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1978 - - 79 Katastrophale Schneefälle und Verwehungen a

Schnee - Katastrophenwinter 1978/79
In den Tagen um die Jahreswende hatten über einen Zeitraum von fünf Tagen konstante Ostwinde, die Sturm und Orkanstärken erreichten, verbunden mit einem Kälteeinbruch (bis minus 10 Grad) und intensiven Schneefällen ein Wetterchaos in Schleswig-Holstein bewirkt.
Wenn auch im Landesteil Schleswig die Verhältnisse besonders extrem waren, hatte auch Holstein und mit ihm die Wilstermarsch unter Sturm, Kälte und enormen Schneeverwehungen zu leiden.
Nur einige Wochen später ab Anfang Februar wurde das Land erneut von einer mehrere Tage dauernden und fast noch schlimmeren Schneekatastrophe überfallen, wobei wiederum starker Schneefall und stürmischer Ostwind zusammentrafen.
Die über die gefrorene Marsch brausenden stürmischen Ostwinde türmten örtlich die Schneemengen zu mehrere Meter hohen Schneewehen zusammen - der gesamte Straßenverkehr kam zum Erliegen.
Die Bilder 1 bis 3 zeigen die Situation am 06. Februar 1979 an der durch Brokdorf im Verlaufe der Dorfstraße führenden B 431. Der Schneesturm türmt die Schneemengen zwischen den Gebäuden und Straßenbäumen zu mächtigen Schneewehen auf.
Bereits zur Jahreswende hatte die Wilstersche Zeitung mit einer "Notausgabe" auf die bereits zu dem Zeitpunkt eingeschränkte Verkehrslage reagieren müssen (Bild 4)

Bildrechte: Bilder 1 - 3, Karl Kautz, Brokdorf

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