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Brokdorf an der Elbe

Neu! 1935 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf

1935 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd Holländer).
Aus Sicht der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unverstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde.
Die Brokdorfer Mühle war eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches; die Windmühle wurde 1940 abgebrochen.

Bildrechte: Hans Elias, Itzehoe
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Neu! 1976 Brokdorf - Demonstration gegen den Bau des Kernkraftwerkes

30.10.1976 Brokdorf - Demonstration gegen den Bau des Kernkraftwerkes Brokdorf
Am 30. Oktober 1976, nur vier Tage nach dem von den Kritikern eines Kernkraftwerkes Brokdorf als "Nacht- und Nebelaktion" bezeichneten und vom damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Stoltenberg angeordneten "Sofortigen Vollzug" und der Absperrung des vorgesehenen Baugeländes durch starke Polizeikräfte, kam es vor Ort zu einer Demonstration.
Einige tausend Demonstranten zogen an dem Tag von Wewelsfleth aus am Deich der Elbe entlang nach Brokdorf. Andere Kritiker kamen aus der Stadt Wilster und den Dörfern der Wilstermarsch, unter ihnen auch der Begründer dieser Heimat-Seite. Es versammelten sich etwa 6.000 Demonstranten am für das KKW vorgesehenen Bauplatz. Eine größere Anzahl der von außerhalb der Wilstermarsch angereisten Demonstranten gehörte dem politisch äußerst linken Spektrum an. Die Demonstration hatte einen insgesamt friedlichen Verlauf, auch wenn nach dem Ende der von Ansprachen und gemeinsamen Singen begleiteten Kundgebung eine große Anzahl der Teilnehmer auf das Baugelände vordrang.
Der Bau des Kernkraftwerk Brokdorf hat seit 1976 zu scharfen Auseinandersetzungen sowohl in der Öffentlichkeit als auch in und zwischen den politischen Parteien geführt.
Die Diskussionen um das Kernkraftwerk Brokdorf spaltete seinerzeit die Bevölkerung der Wilstermarsch in Gegner und Befürworter - kaum jemand hatte keine eigene Position zu dem Thema.
In der Region bewirkte insbesondere neben der grundsätzlichen Ablehnung der Kernkraft die seitens der damaligen Landesregierung kurzfristig vorgenommene Änderung des Landsraumordnungsplanes (Sonderfunktion Kraftwerksstandort Brokdorf anstelle „nur“ Wohnen, Erholung, Landwirtschaft) und die handstreichartige Besetzung des Baugeländes erhebliche Empörung.
Es folgte eine Reihe verschiedener Protestveranstaltungen in der Wilstermarsch und an anderen Orten.
Der Bau der Anlage wurde dennoch vorgenommen, die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes erfolgte im Oktober 1986.
Jahrzehnte später - die dauerhafte Entsorgung des hochradioaktiven Abfalls ist immer noch nicht gesichert - steht mit dem Ausstieg Deutschlands aus der Nutzung der Kernkraft die Abschaltung der Anlage spätestens zum 31.12.2021 fest. Auch dann werden nicht "die Lichter ausgehen", wie es Ministerpräsident Gerhard Stoltenberg noch als Begründung für den Bau des KKW angeführt hatte.

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf,
welcher freundlicherweise die Fotos für diese Heimat-Seite zur Verfügung stellte
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1900 - Brokdorf - Windmühle auf dem Deich der Elbe

1900 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd Holländer).
Aus Sicht der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unverstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde.
Die Brokdorfer Mühle war eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches; die Windmühle wurde 1940 abgebrochen.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1900 - Brokdorf an der Elbe

1900 Brokdorf an der Elbe
Das Gebäude der links stehenden Gaststätte "Rosengarten" wurde wenige Jahre nach dem II. Weltkrieg abgebrochen.
Der im Hintergrund unmittelbar am Deich der Elbe stehende Gasthof "Zur schönen Aussicht" ist am 30.12.1924 abgebrannt und wurde nicht wieder aufgebaut.
Hinten rechts ist das Haus der Bäckerei Lohmann zu erkennen.
Das Gebäude davor diente als zweites Brokdorfer Pastorat; das mit Reeth gedeckte Gebäude wurde bei dem Schadensfeuer vom 30.12.1924 ebenfalls ein Opfer der Flammen.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Brokdorf ist als das Dorf "im Bruch" 1283 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Gerhard I. an das Kloster Neumünster erwähnt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1913 - Bauernhaus in Brokdorf Osterende

1913 Bauernhaus in Brokdorf Osterende.
Es handelt sich bei dem heute nicht mehr bestehenden Bauernhaus um Hof 60 (gem. Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Der Hof stand in Brokdorf, Ortsteil Osterende, und befand sich im Eigentum des ihn auch bewirtschaftenden Bauern Hans-Martin Mehlert (*1874, + 1937). Dieser hatte den Hof 1906 vom Vorbesitzer Bernhard Breide erworben.
Auf dem alten Foto steht der Hofbesitzer ganz links. Die Mädchen sind seine Töchter Margaretha (* 1903), Christine (* 1904) und Erna (* 1906) sowie der Sohn Heinrich (* 1910). Ganz rechts steht die Ehefrau (oo 1902) Martha Albertine geb. Rohwedder (* 1874), +1969), Mutter der gemeinsamen Kinder.
Der jüngere Mann ist wahrscheinlich der auf dem Hof beschäftigte Wilhelm Halmschlag, der dort von März 1913 bis Februar 1914 arbeitete und danach seinen Militärdienst antreten mußte; er ist leider 1917 im I. WK gefallen. Bei der jungen Frau handelt es sich wahrscheinlich um ein gleichfalls auf dem Hof beschäftigtes Dienstmädchen.
Das stattliche Bauernhaus besteht nicht mehr; auf dem Gelände wurde das Kernkraftwerk Brokdorf errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

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1924 - Bauernhaus in Klein Arentsee

1924 Bauernhaus in Klein Arentsee in der Gemeinde Brokdorf.
Bei dem auf hoher breiter Warf stehenden typischen Wilstermarschhof handelt es sich vermutlich um Hof 85 (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), welcher seinerzeit im Eigentum von Heinrich Westphalen stand und von dem Landwirt Heinrich Witt gepachtet war und bewirtschaftet wurde.
Die Ortsbezeichnung ist heute durch "Siethwende" abgelöst; auch das optisch so eindrucksvolle Gebäude ist seit langer Zeit durch einen profanen Neubau ersetzt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1924 - Mädchen-Gruppe im Jugendverein Brokdorf

1924 Mädchen-Gruppe im Jugendverein Brokdorf
Der in den Jahren 1921 bis 1927 in Brokdorf amtierende Pastor Harald Torp war ein sehr engagierter Geistlicher. Er entwickelte gemeinsam mit dem seinerzeitigen an der Schule in Brokdorf tätigen Hauptlehrer Kruse viele das Gemeindeleben fördernde Aktivitäten - Volksmission, Elternbund, Jugendverein.
Das Foto zeigt Pastor Harald Torp rechts hinten stehend mit der Mädchen-Gruppe des Jugendverein Brokdorf.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Datierung nach der Amtszeit des auf der Rückseite des Fotos genannten Pastor Harald Torp.

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1925 - Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe

1925 Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe.
Der Leuchtturm war das Oberfeuer für das Brokdorfer Richtfeuer; der 1911 errichtete Turm mit Gitterkonstruktion war bis 1982 in Betrieb.
Der Ort Brokdorf wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt; seine dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Kirche ist im Jahre 1342 erstmals urkundlich genannt, erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd Holländer). Sie war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
Jenseits des mächtigen Stroms der Elbe ist das niedersächsische Ufer mit dem seinerzeit sehr breiten Vorland bei Krummendeich zu erkennen.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1928 - Meierei Brokdorf

1928 Meierei Brokdorf
Vor einigen Jahrzehnten gab es in den Orten der Wilstermarsch mehrere Meiereien, so auch in Brokdorf.
Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben.
Bild 1: Das 1928 aufgenommene Foto zeigt die Eigentümer Gebrüder Meyer mit Familienangehörigen und Personal vor dem Meiereigebäude.
Bild 2: Die etwa aus der Zeit um 1929 stammende Aufnahme zeigt das Meiereigebäude.
Bild 3: Das um 1955 entstandene Foto zeigt die Belegschaft auf der Rampe der Meierei.
Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt - in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.

Bildrechte: nicht bekannt

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1933 - Brokdorf - Bauernhöfe in der Wilstermarsch, Deich mit Deichmühle

1933 Brokdorf - Bauernhöfe in der Wilstermarsch, Deich mit Deichmühle.
Die grobporigen Bilder stammen aus dem Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen. Das von der Universum-Verlagsanstalt G.m.b.H., Berlin-Tempelhof herausgegebene Bildbändchen gehört zu einer 250 Hefte umfassenden Reihe und enthält bei den auf 44 Seiten vorgestellten Fotos allein 16 davon aus Wilster und der Wilstermarsch.
Bild 1: Das offenbar vom Deich der Elbe aus aufgenommene Foto zeigt anschaulich die von Entwässerungsgrüppen geprägte Beetstruktur der Wiesen und Weiden; im Hintergrund zwei Bauernhöfe, offenbar in Siethwende.
Bild 2: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.

Bildrechte:
Bild 1: H. Timm, Itzehoe
Bild 2: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1937 - Blick vom Elbdeich auf Gehöfte in Arentsee

1937 Blick vom Elbdeich auf Gehöfte in Arentsee
Von keinen Stromtrassen und Windkraftanlagen verstellt bietet sich ein Blick in die weite ebene Marsch, in welcher die von Windschutzgehölzen umstandenen Wilstermarschhöfe wie Inseln liegen.
Bei den in Bildmittelgrund liegenden "Pottlöchern" handelt es sich vermutlich um sogenannte Pütten, aus welchen Klei zum Bau oder zur Instandsetzung der Deiche entnommen wurde.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

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1938 - Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf

1938 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Kirche ist im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Der Ort wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt; er gehört zu den auf den hohen Ufersäumen der Flüsse begründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahre 1763.
Der Turm war bereits 1741 erbaut worden, nachdem 1648 bei einem Sturm der Kirchturm eingestürzt war.
Der seinerzeit frei stehende Turm blieb erhalten, als zwei Jahrzehnte später 1763 die Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen und angrenzend an den Turm neu errichtet wurde.

Bildrechte: nicht berkannt

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1938 - Mühle auf dem Deich der Elbe vor Brokdorf

1938 Mühle auf dem Deich der Elbe vor Brokdorf
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd-Holländer). Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das Mühlenkreuz bereits schon nicht mehr intakt. Nachdem ihr Betrieb zuvor schon eingestellt war, wurde die Mühle 1940 beseitigt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
Die Brokdorfer Mühle war eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Aus Sicht der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unverstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde.
Im Hintergrund ist rechts der Mühle der Turm der dem Heiligen St. Nicolaus geweihten Brokdorfer Kirche erkennbar; die Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name des Dorfes hat sich aus dem Namen einer dort seit alters her wohnhaften Familie „derer zu Brockdorff“ entwickelt. Einem Angehörigen dieses Geschlechts, dem Hildeslev von Brochthorp verdankt das Dorf die erste geschichtliche Erwähnung seines Namens aus dem Jahre 1220.

Bildrechte: nicht bekannt

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1949 - Brokdorf - Motorrad Geschicklichkeitsfahren

1949 Brokdorf - Motorrad Geschicklichkeitsfahren
Vermutlich in Zusammenhang mit dem anläßlich der Fertigstellung des Sportplatzes in Brokdorf im Juli 1949 durchgeführten sportlichen Wettbwerbe wurde auch ein Geschicklichkeitsfahren für Motorradfahrer veranstaltet. Die von den Teilnehmern zu bewältigende Strecke führte offenbar auch über die Deichrampen und den Weg auf der Deichkrone. Gesäumt wurde die Strecke von zahlreichen Zuschauern.
Sieger des Wettbewerbs wurde Leo Radtke, der auch im Folgejahr den Wettbewerb gewann, welcher im Rahmen des ersten großen Turnfestes des damaligen SV Brokdorf durchgeführt wurde. Der Verein bestand nur bis 1953; erst 1975 erfolgte eine Wiedergründung.

Bildrechte: Rolf Hollander, Brokdorf

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1955 - Deich an der Elbe vor Brokdorf

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf
Die in Windungen verlaufende Deichlinie kündet von den Mühen vorheriger Generationen zur Erhaltung und stetigen Verbesserung des Deiches. Bei den in weiter zurück liegender Vergangenheit immer wieder vorgekommenen Deichbrüchen wurde bei der Wiederherstellung des Deiches der an der Bruchstelle entstandene tiefe Kolk zumeist umdeicht. Hieraus erklären sich die zahlreichen überraschenden Windungen in der Linienführung früherer Deiche an den Flüssen, wie sie heute noch z.B. an der Stör betrachtet werden können. Erst in der Neuzeit haben durch den Einsatz moderner Baumaschinen verbesserte Möglichkeiten den heutigen Zustand der Elbdeiche bewirkt.
Das gegenwärtig etwa tausend Einwohner zählende Kirchdorf Brokdorf zieht sich langgestreckt entlang dem Deich der Elbe.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Brokdorf ist 1283 erstmals erwähnt als das Dorf "im Bruch" in einer Schenkungsurkunde des Grafen Gerhard I. an das Kloster Neumünster.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1956 - Bauernhof in Brokdorf Peuser

ca. 1956 Bauernhof in Wewelsfleth, Ortsteil Peuser
Es handelt sich um den Hof 104 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2), der zur Zeit der Aufnahme im Eigentum von Otto Suhr stand und von diesem bewirtschaftet wurde.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1956 - Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf

1956 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf
Die Kirche steht in der nach ihr benannten Kirchducht des Dorfes in geringer Entfernung zum Deich der Elbe; im Hintergrund rechts ist der Deich und ein ufernaher Teil des großen Stromes zu sehen.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Der Ort wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt; er gehört zu den auf den hohen Ufersäumen der Flüsse begründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahre 1763.
Der Turm war bereits 1741 erbaut worden, nachdem 1648 bei einem Sturm der Kirchturm eingestürzt war.
Der seinerzeit frei stehende Turm blieb erhalten, als zwei Jahrzehnte später 1763 die Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen und angrenzend an den Turm neu errichtet wurde.
Der zuvor mit Holzschindeln eingedeckte gedrungene Turm der Kirche wurde im Jahre 1963 mit Kupferplatten gedeckt.
Im Jahr zuvor sind aus der Kirche die Bänke mit den geschnitzten Familienwappen leider beseitigt worden.
Weitere Informationen zu dem Gotteshaus gibt es beim Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf zur Brokdorfer Kirche

Bildrechte: nicht bekannt

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1958 - Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf hinter dem Deich der Elbe

1958 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf hinter dem Deich der Elbe
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Brokdorf ist 1283 erstmals erwähnt als das Dorf "im Bruch" in einer Schenkungsurkunde des Grafen Gerhard I. an das Kloster Neumünster. Das gegenwärtig etwa tausend Einwohner zählende Kirchdorf Brokdorf zieht sich langgestreckt entlang dem Deich der Elbe.
Die seinerzeit noch in starken Windungen verlaufende Deichlinie kündet von den Mühen vorheriger Generationen zur Erhaltung und stetigen Verbesserung des Deiches. Bei den in weiter zurück liegender Vergangenheit immer wieder vorgekommenen Deichbrüchen wurde bei der Wiederherstellung des Deiches der an der Bruchstelle entstandene tiefe Kolk zumeist umdeicht. Hieraus erklärten sich die zahlreichen überraschenden Windungen in der Linienführung früherer Deiche an den Flüssen, wie sie heute noch z.B. an der Stör betrachtet werden können.
Erst in der Neuzeit haben durch den Einsatz moderner Baumaschinen verbesserte Möglichkeiten den heutigen Zustand der Elbdeiche bewirkt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1964 - Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf a

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf.
Brokdorf war und ist für die Wilsteraner insbesondere im Sommer ein Ausflugsziel, um hier zu baden – heute wird das Brokdorfer Freibad benutzt.
Für den heute in der Elbe nicht mehr ausgelebten Badebetrieb gab es vor 1960 nur einen kleinen Sandstrand vor Stücker´s Hotel, ansonsten lag der Deich schar.
Der das Dorf und die dahinter liegende Marsch vor Hochtiden der Elbe und vor Sturmfluten schützende Deich verläuft seit alters her in schlanken Windungen. Diese sind der Geschichte des Deichbaues und den dabei immer wieder hinzunehmenden Rückschlägen geschuldet. Die durch Deichbrüchen entstandene Wehlen mussten früher umgangen werden.
In den 1960er Jahren wurde der vor dem Ortsteil Osterende befindliche und hinsichtlich seiner Linienführung etwas zurück springende und dennoch schar liegende Deich durch eine Vorspülung gesichert.
Dabei erfolgte im Zuge des Flußbaues an der Elbe auf größerer Länge eine Sandaufspülung.
Die vorgestellten Fotos zeigen diese Arbeiten.
Nach Beendigung der baulichen Maßnahmen zeigte sich, dass von den trocken fallenden Sandflächen ein erheblicher Sandflug erhebliche Belästigungen im Dorf bewirkte. Durch rautenförmig angeordnete Sandfangzäune und Anpflanzungen wurde der Sandflug auf den Deich und das Dorf verhindert.

Bildrechte: Lothar Karstens, Brokdorf
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Herrn Karl Kautz, Brokdorf

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1964 - Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf b

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf.
In den 1960er Jahren wurde der vor dem Ortsteil Osterende befindliche und hinsichtlich seiner Linienführung etwas zurück springende und dennoch schar liegende Deich durch eine Vorspülung gesichert.
Dabei erfolgte im Zuge des Flußbaues an der Elbe auf größerer Länge eine Sandaufspülung.
Die vorgestellten Fotos zeigen diese Arbeiten.
Nach Beendigung der baulichen Maßnahmen zeigte sich, dass von den trocken fallenden Sandflächen ein erheblicher Sandflug erhebliche Belästigungen im Dorf bewirkte. Durch rautenförmig angeordnete Sandfangzäune und Anpflanzungen wurde der Sandflug auf den Deich und das Dorf verhindert.

Bildrechte: Lothar Karstens, Brokdorf
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Herrn Karl Kautz, Brokdorf

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