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Wochenmarkt, Viehmarkt in Wilster

1899 - Marktplatz, Op de Göten (damalige Markt Straße) a

1899 Wochenmarkt auf dem Marktplatz.
Außerhalb des Schattens der die Bartholomäus-Kirche umsäumenden Kastanienbäume haben die Bauern ihre Ackerwagen aufgestellt, auf welchen sie die angebotenen Waren ausstellen; daneben weitere Verkaufsstände. Ganz rechts eine Pferdekutsche.
Die Herren alle mit Hut oder Mütze, mit weißem Hemd und wohl auch mit Binder; die kleinen Mädchen tragen Kittelschürzen, ganz apart die Dame im weißen Kostüm vor dem Hotel \"Wilstermarsch-Haus\".
Der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen steht noch an der Ecke Markt / Op de Göten (damalige Marktstraße)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Variante der Karte mit veränderten Aufdruck befindet sich in einer externen Sammlung

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1901 - Viehmarkt auf dem Marktplatz in Wilster (SF)

1901 Viehmarkt auf dem Marktplatz in Wilster
Auf der Südseite des Marktplatzes direkt vor der Kirche findet ein Viehmarkt statt.
Das Rindvieh wurde durch die Straßen zum Markt getrieben - ein heute nicht mehr vorstellbares Bild.
Unter den die Bartholomäus-Kirche umsäumenden Kastanienbäumen haben die Bauern die von ihnen angebotenen Rinder zum Verkauf und zur Begutachtung durch die Aufkäufer aufgestellt. Es fällt auf, daß es bei den abgebildeten Personen fast ausschließlich um Männer handelt, alle mit Hut oder Mütze, mit weißem Hemd und wohl auch mit Binder.
Anläßlich des Viehmarktes kamen viele Landwirte und Viehhändler in die Stadt. Man reiste seinerzeit mit der Bahn oder mit der von Pferden gezogenen Kutsche.
Aus dem Bild wird deutlich, daß Wilster in früheren Zeiten einen großen Bedarf an Hotels und Gaststätten mit Ausspann hatte, d.h. mit Unterstell- und Versorgungsmöglichkeiten für die Pferde.
Die nach der Stadt Wilster so bezeichnete Wilstermarsch gilt noch heute als eines der wichtigsten Viehzuchtgebiete Deutschlands. In früheren Jahrzehnten - bis in die 1970er Jahre - wurde in der Wilstermarsch nahezu ausschließlich das rotbunte Niederungsrind gehalten.
Da nimmt es nicht Wunder, wenn früher Ansichtskarten aus Wilster auch den Rindern gewidmet waren, denn auf diese war zum großen Teil der Wohlstand der Wilstermarsch gegründet.
Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte (Bilder 1 und 2) befindet sich in der Sammlung von Frau Silke Brenner, Freiburg
Die Ansichtskarte (Bilder 3 und 4) befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1926 - Wochenmarkt auf dem Marktplatz a

1926 Wochenmarkt vor der Kirche auf dem Marktplatz in Wilster.
Nach rechts geht der Blick in die ehemalige Markt-Straße - die heutige "Op de Göten".
Schon vor einhundert Jahren fand der Wochenmarkt an jedem Sonnabend statt; Standort war bis weit in die 1960er Jahre der Platz vor der Kirche, danach am Colosseum.
Die Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden damals mit Pferdewagen in die Stadt gebracht, wie auch die Landbevölkerung zumeist mit Kutschen oder mit dem Fahrrad in die Stadt kam.
Zeit für die Männer, von denen jeder eine Kopfbedeckung trägt, für ein Schwätzchen.
Die Nachricht auf der Karte enthält in spanischer Sprache ein Lob auf die Stadt Wilster:
„Wilster es una ciudad importante“ – Wilster ist eine bedeutende Stadt.
Das gilt heute noch für jeden Heimat-Freund!

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte in leicht variierter Aufmachung befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1926 - Wochenmarkt auf dem Platz vor der Kirche

1926 Wochenmarkt in Wilster
Das Motiv dieser als Feldpost-Karte vorgesehenen Ansichtskarte wurde bereits in den 1920er Jahren verwendet.
Schon damals fand der Wochenmarkt an jedem Sonnabend statt; Standort war bis in die 1960er Jahre der Platz vor der Kirche, danach am Colosseum.
Die Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden damals mit Pferdewagen in die Stadt gebracht, wie auch die Landbevölkerung zumeist mit Kutschen oder mit dem Fahrrad in die Stadt kam.
Während die Frauen den Einkauf vornahmen, hatte es für die Männer, von denen jeder eine Kopfbedeckung trägt, Zeit für ein Schwätzchen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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