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Brokdorf, Arentsee

Neu! 1910 Brokdorf - Kirche, Friedhof, Kirchducht (SF)

1910 Brokdorf - Kirche, Friedhof, Kirchducht
Die Kirche St. Nikolaus zu ist im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahre 1763. Der Turm war bereits 1741 erbaut worden, nachdem 1648 bei einem Sturm der Kirchturm eingestürzt war. Der seinerzeit frei stehende Turm blieb erhalten, als zwei Jahrzehnte später 1763 die Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen und angrenzend an den Turm neu errichtet wurde.
Die Kirche war zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch von dem Friedhof umgeben, welcher ab 1898 schrittweise auf das Feld rechts im Vordergrund verlegt wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.
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Neu! 1911 Brokdorf - Bauernhaus in Osterende (SF)

1911 Brokdorf - Bauernhaus in Osterende
Bei dem abgebildeten Gehöft handelt es sich vermutlich um Hof 59 (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), welcher seinerzeit im Eigentum von Heinrich Thumann stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Das Ehepaar Heinrich Thumann (* 1854, + 1929) und Anna Tiessen (* 1867, + 1950) hatte acht Kinder.
Die Ehefrau Anna schrieb offenbar die Karte (das Ehepaar hatte auch eine Tochter Anna * 1896, + 1923).

Bildrechte: Albert Behr, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.
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Neu! 1912 Brokdorf - Deich-Mühle, Zeppelin, Kirchducht (SF)

1912 Brokdorf - Deich-Mühle, Zeppelin, Straße Kirchducht mit der Kirche St. Nikolaus
oben: Blick vom Deich der Elbe auf die auf diesem stehende Deichmühle, die Elbe und einen darüber schwebenden Zeppelin sowie im Hintergrund rechts das Dorf Brokdorf.
Im Vorland vor dem Deich sind Stacks und Lahnungsfelder zu erkennen, welche der Sicherung des Deichfußes dienen.
Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd-Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein und wurde am 25.08.1912 über Brokdorf gesichtet.
Das mit zwei Gondeln ausgerüstete und von 4 Propellern mit einer Leistung von insgesamt 510 PS angetriebene Luftschiff war 148 m lang, sein größter Durchmesser betrug 14 m und die Hülle faßte ein Volumen von 18.700 Kubikmetern. Dabei erreichte der so plump wirkende Flugkörper eine maximale Geschwindigkeit von 80 km/h.
unten: Die Kirche St. Nikolaus zu Brokdorf ist im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahre 1763. Der Turm war bereits 1741 erbaut worden, nachdem 1648 bei einem Sturm der Kirchturm eingestürzt war. Der seinerzeit frei stehende Turm blieb erhalten, als zwei Jahrzehnte später 1763 die Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen und angrenzend an den Turm neu errichtet wurde.
Die Kirche war zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch von dem Friedhof umgeben, welcher ab 1898 schrittweise auf das Feld rechts im Vordergrund verlegt wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.
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Neu! 1912 Fracht-Ewer an der Löschstelle Brokdorf - Ladung Graupen und Mehl für Helgoland (SF)

1912 Fracht-Ewer an der Löschstelle Brokdorf - Umschlag von Graupen und Mehl für Helgoland
Der Hafen Brokdorf war lediglich eine Löschstelle direkt am schar liegenden Deich neben dem Auslauf des Deichsiels der Brokdorfer Hauptwettern.
Hier bestand zeitweilig in einfachster Form eine Ladebrücke.
Die zu be- oder zu entladenden Waren mußten über den Deich transportiert werden. Mit einem einfachen Ladebaum, dessen Funktion auf dem Foto gut erkennbar ist, erfolgte das Be- oder Entladen der dort anlegenden kleinen Frachtschiffe.
Im fotografisch festgehaltenen Fall hatte der Schiffer Jacob Keher(?) als Fracht von der Brokdorfer Mühle als Ladung Graupen und Mehl aufgenommen, um diese nach Helgoland zu transportieren.
Heute erinnert nur noch der Name des Brokdorfer Ortsteils Hafenducht an den früheren Hafenbetrieb.
Angemerkt muss hier noch werden, dass bereits zu Anfang des 19ten Jahrhunderts eine amtlich als Fähre konzessionierte "Jolle" mehr oder weniger regelmäßig Personen und Waren über die Elbe zum gegenüber liegenden Freiburg beförderte.

Bildrechte: Photographische Gesellschaft m.b.H., Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.
Die alte Karte war offenbar leider mit Klebepads in einem Album fixiert.
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1912 Mondscheinkarte - Brokdorf an der Elbe - Schulhaus, Kirche St. Nikolaus, Pastorat

1912 Mondscheinkarte - Brokdorf an der Elbe - Schulhaus, Kirche St. Nikolaus, Pastorat.
Zu Beginn des 20ten Jahrhunderts waren sogenannte Monscheinkarten eine Modeerscheinung bei der Gestaltung von Ansichtskarten. Sie wurden durch Bearbeitung künstlich erzeugt, indem in eine vorhandene abgedunkelte oder zumeist bläulich eingefärbte Abbildung der Mond und zumeist auch eine attraktive Wolkenbildung hinein gearbeitet wurde.
Im Vordergrund links das von 1841 bis 1956 (zu dem Zeitpunkt wurde das zuvor erbaute neue Schulgebäude an der Dorfstraße eingeweiht) für diesen Zweck genutzt alte Schulgebäude der Gemeinde Brokdorf.
Der zugehörige Schulhof erstreckte sich auf die kleine dreieckige Fläche vor der Umfassungsmauer, welche das Grundstück des Pastorats begrenzt.
Das Schulhaus wird überragt vom Turm der Kirche St. Nikolaus, welche im Jahr 1763 erbaut wurde und deren Kirchenschiff hinter den Bäumen erkennbar ist.
Das rechts stehende helle zweigeschossige Gebäude des Pastorats stammt aus der Zeit um 1845; es wurde erbaut, nachdem das Vorgängergebäude bei einem Schadenfeuer zerstört wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Karte wurde als Feldpost geschrieben von einem Soldaten, welcher bei dem in Itzehoe stationierten Feldartillerie Regiment General-Feldmarschall Waldersee (Schleswigsches) Nr. 9 diente. Der Schreiber hatte mit seinem Zug einen Morgenmarsch nach Brokdorf durchgeführt. Die Karte ist gerichtet an die in Lobe bei Neustadt in Holstein wohnhaft gewesenen Eltern des Soldaten.

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Neu! 1913 - Brokdorf an der Elbe - maritime Szenen b (SF)

1913 Brokdorf an der Elbe.
Die alte Ansichtskarte zeigt verschiedene maritime Szenen auf und an der Elbe bei Brokdorf.
mittig: Das zu der Zeit größte Schiff der Welt, der Dampfer IMPERATOR der HAPAG, auf der Elbe auf Reede liegend. Der auf der Hamburger Vulkanwerft gebaute Dampfer IMPERATOR der HAPAG war bei seinem Stapellauf am 23. Mai 1912 mit 52.117 BRT das damals größte Schiff der Welt und Flaggschiff der nach ihm benannten Schiffsklasse.
rechts: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.
links: Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf.
Sie stand bis in das Jahr 1940 auf der Krone des Deiches, danach wurde sie beseitigt. Aus Gründen der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unvorstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde. Das zur Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
Der die Szene überfliegende Zeppelin ist offenbar vom Fotografen in das Bild hinein kopiert worden.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein; er landete am 11. August 1912 sogar in Flensburg und er überflog am 19.09.1912 Dänemark und den Südteil von Schweden. Es ist zu vermuten, daß die Aufnahme des Zeppelins bei einer dieser Fahrten gemacht wurde, wonach diese dann in verschiedene Ansichtskarten hinein plaziert wurde.
linke Miniatur: ein alter Fahrensmann;
der auch auf Ansichtskarten mit Motiven aus St. Margarethen oder Wewelsfleth dargestellte alte Fahrensmann mit Öljacke und Südwester, mit weißhaariger Schifferkrause und eine kurze Pfeife rauchend, ist handschriftlich auf einer dieser Karten namentlich bezeichnet als: Fritz Langbehn.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

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Neu! 1917 Brokdorf an der Elbe - Kirche, Mühle, Gasthof "Zur schönen Aussicht" (SF)

1917 Brokdorf an der Elbe - Kirche, Mühle, Gasthof "Zur schönen Aussicht"
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör gelegenen und sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
oben: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
mittig: In Brokdorf an der Elbe stand bis etwa 1940 in exponierter Lage oben auf der Krone des Elbdeiches eine Windmühle.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein und wurde am 25.08.1912 über Brokdorf gesichtet.
Auf der Anschriftseite der Karte ist notiert: Klaus von Loh saß mit in dem Zeppelin
unten: Der seit etwa 1876 betriebene Gasthof "Zur schönen Aussicht" stand in der Kirchducht 10. Das zu der Zeit von Johannes Claußen bewirtschaftete Anwesen brannte am 30.12.1924 bei einem Schadensfeuer völlig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
A
nmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.
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Neu! 1921 Brokdorf - Wohn- und Geschäftshäuser, Hökerei, Meierei, Pastorat (SF)

1921 Brokdorf - Wohn- und Geschäftshäuser, Hökerei, Meierei, Pastorat
oben links: Wohn- und Geschäftshaus des Bäckermeisters Hans Rohwer (Kirchducht 16)
oben rechts: Bei dem Gebäude im Vordergrund handelt es sich um das Haus Hafenducht 3, in welchem lange Zeit die Postannahmestelle der Gemeinde und auch eine Hökerei (Kaufmannsladen) untergebracht war.
mittig: Blick vom Elbdeich auf die Dorfstraße mit der Meierei.
Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt; in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.
unten links: Wohn- und Geschäftshaus; vermutlich das Haus "Rosengarten", Kirchducht 14
Das Gebäude Rosengarten, auch bezeichnet als Rosenheim, wurde in der Nachkriegszeit im besonders strengen Winter 1946/47 zeitweilig als "Wärmehalle" genutzt. Die Einwohnerzahl des Dorfes war durch den Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen von 677 Einwohnern (im Jahr 1939) auf 1.609 (im Jahr 1946) dramatisch angestiegen; viele Menschen lebten in sehr prekären Wohnverhältnissen und die Beschaffung von Brennmaterialien und von Waren für den täglichen Bedarf war nur äußerst eingeschränkt möglich.
unten rechts: Pastorat

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.

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Neu! 1925 Brokdorfer Mühle (SF)

1925 Brokdorfer Mühle
Die Brokdorfer Mühle stand auf einer Verbreiterung der Deichkrone des Deiches an der Elbe.
Weitere dem Betrieb zugehörige Gebäude und das Wohnhaus befanden sich auf dem Betriebsgrundstück im Schutz des Deiches.
Für das 1909 abgebrannte Müllerhaus war ein Neubau errichtet worden. Zu der Zeit wurde die Mühle auch auf Dampfbetrieb umgestellt. Der auf dem Foto erkennbare hohe Schornstein zeugt davon; er wurde 1934 abgebrochen.
Die auf dem Deich stehende Mühle - ein sogenannter Erdholländer - wurde 1940 beseitigt.
Die Brokdorfer Mühle war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.

Bildrechte: Nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt befindet im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf.
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Neu! 1930 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf (SF)

1930 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf
Die Brokdorfer Mühle war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; aus welchem alle dort wohnhaften Zwangsgäste ihr Korn mahlen lassen mußten. Eine erste Brokdorfer Mühle ist für das 1595 erwähnt.
Die auf der Krone des Deiches der Elbe bei Brokdorf stehende Windmühle - ein Erd-Holländer - wurde im Jahr 1940 beseitigt.
Das zur Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lagen auf dem luftseitigen Gelände im Schutz des Deiches.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarten stammen aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.

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Neu! 1933 Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf (SF)

1933 Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf
Möglichkeiten und auch Anspruch der Bevölkerung der Wilstermarsch nach Bademöglichkeiten waren seinerzeit sehr bescheiden.
In früheren Jahrzehnten - bis in der 1960er Jahre - fanden sich insbesondere an sommerlichen Wochenenden viele Menschen zum Baden in der Elbe am Elbedeich in Brokdorf ein.
Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus „Strandhalle“ wurde von Wilhelm Stücker betrieben.
Auch heute noch ist das Restaurant Elbblick Brokdorf - Hotel Sell ein beliebtes Ausflugsziel, welches in beide Richtungen einen phantastischen Ausblick auf den mächtigen Strom bietet.
Der bei Brokdorf schar an der Elbe liegende Deich hatte bereits seinerzeit eine massive Steischüttung zur Böschungs- und Deichfußsicherung.
Das kleine Gebäude auf der Deichberme diente vermutlich als saisonal installierte Umkleidemöglichkeit für die Damen.
Ganz im Hintergrund rechts ist das Pegelhaus zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf.
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Neu! 1935 Brokdorf - Kate am Fuß des Elbdeiches (SF)

1935 Brokdorf - Kate am Fuß des Elbdeiches
Bei dem binnenseitig am Fuß des Elbdeiches stehenden Gebäude handelt es sich um das Haus Dorfstraße 15.
In vielen Orten der Wilstermarsch standen früher, so wie hier, Häuser auf der Deicherde und sogar auf dem Deich.
Unter Deicherde verstand man nicht direkt das für den Deichbau erforderliche Bodenmaterial, sondern den vom Deich eingenommenen und den vor und hinter ihm befindlichen Geländestreifen, von dem im Bedarfsfall der für den Deich erforderliche Boden entnommen werden konnte – die Deicherde war Gemeineigentum. Da sie somit nicht im Eigentum der Großgrundbesitzer, der Bauern, stand, haben sich auf ihr in früheren Zeiten die „kleinen Leute“, die Handwerker, Fischer und Tagelöhner mit ihren kleinen Katen angesiedelt. Dieses kann man heute noch vielfach an verschiedenen Örtlichkeiten der Wilstermarsch nachvollziehen. Allerdings sind die für den Deichbau und für die Erhaltung der Wehrfähigkeit der Deiche zuständigen Gremien heute bemüht, sogenannte deichfremde Nutzungen aus dem Bestick der Hauptdeiche heraus zu halten.

Bildrechte: nicht bekannt; es könnte sich um den Verlag Voigtländer in Leipzig handeln
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich jetzt befindet im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf.
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Neu! 1935 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf (Ex)

1935 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf
Bis in das Jahr 1940 stand auf der Krone des Deiches der Elbe bei Brokdorf eine Korn-Windmühle.
Auch wenn im Bereich der Mühle eine Deichverbreiterung bestand, ist es aus Gründen der Sicherheit der Landesschutzdeiche heute unvorstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde.
Bei der Mühle handelte es sich um einen sogenannten Erd-Holländer, d.h., die Mühle hatte keine Galerie.
Das zur Mühle zugehörige Wohnhaus des Müllers Albert Wolfsteller sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lagen auf dem luftseitigen Gelände im Schutz des Deiches.
Die Windmühle wurde 1940 abgebrochen.
Die Brokdorfer Mühle war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; aus welchem alle dort wohnhaften Zwangsgäste ihr Korn mahlen lassen mußten; eine erste Brokdorfer Mühle ist für das 1595 erwähnt.

Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe
Die postalisch 1948 gelaufene Ansichtskarte zeigt mit der Mühle ein Motiv, welches zu dem Zeitpunkt seit vielen Jahren nicht mehr vorhanden war.
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung, so wie auch die ergänzend vorgestellte ältere Karte mit der Mühle.
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Neu! 1948 Gehöft in Brokdorf (SF)

1948 Brokdorf - Gehöft Schniedewindt
Es handelt sich um Hof 63 (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), welcher seinerzeit im Eigentum von Jacob Schniedewindt (* 1895, + 1959) stand und von dessen Sohn Heinz (*1922, + 2004 ) zunächst in Pacht bewirtschaftet wurde, bevor er im Erbgang an diesen ging.

Bildrechte: Lina Köthner; Rudolf Verlag, Reichenau, Sachsen
Anmerkung: Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf.
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1898 - Brokdorf an der Elbe, Mühle auf dem Deich

1898 Brokdorf an der Elbe- Kirche St. Nikolaus, Mühle auf dem Deich, Leuchtturm
Der Ort wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt.
oben links: lebhafter Schiffsverkehr auf der hier bis zu 3 km breiten Elbe.
oben mittig: Das Gebäude der St. Nikolaus Kirche stammt aus dem Jahre 1763.
oben rechts: Der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt.
unten links: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Galerie Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

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1899 - Brokdorf - Deich-Mühle, Kirche, Leuchtturm, Gasthaus (SF)

1899 Brokdorf - Deich-Mühle, Kirche, Leuchtturm, Gasthaus
Oben links: Gasthof "Zur schönen Aussicht" von Heinrich Carstens; das Gebäude brannte am 30. Dezember 1924 ab und wurde danach nicht wieder aufgebaut.
Oben rechts: Dorfstraße
Unten links: Der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt
Unten mittig: Deich-Mühle auf dem Deich der Elbe; die Windmühle wurde 1940 abgebrochen.
Eine erste Brokdorfer Mühle ist für das 1595 erwähnt; sie war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war, aus welchem alle dort wohnhaften sogenannten Zwangsgäste ihr Korn mahlen lassen mußten.
Unten rechts: Das Gebäude der St. Nikolaus Kirche zu Brokdorf stammt aus dem Jahre 1763
Anzumerken ist noch, daß die auf der vorgestellten Ansichtskarte für das Dorf verwendete Schreibweise Brockdorf (mit ck) lautet, wie es auch der heute noch zumeist gebrauchten Sprechweise entspricht. Vor reichlich einem Jahrhundert schrieben viele der damaligen Einwohner Brokdorfs den Namen ihres Dorfes mit "ck", während Dritte die heutige Schreibweise benutzten, die sich später allgemein durchsetzte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die beiden vorgestellten und auf unterschiedlichem Papier gedruckten Ansichtskarten befinden sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

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1900 - Brokdorf an der Elbe - Gasthaus, Deich Mühle, Leuchtturm, Kirche

1900 Brokdorf an der Elbe - Gasthaus, Deich Mühle, Leuchtturm, Kirche
Der Ort Brokdorf wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt.
Während auf der Ansichtsseite der Karte der Name des Ortes "Brockdorf" geschrieben ist, was der üblichen Betonung im örtlichen Sprachgebrauch entspricht, weisen die postalischen Stempel die auch heute noch gebräuchliche Schreibweise "Brokdorf" auf.
Oben links: Gasthof "Zur schönen Aussicht" von Heinrich Carstens; das Gebäude brannte am 30. Dezember 1924 ab und wurde danach nicht wieder aufgebaut.
Oben rechts (Bild 2): Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.
Mittig links: Straßenzug.
Mittig rechts: Das Gebäude der St. Nikolaus Kirche zu Brokdorf stammt aus dem Jahre 1763.
Unten: Der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt.
Auf der alten Karte ist die Anschriftenseite, welche seinerzeit ausschließlich für die Adresse bestimmt war, in ungewöhnlicher Weise in der Art von Scherenschnitten mit den gezeichneten Silhouetten spielender Kinder versehen.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

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1900 - Brokdorf an der Elbe - Gasthaus, Deich Mühle, Leuchtturm, Kirche (Ex)

1900 Brokdorf an der Elbe - Gasthaus, Deich Mühle, Leuchtturm, Kirche
Die Mehrbild Farb-Lithographie zeigt
oben: Deich der Elbe mit der auf dessen Krone stehenden sogenannten Deichmühle.
Die Deichkrone ist überbreit als Promenade für Spaziergänger dargestellt.
Auf der Elbe verkehren Dampfschiffe und ein Fracht-Ewer.
mittig links: Der seit etwa 1876 betriebene Gasthof "Zur schönen Aussicht" stand in der Kirchducht 10. Das zu der Zeit von Johannes Claußen bewirtschaftete Anwesen brannte am 30.12.1924 bei einem Schadensfeuer völlig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
mittig rechts: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
unten: Der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt.
Die auf der vorgestellten Ansichtskarte für das Dorf verwendete Schreibweise lautet Brockdorf (mit ck), wie es auch der heute noch zumeist gebrauchten Sprechweise entspricht. Vor reichlich einem Jahrhundert schrieben viele der damaligen Einwohner Brokdorfs den Namen ihres Dorfes mit "ck", während Dritte die heutige Schreibweise benutzten, die sich später allgemein durchsetzte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1901 - Untergang des Vollschiffs VALKYRIE auf der Elbe vor Brokdorf

1901 Untergang des Vollschiffs VALKYRIE auf der Elbe vor Brokdorf
Die mehrere Miniaturen zeigende Mehrbildkarte wurde aus Anlaß einer Schiffskatastrophe auf der Elbe vor Brokdorf herausgegeben.
Der britische Windjammer VALKYRIE ging am 08.11.1901 bei einer Kollision auf der Elbe vor Brokdorf verloren. Das Vollschiff war mit einer Ladung Koks auf der Reise von Hamburg nach Santa Rosalia (heute: Oaxacas ) in Baja California, Mexiko.
Um günstige Tide abzuwarten, hatte der Segler auf der Elbe vor Anker gelegen, als er von dem Dampfer TIJUCA der Hamburg-Südamerikanischen Dampfschiffahrts-Gesellschaft (Hamburg Süd) gerammt wurde und sank. Die Besatzung des Großseglers konnte gerettet werden. Auch die TIJUCA wurde bei der Kollision beschädigt.
Mehr zu den beteiligten Schiffen und zu den aufwendigen Bergungsversuchen kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1904 - Brokdorf - Kirchducht

1904 Brokdorf - Kirchducht.
Blick von dem im Bau befindlichen Gebäude der Meierei (links im Vordergrund) auf Häuser der Kirchducht und die St. Nicolaus Kirche.
Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt; in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.
Ganz rechts ist der Elbdeich erkennbar.
Die auf der Ansichtskarte für das Dorf verwendete Schreibweise Brockdorf (mit ck) entspricht der heute noch zumeist gebrauchten Sprechweise. Vor einem Jahrhundert schrieben viele der damaligen Einwohner Brokdorfs den Namen ihres Dorfes mit "ck", während Dritte die heutige Schreibweise benutzten, die sich später allgemein durchsetzte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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