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Wilsteraner Sportboote, Seglervereinigung Wilster

01 Paddelboot - das erste in Wilster gebaute Sportboot a

Das erste in Wilster erbaute Sportboot - ein Paddelboot
1924 erbaute der damals in seinem ersten Lehrjahr stehende Tischlerlehrling Heinrich von Holdt das erste in Wilster gefertigte Sportboot - ein Paddelboot.
Das Boot war ohne jegliche Vorkenntnisse gefertigt worden; ausgestattet mit einem Jachtkiel verlangte das hochbordige Boot seinem Skipper ein Höchstmaß an Geschick und Gleichgewichtsgefühl ab - manch ein mutiger junger Paddler machte unfreiwillig eine halbe Eskimo-Rolle. Dennoch löste das Monstrum an Boot das Interesse am Kanusport in Wilster aus.
Innerhalb der nächsten beiden Jahre schafften sich die Paddler fünf weitere Boote an. Es kam 1926 zur Gründung des "Wassersportverein Wilster", der jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte.
Die jungen Wassersportler unternahmen Fahrten auf der Wilsterau, dem Kaiser-Wilhelm-Kanal, der Stör und der Elbe.
Seinerzeit waren die jungen Wassersportler sehr experimentierfreudig. So statteten sie ihre Paddelboote mit Hilfsbesegelung aus und nahmen auch an Segelregatten teil.
Bild 1 Hochbordiges Kanu auf der Wilsterau (ca. 1924)
Bilder 2 bis 4 Fahrt zur Elbinsel Krautsand (1928)
Bild 3 zeigt Heinrich von Holdt in seinem Camp.

Bildrechte: unbekannt

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01 Paddelboot - das erste in Wilster gebaute Sportboot b

Das 1924 durch den Tischlerlehrling Heinrich von Holdt erbaute Paddelboot löste in Wilster ein großes Interesse am Wassersport aus.
Der Wassersportverein Wilster wurde 1926 von den Jugendlichen Heinrich von Holdt, Karl Huusfeldt, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt gegründet; er bestand bis 1930. Zu der Zeit befand sich Heinrich von Holdt als Tischlergeselle auf seiner zünftigen Wanderschaft, die ihn durch ganz Deutschland führte.
Einige Paddler - so wie auch Wilsteraner Segler - schlossen sich der Seglervereinigung Glückstadt an. Als 1932 die Segler-Vereinigung Wilster gegründet wurde, fanden auch die Paddler mit einer eigenen Kanu-Gruppe zu diesem Verein. Das Domizil der Paddler lag an der Landrechter Brücke.
Bild 1 zeigt einen Paddler auf der Wilsterau im Jahre 1927
Bild 2 Paddler mit ihren Kanus mit Hilfsbesegelung treffen sich am 28.08.1927 zur Teilnahme an der vor Glückstadt auf der Elbe stattfindenden Segel-Regatta.
Bild 3 Kanu mit Segel bei der Segelregatta am 28.08.1927 auf der Elbe
Bild 4 Die Boote wurden immer ausgereifter; hier (1934) schaut der spätere Textil-Kaufmann Heino Looft von seinem damaligen Elternhaus aus Freunden zu, die auf der Wilsterau am Rosengarten ihr Kanu vorführen.
Die Wilsteraner Kanuten waren ab 1932 der in dem 1932 gegründeten Segler-Vereinigung Wilster als Kanu-Gruppe angeschlossen; ab 1936 als selbständige Gruppe innerhalb des Vereins. Im Jahre 1951 gründeten die Kanuten einen eigenständigen Verein; ihr Stander mit den Farben grün, weiß, rot erinnert an die lange Zeit der engen Verbundenheit mit den Seglern.
Die Kanu-Gruppe Wilster hat eine eigene Netz-Seite.

Bildrechte: nicht bekannt

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02 Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler a

Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler
Die Begeisterung für den Wassersport setzte in Wilster ab den 1920er Jahren ein. Die Törns der Segler führten ihre Boote über Stör und Elbe von Hamburg bis in die Elbemündung und bis nach Helgoland sowie in und durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal bis in die Kieler Förde und in die Ostsee.
Anmerkung: Nach dem II. Weltkrieg diente die Insel Helgoland nach dem seitens der Briten vorgenommenen Versuch ihrer völligen Zerstörung diesen als Bombenabwurfplatz. Eine durch deutsche Studenten ab Dezember 1950 vorgenommene kurzzeitige Besetzung der Insel endete nach 14 Tagen, löste jedoch
Initiativen zur Rettung Helgolands aus; die Briten gaben am 1. März 1952 Helgoland an Deutschland zurück.
Im Juni 1951 nutzte der Wilsteraner Segler Heinrich von Holdt einen der regelmäßigen vom Bombardement freien Tage, um Helgoland mit seiner in dem Jahr fertiggestellten Segeljacht ANKE I aufzusuchen und von seinem "Ausflug" einen Helgoländer Sandstein mit heim zu bringen. Seine Aktion blieb zu seinem Glück seitens der Briten ohne Konsequenzen.
Bild 1: Wilsteraner Segler Im Kaiser-Wilhelm-Kanal vor den Schleusen in Brunsbüttel, dem damaligen Brunsbüttelkoog.
Bild 2: 1931 Der Wilsteraner Segler Heinrich von Holdt mit seiner Jacht FIDJE und in Begleitung seiner Schwestern Annemarie und Frieda (Fidje) vor dem Lotsenhaus Seemannshöft im Hamburger Hafen.
Bild 3: 1936 Heinrich von Holdt mit seiner Jacht FIDJE auf der Elbe. Die Jacht führt am Heck die zur Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur zwangsverordnete Wassersportflagge; diese musste in den Jahren von 1936 bis 1945 geführt werden.
Die Flagge (vgl. Bild 4) zeigt auf rotem Tuch auf einen schwarzen, weiß gesäumten, klaren Anker aufgelegt eine weiße Kreisscheibe mit dem Hakenkreuz.

Bildrechte
Fotos 1 - 3: nicht bekannt; Privatfotos
Abbildung 4: Wikipedia

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02 Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler b

Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler.
Die Begeisterung für den Wassersport setzte in Wilster ab den 1920er Jahren ein.
In den ersten Jahrzehnten waren hinsichtlich der Ausstattung der Boote die Möglichkeiten noch überaus bescheiden - und die Segler waren dieses bezüglich ihrer Ansprüche gleichermaßen.
Bild 1: ca. 1938 Heinrich von Holdt bei der eigenhändigen Reparatur eines Segels.
Der ihn dabei beobachtende Junge trägt eine Pudelmütze in den Farben weiß, rot und grün, den Farben der SVW. Eine derartige Pudelmütze hatten seinerzeit alle damaligen Segler der Seglervereinigung Wilster.
Bild 2: ca. 1932 Bordleben. Das Trinkwasser wurde im Demion - einer Korbflasche - aufbewahrt. Schiet wurde anstandslos mit der Pütz dem nassen Element übergeben.
Bild 3: Aufnähen des Segelkennzeichens
Bild 4: 1934 Heinrich und Annemarie von Holdt aus Wilster auf einem Segeltörn

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03 Regatta um das Blaue Band der Stör

Regatta um das Blaue Band der Stör.
Seit sieben Jahrzehnten segeln an der Stör beheimatete Segler die Regatta um das Blaue Band der Stör aus. Gehörten ursprünglich nur Boote der SVW (Seglervereinigung Wilster) und der SVI (Seglervereinigung Itzehoe) dazu, sind dieses seit vielen Jahren auch solche des SVB (Seglerverein Beidenfleth) und des NB (Neuenkirchener Bootsclub).
Allerdings war in früheren Jahren für alle in den Vereinen organisierten Segler die Teilnahme an der Regatta eine selbstverständliche Ehrensache.
Gesegelt wird in unterschiedlichen Klassen, wobei die wichtigste Wertung das "Blaue Band der Stör" (Schnellster nach gesegelter Zeit) ist sowie gegenwärtig auch das "Grüne Band der Stör" (Schnellster nach berechneter Zeit).
Die Stör ist für eine derartige Veranstaltung ein ganz besonderes und auch ideales Segelrevier. Die vielen Windungen der Stör sorgen dafür, daß der Wind nicht immer aus einer Richtung kommt und so die Segler in besonderer Weise gefordert sind.
Gestartet wird am Kasenort, von wo die etwa 15 km lange Strecke bis Wewelsfleth führt und wofür je nach Windverhältnissen und Bootstyp eine Segelzeit von 1 bis 2 Stunden benötigt wird. Nach einer Ruhepause wird die Strecke dann in umgekehrter Richtung zurück gesegelt. Die jeweilig benötigten Zeiten für beide Strecken werden addiert.
Bild 1: Im Jahr 1951 bereiten sich Segler auf der Stör am Kasenort vor der Startlinie auf den Beginn der Regatta vor. Im Vordergrund die JOHANNA von Albert Bergner. Links davon (mit zu kleinem Segel, denn der Neuanfang nach der Währungsreform hatte eine Neuanschaffung noch nicht möglich gemacht) die ANKE I von Heinrich von Holdt.
Bild 2: Zuschauer beobachten von der Kasenorter Schleuse aus den Start der Regatta.
Bilder 3 und 4: Segler auf der Regattastrecke

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

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ANKE I Kielboot a erbaut 1949/1950

ANKE I Kielschboot
Am Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau auf der Spitze des Helgenlandes errichtete der Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt im Jahr 1949 in einfacher Bauweise ein Bootshaus mit einer Slip-Anlage.
In dem Bootshaus erbaute er in den Jahren 1949 bis 1950 in seiner Freizeit für sich das Kielboot ANKE.
Als im Frühjahr 1951 die Jacht ihrem feuchten Element übergeben wurde, war der Erbauer kurze Zeit zuvor Vater einer Tochter geworden, nach welcher die Segeljacht ihren Namen ANKE erhielt.
Bereits nach der dritten Segelsaison wurde die ANKE im Jahre 1953 an den Wilsteraner Zahnarzt Dr. Herbert Meister (dieser hatte seine Praxis im Obergeschoß des Hauses JPT Andersen am Markt) verkauft.
Es spricht für die solide Handwerksarbeit des Erbauers, daß die mit Eichenholz beplankte ANKE nach 60 Jahren noch soweit intakt waar, daß sie von einem Holzboot Liebhaber in Düsseldorf instandgesetzt wurde.
Bild 1 Bau der ANKE im Bootshaus auf dem Helgenland
Bild 2 Die bekränzte ANKE bereit zum Sektkuß
Bild 3 Stapellauf der ANKE
Bild 4 ANKE in ihrem feuchten Element; der Stapellauf wird von vielen Menschen beobachtet, die sich auf dem Fußgängersteg zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße eingefunden haben.

Bildrechte: Annemarie von Holdt, Wilster

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ANKE I Kielboot b erbaut 1949/1950

ANKE I Kielboot
Nach dem Stapellauf im Frühjahr 1951 führt der Erbauer und Eigner der Segeljacht, der Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt, die ersten Manöver mit der ANKE durch. Danach geht es mit der 8,75 m langen und 2,75 m breiten 33 qm Segel führenden Jacht auf die erste Reise.
Bild 1 Anke nach dem Stapellauf 1951
Bild 2 Unter den Augen der Seglerkameraden verholt Heinrich von Holdt (im Mund die für ihn charakteristische kurze Pfeife) die ANKE am Bootshaus.
Bild 3 Rückkehr mit Segler-Kameraden von der ersten Reise der ANKE
Bild 4 Meßbrief der ANKE

Bildrechte: Annemarie von Holdt, Wilster

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ANKE I Kielboot c erbaut 1949/1950

ANKE I Kielboot erbaut 1949/1950
Das Segelboot ist vom Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt in den Jahren 1949/50 erbaut worden. Er hatte sich dafür am Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau auf der Spitze des Helgenlandes in einfacher Bauweise ein Bootshaus mit einer Slip-Anlage errichtet. Hier erbaute er in seiner Freizeit für sich den Kielschwert-Kreuzer ANKE. In den folgenden Jahren entstanden weitere hölzerne Segeljachten in dem Bootshaus.
Bereits nach der dritten Segelsaison wurde die ANKE im Jahre 1953 an den Wilsteraner Zahnarzt Dr. Herbert Meister (dieser hatte seine Praxis im Obergeschoß des Hauses JPT Andersen am Markt) verkauft.
Es spricht für die solide Handwerksarbeit des Erbauers, daß die mit Eichenholz beplankte ANKE nach 60 Jahren noch soweit intakt war, daß sie von einem Holzboot Liebhaber in Düsseldorf wieder instand gesetzt wurde.
Bild 1 zeigt das Boot beim Auslaufen aus dem als Bootshafen der Wilsteraner Segler genutzten Außentief der Feldwettern am Kasenort.
Bild 2 zeigt die im Jahr 1955 mit neuen Segeln ausgerüstete ANKE I bei einem Erprobungstörn; an der Pinne Heinrich von Holdt

Bildrechte:
Bild 1: Annemarie von Holdt, Wilster
Bild 2: nicht bekannt
Anmerkung: Bild 2 wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-Rainer Meister, Lemwerder. Er ist ein Sohn des damaligen Bootseigners Dr. Herbert Meister

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ANKE II Jollenkreuzer a erbaut 1953/54

ANKE II Jollenkreuzer a erbaut 1953/54
Nachdem der Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer seinen in den Jahren 1949/50 erbauten Kielschwertkreuzer ANKE I an seinen Segelkameraden, den Zahnarzt Dr. Herbert Meister, Wilster, verkauft hatte, erbaute er sich einen schnittigen 27er Jollenkreuzer. Das ausschließlich in der Freizeit erbaute Boot entstand gleichfalls im Bootsschuppen auf dem Helgenland.
Bereits 1954 konnte der Stapellauf und der Taufakt erfolgen. Das schnittige Boot erhielt den Namen ANKE II. Mit seinem hellblau gestrichenen Rumpf hob es sich auffällig von den anderen durchweg weiß gestrichenen Segelbooten im Elberevier ab.
Bild 1 zeigt die nach dem Stapellauf in den Stadtarm der Wilsterau neben den Ort ihrer Erstellung verholte Segeljacht. Auf dem Boot befinden sich außer Heinrich von Holdt von links die Taufpatin Anke von Holdt, Tochter des Erbauers, ihr Bruder Peter sowie die Nachbarskinder Anke und Thomas Tönsen.
Bild 2 Standerschein der ANKE II
Bilder 3 und 4 zeigen die schnittige Segeljacht auf der Stör am Kasenort.
Das schöne Boot wurde später von Heino Looft erworben, welcher es unter dem Namen SIESTA segelte.
Weitere Informationen zu der Jacht können in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Familie von Holdt, Wilster

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ANKE II Jollenkreuzer b erbaut 1953/54 auf Tour

ANKE II Jollenkreuzer - erbaut 1953/54
In den ersten beiden Jahrzehnten nach der Wiederbegründung des Segelsports, der im II. Weltkrieg und den nachfolgenden Jahren praktisch völlig zum Erliegen gekommen war, unternahm die kleine Schar der in der SVW (Segler Vereinigung Wilster) organisierten Segler viele gemeinsame Törns.
Die Touren führten die Segler, deren Boote zumeist nicht mit Motoren ausgestattet waren, in kleine Häfen oder für einen Aufenthalt geeignete Außentiefs an der Niederelbe.
Cuxhaven, Drochtersen und Assel, Glückstadt, Haseldorf, die Elbinsel Pagensand, Hollern-Twielenfleth und Grünendeich waren beliebte und gemeinsam verabredete Ziele. Da für die Touren jeweils nur ein Wochenende (Sonnabend und Sonntag) zur Verfügung stand und auch die Tideverhältnisse (Ebbe- bzw. Flutstrom) zu berücksichtigen waren, blieben die Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen begrenzt. Die rechtzeitige Rückkehr der Boote in den Heimathafen am Kasenort gelang aber immer auch dann, wenn trotz einschlafenden Windes nach dem Tidenwechsel der kenternde Strom nicht mehr tot gesegelt werden konnte. Zur Gruppe der Wilsteraner Segler gehörte immer auch der Malermeister Ferdinand Büttner *), welcher mit seinem kleinen Motorboot BIBER bei ungünstiger Tide auf der Rückfahrt die Nachzügler auf den Haken nahm und in den Heimathafen schleppte. Die Wilsteraner Segler waren eine kleine verschworene Gemeinschaft.
Bild 1 zeigt Boote der SVW am 07. Juli 1956 im Gauensieker Außentief.
Im Vordergrund die ANKE II von Heinrich von Holdt
rechts dahinter das Motorboot BIBER von Ferdinand Büttner (Malermeister).
Bild 2 Boote der SVW bei einer gemeinsamen Unternehmung. Im Vordergrund die BIBER von Ferdinand Bütter mit dem Eigner und seiner Ehefrau Gertrud.
Dahinter auf der kleinen JUMBO von Heino Looft dessen Ehefrau Anneliese
sowie links davon ANKE II mit Heinrich und Annemarie von Holdt.
Heino Looft erwarb später die ANKE II und segelte sie unter dem Namen SIESTA
*) Es war eine schockierende Nachricht für die Wilsteraner Wassersportler, als Ferdinand Büttner am 17.12.1958 im Alter von 61 Jahren unerwartet verstarb; seine sportliche und kameradschaftliche Einstellung war seinen Kameraden beispielgebend gewesen.
Bild 3 ANKE II von Heinrich von Holdt und TORDALK von Charlotte Suck an der Lühe während der Pfingsttour 1955 der SVW.
Bild 4 ANKE II auf der Elbe querab der Insel Pagensand. Das Ruder führt Uwe Dietrichs, welcher 1957 die letzte Fahrt des Flying P-Liner PASSAT mitmachte. Der Junge hinter ihm ist Peter J. von Holdt, der Begründer dieser Heimatseite. Stehend in der Plicht sein Vater, der Bootseigner Heinrich von Holdt.

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

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ANKE III Kielschwert-Kreuzer a erbaut 1958/1962

Der Kielschwert-Kreuzer ANKE III war das letzte Schiff, welches auf dem historischen Platz der Wilsteraner Werften, dem Helgenland, erbaut wurde.
In den Jahren 1958 bis 1962 fertigte der Tischlermeister Heinrich von Holdt das wunderschöne Segelboot in seiner Freizeit für sich (Bild 1).
Die Beplankung des Bootes erfolgte aus dem schwierig zu bearbeitenden, jedoch äußerst beständigen tropischen Afzelia-Holz.
Am 19.07.1962 wurde Taufe und Stapellauf des Segelbootes vorgenommen (Bild 2).
Seinen Sommer-Liegeplatz fand die Jacht im Hafen der Wilsteraner Segler am Kasenort (Bild 3). Im Vordergrund liegt die ebenfalls von Heinrich von Holdt erbaute JOHANNA, deren Eigner Albert Bergner ganz rechts auf dem Schlengel steht.
Die ANKE III führte bei 9,45 m Läne und 2,75 m Breite 30 qm Segel gemäß dem Standerschein (Bild 4)
Nach dem Erwerb durch Günter Lauenstein führte die schöne Jacht den Namen NAUTILUS; 1977 wurde sie weiter verkauft an einen Holzbootliebhaber, welcher sie zum Kielschiff umbauen ließ.

Bildrechte: Marinemaler Richard Peters, Wilster (Bild 1 und 3)
Peter J. von Holdt (Bild 2)

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ANKE III Kielschwert-Kreuzer b erbaut 1958/1962

Der 1962 vom Stapel gelaufene 30 qm Kielschwert-Kreuzer ANKE III war in seiner Freizeit von dem Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt in den Jahren 1958/62 erbaut worden.
Neben Törns im heimischen Revier auf Stör (Bild 1)und Elbe wurden auch solche nach Helgoland und insbesondere im Urlaub in die Inselwelt Dänemarks auf der Ostsee (Bild 2) unternommen.
Die Pflege der Segelboote bedeutet für die Segler einen hohen zeitlichen Aufwand, der überwiegend während des Winterlagers der Jachten erbracht wurde. Ganz besonders aufwendig ist die Pflege von hölzernen Jachten. Bild 3 zeigt das Aufslippen der ANKE III am Winterlager der Seglervereinigung Wilster am Brook.
Nach ihrem Verkauf im Jahre 1972 wurde die ANKE III von ihren neuen Eignern umbenannt und mehrfach modernisiert. Insbesondere der Umbau von einem Kielschwerter zu einem Kielschiff stellte eine Zäsur dar. Das schöne gepflegte Boot hat heute seinen Liegeplatz an der Ostsee.

Bildrechte: nicht bekannt (Bild 1)
Peter von Holdt, Wilster (Bild 2)

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Neu! ANKE III Kielschwert-Kreuzer c erbaut 1958/1962 - heute Kielboot NAUTILUS

ANKE III Kielschwert-Kreuzer - umgebaut zum Kielschiff NAUTILUS
Der Kielschwert-Kreuzer ANKE III war das letzte Schiff, welches auf dem historischen Platz der Wilsteraner Werften, dem Helgenland, erbaut wurde.
In den Jahren 1958 bis 1962 fertigte der Tischlermeister Heinrich von Holdt das wunderschöne Segelboot in seiner Freizeit für sich.
Die Beplankung des Bootes erfolgte aus dem schwierig zu bearbeitenden, jedoch äußerst beständigen tropischen Afzelia Holz (Doussié Holz; Edelkirsche oder Brillantkirsche).
Nach der 1972 erfolgten Veräußerung führte die Jacht den Namen NAUTILUS; bereits 1977 wurde sie weiter verkauft an einen Holzbootliebhaber, welcher sie zum Kielboot umbauen ließ.
Die vorgestellten Fotos zeigen die NAUTILUS ex ANKE III.
Der Heimathafen der schönen Yacht ist heute Arnis an der Schlei. Als Mahagoni Kreuzer 31 NAUTILUS bezeichnet, kann sie von interessierten Seglern gechartert werden.
Die Bezeichnung, wonach die Yacht als mit Mahagoni Holz beplankt dargestellt wird, ist unzutreffend! (der Begründer dieser Heimat-Seite hat seinerzeit beim Bau der Jacht intensiv selbst mit Hand angelegt und im Rahmen einer schulischen Halbjahresarbeit einen umfangreichen Bericht über den Bau des Segelbootes gefertigt).
Die vorgestellten Fotos zeigen die NAUTILUS nach dem Umbau zum Kielboot.

Bildrechte: Hans Günter Scharnetzky

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ARIADNE - ein 20er Jollenkreuzer

ARIADNE - ein 20er Jollenkreuzer
Am Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau auf der Spitze des Helgenlandes hatte der Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt im Jahr 1949 in einfacher Bauweise ein Bootshaus mit einer Slip-Anlage errichtet.
Hier, auf dem historischen Gelände der früher in Wilster ansässig gewesenen Werften, erbaute er in den Jahren von 1949 bis 1962 in Holzbauweise mehrere Segeljachten für sich und Seglerfreunde.
Etwa im Jahre 1955 entstand auf dem Helgenland für den Itzehoer Segler und Bau-Unternehmer Wilhelm (Willi) Lipp der Jollenkreuzer ARIADNE.
Der schnittige Segler spielte in den folgenden Jahren bei den Regatten um das "Blaue Band der Stör" eine herausragende Rolle; etwa 1963 veräußerte der Eigner das Boot, um danach eine größere Jacht zu erwerben.
Bild 1 zeigt den Erbauer Heinrich von Holdt (mit Kreuz markiert), links neben ihm Heinz Heutmann.
Der Junge rechts ist der damals am Rosengarten wohnende Horst Klingenberg (genannt: Groggy), welcher gemeinsam mit dem links stehenden Uwe Dietrich (er segelte 1957 als Kadett auf der letzten Reise der Viermast-Bark PASSAT) häufig mit Heinrich von Holdt segelte und von ihm mit der Freude an der Seefahrt infiziert wurde.
Bild 2 der Eigner Willi Lipp nimmt Besitz von seiner Jacht.

Bildrechte: nicht bekannt

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FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer a erbaut 1930/31

In den Jahren 1930/31 erbaute der junge Tischlergeselle Heinrich von Holdt sein erstes Segelboot. Dabei halfen ihn die Erfahrungen, die er während seiner zünftigen Wanderschaft insbesondere beim Bau von Flugzeugen in Böblingen bei Stuttgart gewonnen hatte. Es war nach einem Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten der erste Schiffsbau in Wilster.
Die Jacht sollte den Namen FIDJE erhalten nach dem Kosenamen seiner Schwester Frida.
Beim Bau wurde er von Freunden unterstützt, so auch von seinem Segler Kameraden Oswald Bruhn (im Vordergrund Bild 2).
Der Klassenschein für die Segeljacht wurde unter dem 22.08.1931 ausgestellt (Bild 4); zu der Zeit waren die Wilsteraner Segler noch Mitglieder im Seglerverein Glückstadt, denn ein eigener Verein wurde erst ein halbes Jahr später gegründet.
Die als Slup getakelte FIDJE war 6,15 m lang und 1,93 m breit.

Bildrechte: Frida von Holdt

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FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer b erbaut 1930/31

Die in den Jahren 1930/31 vom Tischlergesellen Heinrich von Holdt erbaute FIDJE hat nach dem Stapellauf im August 1932 in der Wilsterau am Grundstück von Holdt gegenüber dem Rosengarten festgemacht. Der junge Eigner stellt sein Boot seiner Mutter und seinen beiden Schwestern Annemarie und Frida vor (Bild 1).
Bereits am 16.08.1931 besucht die FIDJE die Regatta der Paddler und das Stör-Schwimmen am Delftor in Itzehoe (Bild 2).
Deckschrubben (Bild 3) und Reisen zur Lühe (Bild 4) sind Teil des Segler Vergnügens.

Bildrechte: Familie von Holdt, Wilster

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FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer c erbaut 1930/31

FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer, erbaut 1930/31
Die in den Jahren 1930/31 vom Tischlergesellen Heinrich von Holdt erbaute FIDJE hat nach dem Stapellauf im August 1932 in der Wilsterau am Grundstück von Holdt gegenüber dem Rosengarten festgemacht. Die Fidje genannte Schwester Frida des jungen Eigners nimmt als Namenspatin gemeinsam mit Nachbarskindern das Boot in Augenschein (Bild 1).
Bild 2 zeigt die am Ufer der Stör trocken gefallene FIDJE
Die FIDJE auf der Stör bei Beidenfleth (Bild 3)
sowie auf der Elbe (Bild 4)

Bildrechte: Annemarie von Holdt, Wilster

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FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer d erbaut 1930/31

FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer - erbaut 1930/31
In den Jahren 1930/31 erbaute der junge Tischlergeselle Heinrich von Holdt in Wilster sein erstes Segelboot. Dabei halfen ihn die Erfahrungen, die er während seiner zünftigen Wanderschaft insbesondere beim Bau von Flugzeugen in Böblingen bei Stuttgart gewonnen hatte.
Es war nach einem Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten der erste Schiffsbau in Wilster.
Die Jacht sollte den Namen FIDJE erhalten nach dem Kosenamen seiner Schwester Frida.
Der Klassenschein für die Segeljacht wurde unter dem 22.08.1931 ausgestellt; zu der Zeit waren die Wilsteraner Segler noch Mitglieder im Seglerverein Glückstadt, denn ein eigener Verein wurde erst ein halbes Jahr später gegründet.
Die als Slup getakelte FIDJE war 6,15 m lang und 1,93 m breit.
Während Bild 1 die FIDJE bei einem ihrer ersten längeren Törns auf der Elbe zeigt, schippert sie auf Bild 2 gemächlich auf der Wilsterau. Bei den Mitseglerinnen handelt es sich um die Schwester und Namenspatin Frieda (links) des Eigners, eine gemeinsame Freundin (mittig) und die Verlobte und spätere Ehefrau Annemarie Kuhrt (rechts).
Die Damen an Bord waren nicht nur "Hilfsmatrosen", sondern auch für die Zubereitung der Mahlzeiten und für den Abwasch (Bild 3) zuständig, sowie auch für das Deckschrubben (Bild 4)

Bildrechte: Privatfotos Familie von Holdt, Wilster

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JOHANNA - MAYA Kielschwert-Kreuzer erbaut 1949

JOHANNA ein 1949 erbauter Kielschwert-Kreuzer
Der Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt erbaute im Jahre 1949 in dem zu der Zeit leer stehenden Möbelladen im Hause Deichstraße 18 eine große Segeljacht für Albert Bergner; dieser war Revierförster im Schierenwald bei Lockstedt.
Die Jacht wurde auf einem Bootswagen durch die Deichstraße zum Landrecht gezogen, wo sie in rustikaler Art zu Wasser gelassen wurde.
Zum Zwecke des Innenausbaues machte sie danach am Rosengarten hinter der Tischlerwerkstatt von Holdt fest, wo noch andere Segeljachten fertig gestellt wurden.
Der gesamte Bericht zu dem Vorgang findet sich unter: Werft im Möbelladen
Bild 1 Die Johann verläßt die enge Höhle ihrer Entstehung; viele kräftige Männer spielen die Geburtshelfer und ein Polizist hat ein waches Auge auf den Vorgang
Bild 2 Die Jacht wurde auf einem Bootswagen durch die Deichstraße zum Landrecht gezogen, wo sie in rustikaler Art zu Wasser gelassen wurde
Bild 3 Sektkuß für die JOHANNA bei ihrer Taufe. Malermeister Ferdinand Büttner (Burger Straße) unterstützt die kleine Taufpatin Johanna, Tochter des Eigners. Der kleine Junge auf dem Arm des Erbauers der JOHANNA, Tischlermeister Heinrich von Holdt, ist der Begründer dieser Heimat-Seite
Bild 4 Der Eigner Albert Bergner nimmt die JOHANNA in Besitz. Im Hintergrund ein in den 1950er Jahren abgebrochener Bauernhof (etwa Standort der heutigen Tankstelle)
22 Jahre später verkaufte der inzwischen über 71 Jahre alte Albert Bergner die JOHANNA an die damaligen Wilsteraner Seglerkameraden Jürgen und Renate Friedburg, welche sie auf den Namen MAYA umtauften und sie zunächst weiter unter dem Stander der SVW segelten.

Bildrechte: Heinz Sinn, Wilster

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JOHANNA - MAYA Kielschwert-Kreuzer erbaut 1949

JOHANNA ein 1949 erbauter Kielschwert-Kreuzer
Der Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt hatte im Jahre 1949 in dem zu der Zeit leer stehenden Möbelladen im Hause Deichstraße 18 eine große Segeljacht für den Revierförster Albert Bergner aus Lockstedt erbaut.
Der gesamte Bericht zu dem Vorgang findet sich unter: Werft im Möbelladen
Ihr regelmäßiges Winterlager fand die JOHANNA in einem zum Anwesen des Gasthofes "Zur Schleuse" am Kasenort gehörenden Bootsschuppen an der Kammer der Kasenorter Schleuse (Bild 1). Seinerzeit wurde die Gaststätte von Heinrich und Gerda Claussen betrieben.
Im bzw. am Bootsschuppen wurden auch die alljährlichen wiederkehrenden Unterhaltungsarbeiten an der JOHANNA durchgeführt (Bilder 2 und 3). Bei diesen Arbeiten wurde der Eigner, welchem ein Arm amputiert worden war, unterstützt von seinem Seglerkameraden Heinz Heutmann, dem damaligen Hausmeister der Wilsteraner Volksschule.
Bild 4 zeigt das Ehepaar Albert und Else Bergner mit Heinz Heutmann im Jahre 1959 an Bord der JOHANNA auf der Stör in Wewelsfleth

1971 verkaufte der inzwischen über 71 Jahre alte Albert Bergner die JOHANNA an die damaligen Wilsteraner Seglerkameraden Jürgen und Renate Friedburg, welche sie auf den Namen MAYA umtauften und sie zunächst weiter unter dem Stander der SVW weiter segelten. Die Wilstersche Zeitung berichtete über den Verkauf der Segeljacht; der Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

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