammt und daher so alt ist wie die Ansiedlung Wilster selbst.
Links an der Einmündung der Zingelstraße der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeldt (später Weidemann, Rost, Eul); der Pferdekopf über dem Schild weist die mit der Kutsche oder dem Gespann anreisenden Gäste auf die Ausspann-Möglichkeit für die Pferde hin.
Rechts das Gast- und Logierhaus von Hermann Stücker (später Stückers Hotel).
Das Haus links mit der wunderschönen klassizistischen Fassade – man sah es schon von der unteren Burger Straße – wurde in kaum nachvollziehbarer Weise in den 1970er Jahren nach seinem Erwerb durch die Verbandssparkasse Wilstermarsch beseitigt; die Möglichkeit der Erhaltung der schönen Fassade ist offenbar nicht einmal geprüft worden – dieser geradezu frevelhafte Eingriff in das optische Erscheinungsbild des Häuser-Ensemble des Marktplatzes führte zur Einschaltung des Landes-Konservators, wonach dann zumindest die Erhaltung des links davon stehenden Gebäudes (hier nicht im Bild) erreicht werden konnte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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