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1932 - Altes Balkenhaus, Schmiedestraße, Amtsgericht, Postamt, Rathaus - Repro AK

1932 Altes Balkenhaus, Schmiedestraße, Amtsgericht, Postamt, Neues Rathaus - Repro AK
oben links (Bild 2): Das neben dem Alten Rathaus an der Einmündung der Op de Göten in die Schmiedestraße stehende Alte Balkenhaus; es wurde 1960 abgebrochen.
oben rechts: Schmiedestraße mit dem Hudemann´schen Haus, welches 1596 erbaut wurde.
unten links (Bild 3): Amtsgericht; das Gebäude des vormaligen Königlichen Amtsgerichts Wilster lag gegenüber der Einmündung der Schmiedestraße in die Rathausstraße. Es war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad).
unten rechts: Postamt (Bild 4); das Gebäude lag ursprünglich gegenüber dem alten Bahnhof an der damaligen Bahnhofstraße (nachmaligen Taggstraße). Das Gebäude war entworfen und gebaut worden von dem Wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth. Das Gebäude wurde 2002 beseitigt.
mittig: Das als Neues Rathaus genutzte Palais Doos; das Gebäude noch mit der 1894 vorgenommenen neugotischen Fassade, welche 1938 wieder in ihren ursprünglichen klassizistischen Zustand versetzt wurde.

Bildrechte: nicht bekannt

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1915 - St. Margarethen - Postamt, Marktplatz, Hafen

1915 St. Margarethen - Postamt, Marktplatz, Hafen.
oben (Bild 2): Dorfstraße mit dem Kaiserlichen Postamt.
mittig: Marktplatz an der Einmündung der Poststraße in die Dorfstraße.
Links Kolonialwarenladen im Gebäude Dorfstraße 15; das Gebäude war kurze Zeit zuvor nach den Plänen des bekannten örtlichen Baumeisters Johannes Wiekhorst aufgestockt worden.
Rechts das heute unter Denkmalschutz stehende Haus „von Osten“, es beherbergte die erste Poststelle des Dorfes. Zum Zeitpunkt der Aufnahme bestand in ihm der Gasthof „Zur Traube“ von Martin von Osten.
unten (Bild 3): Der Hafen von St. Margarethen befand sich vor dem Deich im Außentief des Nortorf-Neuenhafener-Kanals. An dem Standort hatten sich seinerzeit drei Mühlenbetriebe angesiedelt (Walter Siemen, Claus von Loh, Gustav Bols), deren Mühlen von Dampfmaschinen angetrieben wurden.
Viele der Produkte für die Mühlenbetriebe wurden per Schiff transportiert und durch Sauganlagen oder mittels einer „Sackhebeanlage“ gefördert.
Die Mühlen Bols und Siemen waren bis in die 1950er Jahre in Betrieb. Die Firma Siemens wurde von der Firma Behrens übernommen, welche am Hafen ein Hoch-Silo errichten ließ.
Mit der Verstärkung des Elbe-Deiches im Jahre 1980 endete der Hafenbetrieb.

Bildrechte: C.K.W. (Karl Kuskop, Wilster)

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1917 - Landscheide - Bahnhof St. Margarethen, Postamt, Bahnhofshotel, Gasthof

1917 Bahnhof St. Margarethen in Landscheide - Postamt, Bahnhofshotel, Gasthof
Der Bahnhof des Kirchortes St. Margarethen lag weit außerhalb des Dorfes bei Landscheide an der Straße nach Flethsee. Hier verlief die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig).
Der Ort Flethsee in der Gemeinde Landscheide wurde deshalb lange Zeit zumeist St. Margarethen Bahnhof genannt.
Die Abbildung oben links zeigt das Empfangsgebäude des Bahnhofes sowie Bahnpersonal und Bahnreisende. Im Bahnhof war auch eine Bahnhofs-Gaststätte vorhanden; seinerzeit und bis in die 1960er Jahre waren diese Gaststätten in den Empfangsgebäuden der Bahnhöfe in heute nicht mehr nachvollziehbarer Weise mit Wartesälen unterschiedlicher Klassen ausgerüstet.
Nach Fertigstellung der ab 1920 über die Hochbrücke Hochdonn führende Eisenbahnstrecke verlor die über den Bahnhof St. Margarethen führende Bahnstrecke an Bedeutung. Von dem Zeitpunkt an endete die von Wilster aus über den Bahnhof St. Margarethen führende Strecke in Brunsbüttel.
Nach der 1878 erfolgten Inbetriebnahme der Marschbahn hatten sich offensichtlich auch in Flethsee große Erwartungen an eine dadurch bewirkte Entwicklung des Ortes begründet. Zusätzlich zur Gaststätte im Bahnhofsgebäude etablierte sich noch der Gasthof "Zur Börse" bzw. "Zum Paßop" und ein "Bahnhofshotel" (unten rechts bzw. Bild 2) sowie ein Postamt (unten links bzw. Bild 3).
Ab Anfang der 1950er Jahre verkehrte noch ein Schienenbus auf der Strecke Wilster - Brunsbüttel, auf welcher 1988 der Personenverkehr völlig eingestellt wurde.
Ein Bahnhof St. Margarethen besteht heute nicht mehr, doch hält der Name der Bahnhofstraße in Flethsee die Erinnerung an ihn wach.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1925 - obere Schmiedestraße, Amtsgericht an der Rathausstraße

1925 Schmiedestraße, Amtsgericht an der Rathausstraße.
Eine wunderschöne Häuserzeile - leider lange schon Geschichte!
Das zwischen den Straßen Rathausstraße und Op de Göten (frühere Marktstraße) gelegene kurze Stück der heutigen Schmiedestraße führte vor über einhundert Jahren eine Zeit lang den Namen Johannisstraße.
Ganz links ist im Anschnitt an der Einmündung der heutigen Op de Göten (frühere Markt Straße) das schöne Alte Balkenhaus mit seiner vorkragenden Ecke erkennbar.
An der gegenüber liegenden Seite der Einmündung steht das Geschäftshaus des Uhrmachermeisters Johannes Mohr;
dahinter folgen die Gebäude der Schlachterei Schlüter sowie Lübbe´s Gasthaus.
In dem vormaligen Gebäude von Lübbe´s Gasthaus war von Mitte der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre das vom Ehepaar Schmidt betriebene Kino Central Theater untergebracht, welches 180 Plätze faßte.
Dahinter folgt an der Ecke zum Klosterhof ein großes Mehrfamilienhaus mit schöner reich gegliederter Fassade.
Das Gebäude des Amtsgerichts Wilster (früher Königliches Amtsgericht) lag gegenüber bereits an der Rathausstraße.
Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad).
In das hier abgebildete Gebäude zog im Jahre 1970 das zu dem Zeitpunkt neu gegründete Amt Wilstermarsch ein.
Das vorspringende Haus rechts ist das Textilwaren-Geschäft von Wilhelm Ehlert.
Im Anschnitt rechts ist das Gebäude der Schleswig-Holsteinischen Westbank erkennbar.
Mit Ausnahme des letztgenannten sind sämtliche auf dem Foto abgebildeten Gebäude der Stadtsanierung zum Opfer gefallen. Die Balance zwischen Bewahren und behutsamer Weiterentwicklung ist der Stadt Wilster leider nicht immer gelungen. Mahner wurden als sich dem Fortschritt verwehrende unverbesserliche Nostalgiker abqualifiziert - das Wort auswärtiger Fachleute wog mehr!
Die Situation in 2010 stellt Bild 2 dar.

Bildrechte:
Bild 1: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bild 2: Andreas Reinke, Wilster

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1903 - Hanssen´s Gasthof „Zur Erholung“ in Kudensee - Repro AK

1903 Hanssen´s Gasthof „Zur Erholung“ in Kudensee.
Es handelt sich um die Repro einer alten Ansichtskarte.
Der Gasthof war gelegen am Burg-Kudenseer Kanal, auch Bütteler Kanal bzw. in Kudensee „Lütten Kanol“ genannt.
Der heute verwunderlich erscheinende Umstand der Existenz mehrerer Gasthöfe auch in den kleinsten Orten der Wilstermarsch ist darauf zurückzuführen, dass früher zur Eröffnung einer Gastwirtschaft keine Konzession erforderlich war. Aus diesem Grunde versuchten viele Familien, sich mit einem Schankbetrieb ein Zubrot zu verdienen.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1242x AK Repro

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1948 - Amtsgericht Wilster

1948 Brief des Amtsgerichts Wilster an das Kreisjugendamt in Itzehoe
Bis 1975 hat in Wilster ein Amtsgericht bestanden. Dieses war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden.
Es war zunächst als "Königliches Amtsgericht Wilster" untergebracht in einem Gebäude, welches an der Einmündung des Klosterhof in den Rathausplatz stand (vgl. Bild 2). Leider fiel das historische Gebäude 1996 dem Ausbau des Klosterhof als innerörtliche Umgehungsstraße zum Opfer, obwohl bei geschickter Trassierung der Straße das Haus hätte erhalten werden können.
In der Zeit von 1950 bis 1974 war das Amtsgericht Wilster an der unteren Rathausstraße im Gebäude des vormaligen DIANA-Bad (vgl. Bild 3) untergebracht.
Bild 4: Lacksiegel des Königlich Preußischen Amtsgericht Wilster aus dem Jahr 1867

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1910 - Marktstraße - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank

1910 Marktstraße (Op de Göten) - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank
Blick von der Kreuzung mit der Wilsterau (Brücke Op de Göten) auf die Einmündung der damaligen Marktstraße in die Schmiedestraße.
Rechts das Alte Rathaus, 1585 im Stil der Renaissance errichtet, in einem Zustand des Verfalls (es wurde 1914 saniert). Professor Haupt aus Hannover konnte 1912 glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Auch heute noch erfordern die Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais der Stadt Wilster immer wieder erhebliche Anstrengungen ab, welche sie vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!
Neben dem Alten Rathaus das 1960 leider beseitigte Alte Balkenhaus, dessen Erhaltung unverständlicher Weise nicht bedacht wurde! Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
An der Schmiedestraße das gelungen dem historischen Bauensemble nachempfundene und erst 1909 errichtete Gebäude der Westholsteinischen Bank (es handelt sich bei der Aufnahme um eine der ersten Fotografien von dem Gebäude).
Die Fachzeitschrift DEUTSCHE BAUKUNST – Nr. 13 - 31. März 1912 - 11. Jahrgang berichtete umfassend über den Neubau. Der mit Bauzeichnungen und Fotos versehene Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1897 - Altes Rathaus, Neues Rathaus, Postamt, Trichter, Kirche

1897 Lithographie - Altes Rathaus, Neues Rathaus, Postamt, Trichter, Kirche, Allee
Die Front des Wilsteraner Neuen Rathauses ( Palais Doos ) war Ende des 1900 Jahrhunderts entgegen dem ursprünglichen Aussehen verändert worden; diese Bausünde wurde 1938 korrigiert.
Das Ende des 2000 Jahrhunderts abgebrochene Gebäude der Post (in der damaligen Bahnhofstraße heutige Tagg-Straße) war von dem Wilsteraner Maurermeister und Architekten Claus Stockfleth (einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt) errichtet worden, der auch Miteigentümer des Gebäudes war.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Photograph, Wilster

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1910 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1910 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus
Blick von der Schmiedestraße in die Markt Straße (heutige Op de Göten).
Das links stehende Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht), stand an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten.
Das Haus bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes, welches 1960 abgebrochen wurde.
Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Gleichgültigkeit dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor in den großen Städten die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Das Alte Rathaus aus dem Jahre 1585 zeigt sich auf dem Foto noch in dem Zustand vor dem in den Jahren 1914 - 1919 vorgenommenen rekonstruierenden Umbau.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1930 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1930 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus an der Op de Göten (damalige Marktstraße).
Das Alte Balkenhaus an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägendes Ensemble. Sein Fachwerk stand in gelungener Harmonie zum „Alten Rathauses“. Besonders auffällig war seine im Untergeschoß zurückspringende Ecke.
In dem Gebäude war nach dem II. Weltkrieg und bis zur Errichtung eines Neubaues an der Straße Am Steindamm das Polizei-Revier Wilster untergebracht.
Leider versäumten in Wilsters Stadtvertreter und Verwaltung die Erhaltung des Alten Balkenhauses. Eine den Bestand erhaltende Sanierung des baugeschichtlich interessanten und das Stadtbild prägenden Gebäudes wurde nicht verfolgt. Der Begriff Bestandssanierung war weitgehend unbekannt, schon gar nicht wurde er bedacht.
Das Alte Rathaus von 1585 hingegen wurde erhalten.
Die Stadt Wilster wird in ihrem Bemühen um die Erhaltung ihrer baugeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Rathäuser (Altes Rathaus und Neues Rathaus bzw. Palais Doos) seit 2011 tatkräftig unterstützt von Bürgern, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt viele hoch interessante weitere Informationen zu diesen Bauwerken.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1955 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1957 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus
Das Alte Balkenhaus an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägendes Ensemble. Sein Fachwerk stand in gelungener Harmonie zum „Alten Rathauses“. Besonders auffällig war seine im Untergeschoß zurückspringende Ecke.
In dem Gebäude war nach dem II. Weltkrieg und bis zur Errichtung eines Neubaues an der Straße Am Steindamm das Polizei-Revier Wilster untergebracht.
Leider versäumten in Wilsters Stadtvertreter und Verwaltung die Erhaltung des Alten Balkenhauses; es wurde 1960 beseitigt. Eine den Bestand erhaltende Sanierung des baugeschichtlich interessanten und das Stadtbild prägenden Gebäudes wurde nicht verfolgt. Der Begriff Bestandssanierung war weitgehend unbekannt, schon gar nicht wurde er bedacht.
Das Alte Rathaus hingegen wurde erhalten.
Die Stadt Wilster wird in ihrem Bemühen um die Erhaltung ihrer baugeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Rathäuser (Altes Rathaus und Neues Rathaus bzw. Palais Doos) seit 2011 tatkräftig unterstützt von Bürgern, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt viele hoch interessante weitere Informationen zu diesen Bauwerken.

Bildrechte: Landesamt Denkmalschutz Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1960 - Op de Göten, Altes Rathaus und Altes Balkenhaus, Kirche St. Bartholomäus

1960 Op de Göten, Altes Rathaus und Altes Balkenhaus, Kirche St. Bartholomäus
Blick von der Schmiedestraße durch die Op de Göten zum Markt.
Rechts vor der hölzernen Veranda des heute nicht mehr bestehenden Gasthofes "Holsteinisches Haus" von "Hanne" Johannes Holm steht eine Besuchergruppe.
Ganz links das Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg und bis zum Zeitpunkt der Aufnahme das Polizei-Revier Wilster untergebracht) an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten. Es bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes, welches kurz nach der Aufnahme 1960 abgebrochen wurde.
Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Ignoranz dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Es ist sehr zu wünschen, dass sich der in den letzten Jahren zunehmend auch in Wilster zeigende sensibler werdende Umgang mit alter Bausubstanz fortsetzt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1988 - Gebäude Amt Wilstermarsch - Königliches Amtsgericht Wilster

1988 Gebäude Amt Wilstermarsch - Königliches Amtsgericht Wilster
Das sehr alte Gebäude, welches an der Einmündung des Klosterhof in den Rathausplatz stand, hat eine ganz besondere Geschichte - in ihm war das "Königliche Amtsgericht Wilster" untergebracht. Es war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand als Amtsgericht bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad).
Nachdem in dem hier abgebildete Gebäude zunächst das Amt Wilster-Land seine Diensträume hatte, zog im Jahre 1970 die Verwaltung für das zu dem Zeitpunkt neu gegründete Amt Wilstermarsch ein (es ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden).
Leider fiel das historische Gebäude 1996 dem Ausbau des Klosterhof als innerörtliche Umgehungsstraße zum Opfer, obwohl bei geschickter Trassierung der Straße das Haus hätte erhalten werden können. Die in anderen Städten bereits Einzug gehaltene Sensibilität für die Bewahrung alter Bausubstanz (zumindest aber die Erhaltung schöner alter Fassaden) war in Wilster noch nicht angekommen. Wenn auch im Rahmen der Stadtsanierung bei der Planungsarbeit auf Leistungen auswärtiger Fachleute zurückgegriffen werden mußte, wäre doch wünschenswert gewesen, wenn Verwaltung und Rat der Stadt eine stärkere Gewichtung bei der Bewahrung und behutsamen Weiterentwicklung des überkommenen Stadtbildes bewirkt hätten!

Bildrechte: Landesamt für Denkmalpflege, Kiel
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1944 - Altes Rathaus und Altes Balkenhaus an der Op de Göten

1944 Altes Rathaus und Altes Balkenhaus an der Op de Göten
Das Alte Balkenhaus (hier war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht) an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und stadtbildprägendes Ensemble. Sein Fachwerk nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“, insbesondere das vorkragende Obergeschoß, auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes. Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Ignoranz dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1907 - Schmiedestraße - damalige Johannisstraße

1907 Schmiedestraße - damalige Johannisstraße, Amtsgericht an der Rathausstraße
Eine wunderschöne Häuserzeile - leider lange schon Geschichte!
Sämtliche auf dem Foto abgebildeten Gebäude sind heute nicht mehr vorhanden, wobei insbesondere das Verschwinden der schönen Häuserzeile links zu bedauern ist. Was da gedankenlos abgerissen und durch gesichtslose vermeintlich moderne Fassaden ersetzt wurde, ist schon Tränen wert! Die klebrige Gewohnheit der Vergangenheitszerstörung hat vor schönen historischen Gebäuden und ihren ausdrucksvollen Fassaden nicht Halt gemacht, die Balance zwischen Bewahren und behutsamer Weiterentwicklung ist der Stadt Wilster leider nicht immer gelungen. Mahner wurden als sich dem Fortschritt verwehrende unverbesserliche Nostalgiker abqualifiziert - das Wort auswärtiger sogenannter Fachleute wog mehr!
Das zwischen den Straßen Rathausstraße und Op de Göten (frühere Marktstraße) gelegene kurze Stück der heutigen Schmiedestraße führte vor über einhundert Jahren eine Zeit lang den Namen Johannisstraße.
Ganz links an der Einmündung der heutigen Op de Göten (damalige Markt Straße) das Geschäftshaus des Uhrmachermeisters und Goldschmiedes Johannes Mohr;
dahinter folgen die Gebäude der Schlachterei Schlüter sowie Lübbe´s Gasthaus.
In dem vormaligen Gebäude von Lübbe´s Gasthaus war von Mitte der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre das Kino Central Theater untergebracht.
Dahinter folgt an der Ecke zum Klosterhof ein großes Mehrfamilienhaus mit schöner reich gegliederter Fassade.
Das Gebäude des Amtsgerichts Wilster (früher Königliches Amtsgericht) lag gegenüber bereits an der Rathausstraße.
Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad).
In das hier abgebildete Gebäude zog im Jahre 1970 das zu dem Zeitpunkt neu gegründete Amt Wilstermarsch ein.
Rechts mit den Personen vor dem Eingang das Textilwaren-Geschäft von Wilhelm Ehlert.
Am Standort des Gebäudes rechts wurde nach dessen Abbruch das Gebäude der Schleswig-Holsteinischen Westbank errichtet.

Bild 2 zeigt die Situation im Jahr 2010

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster

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1909 - Altes Balkenhaus an der Ecke Schmiedestraße / Op de Göten

1909 Altes Balkenhaus an der Ecke Schmiedestraße / Op de Göten (damalige Marktstraße)
Das Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht), stand an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten.
Das Haus bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes. Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert. Ein für das historische Stadtbild überaus beklagenswerter Verlust!
Es ist sehr zu wünschen, daß sich der in den letzten Jahren zunehmend auch in Wilster zeigende sensibler werdende Umgang mit alter Bausubstanz fortsetzt.

Bildrechte: L. Treichel, Altona
Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dieter Voss, Burg in Dithmarschen

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1911 - Poststempel Sanct Margarethen - alte Schreibweise

1911 Poststempel Sanct Margarethen - alte Schreibweise
Postkarte in Büttel geschrieben und beim Postamt Sanct Margarethen< abgestempelt (wobei auf dem Stempel die Schreibweise des Ortsnamens von der heute gebräuchlichen abweicht).
Dieser Kreisobersegmentstempel beim Postamt in St. Margarethen (Elbe) wurde von 31.07.1902 bis 29.11.1923 verwendet. Zur damaligen Zeit waren in der Region auch Stempel mit der Schreibweise "Sanct" für St. Michaelisdonn (Holstein), St. Peter (Nordsee) im Gebrauch.
Empfänger der vorgestellten Karte war der Bauer Hermann Krey in Bischof, Gemeinde Landrecht, Eigentümer des Bauernhofes Hof 229 (gem. dem Buch „Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild“); die Absenderin der Karte, Stina Pohlmann aus Büttel, gratuliert darin dessen Ehefrau Magda, geb. Albers, zum fünfundzwanzigsten Geburtstag.

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1909 - Wewelsfleth Deichreihe Postamt Postbedienstete

1909 Wewelsfleth - Deichreihe, Postamt, Postbedienstete
Vor dem an der Deichreihe in Wewelsfleth stehenden Gebäude des Postamtes haben außer einigen Passanten insgesamt fünf uniformierte Postbedienstete neben der von Pferden gezogenen Postkutsche und einem Paketkarren Aufstellung genommen.
An der Hauswand des von der örtlichen Post genutzten Gebäudes Deichreihe 9 weist ein über dem Briefkasten angebrachtes Schild darauf hin, dass hier auch eine „Öffentliche Fernsprechstelle“ - also ein Telephon – genutzt werden kann.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1909 Wewelsfleth - Deichreihe, Postamt, Postbedienstete mit Kutsche und Handkarren

1909 Wewelsfleth - Deichreihe, Postamt, Postbedienstete mit Kutsche und Handkarren
Vor dem in Wewelsfleth stehenden Gebäude Deichreihe 9 des damaligen Postamtes haben außer einigen Passanten insgesamt fünf uniformierte Postbedienstete neben der von Pferden gezogenen Postkutsche und einem Paketkarren Aufstellung genommen.
An der Hauswand des Gebäudes weist ein über dem Briefkasten angebrachtes Schild darauf hin, dass hier auch eine „Öffentliche Fernsprechstelle“ - also ein Telephon – genutzt werden kann.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
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1932 Tagg-Straße mit dem Postamt und der Genossenschafts-Meierei

1932 Tagg-Straße mit dem Postamt und der Genossenschafts-Meierei
Die Tagg-Straße (vormalige Bahnhofstraße) endete seinerzeit am Colosseum Platz, zu welchem ein Fußweg führte.
Hinten links war das letzte Gebäude dasjenige des Postamtes, welchem gegenüber sich bis 1920 der erste Bahnhof der Stadt Wilster befunden hatte.
Das Gebäude des vormaligen Kaiserlichen Postamtes war Mitte der 1890er Jahre entworfen und gebaut worden von dem wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, welcher auch längere Zeit Eigentumsanteile an dem Gebäude hatte.
Der Betrieb der Post in diesem Gebäude wurde am 26. April 1999 eingestellt. Das Gebäude wurde im Juni 2002 abgebrochen und an seinem Platz das Gebäude für die Polizeistation Wilster errichtet.
Rechts ist das Betriebs-, Verwaltungs- und Wohngebäude der 1928 gegründeten Genossenschafts-Meierei Wilstererkennbar.
Die Grundsteinlegung für den Betrieb war am 10. Mai 1928 erfolgt. Der hohe markante Schornstein der Meierei prägte sechs Jahrzehnte die Silhouette der kleinen Marschenstadt Wilster.
Der Verdrängungswettbewerb der Meiereien hatte bereits zu Beginn der 1960er Jahre die Abwanderung von Anlieferern und letztendlich die Fusion der Genossenschafts-Meierei Wilster mit der Breitenburger Milchzentrale in Itzehoe bewirkt. Für die Stadt Wilster war das keine gute Entwicklung.
Nach Vollendung der sogenannten "Nord-Tangente" liegt der zugehörige Straßenabschnitt heute im Zuge der Etatsrätin-Doss-Straße.

Bildrechte: nicht bekannt
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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