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Beidenfleth, Groß Kampen

Neu! 1925 Beidenfleth - Bauernhof, Deichreihe, Windmühle, Gasthof, Oberes Dorf, Ehrenmal (SF)

1925 Beidenfleth - Bauernhof, Deichreihe, Windmühle, Oberes Dorf, Ehrenmal
links oben: Bauernhof in Fockendorf in der Gemeinde Beidenfleth.
Bei dem sehr gepflegten Gehöft handelt es sich um den Hof Nr. 145 (gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"). Der Hof stand zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Wilhelm Krey und wurde danach von dessen Sohn Hermann Krey bewirtschaftet; danach gehörte der seit 1905 im Eigentum der Familie Krey stehende Hof in dritter Generation dem Enkel Peter Krey. Am 12.12.2014 fiel der schöne Hof einem Schadenfeuer zum Opfer.
rechts oben: Straße Deichreihe, Unteres Dorf, Groß Kampen, "Reimers Gasthof" an der Ecke der Straßen Unteres Dorf und Deichreihe; von rechts mündet die Straße Groß Kampen ein.
mittig: Die Windmühle HOFFNUNG prägte die Silhouette des Dorfes;
die Holländer Mühle wurde im Jahre 1813 errichtet und stand an der Straße Groß Kampen in erhöhter Lage auf einer Verbreiterung des Stör Deiches.
Die zu dem Zeitpunkt seit langer Zeit nicht mehr in Funktion befindliche Mühle brannte bei einem Schadenfeuer am 17. April 2016 vollständig ab.
links unten: Blick vom Deich der Stör durch die Straße Oberes Dorf auf die 1325 erstmals urkundlich bezeugte Kirche St. Nicolai mit ihrem 1557 erbauten Turm.
Das Wohnhaus links hat einen mehrstufig verbretterten Giebel, wie er vor einhundert Jahren an vielen Häusern in den Orten der Wilstermarsch üblich war. Es gehörte zum Anwesen der örtlichen Werft.
Rechts das Haus von Schlachter Springer.
rechts unten:  Ehrenmal für die Gefallenen aus der Gemeinde Beidenfleth auf einer Grünanlage gegenüber der Beidenflether Kirche.
Unter den Gefallenen der beiden Weltkriege ist auch aufgeführt Peter von Holdt, welcher am 20.01.1945 gefallen ist; eine Woche später am 29.01.1945 fiel auch sein Bruder Hermann Johannes von Holdt - über viele Menschen und Familien brachten die furchtbaren Kriege entsetzliches Leid.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf
Anmerkung: Heute, 01. September 2020, vor 81 Jahren begann mit dem Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen der Zweite Weltkrieg.

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Neu! 1955 Mühle HOFFNUNG in Beidenfleth (SF)

1955 Mühle HOFFNUNG in Beidenfleth
Die auf einer Verbreiterung des die Stör begleitenden Deiches stehende Windmühle ist schon für das Jahr 1722 bezeugt als sogenannte "Camper Mühle"; sie gehörte zum Gut Campen.
Viele Namen der Pächter der Kornmühle sind überliefert.
Nach dem II. Weltkrieg übernahm Walter Sierth die Mühle, nachdem seine beiden älteren Brüder und Betreiber der Mühle im Krieg umgekommen waren.
Auf der Anschriftseite der Ansichtskarte ist der Stempel des Mühlenbetriebes abgedruckt.
Der Müller hat 1948 das Mühlenkreuz erneuern lassen. Doch nachdem am 05.10.1966 ein Sturm die Flügel zerbrochen hatte, wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.
Die schöne und die Silhouette des Dorfes Beidenfleth schmückende Mühle wurde danach um ihrer selbst willen erhalten, nachdem das Landesamt für Denkmalschutz sie als erhaltenswert eingestuft hatte. Sogar das Mühlenkreuz wurde erneuert.
Nachdem im Jahr 2011 mit der schrittweisen Sanierung des einstöckigen Galerieholländers begonnen worden war, brannte das Bauwerk bei einem Schadenfeuer am 17. April 2016 vollständig ab.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

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Neu! 1958 Beidenfleth an der Stör - Kirche, Mühle HOFFNUNG, ehemaliger Werft Standort (SF)

1958 Beidenfleth an der Stör  - Kirche St. Nicolai, Mühle HOFFNUNG, ehemaliger Werft Standort
In dem breiten Vorland vor dem Deich befand sich zuvor der Standort einer Werft. Der in seiner Linienführung ansonst der Stör folgende Deich ist hier auf einer Strecke von etwa 100m in Ost-West Richtung verschwenkt. Im Hintergrund fließt die Stör.
Die von Hugo Peters betriebene Werft bestand in den Jahren 1922 bis 1945. Auf dem Gelände des  Standortes der Werft begründete der aus der Wewelsflether Peters Werft ausgeschiedene Paul Peters im Jahr 1955 die „Beidenflether Werft“. Nachdem die Werft in der Folge neben Reparaturaufträgen auch vier größere Frachtmotorschiffe erbaute, führten die Zahlungsschwierigkeiten eines Bestellers zu Liquiditätsproblemen der Werft, weshalb diese daher bereits 1958 ihren Betrieb wieder aufgeben mußte. Auf der Abbildung erinnern einige Schuppen noch an den ehemaligen Werftbetrieb.
Die Silhouette des Ortes wird beherrscht vom Turm der Kirche St. Nicolai. Die Kirche ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt, doch am Standort der schönen alten aus Backsteinen erbauten kleinen anheimelnden Dorfkirche mit ihrem 1557 erbauten frei stehenden hölzernen Turm war bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet worden.
Im Vordergrund die Windmühle „Hoffnung“; sie wurde im Jahre 1813 errichtet und stand an der Straße Groß Kampen in erhöhter Lage auf einer Verbreiterung des Stör Deiches. Die seit langer Zeit nicht mehr in Funktion befindliche Mühle brannte bei einem Schadenfeuer am 17. April 2016 vollständig ab.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.

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1980 Tracht der Wilstermarsch - Vorführung auf einem Bauernhof in Beidenfleth

1980 Tracht der Wilstermarsch - Vorführung auf einem Bauernhof in Beidenfleth
Eine Gruppe der Landfrauen zeigen mit einem Tanz die alte Tracht der Wilstermarsch, die in aufwendiger Arbeit nach alten Vorlagen gefertigt wurde.
Auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu die Schürze.
Dahinter der wundervoll und vorbildlich in seiner ursprünglichen Gestalt erhaltene Bauernhof Egge in Beidenfleth (Hof 126 gem. "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")
Zu der Trachtengruppe der Landfrauen siehe Trachtengruppe

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide


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1898 - Beidenfleth - Kirche St. Nicolai

1898 Beidenfleth - Kirche St. Nicolai
Beidenfleth gehört wie St. Margarethen (das vormalige Elredefleth), Wewelsfleth und Brokdorf zu den alten und auf den höheren Ufersäumen von Elbe und Stör entstandenen Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch. Die Kirche St. Nicolai zu Beidenfleth ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt. An ihrem Standort war bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet worden. Der frei stehende heutige Turm wurde im Jahre 1557 erbaut. In der Kirche befindet sich ein aus dem Mittelalter (1345) stammendes Taufbecken (sh. Bild 2) aus Bronze.
Bild 3 zeigt den mit einer schweren schmiedeeisernen Kette gesicherten Armenblock, in welchen die Kirchenbesucher ihre Geldspende einwerfen konnten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1898 - Beidenfleth an der Stör

1898 Beidenfleth an der Stör
Beidenfleth gehört wie St. Margarethen (Elbe), Wewelsfleth und Brokdorf zu den alten und auf den höheren Ufersäumen von Elbe und Stör entstandenen Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch. Diese Orte (bei Wewelsfleth und St. Margarethen die Vorgänger Orte) bestanden offenbar bereits weit vor der von niederländischen Siedlern ab dem 12ten Jahrhundert zielgerichtet betriebenen Kolonisation der Wilstermarsch.
Die Beidenflether Kirche St. Nicolai ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt. Am Standort der kleinen anheimelnden Dorfkirche mit ihrem frei stehenden hölzernen Turm war bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet worden.
Seit Alters her bestand bei Beidenfleth eine Fährverbindung über die Stör. Noch heute überquert bei Beidenfleth die Wagenfähre "Else" den Fluß; sie ist die letzte der heute noch an der Stör betriebenen Fähren.

Bildrechte: Gebr. Graetz, Leipzig

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1900 - Beidenfleth - Unteres Dorf (SF)

1900 Beidenfleth an der Stör
Die Straße "Unteres Dorf"
Im Hintergrund rechts ist die an der Straße Groß Kampen stehende Mühle "Hoffnung" - ein Galerie Holländer - zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Abbildungen der Karte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Oliver Grimm, Wilster

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1900 - Beidenfleth, Kirche St. Nicolai

1900 Beidenfleth.
Blick vom Deich der Stör durch die Straße Oberes Dorf auf die 1325 erstmals urkundlich bezeugte Kirche St. Nicolai mit ihrem 1557 erbauten Turm.
Die Kirche wird vom Friedhof umgeben, der hier noch völlig zu Recht den alten Namen Kirchhof trägt.
Das Wohnhaus links hat einen mehrstufig verbretterten Giebel, wie er vor einhundert Jahren an vielen Häusern in den Orten der Wilstermarsch üblich war. Es gehörte zum Anwesen der örtlichen Werft.
Rechts das Haus von Schlachter Springer.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1900 - Lange Reihe in Beidenfleth an der Stör

1900 Straße Lange Reihe in Beidenfleth an der Stör
Die schmale Straße Lange Reihe in Beidenfleth hat einen ganz besonderen dörflichen Charme.
In geschlossener Bebauung grenzen nach den beiden Häusern im Vordergrund insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser jeweils mit ihrer Giebelseite unmittelbar an die nur auf einer Seite bebaute Straße an.
Die jeweils den Häusern zugehörigen kleinen Gärten liegen jenseits der Straße und zwischen dieser und einem breiten tiefen Entwässerungsgraben, welcher heute nicht mehr vorhanden ist.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1901 - Beidenfleth, Straße Unteres Dorf

1901 Beidenfleth, Straße Unteres Dorf.
Blick in die Straße Unteres Dorf.
Im Hintergrund überragt der Turm der Kirche St. Nicolai die Häuser des Dorfes; der Turm wurde 1557 errichtet.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Dorf Beidenfleth wurde auf dem höher gelegenen Uferwall der Stör begründet. In der Zeit vor der Eindeichung der Wilstermarsch hatten sich hier im flußnahen Bereich bei Flut die Sedimente stärker abgelagert als in den weiter zurück liegenden Flächen der Marsch. So nimmt es nicht Wunder, dass auf diesen höher gelegenen Uferrehnen der Stör und der Elbe die Kirchorte Heiligenstedten, Beidenfleth, Wewelsfleth, Brokdorf und St. Margarethen begründet wurden, wobei letzteres allerdings als Ersatz für das infolge Stromverlagerung in der Elbe vesunkene Elredefleth entstand.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1903 - Beidenfleth - Oberes Dorf, St. Nicolai Kirche, Fähre (Ex)

1903 Beidenfleth - Oberes Dorf, St. Nicolai Kirche, Fähre
Die Abbildungen oben (Bild 2) und unten (Bild 3) zeigen die schmale Straße Oberes Dorf mit der Sankt Nicolai Kirche;
die mittige Abbildung die Fährstelle mit der Prahm-Fähre.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1903 - Beidenfleth an der Stör

1903 Beidenfleth an der Stör
Beidenfleth gehört wie St. Margarethen (Elbe), Wewelsfleth und Brokdorf zu den alten und auf den höheren Ufersäumen von Elbe und Stör entstandenen Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch.
Die Kirche St. Nicolai ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt.
Am Standort der kleinen anheimelnden Dorfkirche mit ihrem frei stehenden hölzernen Turm war bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet worden. Der frei stehende heutige Turm wurde im Jahre 1557 erbaut. In der Kirche befindet sich ein aus dem Mittelalter stammendes Taufbecken aus Bronze.
Noch heute überquert bei Beidenfleth eine Wagenfähre, die Fähre "Else", die Stör. Sie ist die letzte der heute noch an der Stör betriebenen Fähren und insofern eine Besonderheit.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1904 - Beidenfleth - Kirche St. Nicolai, Schiffe auf der Stör

1904 Beidenfleth - Kirche St. Nicolai, Schiffe auf der Stör
Die Lithographie zeigt
oben links: Kirche St. Nicolai, welche 1325 erstmals urkundlich bezeugt wurde und deren frei stehender heutige Turm 1557 erbaut wurde.
oben rechts (Bild 2): Blick über die Stör auf die Silhouette des Dorfes, welche von der Kirche und der Mühle "Hoffnung" geprägt ist. Es fällt auf, dass der Zeichner auf die Darstellung des Stördeiches verzichtet hat.
unten: links die von Uhrendorf kommende gleichnamige Straße, welche die Brücke über die Altenfelder Wettern quert und sich dahinter als die Straße Unteres Dorf fortsetzt, während nach rechts die Straße Oberes Dorf Richtung Fähre führt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1904 - Beidenfleth an der Stör, Altenfelder Wettern, Straße Uhrendorf

1904 Der Ort Beidenfleth ist rechts der Stör auf deren dort relativ hohen Ufersaum gelegen.
Im Vordergrund quert die Straße Uhrendorf die Altenfelder Wettern, welche das Gebiet Dodenkopp und Beidenflether Riep entwässert. Nach rechts führt die Straße zur Beidenflether Fähre. Diese Fähre – eine Grundseilfähre – ist als einzige der früher unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren heute noch in Betrieb.
Das Wohnhaus im Vordergrund war lange Zeit Altenteilerhaus für den im Ortsteil Beidenflether Uhrendorf gelegenen Hof (Hof 108, entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) von Rudolf Witt.

Bildrechte: Albrecht Schaack, Beidenfleth; Gebr. Graetz, Leipzig

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1904 - Gastwirtschaft Micheel in Fockendorf

1904 Gastwirtschaft Micheel in Fockendorf.
Der Gasthof des Wirtes W. Micheel, später von dessen Witwe Trine, stand in Fockendorf an der Einmündung der Straße Neumühlen. Zu dem Anwesen gehörte die seinerzeit für ländliche Gasthöfe obligatorische Durchfahrt, welche den mit Pferdekutsche oder Spannwerk anreisenden Gästen eine Ausspann- und Unterstellmöglichkei für ihre Pferde und Fahrzeuge bot. Im jahr 1948 wurde die Durchfahrt abgebrochen.
Der Gasthof wurde bis Ende der 1950er Jahre von Hugo Schnepel betrieben.
Fockendorf gehört zur Gemeinde Beidenfleth, gleichwohl diente die Gastwirtschaft vornehmlich als gesellschaftlicher Treffpunkt für die Einwohner von Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth.
Im Saal der Gaststätte wurden u.a. Feste des Ringreitervereins und des Gesangvereinsdurchgeführt, wobei die Straße Neumühlen von den Ringreitern für ihren Wettbewerb genutzt wurde. Die Straße Neumühlen kennzeichnet in ihrem Verlauf weitgehend die Grenze zwischen den Gemeinden Beidenfleth und Dammfleth.

Bildrechte: Carl Kuskop Nachf., Inh. Ludwig Behning

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1905 - Beidenfleth in der Totale

1905 Beidenfleth in der Totale
Das Foto wurde vermutlich aufgenommen vom Mast eines auf der Helling der damaligen Beidenflether Werft liegenden Frachtseglers. Der Standort der Werft lag in dem breiten Deichvorland nördlich der Kirche, denn der in seiner Linienführung ansonst der Stör folgende Deich ist hier auf einer Strecke von etwa 100m in Ost-West Richtung verschwenkt.
Links hinter den Gebäuden des Dorfes ist der Wasserspiegel der Stör erkennbar.
Die Silhouette des Ortes wird beherrscht vom Turm der Kirche St. Nicolai. Die Kirche ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt, doch am Standort der schönen alten aus Backsteinen erbauten kleinen anheimelnden Dorfkirche mit ihrem 1557 erbauten frei stehenden hölzernen Turm war bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet worden.
Der Schreiber der Karte lobt die Wilstermarsch mit den Worten:
"Das Land mit den saftigen Wiesen und den stattlichen Gehöften macht einen freundlichen und netten Eindruck."

Bildrechte: nicht bekannt

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1906 - Beidenfleth an der Stör (SF)

1906 Beidenfleth an der Stör
Beidenfleth gehört wie St. Margarethen (Elbe), Wewelsfleth und Brokdorf zu den alten und auf den höheren Ufersäumen von Elbe und Stör entstandenen Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch. Diese Orte (bei Wewelsfleth und St. Margarethen die Vorgänger Orte) bestanden offenbar bereits weit vor der von niederländischen Siedlern ab dem 12ten Jahrhundert zielgerichtet betriebenen Kolonisation der Wilstermarsch.
Die Beidenflether Kirche St. Nicolai ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt. Am Standort der kleinen anheimelnden Dorfkirche mit ihrem frei stehenden hölzernen Turm war bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet worden.
Seit Alters her bestand bei Beidenfleth eine Fährverbindung über die Stör. Noch heute überquert bei Beidenfleth die Wagenfähre "Else" die Stör; sie ist die letzte der heute noch an dem Fluß betriebenen Fähren.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1906 - Kirche St. Nicolai zu Beidenfleth

1906 Kirche St. Nicolai zu Beidenfleth.
Die Kirche steht typischerweise inmitten des als Friedhof genutzten Kirchhofes.
Die Kirche St. Nicolai ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt.
Am Standort der schönen alten aus Backsteinen erbauten kleinen anheimelnden Dorfkirche mit ihrem 1557 erbauten frei stehenden hölzernen Turm war bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet worden.
In der Kirche befindet sich ein aus dem Mittelalter stammendes Taufbecken aus Bronze.
Die Kirche birgt bedeutende Kunstwerke, die gestiftet wurdenvon der Familie Witt-Warstede, deren Vorfahren aus Beidenfleth stammen.
Das Tauffenster mit den prägnanten und farbenprächtigen Glasmalereien wurde 1962 von dem in der Schweiz wohnhaften Gustavus F. C. Witt gestiftet. Das mehrteilige Fenster ist von dem schwedischen Kunst-Professor Einar Forseth gestaltet und in der Kunstglaserei Ringström in Stockholm gefertigt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1907 - Beidenfleth an der Stör, Besan-Ewer auf der Stör

1907 Beidenfleth an der Stör.
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) bei Beidenfleth.
Vor der Kulisse des Dorfes segelt ein kleiner Frachtewer (ein Besanewer) die Stör abwärts zur Elbe; er nutzt den Ebbestrom, denn seinerzeit verfügten die Ewer noch über keinen Motorantrieb. Am Ufer befinden sich Anlegestellen für die Beidenflether Schiffer.
Über die Häuser des Dorfes ragen der Turm der Kirche St. Nicolai sowie die Flügel der Windmühle "Hoffnung" hinaus.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1909 - Beidenfleth - Oberes Dorf und an der Fähre (SF)

1909 Beidenfleth - "Oberes Dorf" und "An der Fähre"
Auf dem im Einmündungsbereich der Straße "An der Fähre" in die Straße "Oberes Dorf" parallel zu diesen Verkehrswegen verlaufenden Deich der Stör befand sich auf dessen Krone ein mit Klinkern gepflasterter Fußweg.
Deich und Straße werden hier unterquert von der Altenfelder Wettern, welche kurz dahinter in die Stör mündet.
Die schönen Häuser jenseits der Straße haben heute noch weitgehend ihren Charme erhalten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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