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1911 - Brokdorf (Elbe), Gasthöfe Zur schönen Aussicht, Elbblick Strandhalle, Schenkwirtschaft Mehlert

1911 Brokdorf an der Elbe - Kirche, Gasthöfe "Zur schönen Aussicht", "Elbblick-Strandhalle" und Schenkwirtschaft Mehlert.
Mehrbildkarte
oben links: Kirche St. Nicolaus in der Kirchducht; die Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
oben rechts (Bild 2): Das 1910 nach einem im Jahr zuvor durch einen Großbrand schwer beschädigte und neu erbaute Gebäude der Gaststätte „Strandhalle“ von Wilhelm Stücker. Das danach mehrfach erweiterte und modernisierte Gebäude wird heute noch als Gasthaus betrieben.
unten links (Bild 3): Gastwirtschaft „Zur schönen Aussicht“ in der Kirchducht.
Das teilweise in den Elbdeich hinein gebaute Gebäude wurde zu der Zeit und ab 1907 von Emil Buhmann betrieben (Vorgänger waren Hinrich Westfalen ab 1876, Heinrich Karstens ab 1894; Nachfolger waren Peter Kählert ab 1911, Heinrich Jochims und Jacob Rickers ab 1919, NN Ide ab 1921, Johannes Karstens ab 1922).
Am 30. Dezember 1924 brannte bei einem Schadensfeuer das Gebäude ab, es wurde danach nicht wieder aufgebaut.
unten rechts: Blick in die Straße Dörferdeich (umgeformt aus: Dover Deich = alter Deich) mit dem an der Einmündung in die Dorfstraße stehenden Gebäude der Schenkwirtschaft von Nicolaus Mehlert; das Gebäude brannte im Jahre 1979 ab.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1995 - Restaurant und Hotel „Elbblick – Strandhalle“ in Brokdorf

1985 Restaurant und Hotel „Elbblick – Strandhalle“ in Brokdorf
Der Betrieb wurde zu der Zeit von der Familie Sell geführt.
Das später mehrfach erweiterte und aufgestockte Anwesen war 1909 an der Stelle eines zuvor abgebrannten Gebäudes für die Wirtsleute Catharina und Wilhelm Stücker errichtet worden.
Am Ufer der Elbe vor Stücker´s Strandhalle, wo der Deich im Bogen verlief und eine kleine etwas geschützte Bucht vorhanden war, bestand sogar vor der Erhöhung des Deiches ein kleiner Sandstrand; die örtliche Situation ist seit der Mitte der 1980er Jahre vorgenommenen Deichverstärkung völlig verändert.

Bildrechte: Verlag Jos. Grobbel KG, Fredeburg (Sauerland)

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1909 - Brokdorf - Dorfstraße mit Schenkwirtschaft und Meierei

1909 Brokdorf - Dorfstraße mit Schenkwirtschaft und Meierei
oben: Dorfstraße; hinter dem Gebäude rechts, dem damaligen Gasthof von Nicolaus Mehlert, mündet die Straße Dörferdeich (umgeformt aus: Dover Deich = alter Deich) ein. Das Gebäude der vormaligen Schenkwirtschaft fiel 1979 einem Schadensfeuer zum Opfer.
Gegenüber und links der Straße das 1909 gleichfalls durch einen Großbrand schwer beschädigte der Gaststätte von Wilhelm Stücker. Es wurde 1910 neu erbaut; die Gaststätte „Strandhalle“ von Wilhelm Stücker wurde danach mehrfach erweitert und modernisiert und wird heute noch als Gasthaus betrieben.
unten: Gleichfalls an der Dorfstraße steht zentral das Gebäude der Meierei / Molkerei Brokdorf.
Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben.
Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt; in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1933 - Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf (SF)

1933 Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf
Möglichkeiten und auch Anspruch der Bevölkerung der Wilstermarsch nach Bademöglichkeiten waren seinerzeit sehr bescheiden.
In früheren Jahrzehnten - bis in der 1960er Jahre - fanden sich insbesondere an sommerlichen Wochenenden viele Menschen zum Baden in der Elbe am Elbedeich in Brokdorf ein.
Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus „Strandhalle“ wurde von Wilhelm Stücker betrieben.
Auch heute noch ist das Restaurant Elbblick Brokdorf - Hotel Sell ein beliebtes Ausflugsziel, welches in beide Richtungen einen phantastischen Ausblick auf den mächtigen Strom bietet.
Der bei Brokdorf schar an der Elbe liegende Deich hatte bereits seinerzeit eine massive Steischüttung zur Böschungs- und Deichfußsicherung.
Das kleine Gebäude auf der Deichberme diente vermutlich als saisonal installierte Umkleidemöglichkeit für die Damen.
Ganz im Hintergrund rechts ist das Pegelhaus zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf.
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1950 - Strandhalle am Deich der Elbe in Brokdorf

1950 Strandhalle am Deich der Elbe in Brokdorf
Am Sandstrand der Elbe vor Stücker´s Strandhalle herrschte im Sommer lebhafter Badebetrieb mit Blick auf die Schifffahrt auf dem mächtigen Strom. Von der über den Deich der Elbe ragenden Veranda von Stücker´s Strandhalle konnte man beides gut beobachten. Bei der späteren Erhöhung und Verbreiterung des Deiches wurde zur Ermöglichung des Blickes auf den Strom das Gebäude entsprechend aufgestockt – nur findet vor der Strandhalle heute kein Badebetrieb mehr statt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1968 - Restaurant Elbblick in Brokdorf

1968 Restaurant Elbblick in Brokdorf.
Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus war in dem Jahr von Werner Sell von Wilhelm Stücker übernommen worden.
Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude immer wieder modernisiert und erweiter. Es wuchs dabei auch den Erhöhungen des Elbdeiches folgend in die Höhe, um den Besuchern des Restaurant den ungehinderten Blick auf die Elbe zu ermöglichen. Von dort hat man einen Blick über den mächtigen Strom – von Stadersand bis in die Elbmündung.
Das ursprüngliche Gasthaus ist 1909 am Ort seines zuvor abgebrannten Vorgängergebäudes errichtet worden, welches bereits ab 1843 mit einer Schankkonzession verbunden war.
Bis zum Jahre 1968 von der Familie Stücker betrieben bzw. verpachtet, wurde es danach vom Ehepaar Sell übernommen.

Bildrechte: Joachim Eicke Verlag

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1966 - Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Strandhalle, Denkmal

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Strandhalle, Denkmal
oben links (Bild 29: Am Ufer der Elbe vor Stückers Lokal Strandhalle verlief der Deich im Bogen, wodurch eine kleine etwas geschützte Bucht bestand, in der ein kleiner Sandstrand vorhanden war. Die örtliche Situation im abgebildeten Bereich ist gegenwärtig in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahmen völlig verändert.
oben mitte: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; der 1911 in Eisengitterkonstruktion erbaute Turm für das Oberfeuer war bis 1982 in Betrieb.
oben rechts: die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
unten links (Bild 3): Das Restaurant Strandhalle von Stücker ermöglichte von seinem Obergeschoss aus einen Blick über den Deich auf die Elbe.
unten rechts: Ehrenmal an der Kirche für die Opfer der Weltkriege

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

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1917 - Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör, Schenkwirtschaft, Große Feldwettern

1917 Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör, Schenkwirtschaft, Große Feldwettern
Am Kasenort mündet die Wilsterau in die Stör.
Die hier an der direkt am Fuß des Deiches der Stör verlaufenden Straße gelegene Schenkwirtschaft (späterer Gasthof „Zur Schleuse“) von Rudolf Rundt gehörte zu den früher zahlreich in der Wilstermarsch vorhandenen ländlichen Gasthöfen, die den Reisenden und insbesondere den Fuhrleuten Möglichkeiten zur Rast und zur Versorgung der Gespanne boten. Entsprechend hatte sie eine sogenannte Durchfahrt, hier rechts an dem Gebäude, zum Ausspannen der Fuhrwerke (Bild 2).
Nachdem die Wilsteraner Segler das Sommerquartier für ihre Boote in dem jenseits des Deiches gelegenen Außentief der Großen Feldwettern (Bild 4) eingerichtet hatten, wurde die Wirtschaft häufig von den Seglern aufgesucht. Die Fahrräder der Segler wurden während ihrer Segeltouren in der immer unverschlossenen Durchfahrt verwahrt – niemals, auch nicht in der sogenannten „schlechten Zeit“ – war jemals ein Verlust durch Diebstahl oder mutwillige Zerstörung zu beklagen.
Auf der jenseits der Stör gelegenen und von dem Hodorfer Mäanderbogen umschlossenen Fläche wurde seinerzeit eine Ziegelei betrieben; auf der unteren Abbildung (sh. auch Bild 4) sind ganz rechts im Anschnitt noch Gebäude der Ziegelei erkennbar.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1940 - Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Zum alten Fährhaus

1940 Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Zum alten Fährhaus
Das Gebäude der Schenkwirtschaft "Zum alten Fährhaus" steht direkt gegenüber der damaligen Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Seinerzeit wurde das Wirtshaus von Ludwig Groth betrieben. Nach 1945 etablierte sich in dem links davon stehende Gebäude die Gastwirtschaft „Neues Fährhaus“, welche für den historischen Betrieb erhebliche Konkurrenz bedeutete.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.
Der auf der als Biergarten genutzten Grünfläche aufgestellte Fahnenmast mit der vom seinerzeitigen Regime der Nationalsozialisten eingeführten Flagge mit dem Hakenkreuz bezeugt sowohl das auch bei der Bevölkerung in den Orten der Wilstermarsch Einzug gehaltene Nationalsozialistische Gedankengut als auch die aus Furcht vor Repressionen bedingte Anpassung an die Zeitumstände. Wer z. B. die Flagge von Schleswig-Holstein oder eine andere zeigen wollte, durfte dieses in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur nur, wenn zugleich auch die Flagge mit dem Hakenkreuz aufgezogen wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1912 - Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Fährhaus

1912 Wewelsfleth - Schenkwirtschaft "Fährhaus"
Eine Postkutsche hat vor dem Wewelsflether Fährhaus Station gemacht.
Die Schenkwirtschaft „Fährhaus“ in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.
Seinerzeit wurde das Wirtshaus von Johannes Möller betrieben. Nach 1945 etablierte sich in dem links davon stehende Gebäude die Gastwirtschaft „Neues Fährhaus“, welche für den historischen Betrieb erhebliche Konkurrenz bedeutete.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1908 - Brokdorf - Gasthof Nikolaus Mehlert

1908 Brokdorf - Gasthof Nikolaus Mehlert.
Das Gebäude der Schenkwirtschaft Mehlert stand an der Einmündung der Straße Dörferdeich in die Dorfstraße.
Vor der Giebelseite des Gebäudes steht der es vor dem häufig stürmischen Westwind schützende "Lindenschirm". Derartige in Höhe und Breite durch regelmäßigen Schnitt in ihrem Wuchs begrenzte Baumreihen waren vor Gebäuden in der Wilstermarsch sehr häufig.
Das Gebäude des vormaligen Gasthofes ist im Jahr 1979 abgebrannt.
Bei dem Namen der Straße Dörferdeich handelt es sich eine Verbalhornung von "Dover Deich", wobei "dove" für "alt" steht. Die Straße ist auf einem früheren, also alten Deich angelegt worden.

Bildrechte: Atelier Roland, Altona

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1917 - Brokdorf an der Elbe - Kirche, Mühle, Gasthof "Zur schönen Aussicht" (SF)

1917 Brokdorf an der Elbe - Kirche, Mühle, Gasthof "Zur schönen Aussicht"
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör gelegenen und sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
- oben: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
- mittig: In Brokdorf an der Elbe stand bis etwa 1940 in exponierter Lage oben auf der Krone des Elbdeiches eine Windmühle.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein und wurde am 25.08.1912 über Brokdorf gesichtet.
Auf der Anschriftseite der Karte ist notiert: Klaus von Loh saß mit in dem Zeppelin
- unten: Der seit etwa 1876 betriebene Gasthof "Zur schönen Aussicht" stand in der Kirchducht 10. Das zu der Zeit von Johannes Claußen bewirtschaftete Anwesen brannte am 30.12.1924 bei einem Schadensfeuer völlig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
A
nmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.
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1917 - Brokdorf an der Elbe, Mühle, Gasthof Zur schönen Aussicht"

1917 Brokdorf an der Elbe - Kirche, Mühle, Gasthof "Zur schönen Aussicht"
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör gelegenen und sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Der seit etwa 1876 betriebene Gasthof "Zur schönen Aussicht" stand in der Kirchducht 10. Das zu der Zeit von Johannes Claußen bewirtschaftete Anwesen brannte am 30.12.1924 bei einem Schadensfeuer völlig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
In Brokdorf an der Elbe stand bis etwa 1940 in exponierter Lage oben auf der Krone des Elbdeiches eine Windmühle.

Bildrechte: Verlag Fr. Stender, Altona

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1918 - Brokdorf - Gaststätten, Meierei, Korn-Windmühle, Kirche

1918 Brokdorf - Gaststätten, Meierei, Korn-Windmühle, Kirche
Mehrbildkarte
links oben (sh. Bild 2): Das 1910 nach einem im Jahr zuvor durch einen Großbrand schwer beschädigte und neu erbaute Gebäude der Gaststätte „Strandhalle“ von Wilhelm Stücker. Das danach mehrfach erweiterte und modernisierte Gebäude wird heute noch als Gasthaus betrieben.
links mittig: Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben.
links unten (Bild 3): Blick in die Straße Dörferdeich (umgeformt aus: Dover Deich = alter Deich) mit dem an der Einmündung in die Dorfstraße stehenden Gebäude der Schenkwirtschaft von Nicolaus Mehlert; das Gebäude brannte im Jahre 1979 ab.
Mitte: Ehrenmal an der Brokdorfer Kirche zur Erinnerung an die Opfer des I.Weltkrieges (es erinnert heute an die Opfer beider Weltkriege).
rechts oben: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt. Das zur Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
rechts mittig: Gebäude in der Kirchducht. Die örtliche Situation ist heute grundlegend verändert. Das rechts stehende und mit Reeth gedeckte Haus des Schuhmachers Trumpf wurde am 2. Januar 1925 durch ein Schadenfeuer vernichtet, es hatte vormals der Kirchengemeinde Brokdorf als Diakonat gedient. Das große Haus zentral im Hintergrund beherbergte die Gastwirtschaft Claußen und brannte bei dem Ereignis des Jahres 1925 gleichfalls ab; es war in den Elbdeich hineingebaut worden. Das Wohngebäude links wurde als „Rosengarten“ bezeichnet, weil zuvor in ihm eine gleichnamige Schankwirtschaft betrieben wurde.
rechts unten: Kirche St. Nicolaus in der Kirchducht; die Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1908 - Krummendiek, Schenkwirtschaft Zum alten Schloßberg

1908 Krummendiek, Schenkwirtschaft "Zum alten Schloßberg" von August Splieth.
Die Gaststätte „Zum alten Schloßberg“ in Krummendiek ist einer der letzten heute noch betriebenen ländlichen Gasthöfe in der Wilstermarsch. Diese hatten für ihre mit von Pferden gezogenen Fuhrwerken anreisenden Gäste eine sogenannte Durchfahrt zum Ausspannen; diese ist hier rechts an dem Gebäude erkennbar.
Der Name der Gaststätte „Zum alten Schloßberg“ (zuvor: „Zum alten Schlosse“) erinnert an eine hier im 13. Jahrhundert errichtete Burg der Herren von Krummendiek, welche 1657 von den Schweden zerstört wurde.
Der Gasthof wurde vor dem II. WK von August Splieth betrieben; danach bis heute von Mitgliedern der Familie Lahann.

Bildrechte: Otto Stiegler, Itzehoe

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1965 - Brokdorf - Baden in der Elbe Stücker´s Strandhalle

1965 Badeleben bei Stücker´s Strandhalle
Vor einem halben Jahrhundert stellte sich das Dorf Brokdorf noch als beschaulicher Ort dar.
Der übersteigerte Baurausch der letzten Jahrzehnte, welcher durch die Steuereinnahmen vom Kernkraftwerk Brokdorf ausgelöst wurde, hatte noch nicht Einzug gehalten.
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Am Sandstrand der Elbe vor Stücker´s Strandhalle herrschte im Sommer lebhafter Badebetrieb mit Blick auf die Schifffahrt auf dem mächtigen Strom.
Das Oberfeuer (Leuchtturm) des der Schifffahrt auf der Elbe dienenden Richtfeuers Brokdorf war noch das Wahrzeichen des Ortes; es war bis 1982 im Dienst. Heute beherrscht das Atomkraftwerk Brokdorf die Kulisse des Dorfes.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

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1959 - Stücker´s Strandhalle am Deich der Elbe bei Brokdorf

1959 "Stücker´s Strandhalle" am Deich der Elbe bei Brokdorf
In den Jahren nach dem II. Weltkrieg gönnte sich kaum jemand eine große Urlaubsreise. Wenn die Witterungsverhältnisse es zuließen, war es ein besonderes Vergnügen der Wilsteraner, sich – zumeist mit dem Fahrrad – nach Brokdorf zu begeben, um sich dort am Badestrand vor Stücker´s Strandhalle zu vergnügen.
Heute ist die örtliche Situation im abgebildeten Bereich in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahme völlig verändert; auch der Baukörper des Restaurants wurde erheblich verändert und in Anpassung an die Deicherhöhung aufgestockt.
Links oben ist die nach Kleinarentsee führende Straße „Dörferdeich“ zu erkennen; bei dem Namen handelt es sich um eine Verballhornung des Wortes Doverdeich, denn „dove“ ist ein früher gebrauchtes Wort für „alt“ – die Straße ist auf einem alten Deich angelegt worden. Die alten und zuerst auf den höheren Uferrehnen der Elbe und Stör gegründeten Kirchdörfer haben sich in früher Zeit auch gegen Überflutungen aus den benachbarten Bereichen schützen müssen - so auch Brokdorf mit dem erheblich vor 1600 gebauten Querdeich "Döwerdiek", der Schutz gegenüber den tiefer gelegenen Flächen bei Arentsee bot.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG, Hamburg-München

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1960 - Brokdorf an der Elbe - Kirche St. Nicolaus, Strandhalle, Schule

1960 Brokdorf an der Elbe - Kirche St. Nicolaus, Strandhalle, Schule.
links: die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
rechts oben (Bild 2): Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus „Strandhalle“ wurde seinerzeit von Wilhelm Stücker betrieben. Das Gebäude wurde seither mehrfach verändert, auch um damit den Deichverstärkungen und -Erhöhungen zu folgen.
rechts unten (Bild 3): das 1956 am Deich der Elbe neu errichtete Gebäude der Schule Brokdorf.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

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1939 - Brokdorf – Strandhalle Stücker, Deich, Elbe, Strand.

1939 Brokdorf – Strandhalle Stücker, Deich, Elbe, Strand
Viele Einwohner und besonders viele Jugendliche aus der Stadt Wilster fuhren früher häufig – zumeist mit dem Fahrrad – nach Brokdorf, um dort in der Elbe zu baden. Am Ufer der Elbe vor Stücker´s Strandhalle, wo der Deich im Bogen verlief und eine kleine etwas geschützte Bucht vorhanden war, bestand sogar ein kleiner Sandstrand.
Heute ist die örtliche Situation im abgebildeten Bereich in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahme völlig verändert; auch der Baukörper des Restaurants wurde erheblich verändert und in Anpassung an die Deicherhöhung aufgestockt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1952 - Brokdorf - Stücker´s Strandhalle, Badevergnügen

1952 Brokdorf - Stücker´s Strandhalle, Badevergnügen
In den ersten Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg waren die Ansprüche der Menschen an Erholung und Freizeitvergnügen zumeist noch bescheiden.
Viele Einwohner und besonders viele Jugendliche aus der Stadt Wilster fuhren häufig – zumeist mit dem Fahrrad – nach Brokdorf, um dort in der Elbe zu baden.
Am Ufer der Elbe vor Stücker´s Strandhalle, wo der Deich im Bogen verlief und eine kleine etwas geschützte Bucht vorhanden war, bestand sogar ein kleiner Sandstrand.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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