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Sonstiges aus Wilster und der Wilstermarsch

Porzellan - Teller, Vase, Blumentopf mit Abbildung der St. Bartolomäus Kirche zu Wilster, 1910

Porzellan mit Abbildung der St. Bartolomäus Kirche zu Wilster.
Der Herstellungszeitraum ist geschätzt; es gab seinerzeit weiteres Geschirr mit Motiven aus Wilster.

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Porzellan Tasse und Teller mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895

Porzellan Tasse und Teller mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895
Tasse und Teller mit Abbildung des Gebäudes Diana-Bad Wilster
Es gab seinerzeit offenbar mehrere sogenannte Gedecke, bestehend aus Tasse, Untertasse und Kuchenteller, mit Abbildungen wichtiger Bauwerke aus Wilster.
Bekannt sind Gedecke mit den Motiven:
Altes Rathaus Wilster
Posthaus Wilster (in der damaligen Bahnhofstraße, späteren Tagg Straße)
Rathaus Wilster (mit der 1894 veränderten Straßenfront)
Diana-Bad Wilster (in der Rathausstraße)

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Relikte aus dem Mencke-Stift - Messer Gabel Löffel - Besteck mit Namenszug

Besteck aus dem ehemaligen Wilsteraner Krankenhaus Menckestift.
Nachdem im April 2008 die Gebäude des ehemaligen Wilsteraner Krankenhauses abgebrochen wurden, erinnert in der Stadt nichts mehr an diese für Wilster lange Zeit so wichtige Einrichtung.
Das kleine Krankenhaus war auf Veranlassung des Sanitätsrats Dr. Wilhelm Mencke (* 01.07.1825 Itzehoe, + 27.02.1899 Wilster) gegen viele Widerstände gegründet und Anfang 1870 in Betrieb genommen worden. Es entwickelte sich sich zu einer für die Bewohner der Stadt Wilster und der Wilstermarsch überaus segensreichen Einrichtung. Was Ärzte und Personal dieses kleinen Krankenhauses in den gut 100 Jahren seines Bestehens geleistet haben, verdient Anerkennung und Respekt.
Es wäre angemessen, wenn künftig in geeigneter Weise öffentlich wahrnehmbar in Wilster an das Krankenhaus und seinen Gründer erinnert würde!
Das Krankenhaus Mencke-Stift wurde in den Jahren 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben; es wurden alle anfallenden Krankheiten behandelt – es gab nur einen Arzt, (nach 1945 den Chirurgen Dr. Heinrich Günther) dem bei Operationen in Wilster niedergelassene Ärzte assistierten. Nach 1978 wurde von den Drs. Maya und Jost Steppeler in den Gebäuden eine Pflegestation (bis 1982) betrieben.
Danach diente die Gebäude unterschiedlichen sozialen Einrichtungen. Heute befindet sich auf dem Areal der Neubau einer Kindertagesstätte.

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Spirituosen aus Wilster - Rum und Kümmel

Kümmel und Jamaika-Rum Verschnitt aus Wilster
In dem zwischen den Straßen Rathausstraße und Op de Göten (frühere Marktstraße) gelegene kurzen Stück der heutigen Schmiedestraße lag bis Mitte der 1950er Jahre Lübbe´s Gasthaus.
Der Inhaber Theodor Lübbe betrieb zugleich einen Handel mit Wein und Spirituosen, vornehmlich Rum, Kümmel und Wein.
Echter Rum war seinerzeit für die meisten Konsumenten unerschwinglich, so daß mit Rum-Verschnitt vorlieb genommen wurde.
So bot Theodor Lübbe unter anderem an: Feiner alter Jamaika-Rum Verschnitt.
Ein besonderes und für Schleswig-Holstein typisches alkoholisches Getränk war seit jeher der Kümmelschnaps - auch Köm genannt.
In dem ehemaligen Gasthaus Lübbe war später von Mitte der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre das Kino Central Theater untergebracht. Das Gebäude mit seiner schönen aufwendig gestalteten Fassade wurde im Zuge der Stadtsanierung beseitigt.

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Spirituosen aus Wilster - Weinbrand Verschnitt

Spirituosen aus Wilster - Weinbrand Verschnitt
Mit "feiner Weinbrand Verschnitt" der Firma I. Illies handelte I. Blunck aus Wilster.
Der Standort des Geschäftes I. Blunck konnte noch nicht festgestellt werden, denn im Adressbuch aus dem Jahre 1958 finden sich keine Personen mit dem Familiennamen Blunck; das Adressbuch aus dem Jahre 1926 führt nur den im Landrecht 30 wohnhaften Rentner Christian Blunck an.

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Verein Schützenverein Wilster von 1895 - Anteilschein

Schützenverein Wilster von 1895 - Anteilschein
Zur Finanzierung seines im Jahr 1930 auf dem Großen Brook an der Straße Allee errichteten und in Betrieb genommenen anspruchsvollen Schützenhauses gab der Schützenverein Anteilscheine im Wert von jeweils 25 RM heraus, deren Rückzahlung alljährlich im Losverfahren nach Kassenlage - jedoch mindesten 4 Stück - vorgenommen werden sollte.
In 1930 wurde der Betrieb der 1912 bei der Rumflether Ziegelei errichteten Schützenhalle des Vereins eingestellt.
Der noch heute blühende Schützenverein Wilster ist bereits im Jahre 1895 gegründet worden.

Das ergänzend vorgestellte Foto zeigt die 1930 vorgenommene Einweihung des Schützenhauses am Großen Brook an der Allee.

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Wilster Aufkleber

Aufkleber Wilster
Die Collage des Aufklebers zeigt:
Die im Jahre 1872 errichtete Rumflether Mühle - sie trägt den Namen „Aurora“. Die restaurierte Mühle ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht unter Denkmalschutz.
Die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche. Sie wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Das Ortsschild der Stadt Wilster dient seit Jahrzehnten als Beispiel in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für das Zeichen 310; es wurde dazu ausgewählt in der Zeit, als Lauritz Lauritzen (SPD) Bundesminister für Verkehr (von 07.07.1972 bis 07.05.1974) war.
Lauritz Lauritzen war seinerzeit Direktkandidat im Wahlkreis Steinburg; bei seinem Besuch in Wilster hat man ihm aus einer Laune heraus angetragen, der Stadt in der zu der Zeit überarbeiteten StVO ein "Denkmal" zu setzen. Lauritzen hat die Idee umgesetzt und das "Denkmal" steht heute noch. Ebenso dasjenige für Wilster und den Nortorfer Ortsteil Schotten, denn beide Namen stehen auf dem Zeichen 311 der StVO für den Ortsausgang!

Bildrechte und Herausgeber: nicht bekannt

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Wilstermann Emblem, ein Fußballverein in Bolivien

Emblem des Fußballvereins Wilstermann
Der Internationale Flughafen der Stadt Cochabamba in der gleichnamigen Region in Bolivien ist benannt nach Jorge Wilstermann Camacho, dem ersten bolivianischen Piloten von Lloyd Aéreo Boliviano.
Der 1949 in Cochabamba von Arbeitern der bolivianischen Fluggesellschaft Lloyd Aéreo Boliviano gegründete Fußball-Club hieß zunächst San José de la Banda. Seinen heutigen Namen bekam der neunfache bolivianische Meister 1953, er soll an Boliviens ersten Berufspiloten erinnern, der Jorge Wilstermann hieß.
Die Geschäftsleute Happ und Wilstermann – Nachkommen deutschstämmiger Einwanderer - gehörten zu den ersten Sponsoren des Fußballsports und trugen das ihre dazu bei, daß Fußball heute der populärste Sport in Bolivien ist.
Nach der Unabhängigkeit Boliviens von Spanien 1825 wurde Cochabamba Hauptstadt des gleichnamigen neu gebildeten Departemento.
Cochabamba ist heute mit 900.000 Einwohnern eine der größten Städte Boliviens.
Sehr früh spielten Auswanderer aus Deutschland eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben Cochabambas und trugen wesentlich zu seinem wirtschaftlichen Aufschwung bei; einer von ihnen war der zu der Wilsteraner Linie der von Holte gehörende junge Kaufmann Johann Hermann von Holten (er wurde am 09.04.1831 geboren), der sich 1860 dort niederließ und wohlhabend wurde.

Hier kann man sich die Hymne des Clubs Jorge Wilstermann anhören; einfach anklicken!

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Wilstermann Wimpel, ein Fußballverein in Bolivien

Wimpel des Fußballvereins Wilstermann
Der Internationale Flughafen der Stadt Cochabamba in der gleichnamigen Region in Bolivien ist benannt nach Jorge Wilstermann Camacho, dem ersten bolivianischen Piloten von Lloyd Aéreo Boliviano.
Der 1949 von Arbeitern der bolivianischen Fluggesellschaft Lloyd Aéreo Boliviano gegründete Club hieß zunächst San José de la Banda. Seinen heutigen Namen bekam der neunfache bolivianische Meister 1953, er soll an Boliviens ersten Berufspiloten erinnern, der Jorge Wilstermann hieß.
Die Geschäftsleute Happ und Wilstermann – Nachkommen deutschstämmiger Einwanderer - gehörten zu den ersten Sponsoren des Fußballsports und trugen das ihre dazu bei, daß Fußball heute der populärste Sport in Bolivien ist.
Nach der Unabhängigkeit Boliviens von Spanien 1825 wurde Cochabamba Hauptstadt des gleichnamigen neu gebildeten Departemento.
Cochabamba ist heute mit 900.000 Einwohnern eine der größten Städte Boliviens.
Sehr früh spielten Auswanderer aus Deutschland eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben Cochabambas und trugen wesentlich zu seinem wirtschaftlichen Aufschwung bei; einer von ihnen war der zu der Wilsteraner Linie der von Holte gehörende junge Kaufmann Johann Hermann von Holten (er wurde am 09.04.1831 geboren), der sich 1860 dort niederließ und wohlhabend wurde.

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Zeitungsartikel - 1937.12.17 Wilstersche Zeitung - Unser Bürgermeisterhaus in Wilster

Zeitungsartikel - 117.12.1937 Wilstersche Zeitung - Unser Bürgermeisterhaus in Wilster
"Unser Bürgermeisterhaus in Wilster" (Eine besser lesbare Ausfertigung des Artikels mit einem daneben gestellten Transkript ist unten aufrufbar.)
Im Gegensatz zu ihrer 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront war die Gartenfront des Neuen Rathauses immer unverändert geblieben.
Im Jahre 1938 wurde die Straßenfront wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt.
Die Wilstersche Zeitung berichtete am 17.12.1937 unter Vorstellung der Entwurfszeichnung über die beabsichtigte Maßnahme und die hierfür sicher gestellte Finanzierung.

Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster immer wieder vor Probleme stellt. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt.
Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

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Zeitungsartikel - 1941.10.21 Wilstersche Zeitung

Zeitungsartikel - 1941.10.21 Wilstersche Zeitung "Deich- und Hauptsielverband Wilstermarsch" gegründet.
Mit Verfügung vom 14. Oktober 1941 hatte der damalige Regierungspräsident in Schleswig auf Grund der Ersten Wasserverbandsverordnung vom 3. September 1937 für das Gebiet des vierten Holsteinischen Deichbandes "Wilstermarsch" die Bildung des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch angeordnet.
Hinweis: Eine besser lesbare Datei mit dem Artikel und einer Transkription ist unten aufrufbar.

Vorgestellt wird mit den Abbildungen 2 bis 4 die Satzung des Verbandes in der Fassung vom 05.01.1962

Der Verband richtete seine Geschäftsstelle "Deichbauamt" im Gebäude der vormaligen Gaststätte "Zur Traube" an der Burgerstraße ein.
Der Verband ist heute noch Oberverband der Deich- und Sielverbände der Wilstermarsch, auch wenn Struktur, Mitglieder und seine Dienstleistungen Veränderungen unterworfen sind.

Anmerkung: Der Begründer dieser Heimat-Seite sammelte als Ingenieur seine ersten Erfahrungen in diesem Verband, wonach er dann drei Jahrzehnte beim Land Niedersachsen tätig war für Aufgabenbereiche Hochwasser- und Küstenschutz, Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken, naturnaher Gewässerausbau und in Ausschüssen der Deutsch-Niederländischen Grenzgewässerkommission.

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Zinnuntersätze mit Motiven aus Wilster und der Wilstermarsch

Zinnuntersätze mit Motiven aus Wilster und der Wilstermarsch
Ab 1979 verteilte die Verbandssparkasse Wilster einige Jahre lang als Werbegeschenk kleine Untersätze aus Zinn, auf denen jährlich unterschiedliche Motive abgebildet sind.
Einige davon werden hier vorgestellt:
1979 Wilster Op de Göten
1980 Wilstermarsch-Hof in Stördorf
1981 Schleuse Kasenort
1982 Mühle in Beidenfleth
1983 Störsperrwerk Wewelsfleth

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Zollstock 725 Jahre Stadt Wilster 1282 - 2007

Zollstock 725 Jahre Stadt Wilster 1282 - 2007
Aus Anlaß des Jubiläums der Stadt wurde ein sehr aufwendig und interessant gestalteter Zollstock herausgegeben.
Eine pfiffige Idee!
Während auf der einen Seite des 2,00 m Zollstocks die klassische Zentimeter Einteilung einen normalen handwerklichen Gebrauch zuläßt, sind auf der anderen Seite quasi in einer Zeitleiste wichtige Daten aus der Geschichte der Stadt Wilster zusammen mit einer Abbildung und einer kurzen Erläuterung aufgeführt. Geschichte zum Anfassen also; es ist zu wünschen, daß sich viele Wilsteraner dieses praktische Werkzeug als handliches Nachschlagewerk zur Geschichte ihrer Stadt beschafft haben.

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Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthaus Dückerstieg in Hackeboe

Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthaus Dückerstieg in Hackeboe, Gemeinde Neuendorf-Sachsenbande
Zündholzschachteln, auch Streichholzschachtel genannt, wurden in der Vergangenheit gerne als Werbeträger genutzt, denn ihr Nutzer schaute sie sich entsprechend der enthaltenen Anzahl der Hölzchen häufig an. Seit der Gebrauch von Einwegfeuerzeugen zugenommen hat, ist der Gebrauch von Zündhölzern stark rückläufig.
Insbesondere Gaststätten nutzten die Zündholzschachteln, um mit einem darauf angebrachten Schildchen auf ihren Betrieb hinzuweisen.
Vorgestellt ist hier das
Etikett einer Reklame Zündholz-Schachtel der Gaststätte Dückerstieg in Neuendorf-Sachsenbande.
Das Etikett stammt nachweislich der vierstelligen Postleitzahl aus der Zeit nach 1962 und wurde von der Firma Werbezündholz - Vertrieb Mayer in Zang (Baden-Würtemberg) hergestellt.
Seinerzeit wurde die in Hackeboe an der Landstraße L 135 Wilster - Burg i. Dithm. stehende Gaststätte "Dückerstieg" von Otto Prüß betrieben, wobei ihre Nutzung als Tanzlokal besondere Bedeutung hatte, denn nahezu an jedem Wochenende wurden hier Tanzveranstaltungen mit Life-Musik veranstaltet.

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Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthaus zum Landhaus in St. Margarethen

Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthaus zum Landhaus in St. Margarethen.
Zündholzschachteln, auch Streichholzschachtel genannt, wurden in der Vergangenheit gerne als Werbeträger genutzt, denn ihr Nutzer schaute sie sich entsprechend der enthaltenen Anzahl der Hölzchen häufig an. Seit der Gebrauch von Einwegfeuerzeugen zugenommen hat, ist der Gebrauch von Zündhölzern stark rückläufig.
Insbesondere Gaststätten nutzten die Zündholzschachteln, um mit einem darauf angebrachten Schildchen auf ihren Betrieb hinzuweisen.
Vorgestellt ist hier das
Etikett einer Reklame Zündholz-Schachtel der "Gaststätte zum Landhaus" in St. Margarethen
Das Etikett stammt nachweislich der vierstelligen Postleitzahl aus der Zeit nach 1962.
Seinerzeit wurde die in St. Margarethen in der Dorfstraße stehende "Gaststätte zum Landhaus" von Hermann Petersen betrieben.
Interessant ist, dass die damalige Telefonnummer 112 der Gaststätte dem heutigen Notruf entspricht.

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Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthäuser in Hochdonn

Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthäuser in Hochdonn.
Zündholzschachteln, auch Streichholzschachtel genannt, wurden in der Vergangenheit gerne als Werbeträger genutzt, denn ihr Nutzer schaute sie sich entsprechend der enthaltenen Anzahl der Hölzchen häufig an. Seit der Gebrauch von Einwegfeuerzeugen zugenommen hat, ist der Gebrauch von Zündhölzern stark rückläufig.
Insbesondere Gaststätten nutzten die Zündholzschachteln, um mit einem darauf angebrachten Schildchen auf ihren Betrieb hinzuweisen.
Vorgestellt ist hier das
Etikett einer Reklame Zündholz-Schachtel der Gaststätten "Dithmarscher Hof" und "Strandhalle Klein Westerland" in der Gemeinde Hochdonn. Der zu letzterer gehörende Campingplatz liegt mit einem Teil seiner Flächen in einer westlich des Nord- Ostsee Kanals belegenen Exklave der Gemeinde Holstenniendorf. Die Exklave liegt zwischen dem NOK und einem Reststück der bei dessen Bau in ihrem ursprünglichen natürlichen Verlauf mehrfach zerschnittenen Holstenau; der kleine Fluss markierte seit jeher die Grenze zwischen den Dithmarschern und den Holsaten.
Die beiden Gasthäuser wurden seinerzeit von Trudel und Helmit Blaas betrieben.
oben: Dithmarscher Hof in der Ortschaft Hochdonn.
Das seinerzeit auch als Tanzlokal betriebene und an der Hauptstraße gelegene Gasthaus besteht 2020 unter den Namen "Kiek in" bzw. "Claudios Treff" (Bild 2).
Die gleichfalls noch bestehende "Strandhalle Klein Westerland" (Bild 3) liegt an der entsprechend genannten Badebucht an einer Ausbuchtung des NOK; die auch heute noch zum NOK offene Ausbuchtung ist ursprünglich als Schiffswendestelle eingerichtet worden (sh. Bild 4).
Heute gilt Klein Westerland als Geheimtipp für Campingfreunde, welche den Schiffsverkehr auf der vielbefahrenen Wasserstraße Nord- Ostsee Kanal beobachten möchten.

neuere Vergleichbilder
Bildrechte: Jürgen Kunde, Burg in Dithmarschen
Luftbild: Google Maps

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Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthof Zur Eule, Zingelstraße

Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthaus \"Zur Eule\" an der Zingelstraße in Wilster, um 1965.
Zündholzschachteln, auch Streichholzschachtel genannt, wurden in der Vergangenheit gerne als Werbeträger genutzt, denn ihr Nutzer schaute sie sich entsprechend der enthaltenen Anzahl der Hölzchen häufig an. Seit der Gebrauch von Einwegfeuerzeugen zugenommen hat, ist der Gebrauch von Zündhölzern stark rückläufig.
Insbesondere Gaststätten nutzten die Zündholzschachteln, um mit einem darauf angebrachten Schildchen auf ihren Betrieb hinzuweisen.
Vorgestellt ist hier das
Etikett einer Reklame Zündholz-Schachtel der Gaststätte \"Zur Eule\".
Das Etikett stammt nachweislich der vierstelligen Postleitzahl aus der Zeit nach 1962 und wurde von der Firma Werbezündholz - Vertrieb Mayer in Zang (Baden-Würtemberg) hergestellt.
Seinerzeit wurde die im heute nicht mehr vorhandenen Haus Zingelstraße 1 in Wilster bestehende Gaststätte von derm Ehepaar Hermann und Gerda Eul betrieben. Zuvor hatte das Gasthaus den Namen „Deutscher Hof“ geführt; es war zunächst von Christian Schlotfeld und danach von Arthur Rost betrieben worden.
Hermann Eul war für die von ihm bereiteten leckeren Brathähnchen bekannt – Imbiss-Lokale mit entsprechendem Angebot gab es zu der damaligen Zeit in Wilster noch nicht.

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1781 - Miniatur Barock Sekretär aus Wilster - vorgestellt in Sendung lieb & teuer des NDR3

Modellmöbel – Miniatur Barock Sekretär - 18. Jahrhundert.
Das von einem Wilsteraner Tischler im Jahre 1781 hergestellte Miniatur Möbel wurde am 22. Mai 2016 im Fernsehen vorgestellt
in der Norddeutschen Antiquitätenshow "lieb & teuer" des NDR3
unter Leitung der charmanten Moderatorin Janin Reinhardt
und dort begutachtet von dem Experten Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel (vorm. Leiter des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe).
Bei dem Objekt handelt es sich um ein Modellmöbel, wie sie in früheren Zeiten von den Möbeltischlern angefertigt wurden, um ihrer Kundschaft die von ihnen angebotenen – und erst noch, gegebenenfalls nach den individuellen Detailwünschen der Besteller zu fertigenden – Produkte vorstellen zu können.
Der Miniatur Barock Sekretär wurde im 18.Jahrhundert gefertigt;
auf der Unterseite befinden sich die eingeschnitzten Initialien PM und die Jahreszahl 1781
Weitere Informationen finden sich in der unten aufrufbaren Datei.
Ausgehend von dem Umstand, dass in der Stadt Wilster Ende des 18. Jahrhunderts neben der St. Bartholomäus Kirche weitere bedeutende Bauwerke errichtet wurden, so prächtige Wohngebäude für Angehörige des Großbürgertums
- das Palais Doos (Neues Rathaus) wurde 1785 - 1786 gebaut
- das (1826 nach Itzehoe umgesetzte) Palais Michaelsen wurde 1775 gebaut und das zugehörige
- Gartenhaus "Trichter" in 1780
kann aus der perfekten zeitlichen Übereinstimmung durchaus die Vermutung abgeleitet werden, dass das kleine Modell des Schreibsekretärs als Anschauungsstück für einen der genannten vermögenden Bauherren gefertigt wurde.

Anmerkung: Das alte Modellmöbel befindet sich im Eigentum der Familie von Holdt

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1855 - und 1865 Vaccinations-Attest

1855 und 1865 Vaccinations-Attest
Die vorherige Beibringung eines Vaccinations-Attest war seinerzeit obligatorisch für jede Person, welche z.B. eine Schule besuchen, in den Militärdienst eintreten, konfirmiert werden oder heiraten wollte.
Mit dem von einem Arzt auszustellenden Vaccinations-Attest wurde der jeweiligen Person bescheinigt, dass diese gegen Blattern geimpft sei und "die ächten Schutzblattern regelmäßig überstanden habe."
Abbildung 1: Das Vaccinations-Attest von 1855 für den Jacob Garms aus Schotten, Kirchspiel Wilster, zeigt das Emblem des Königs von Dänemark, Friedrich VII. Dieser war von 1848 bis 1863 König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein. Nach der gescheiterten Erhebung (1848-51) der deutsch gesinnten Schleswig-Holsteiner war der dänische König wieder Landesherr über die Herzogtümer.
Abbildung 2: Das Vaccinations-Attest von 1865 für die Anne Helene Hellerich aus Goldbogen, Kirchspiel Wilster, zeigt den Preussischen Adler; dieser zeigt die Königswürde mit Reichsapfel und Zepter sowie die Krone des Königs in Preußen und die Initale FR (Fridericus Rex - Friedrich der Große).
Nach dem von Dänemark gegen Preußen und Österreich verlorenen Deutsch-Dänischen Krieg, waren 1865 die Herzogtümer ein Kondominium der Sieger geworden.
Unterzeichnet sind beide Atteste von dem in Wilster tätigen Sanitätsrat Dr. Wilhelm Mencke (* 01.07.1825 Itzehoe, + 27.02.1899 Wilster). Diesem verdankt die Stadt Wilster das Krankenhaus Mencke-Stift, welches gegen viele Widerstände gegründet und Anfang 1870 in Betrieb genommen wurde. Die für die Bewohner der Stadt Wilster und der Wilstermarsch segensreiche Einrichtung bestand gut 100 Jahre. Was Ärzte und Personal dieses kleinen Krankenhauses in den gut 100 Jahren seines Bestehens geleistet haben, verdient Anerkennung und Respekt. Das in den Jahren 1867/70 erbaute und mehrmals erweiterte Krankenhaus wurde bis 1978 betrieben.

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1900 - Porzellanverschlüsse für Bier und Mineralwasser - C. Falk

1900 Porzellanverschlüsse für Bier und Mineralwasser - C. Falk
Seltsamerweise ist auf den Verschlüssen der Name Falk einmal "Falck" (also mit ck) geschrieben.
Die Bierhandlung und Mineralwasser-Fabrik von C. Falk wurde an der Straße Neustadt neben der Schott-Brücke betrieben. Die zugehörige Gaststätte führte den Namen „Radfahrers Ruh“ - dazu auch den Namen „Zur Aussicht“.
Auf dem Anwesen der Bierhandlung betrieb nach 1945 Kurt Schulze dieses Geschäft während die Gaststätte unter dem Namen "Zur Aubrücke" u.a. von den Wirten Fritz Kohl und dem Ehepaar Rolf Göttsche/Heidi Falk betrieben wurde.

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