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Wilstermann Emblem, ein Fußballverein in Bolivien

Emblem des Fußballvereins Wilstermann
Der Internationale Flughafen der Stadt Cochabamba in der gleichnamigen Region in Bolivien ist benannt nach Jorge Wilstermann Camacho, dem ersten bolivianischen Piloten von Lloyd Aéreo Boliviano.
Der 1949 in Cochabamba von Arbeitern der bolivianischen Fluggesellschaft Lloyd Aéreo Boliviano gegründete Fußball-Club hieß zunächst San José de la Banda. Seinen heutigen Namen bekam der neunfache bolivianische Meister 1953, er soll an Boliviens ersten Berufspiloten erinnern, der Jorge Wilstermann hieß.
Die Geschäftsleute Happ und Wilstermann – Nachkommen deutschstämmiger Einwanderer - gehörten zu den ersten Sponsoren des Fußballsports und trugen das ihre dazu bei, daß Fußball heute der populärste Sport in Bolivien ist.
Nach der Unabhängigkeit Boliviens von Spanien 1825 wurde Cochabamba Hauptstadt des gleichnamigen neu gebildeten Departemento.
Cochabamba ist heute mit 900.000 Einwohnern eine der größten Städte Boliviens.
Sehr früh spielten Auswanderer aus Deutschland eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben Cochabambas und trugen wesentlich zu seinem wirtschaftlichen Aufschwung bei; einer von ihnen war der zu der Wilsteraner Linie der von Holte gehörende junge Kaufmann Johann Hermann von Holten (er wurde am 09.04.1831 geboren), der sich 1860 dort niederließ und wohlhabend wurde.

Hier kann man sich die Hymne des Clubs Jorge Wilstermann anhören; einfach anklicken!

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Wilstermann Wimpel, ein Fußballverein in Bolivien

Wimpel des Fußballvereins Wilstermann
Der Internationale Flughafen der Stadt Cochabamba in der gleichnamigen Region in Bolivien ist benannt nach Jorge Wilstermann Camacho, dem ersten bolivianischen Piloten von Lloyd Aéreo Boliviano.
Der 1949 von Arbeitern der bolivianischen Fluggesellschaft Lloyd Aéreo Boliviano gegründete Club hieß zunächst San José de la Banda. Seinen heutigen Namen bekam der neunfache bolivianische Meister 1953, er soll an Boliviens ersten Berufspiloten erinnern, der Jorge Wilstermann hieß.
Die Geschäftsleute Happ und Wilstermann – Nachkommen deutschstämmiger Einwanderer - gehörten zu den ersten Sponsoren des Fußballsports und trugen das ihre dazu bei, daß Fußball heute der populärste Sport in Bolivien ist.
Nach der Unabhängigkeit Boliviens von Spanien 1825 wurde Cochabamba Hauptstadt des gleichnamigen neu gebildeten Departemento.
Cochabamba ist heute mit 900.000 Einwohnern eine der größten Städte Boliviens.
Sehr früh spielten Auswanderer aus Deutschland eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben Cochabambas und trugen wesentlich zu seinem wirtschaftlichen Aufschwung bei; einer von ihnen war der zu der Wilsteraner Linie der von Holte gehörende junge Kaufmann Johann Hermann von Holten (er wurde am 09.04.1831 geboren), der sich 1860 dort niederließ und wohlhabend wurde.

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Wappen Familie Wilstermann

Wappen der Familie Wilstermann
Blasonierung: Gespalten, die rechte (heraldisch) Hälfte 8mal geteilt in Silber und rot, linke Hälfte blau.
Helmzier: rot weiße Büffelhörner
Helmdecken: rot und silbern
Die Familie stammt, wie der Name sagt, aus dem Kirchspiel Wilster bzw. der Wilstermarsch.
Im Jahre 1327 ist ein Hinrikus Wilstermann Consul (Ratsherr) in Heiligenhafen.
Verschiedene Namensträger werden im 14. Jhdt. unter dem Adel genannt, so 1359 Heyne Wilstermann und 1360 Johannes Wilstermann.
Der Hauptsitz der Familien war immer Wilster und die nähere Umgebung. Im Jahre 1413 wohnte Clawes Wilstermann in Wilster, im Jahre 1442 Jacob Wilstermann ebendort.
1499 hat Jacob Wilstermann Besitz zu Hakebu (Hackeboe). 1585 wurde Johann Wilstermann zu Wilster von einem Bürger im Streit erschlagen.
1626 war Bartholdus Wilstermann Stadtkämmerer zu Wilster;
1665 war Peter Wilstermann Hauptmann der Alten Seite in Wilster.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

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Verein MTV Wilster von 1880

Verein MTV Wilster von 1880
Der ursprünglich als Männer-Turnverein gegründete MTV Wilster besteht seit dem Jahre 1880.
Bereits Ende der 1850er Jahre war es in Wilster zur Gründung eines Turnvereins gekommen, welchem bald (1861) durch eine weitere Gründung ein konkurrierender Wilsteraner Turnverein entgegen stand. Beide Vereine existierten jedoch nur wenige Jahre.
Am 04. Dezember 1868 kam es zu einer Neugründung, welche sich aber mit Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wieder auflöste.
Der MTV Wilster wurde am 30. Mai 1880 gegründet; er gehört heute zu den ältesten Sportvereinen im Kreis Steinburg.
Infolge einer Bekanntmachung im Kreisblatt hatten sich bereits zuvor am 22. Mai 1880 im Gasthof von Martin Göttsche junge Leute zwecks Gründung eines Turnvereins versammelt. Nach kurzer Vorbereitung , insbesondere zur Erarbeitung der Statuten, erfolgte der Gründungsakt eine Woche später.
Der erste Übungsabend der Turner wurde am 12. Juni 1880 durchgeführt.
Die ersten Gau-Turnfeste richtete der junge Verein in den Jahren 1882, 1887 und 1895 aus.
Informationen über den heutigen MTV Wilster gibt es hier.

Die Abbildungen zeigen aus der Zeit um 1930 stammende - also zum Zeitpunkt des 50 jährigen Stiftungsfestes des MTV Wilster - handgefertigte Abzeichen
Bild 1 Emblem des MTV Wilster
Das Abzeichen war 1930 von dem Turner W. Schlüter entworfen worden und wurde als Vereinsabzeichen gewählt.
Bild 2 Emblem des Deutschen Turnerbundes
Bild 3 Emblem der Deutschen Turner mit den Buchstaben FFFF - Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei -
diese stehen seit Turnvater Jahn für:
Frisch ans Werk!
Fromm im Glauben an die Gemeinnützigkeit und Wertbeständigkeit des Schaffens
Fröhlich untereinander
Frei und offen in allem Handeln
Die Bewegung der Turner war seit ihren Anfängen durchweg sehr patriotisch und vaterländisch eingestellt.

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Emblem (inoffizielles) der Wilstermarsch (gestanzt)

Emblem (Kokermühle) gestanzt aus Messing-Blech
Die Abbildung einer Schöpfmühle, der sogenannten Bockmühle Honigfleth, stellt seit etwa 1960 das inoffizielle Emblem der Wilstermarsch dar.
Von diesen Mühlen standen früher mehrere Hundert in der Wilstermarsch; sie schöpften mittels einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen Wettern. Die letzte ihrer Art stand bis 1960 in Schotten an der Dwerfelder Wettern, sie wurde 1960 an die Honigflether Wettern umgesetzt und dient als Blickfang für die auf der über die B5 nach Wilster Reisenden.
Allerdings ist das Wahrzeichen der Wilstermarsch, die Bockmühle Honigfleth, keine Bockmühle, sondern entsprechend ihrer Bauart eine Köcherwindmühle bzw. Kokerwindmühle, auch kurz Kokermühle genannt; vielfach wurde diese Mühlenart auch Wippmühle genannt. Die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hatten anstelle des Bockes einen Koker bzw. Köcher, sie waren Kokermühlen. Dagegen sind Bockmühlen fast ausnahmslos immer Getreidemühlen und können bautechnisch nie Wasserschöpfmühlen sein.
Quelle: freundlicher Hinweis durch J.S. Bakker, Holland

Hersteller der Stanzung: nicht bekannt

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1965 - Campingplatz in St. Margarethen

1965 Campingplatz in St. Margarethen
In der zwischen der geschlossenen Dorflage St. Margarethen und Scheelenkuhlen gelegenen Heideducht wurde in den 1960er Jahren von W. Wilstermann ein kleiner Campingplatz betrieben; wie lange der Platz Bestand hatte, ist bisher nicht ermittelt.
Im Bereich der Heideducht entstanden vor einigen Jahrhunderten auf der sogenannten Deicherde eine Vielzahl kleinerer Katen, denn die Grundstücke vor den von Adligen zu unterhaltenden Deichen waren abgabenfrei. Ähnliche Situationen finden sich auch in anderen Bereichen der Wilstermarsch auf der Luftseite der Deiche.

Bildrechte: W. Wilstermann, St. Margarethen

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1970 - Campingplatz am Deich der Elbe in St. Margarethen

1970 Campingplatz in St. Margarethen
In der zwischen der geschlossenen Dorflage St. Margarethen und Scheelenkuhlen gelegenen Heideducht wurde in den 1960er Jahren von W. Wilstermann ein kleiner Campingplatz betrieben; wie lange der Platz Bestand hatte, ist bisher nicht ermittelt.
Im Bereich der Heideducht entstanden vor einigen Jahrhunderten auf der sogenannten Deicherde viele Katen sogenannter "kleiner Leute", denn diese Grundstücke vor den von Adligen und den Hof-Besitzern zu unterhaltenden Deichen waren abgabenfrei.

Bildrechte: W. Wilstermann, St. Margarethen

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1965 - St. Margarethen - Hafen, Kirche, Campingplatz, Straßen

1965 St. Margarethen - Hafen, Kirche, Campingplatz, Straßen
Am Hafen St. Margarethen, welcher vor dem Deich im Außentief des Nortorf-Neuenhafener-Kanals lag, bestand 1965 von einstmals drei Mühlenbetrieben (Walter Siemen, Claus von Loh, Gustav Bols), zu der Zeit noch die der Firma Behrens, welche die Firma Siemen übernommen hatte. Sie ließ am Hafen ein Hoch-Silo errichten.
Mit der Verstärkung des Elbe-Deiches im Jahre 1980 endete der Hafenbetrieb.
In der zwischen Scheelenkuhlen und der geschlossenen Dorflage St. Margarethen gelegenen Heideducht wurde in den 1960er Jahren von W. Wilstermann ein kleiner Campingplatz betrieben; wie lange der Platz Bestand hatte, ist bisher nicht ermittelt.

Bildrechte: Willy Lux, St. Margarethen

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1880 - Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße

1880 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat), in dem lange Zeit u.a. die Gemeindeschwester ihr Domizil hatte.
Rechts daneben das Geschäftshaus von J. Wilstermann - Buchbinderei, Leihbibliothek, Galanterie Waaren Handlung (das Wort Waren wurde seinerzeit noch mit "aa" geschrieben).
Vor den Gebäuden eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte.
Links der Haarschneide-Salon von M. Wilkens.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1880 - nordöstliche Ecke des Markt Platzes, Burger Straße

1880 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat), in dem lange Zeit u.a. die Gemeindeschwester ihr Domizil hatte.
Rechts daneben das Geschäftshaus von J. Wilstermann - Buchbinderei, Leihbibliothek, Galanterie Waaren Handlung. (das Wort Waren wurde seinerzeit noch mit "aa" geschrieben)
Vor den Gebäuden eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte.
Links der Haarschneide-Salon von M. Wilkens.

Bildrechte:
Bild 1: Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 2: Vergleichsfoto 2014: Helmut Hoyer, Wilster
Bild 3: Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1958 - Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au - Hafen am Kattenstieg

Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au
Der Burger Hafen am Kattenstieg 1932 bis Ende der 1950er Jahre.
Bis in die 1930er Jahre hatte für die auf der Wilsterau verkehrenden Schiffer die Möglichkeit bestanden, über eine Schleuse von der Holstenau/Wilsterau direkt in den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute: Nord-Ostsee Kanal bzw. Kiel Kanal bzw. NOK) und von dort über eine weitere Schleuse in die Burger Au zu gelangen.
In der Burger Au war vor der Schleuse eine Gewässeraufweitung, der Kattenstieg, angelegt worden. Sie diente den Schiffern als Liegeplatz.
Mit dem 01. April 1933 wurde der Betrieb der Schleuse zur Burger Au eingestellt; die Schleuse zur Holstenau/Wilsterau war bereits zuvor einer Kanalverbreiterung zum Opfer gefallen und wegen der bedeutungslos gewordenen Schifffahrt auf diesem Teil der Gewässer nicht wieder errichtet worden.
1971 wurde die offene Verbindung zum Kattenstieg gänzlich vom Kanal abgetrennt.

Fotos und nachfolgende Informationen stammen aus dem Buch "Segel von der Eider" über die dortige Schöning Werft (1995 erschienen im Verlag H.M. Hauschildt, Bremen) von Kapitän Herbert Karting, Itzehoe, welcher freundlicherweise der Wiedergabe zugestimmt hat.
Bild 1: Links hinten liegt die die ehemalige Segelschute "GERD SCHÖNING" von Theodor Schöning;
in der Mitte die Tjalk "SEESTERN" von Johannes Wilstermann;
rechts die "BERTHA" von Günther Schöning.
Bild 2: Theodor Schönings Tjalk "GÜNTHER" liegt hier am Kanalhafen in Rendsburg (im Hintergrund ist die Hochbrücke Rendsburg zu sehen). Auf dem Steven sitzt der Sohn und Namensgeber Günther Schöning
Bild 3: Hier liegt um 1932 fast die gesamte damalige Schöning´sche Flotte an den Pfählen:
vorn links die stählerne Tjalk "GÜNTHER" (gebaut 1903 in Waterhuizen, 57 BRT) und der hölzerne Ewer "MARGARETHA" (1897 Burg, 34 BRT) von Theodor Schöning,
dahinter links die Aak "MARIE" (1924 Groningen, 108 BRT) von Wilhelm Schöning; daneben der hölzerne Schoner "IRENE SCHÖNING" (1924 Burg, 101 BRT) von Detlef Schöning jun.
Die "MARTHA SCHÖNING" bzw. "MARIANNE" von Carl Wilhelm Schöning wurde zu dieser Zeit gerade auf der eigenen Werft umgebaut.

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1930 - Kattenstieg - Schiffs-Liegeplatz, Werft-Standort, Badeanstalt b

1930 Kattenstieg - Schiffs-Liegeplatz, Werft-Standort, Badeanstalt
Der Kattenstieg - eine Aufweitung am NOK - diente lange Zeit als Liegeplatz für die Schiffe der Burger Schiffer.
Das Foto zeigt vorne rechts die "BERTHA" von Günther Schöning, in der Mitte die Tjalk "Seestern" von Johannes Wilstermann und ganz links die ehemalige Segelschute "GERD SCHÖNING" von Theodor Schöning.
Rechts am Bildrand sind Gebäude der ehemalgen Schöning´schen Werft zu erkennen.
Bis in die 1930er Jahre hatte für die auf der Wilsterau verkehrenden Schiffer die Möglichkeit bestanden, von der Wilsterau direkt in den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute: Nord-Ostsee Kanal bzw. Kiel Canal bzw. NOK) und weiter auch in die Burger Au zu gelangen.
Im Zuge des Baues des Kaiser-Wilhelm-Kanals waren Schleusen erbaut und 1895 in Betrieb genommen worden. Sie ermöglichten die Verbindungen vom Kanal zur Holstenau/Wilsterau und auch zur Burger Au.
Die Schleuse zur Burger Au lag am nördlichen Ende der Gewässeraufweitung Kattenstieg, welche einen offenen Zugang zum Kaiser-Wilhelm Kanal (NOK) hatte und als Liegeplatz und Werftstandort diente. Am Kattenstieg wurde bald auch eine Badeanstalt eingerichtet.
Der Liegeplatz am Kattenstieg wurde wegen des moorigen Untergrundes seiner Ufer jedoch nie als Lösch- und Ladeplatz genutzt.
Mit dem 01. April 1933 wurde der Betrieb der Schleuse zur Burger Au eingestellt; die Schleuse zur Holstenau/Wilsterau war bereits zuvor einer Kanalverbreiterung zum Opfer gefallen und wegen der bedeutungslos gewordenen Schifffahrt auf diesem Teil der Gewässer nicht wieder errichtet worden.
1971 wurde die bis dahin offene Verbindung des bis dahin zeitweilig noch als Schiffsliegeplatz genutzten Kattenstieg zum NOK geschlossen, nachdem bereits zuvor schon die Dalben gezogen worden waren.

Bildrechte: nicht bekannt

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1903 - Verwaltung und Polizei der Stadt Wilster

1903 Verwaltung und Polizei der Stadt Wilster
Das heute überall geltende engmaschige Netz vielfältiger gesetzlicher Regeln zu allen möglichen Aspekten hatte vor 100 Jahren offenbar noch nicht Einzug gehalten, denn sowohl Verwaltung als auch Polizei kamen in Wilster mit wenig Personal aus.
Auf der hinteren Freitreppe des Neuen Rathauses (Palais Doos) haben sich ohne den Bürgermeister die Angehörigen der Verwaltung und die Polizeibeamten zum Gruppenfoto aufgestellt:
vorne unten: Stadtsekretär Bockelmann
zweite Reihe von links: Lehrling Egge und Angestellter Wilstermann
dritte Reihe von links: Polizei-Sergeant Matthießen und Polizei-Sergeant Nüser
obere Reihe von links: Angestellter Bockelmann, Polizei-Sergeant Evers, Angestellter Oesau.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1909 - Brücke über die Wilsterau in Landrecht, Bauernhaus

1909 Brücke über die Wilsterau in Landrecht, Bauernhaus
Die Landrechter Brücke über das Gewässer verband die Straßen Landrecht und "Hinter der Stadt"; letztere wurde nach 1945 umbenannt in "Hans-Prox-Straße" in Erinnerung an den von den Nationalsozialisten verfolgten Sozialdemokraten, der infolge seiner erlittenen mörderischen Drangsalierungen am 03. Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme den Tod fand.
Die Brücke querte die Wilsterau neben dem damaligen Hotel von Stücker, in welchem wenige Jahre später (1911) das Kino Adler - Lichtspiele eröffnet wurde. Die Brücke besteht heute an dieser Stelle nicht mehr; der Standort für eine neue Brücke wurde etwa 150 m flußaufwärts verlegt.
Das auf der gegenüberliegenden Seite der Wilsterau gelegene stattliche Kreuzhaus, ein Husmannshus mit gestuften Brettergiebeln, besteht leider auch nicht mehr, es wurde im Jahr 2000 beseitigt.
Das 1714 erbaute beeindruckende Gebäude mit dem mächtigen Dach war ein Husmannshus mit mittlerer Einfahrt und zentraler großer Diele. Es handelte sich um den Hof 212 (Gerd Rademann) entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“.
Das Hausgrundstück des Hofes Rademann hatte in seinem rückwärtigen Bereich einen sehr breiten Hofgraben, welcher von schädlichen Sickerwasserzuflüssen frei war, weshalb aus ihm jeweils in den Wintern der Jahre von 1933 bis Mitte der 1950er Natureis für die Wilsteraner Niederlage der Bavaria & St. Pauli Brauerei gewonnen wurde. In den an der Deichstraße gelegenen Eiskellern war immer soviel Eis vorhanden, um über einen Zeitraum von zwei Jahren die Wilsteraner Wirte zum Kühlen ihrer Getränke damit versorgen zu können. Erst mit dem Aufkommen elektrischer Kühlaggregate wurde Mitte der 1950er Jahre die Gewinnung von Natureis eingestellt.

Bildrechte: C. Günther, Wilster. Das Emblem auf der Anschriftseite der Karte entspricht dem des Verlages (Abraham) A. Sternberg, Mühlenstraße 50, Hamburg 3

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1855 - und 1865 Vaccinations-Attest

1855 und 1865 Vaccinations-Attest
Die vorherige Beibringung eines Vaccinations-Attest war seinerzeit obligatorisch für jede Person, welche z.B. eine Schule besuchen, in den Militärdienst eintreten, konfirmiert werden oder heiraten wollte.
Mit dem von einem Arzt auszustellenden Vaccinations-Attest wurde der jeweiligen Person bescheinigt, dass diese gegen Blattern geimpft sei und "die ächten Schutzblattern regelmäßig überstanden habe."
Abbildung 1: Das Vaccinations-Attest von 1855 für den Jacob Garms aus Schotten, Kirchspiel Wilster, zeigt das Emblem des Königs von Dänemark, Friedrich VII. Dieser war von 1848 bis 1863 König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein. Nach der gescheiterten Erhebung (1848-51) der deutsch gesinnten Schleswig-Holsteiner war der dänische König wieder Landesherr über die Herzogtümer.
Abbildung 2: Das Vaccinations-Attest von 1865 für die Anne Helene Hellerich aus Goldbogen, Kirchspiel Wilster, zeigt den Preussischen Adler; dieser zeigt die Königswürde mit Reichsapfel und Zepter sowie die Krone des Königs in Preußen und die Initale FR (Fridericus Rex - Friedrich der Große).
Nach dem von Dänemark gegen Preußen und Österreich verlorenen Deutsch-Dänischen Krieg, waren 1865 die Herzogtümer ein Kondominium der Sieger geworden.
Unterzeichnet sind beide Atteste von dem in Wilster tätigen Sanitätsrat Dr. Wilhelm Mencke (* 01.07.1825 Itzehoe, + 27.02.1899 Wilster). Diesem verdankt die Stadt Wilster das Krankenhaus Mencke-Stift, welches gegen viele Widerstände gegründet und Anfang 1870 in Betrieb genommen wurde. Die für die Bewohner der Stadt Wilster und der Wilstermarsch segensreiche Einrichtung bestand gut 100 Jahre. Was Ärzte und Personal dieses kleinen Krankenhauses in den gut 100 Jahren seines Bestehens geleistet haben, verdient höchste Anerkennung und Respekt. Das in den Jahren 1867/70 erbaute und mehrmals erweiterte Krankenhaus wurde bis 1978 betrieben.

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1909 - Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer a

1909 Stadtpark in Wilster - Denkmal für den Dichter Johann Meyer.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so Geehrten Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung

Bildrechte: C. Günther, Wilster
A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem und Verlagsliste Matthias Kohls, Harburg)

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Ansichtskarte mit dem identischen Motiv erschien 1917 in der Buchhandlung C.M. Hencke, Wilster. Die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1909 - Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal
Idylle im Stadtpark, den früheren Friedhof der Stadt Wilster;
rechts im Hintergrund das in dem Jahre errichtete Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer mit der Blumen reichenden bronzenen Mädchengestalt, die leider Ende des II.WK eingeschmolzen wurde.
Hoch interessant ist die im Vordergrund erkennbare zweirädrige Kinderkarre mit rückseitigen Stelzen; die Handhabung dieses eigenwilligen Gefährts verlangte dem Kindermädchen sicherlich einiges Geschick ab.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem und Verlagslisten Matthias Kohls, Harburg)
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster.

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1908 - Stördorf und Hodorf - Holler´s Fähre über die Stör SF

1908 Holler´s Fähre über die Stör verband Hodorf und Stördorf
Neben den Wagenfähren in Wewelsfleth und Beidenfleth ermöglichten bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch einige kleine Kahnfähren den Fußgängern das Überqueren der Stör.
So waren am Störort, in Uhrendorf, in Klein Kampen und in Stördorf derartige Fähren vorhanden. Die Fähre, welche die Überfahrt bei Klein Kampen ermöglichte, wurde von Nikolaus von Holdt betrieben.
Bei Stördorf konnte man mit Holler´s Fähre auf die gegenüber liegende Seite nach Hodorf gelangen. Der Standort der Fähre lag am stromauf liegenden Ende der markanten Hodorfer Mäander-Schleife der Stör. Wer von der Wilstermarsch Seite aus übergesetzt werden wollte, schlug zur Benachrichtigung des Fährmannes die Glocke.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem: Stern über Berg)
Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

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1913 - Merkur Hademarschen - ein alter Rivale des SV Alemannia Wilster

1913 Merkur Hademarschen - ein alter Rivale des SV Alemannia Wilster.
Sportklub Merkur Hademarschen. Der Fußballverein wurde 1913 gegründet. Er ist seither vielmals in den unterschiedlich zugeschnittenen Staffeln immer wieder ein Konkurrent des SV Alemannia Wilster 1904.
Das Foto zeigt die Manschaft des Klubs Merkur im Gründungsjahr 1913 nach einem mit 4 : 6 verlorenen Pokalspiel gegen die Mannschaft des Fußballkubs Heide von 1905 (dieser fusionierte 1918 mit dem 1907 gegründeten Verein Holstein Heide zur Heider Sportvereinigung, aus welcher der Heider MTV und somit später auch der Heider SV hervorgingen).
In der Mannschaft des Merkur waren seinerzeit die Brüder Jürgen und Waldemar Berger aktiv; in der postalischen Mitteilung bedauert ersterer sehr, dass sein in Hamburg weilender Bruder die Mannschaft nicht unterstützen konnte. Er schreibt: "Dann hätten wir mindestens gewonnen."

Bildrechte: nicht bekannt, sogen. private Postkarte

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1914 - Fußballmannschaft des SV Alemannia Wilster

1914 Fußballmannschaft des SV Alemannia Wilster
Der am 14. Februar 1904 als Fußballklub gegründete Sportverein Alemannia Wilster ist einer der ältesten Fußballvereine in Schleswig-Holstein.
Als Pionier dieses Sports in Holstein bewirkte der junge Verein in der Folge, das zeitnah weitere Klubs in der Region entstanden. So bewirkte ein in Itzehoe ausgetragenes Wettspiel der Alemannia gegen den damals schon etablierten SC Sperber Hamburg 1898, dass auch in der benachbarten Kreisstadt mit dem Verein Cimbria ein erster Fußballverein gegründet wurde. Diesem folgte ein weiterer mit dem 1909 gegründeten SV Preußen Itzehoe, welcher heute noch unter anderem Namen als SV Itzehoe besteht.
Die Spieler der Alemannia trugen zunächst einen Dress aus rot-weiß geteiltem Hemd und blauer Hose und Stutzen - die Farben des Landes Schleswig-Holstein also. Die heute getragene schwarz-weiße Kluft legte sich die Alemannia erst um 1910 zu. Die Heimatstadt Wilster wurde dabei mit einem aufgestickten großen weißen W auf der linken Brustseite dokumentiert.
Mit diesen Trikots zeigt (Bild 1) sich die Mannschaft der Alemannia nach einem Wettspiel mit Spielern anderer Vereine vor dem Jahn Denkmal in Itzehoe am Freudenthaler Kratt; bei den Spielern in anderen Trikots handelt es sich daher wahrscheinlich um solche der damaligen Itzehoer Vereine Cimbria und Preußen (letzterer ist Vorgänger des heutigen Itzehoer SV)
sowie (Bild 2 aus der Chronik des SVA) im Frühjahr 1914.
Das ursprüngliche Trikot trugen die Alemannen noch in dem offenbar 1907 durchgeführten Wettspiel gegen Cimbria Itzehoe; dieser war der früheste Itzehoer Fußballklub (Bild 3). Das Foto ist mit einem Artikel in der Wilsterschen Zeitung um 1962 veröffentlicht worden in der Reihe "Wilster vor 50 Jahren"; er kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
In dem im Jahr 1906 gegründeten Fußballbezirk I Schleswig, zu welchem die Vereine Schleswig 06, Flensburg 08, Husum, Heide, Meldorf, Marne, Itzehoe, Rendsburg und Wilster gehörten, hatte die Alemannia in drei aufeinander folgenden Jahren in überzeugender Weise die Meisterschaft errungen.
Sie qualifizierte sich für die Norddeutsche Fußballmeisterschaft 1907/08 , an welcher überdies die Vereine Eintracht Braunschweig, Bremer SC 91, Victoria Hamburg, Hannover 96, Holstein Kiel, Schweriner FC 03, Marine SC Wilhelmshaven als Meister ihrer jeweiligen Bezirke teilnahmen. Gegen den zugelosten Gegner Viktoria Hamburg trat die Alemannia aus finanziellen Gründen jedoch nicht an, wonach Viktoria Hamburg im weiteren Verlauf des Wettbewerbs das Endspiel erreichte und dort Eintracht Braunschweig 1:3 unterlag.

Bildrechte: nicht bekannt

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