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Bauernhäuser der Wilstermarsch - Zeichnungen

Hof Ramm - Bargscheune in Diekdorf, Gemeinde Nortorf

Hof Ramm - Bargscheune in Diekdorf, Gemeinde Nortorf
Hof 504 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshus und Barghus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Entsprechend der baulichen Durchbildung des Hauptgebäudes waren zumeist auch die dazugehörigen Scheunen in gleicher Weise konstruiert. Ein beispiel dafür ist die Bargscheune auf dem Hof Ramm.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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Hof Reimers - Husmannshuus in Stördorf a

Hof Reimers - Husmannshuus in Stördorf
Hof 241 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Bei dem Hof Reimers handelt es sich um ein Husmannshuus. Das Kreuzhaus bzw. Krüzhuus ist ein besonders schönes Beispiel für diesen Haustyp.
Interessanterweise ist die zu dem Gehöft zugehörige große Scheune als Bargscheune konstruiert.
Der Lageplan des gesamten Gehöfts kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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Hof Reimers - Husmannshuus in Stördorf b

Hof Reimers - Husmannshuus in Stördorf
Hof 241 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Bei dem Hof Reimers handelt es sich um ein Husmannshuus. Das Kreuzhaus bzw. Krüzhuus ist ein besonders schönes Beispiel für diesen Haustyp.
Interessanterweise ist die zu dem Gehöft zugehörige große Scheune als Bargscheune konstruiert.
Auf dem weitläufigen Grundstück des Gehöfts befand sich in angesichts der mit Reeth eingedeckten Gebäude angemessener Entfernung das zugehörige Backhaus. Sein Standort kann im Lageplan des gesamten Gehöfts in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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Hof Reimers - Husmannshuus mit Bargscheune in Stördorf

Hof Reimers - Husmannshuus mit Bargscheune in Stördorf
Hof 241 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Bei dem Hof Reimers handelt es sich um ein Husmannshuus. Das Kreuzhaus bzw. Krüzhuus ist ein besonders schönes Beispiel für diesen Haustyp.
Interessanterweise ist die zu dem Gehöft zugehörige große Scheune als Barg-Scheune konstruiert.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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Hof Siemen - Barghuus in St. Margarethen Auf dem Stuven

Barghuus Hof Siemen in St. Margarethen Auf dem Stuven.
Hof 652 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshus und Barghus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Bei dem Hof Siemen handelt es sich um ein Barghus.
Der Grundriss des Gebäudes kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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Hof Sötje/Pruter - Barghuus in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth a

Barghuus Hof Sötje/Pruter in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth
Hof 204 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen das sächsische Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshus und Barghus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Bei dem Hof Sötje/Pruter handelt es sich um ein Barghus.
Mehr zu dem Gebäude findet sich im folgenden Objekt.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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Hof Sötje/Pruter - Barghuus in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth b

Barghuus - Hof Sötje/Pruter in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth
Hof 204 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
Bei dem Hof Sötje-Pruter handelt es sich um ein Barghus.
Der Lageplan (Abbildung 3) zeigt die Zuordnung der zu dem Gehöft gehörigen Anlagen und Gebäude.
Wie in nahezu allen großen Bauernhäusern der Wilstermarsch war auch im Hof Sötje/Pruter eine typische Wilstermarschstube mit einer aufwendigen Wandvertäfelung (Abbildung 4) vorhanden.
Mehr zu dem Gebäude findet sich im vorstehenden Objekt.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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Hof Thode - Barghuus in Hochfeld, Gemeinde Dammfleth

Barghuus Hof Thode in Hochfeld, Gemeinde Dammfleth
Hof 153 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshus und Barghus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Bei dem Hof Thode handelt es sich um ein Barghuus.
Der Grundriss des Gebäudes kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus dem Band "Schleswig-Holstein" der Buchreihe "Haus und Hof deutscher Bauern"
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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1913 - Rothenmeer Gemeinde Dammfleth - Barghus Schröder a

1913 Rothenmeer Gemeinde Dammfleth - Barghus Schröder
Die vorgestellte Zeichnung wurde 1913 von dem Wegemeister Wenn, Itzehoe, gefertigt.
Zum Zeitpunkt der Fertigung der Zeichnung war das alte Bauernhaus des Eigentümers Schröder gepachtet von Jacob Ott. Das in den 1970er Jahren beseitigte interessante Gebäude - ein typisches Barghaus der Wilstermarsch - ist von Dr. W. Pesseler in der von ihm verfassten "Hausgeographie der Wilster Marsch" sehr ausführlich beschrieben.
Im Jahr 1941 wurde von dem Gebäude eine Fotografie (Bild 2) gefertigt von Pastor Johannes Rickers, Krummendiek, dem heute sehr viele alte Fotos von den Bauernhäusern der Wilstermarsch zu verdanken sind.
Der Standort des abgebildeten Gehöfts lag vermutlich in Rothenmeer nahe der Straße Neumühlen (sh. Bild 3, Lageplan aus Messtischblatt 739 (2122), preussische Landesaufnahme 1878 mit Nachträgen 1925) und dazu einen aktuellen Luftbildausschnitt (Bild 4) aus google maps.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum (dem Barg) für das eingebrachte und erdlastig gelagerte Erntegut ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung.
Bei dem vorgestellten Hof Schröder handelte es sich um ein Barghus.
Eine sehr umfassende Beschreibung des abgebildeten Barghauses kann in der unten aufrufbaren Datei ab Seite 405 nachgelesen werden.

Zeichnung: Wegemeister Wenn, Itzehoe
Quelle: Hausgeographie der Wilster Marsch, 1913, Dr. Wilhelm Pessler, Hannover
Bildrechte Foto: Pastor Johannes Richter, Krummendiek

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1913 - Rothenmeer Gemeinde Dammfleth - Barghus Schröder b

1913 Rothenmeer Gemeinde Dammfleth - Barghus Schröder
Die vorgestellte Zeichnung wurde 1913 von dem Wegemeister Wenn, Itzehoe, gefertigt.
Zum Zeitpunkt der Fertigung der Zeichnung war das alte Bauernhaus des Eigentümers Schröder gepachtet von Jacob Ott. Das in den 1970er Jahren beseitigte interessante Gebäude - ein typisches Barghaus der Wilstermarsch - ist von Dr. W. Pesseler in der von ihm verfassten "Hausgeographie der Wilster Marsch" sehr ausführlich beschrieben.
Die konstruktive Durchbildung des Barghauses ist aus den vorgestellten und nach örtlicher Bestandsaufnahme 1913 gefertigten Zeichnungen sehr gut erkennbar.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum (der Barg) für das eingebrachte und erdlastig gelagerte Erntegut ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung.
Bei dem vorgestellten Hof Schröder handelte es sich um ein Barghus.

Zeichnung: Wegemeister Wenn, Itzehoe
Quelle: Hausgeographie der Wilster Marsch, 1913, Dr. Wilhelm Pessler, Hannover

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