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1944 - Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert c Fahnenhalle Bürgermeistergarten zerstört

1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert c Fahnenhalle im Bürgermeister Garten zerstört.
Bei dem Terror-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband richteten Bomben insbesondere in den Straßen Am Markt und der Kirche, der Op de Göten, dem Kohlmarkt, Klosterhof, Steindamm, der Lange Reihe, Johann Meyer Straße sowie im Bürgermeister Garten an Gebäuden große Schäden an und töteten 51 Menschen und verletzten Hunderte.
Einen als symbolträchtig anzusehenden Volltreffer erhielt im Bürgermeister Garten das Große Gartenhaus, in welchem während der Nazi-Zeit die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP eingerichtet hatten.
Das Gartenhaus (vgl. Bild 4) wies in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais auf.
Das durch einen Volltreffer bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster zerstörte Gebäude wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte:
Bilder 1 - 3: nicht bekannt
Bild 4: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: die Fotos 1 - 3 wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Paukner, Wilster

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1940 - Fahnenhalle im Gartenhaus des Bürgermeister Garten

1940 Fahnenhalle
Im Großen Gartenhaus im Bürgermeister-Garten hatten die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP eingerichtet.
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gebäude einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut.
Bei dem Terrorangriff waren viele Menschenleben zu beklagen, Häuser und Betriebe wurden zerstört. 51 Tote, Hunderte Verletzte, 34 total vernichtete und 109 unbewohnbare Häuser waren die grauenvolle Bilanz.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

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1903 - Neues Rathaus und Bürgermeister Garten (Ex)

1903 Palais Doos, Bürgermeister Garten, Marmorfiguren, Kleines Gartenhaus.
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Verwaltung der Stadt Wilster.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Palais - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Das Bild oben links bzw. Bild 2 zeigt die in ihrem baulichen Zustand nie veränderte Rückfront des Palais Doos. Die beidseitig des Zuganges zum Garten vorhanden gewesenen Torhäuser bestehen heute nicht mehr
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.
Mehrere Figuren wie die am Rondeel (Bild oben rechts bzw. Bild 3) aus bestem weißem carrarischem Marmor zieren den Bürgermeister-Garten. Kanzleirat Doos hatte die Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind bis heute erhalten geblieben.
Bild unten rechts bzw. Bild 4 zeigt das im hinteren Teil des Gartens bei dem dort gelegenen Teich vorhanden gewesene Kleine Gartenhaus bzw. Badehaus. Weiter weiter vorne im Garten stand das durch Bombenwirkung im II. Weltkrieg vorhanden gewesene Große Gartenhaus.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.
Es existieren verschiedene Versionen von Ansichtskarten mit Verwendung der auf der 4-Bild Ansichtskarte abgebildeten Fotos.

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1935 - Großes und Kleines Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1935 Großes und Kleines Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Das 1796 erbaute historische Große Gartenhaus (Bild 1) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.
Im Großen Gartenhaus war zur Zeit des Nationalsozialismus eine Fahnen- und Weihestätte eingerichtet. Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gebäude einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut.
Im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus (Bild 2), welches auch als Badehaus bezeichnet wurde.
Die Lage der Häuser im Bürgermeister Garten ist aus dem Lageplan (Bild 3) zu ersehen.

Bildrechte:
Bild 1 und 2: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster
Bild 3: Ludwig Behning, Wilster

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1940 - Gartenhaus im Bürgermeister Garten (SF)

1940 Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.
In Großen Gartenhaus hatten während der Nazi-Zeit die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP eingerichtet.
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gebäude einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1944 - Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert c

1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Nach dem Flieger-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband, bei welchem in Wilster 51 Menschen getötet, hunderte Menschen verletzt und viele Gebäude vernichtet oder beschädigt wurden, reagierte die damalige Verwaltung rasch und zielgerichtet auf die Katastrophe.
Fassungslos standen die Menschen vor den Toten und Verletzten sowie vor den enormen Zerstörungen, welche die etwa 100 auf die kleine Stadt abgeworfenen Bomben angerichtet hatten.
Marineeinheiten aus Glückstadt wurden umgehend abkommandiert, um in Wilster bei den Bergungs-, Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten zu helfen.
Bild 1 zeigt die zerstörte Fahnenhalle "Großes Gartenhaus" im Bürgermeister Garten.
Bild 2 zeigt Aufräumarbeiten auf dem Gelände des völlig zerstörten Mühlen und Getreidehandel Betriebes von Gustav Lumpe an der Straße Lange Reihe
Bild 3 zeigt die Reparatur beschädigter Dächer am Klosterhof
Bild 4 zeigt am Klosterhof den Bereich des durch einen Volltreffer völlig zerstörten Hauses Mahrt und stark beschädigte angrenzende Gebäude.

Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte

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1909 - Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten (SF)

1909 Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.
In der Zeit nach 1933 hatte die NSDAP in dem Gebäude eine Fahnen- und Weihestätte eingerichtet. Beim Bombenangriff auf Wilster am 15. Juni 1944 erhielt das Gebäude einen Volltreffer und wurde völlig zerstört.

Die zweite vorgestellte Ansichtskarte zeigt den Eingangsbereich des Großen Gartenhauses.

Bildrechte
Bild 1: Carl Kuskop, Wilster
Bild 3: Verlag L. Behning, Wilster
Beide Ansichtskarten befinden sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1925 - Großes Gartenhaus im Bürgermeister´s Garten

1925 Großes Gartenhaus im Bürgermeister-Garten
Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.
In der Zeit nach 1933 hatte die Wilsteraner Ortsgruppe der NSDAP in dem Gebäude eine Fahnen- und Weihestätte eingerichtet. Beim Bombenangriff auf Wilster am 15. Juni 1944 erhielt das Gebäude einen Volltreffer und wurde völlig zerstört; es wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte:
Bild 1: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bild 2: vermutlich Ludwig Behning, Wilster

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1967 - Palais Doos - das ehemalige Neue Rathaus - und der Bürgermeister Garten

1967 Palais Doos - das ehemalige Neue Rathaus - und der Bürgermeister Garten
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Verwaltung der Stadt Wilster.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, den Garten - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.
Figuren aus bestem weißem carrarischem Marmor zieren den Park. Der Kanzleirat Doos hatte diese Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.
Bild 1: Straßenfront des Palais Doos. Auf der dem Palais gegenüber liegenden Seite (im Vordergrund) sind noch nicht alle im Rahmen der Stadtsanierung zur Beseitigung vorgesehenen Gebäude abgebrochen.
Bild 2: Gartenseitige Front des Palais Doos; zwischen den Bäumen ist die zum Hochparterre führende Freitreppe erkennbar.
Bild 3: Blick vom Bürgermeister Garten auf das Palais Doos; im Vordergrund allegorische Figurem aus carrarischem Marmor.
Bild 4: Blick vom Bürgermeister Garten auf die Innenstadt mit der St. Bartholomäus Kirche. Im Vordergrund vier von insgesamt zwölf der in dem Garten stehenden Figuren.

Bildrechte jeweils: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: die als Originalabzüge vorliegenden Fotos sind Probeabzüge für Ansichtskarten.

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1940 - Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1940 Das Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus).
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster waren viele Menschenleben zu beklagen, Häuser und Betriebe wurden zerstört. Auch das Große Gartenhaus im Bürgermeistergarten erhielt einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut. In dem Gartenhaus hatten zuvor die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte eingerichtet.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

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1912 - Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1912 Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf. Das Gebäude erhielt bei dem Luftangriff auf Wilster am 15. Juni 1944 einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster


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1918 - Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1918 Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.
In ihm hatten während der Nazi-Zeit die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP eingerichtet.
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gebäude einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte und in der Beschriftung variierende Fassung der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1909 - Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1909 Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Das heute nicht mehr vorhandene und 1796 erbaute Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.
In dem Gebäude haben während der Nazi-Zeit die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP eingerichtet.
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gebäude einen Volltreffer; es wurde leider nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1780 - Gemälde: Garten am Palais Michaelsen

1780 Garten des Palais Michaelsen
Das Gemälde zeigt einen Blick von dem damaligen am Markt stehenden Palais Michaelsen aus in den nach französischem Vorbild angelegten zugehörigen Garten, in welchem hinten das heute noch vorhandene und "Trichter" genannte Gartenhaus steht.
Vor dem Trichter quert der seinerzeit noch offene Burggraben den Garten; er wurde im Zuge des vom Palais zum Gartenhaus führenden Weges von der rechts erkennbaren Brücke überspannt.
Links hinter dem Trichter steht das Wohnhaus Görris, an dessen Standort sich im Jahre 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die noch heute vorhandene repräsentative Jugendstil-Villa errichten ließ.
Links am Bildrand sind an der Zingelstraße stehende Häuser zu erkennen, darunter das Gebäude der damaligen Großen Stadtschule.
Der Trichter ist 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus errichtet worden innerhalb eines weitläufigen Gartens, welcher auch weitgehend den heutigen Colosseum-Platz umfasste.
Das am Markt im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin Straße gelegene Palais des Etatsrates Michaelsen ist vermutlich gleichfalls 1777 errichtet worden (es wurde bereits 1826 wieder abgebrochen und stand im Bereich der später dort errichteten und heute gleichfalls nicht mehr vorhandenen Turnhalle).
Das Palais ist jedoch heute noch erhalten, nur steht es (im Gegensatz zu dem ehemals dem gesamten Anwesen zugehörigen Gartenhaus, dem Trichter) nicht mehr in Wilster!
Das ist eine seltsame Geschichte, und die kam so:
Der Kanzleirat Michaelsen war ein Schwager des Kanzleirates Doos, dessen Witwe später der Stadt Wilster unter anderem des Neue Rathaus vermachte.
Michaelsen war ebenfalls ein Freund prächtiger Bauten. Es ist zwar ungesichert - gilt aber als möglich - dass Michaelsen bei Planung und Bau seines Palais den bekannten Baumeister Ernst Georg Sonnin (den Erbauer der Hamburger St. Michaelis Kirche und der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche) herangezogen hat.
Als der Etatsrat Michaelsen 1797 starb, gelangte sein Palais im Erbgang an die Familie Doos, die es 1814 an die Stadt Wilster verschenkte. Da die Stadt keine geeignete Verwendung für das prächtige, jedoch aufwendig zu erhaltende Bauwerk fand, versteigerte sie es. Der begüterte Kaufmann C.H. Meyer erhielt den Zuschlag; er ließ das Gebäude abbrechen und in Itzehoe in der Reichenstraße (Haus Nr. 41) wieder aufbauen, wo das unter Denkmalschutz stehende Gebäude heute noch steht.

Anmerkung: Das Gemälde befindet sich in der Sammlung Altonaer Museum in Hamburg

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1907 - Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten - Portal und Saal

1907 Portal des Großen Gartenhauses im Bürgermeister Garten
1915 Saal im Großen Gartenhaus
Der historische Gartenpavillon nahm in seiner Gestaltung Stilelemente des Doos´schen Palais (Neues Rathaus) auf.
Der Eingang des Gebäudes bestand aus einem Portal mit Säulen und klassizistischer Haustür (Bilder 1 und 2).
Im Erdgeschoß des Hauses befand sich ein großer Spiegelsaal mit Groteskenmalerei. (Bilder 3 und 4).
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gartenhaus einen Volltreffer. Dieses Geschehen wirkte wie ein Fanal, hatten doch die Nationalsozialisten nach 1933 in dem Gebäude eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP eingerichtet.
Das Gebäude wurde nicht wieder aufgebaut. Auch das seinerzeit im hinteren Teil des Gartens am dortigen Teich gelegene Kleine Gartenhaus, welches auch als Badehaus bezeichnet wurde, ist heute nicht mehr vorhanden.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1903 - Bürgermeister Garten und Kleines Badehaus

1903 Bürgermeister Garten mit Badehaus
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Weiter vorne im Garten lag das ebenfalls heute nicht mehr vorhandene (im II. WK durch eine Bombe zerstörte) Große Gartenhaus.
Während der überwiegende Teil des Gartens in klassischem französischem Stil angelegt wurde, ist der hintere Teil mehr als Landschaftsgarten konzeptioniert.

Anmerkung: Die Stadt Wilster hat später (Beschluß des Magistrates v. 19.04.1933) der örtlichen Hitler-Jugend das Kleine Gartenhaus im Bürgermeister-Garten zur Nutzung überlassen. Am „Tag der Hitler-Jugend“ am 15.10.1933 ist das Haus vom damaligen Braunschweiger Ministerpräsidenten (er war von 1919 bis 1926 an der Mittelschule Wilster als Lehrer tätig gewesen und war früh in der Nazi-Partei tätig) als „Dietrich-Klagges-Heim“ getauft worden.

Bildrechte: Verlag Friedrich Schlüter, Wilster

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1918 - Bürgermeister Garten mit Badehaus a

1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Weiter vorne im Garten lag das ebenfalls heute nicht mehr vorhandene (im II. WK durch eine Bombe zerstörte) Große Gartenhaus.
Während der überwiegende Teil des Gartens in klassischem französischem Stil angelegt wurde, ist der hintere Teil mehr als Landschaftsgarten konzeptioniert.

Anmerkung: Die Stadt Wilster hat später (Beschluß des Magistrates v. 19.04.1933) der örtlichen Hitler-Jugend das Kleine Gartenhaus im Bürgermeister-Garten zur Nutzung überlassen. Am „Tag der Hitler-Jugend“ am 15.10.1933 ist das Haus vom damaligen Braunschweiger Ministerpräsidenten (er war von 1919 bis 1926 an der Mittelschule Wilster als Lehrer tätig gewesen und war früh in der Nazi-Partei tätig) als „Dietrich-Klagges-Heim“ getauft worden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte hat gegenüber der gleichfalls vorgestellten und ansonsten fast identischen Version veränderte Aufdrucke sowohl auf Bild- als auch Anschriftseite.
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich im Eigentum von Frau Tanja Thode, Beldorf

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1918 - Bürgermeister Garten mit Badehaus b

1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Weiter vorne im Garten lag das ebenfalls heute nicht mehr vorhandene (im II. WK durch eine Bombe zerstörte) Große Gartenhaus.
Während der überwiegende Teil des Gartens in klassischem französischem Stil angelegt wurde, ist der hintere Teil mehr als Landschaftsgarten konzeptioniert.

Anmerkung: Die Stadt Wilster hat später (Beschluß des Magistrates v. 19.04.1933) der örtlichen Hitler-Jugend das Kleine Gartenhaus im Bürgermeister-Garten zur Nutzung überlassen. Am „Tag der Hitler-Jugend“ am 15.10.1933 ist das Haus vom damaligen Braunschweiger Ministerpräsidenten (er war von 1919 bis 1926 an der Mittelschule Wilster als Lehrer tätig gewesen und war früh in der Nazi-Partei tätig) als „Dietrich-Klagges-Heim“ getauft worden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte hat gegenüber der gleichfalls vorgestellten und ansonsten fast identischen Version veränderte Aufdrucke sowohl auf Bild- als auch Anschriftseite.

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1932 - Badehaus oder Kleines Badehaus im Bürgermeister Garten

ca. 1932 Badehaus im Bürgermeister Garten.
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Weiter vorne im Garten lag das ebenfalls heute nicht mehr vorhandene (im II. WK durch eine Bombe zerstörte) Große Gartenhaus.
Anmerkung: Die Stadt Wilster hat seinerzeit (Beschluß des Magistrates v. 19.04.1933) der örtlichen Hitler-Jugend das Kleine Gartenhaus im Bürgermeister-Garten zur Nutzung überlassen. Am „Tag der Hitler-Jugend“ am 15.10.1933 ist das Haus vom damaligen Braunschweiger Ministerpräsidenten (er war von 1919 bis 1926 an der Mittelschule Wilster als Lehrer tätig gewesen und war früh in der Nazi-Partei tätig) als „Dietrich-Klagges-Heim“ getauft worden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1907 - Lusthaus oder Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1907 Lusthaus oder Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Der historische Gartenpavillon nahm in seiner Gestaltung Stilelemente des Doos´schen Palais (Neues Rathaus) auf. Im Erdgeschoß des Hauses befand sich ein großer Spiegelsaal mit Groteskenmalerei.
In dem Gebäude richteten die Nationalsozialisten nach 1933 eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP ein. Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gartenhaus einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut.
Im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das heute gleichfalls nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus, welches auch als Badehaus bezeichnet wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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