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1937 - Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster

1937 Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster
Das am 08.09.1937 aus nördlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund links den Trichter und das Colosseum,
mittig das in der Zingelstraße gelegene Gebäude der ehemaligen Lehrerwohnungen zur Alten Stadtschule mit dem Weg (Verlauf des alten Burggrabens) zum Stadtpark (rechts) erkennen.
Die Kirche ist noch mit hohen Kastanienbäumen umkränzt - diese wurden 1950 gefällt und durch Linden ersetzt.

Bildrechte: Kruse, Hamburg-Fuhlsbüttel

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1937 - Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster

1937 Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster
Das am 08.09.1937 aus nördlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund erkennen
links den Trichter und das Colosseum,
mittig das in der Zingelstraße gelegene Gebäude der ehemaligen Lehrerwohnungen zur Alten Stadtschule mit dem Weg (Verlauf des alten Burggrabens) zum Stadtpark.
Die Kirche ist noch mit hohen Kastanienbäumen umkränzt - diese wurden 1950 gefällt und durch Linden ersetzt.
Mit einem leicht abgewandelten Bildauschnitt wurde das Foto noch 1955 für Ansichtskarten (Bilder 2 und 4) verwendet.

Bildrechte: Kruse, Hamburg-Fuhlsbüttel
die spätere Ansichtskarte wurde verlegt von: Carl Kuskop, Wilster



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1965 - Luftbild aus nördlicher Richtung

ca. 1965 Blick aus nördlicher Richtung auf Wilster
Der freie Platz vor der Kirche markiert die Stelle, auf welcher die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene alte Turnhalle stand.
Oben rechts hinter dem Neuen Rathaus ist das neben dem „Bürgermeistergarten“ gelegene sogenannte „Billerbecksche Land“ noch unbebaut.
Rechts unten sind die hohen Laubbäume des Stadtpark zu sehen, davor die Gebäude der Mittelschule (Realschule); links unten die „Villa Schütt“.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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1961 - Blick aus Norden auf Wilster

1961 Luftbild aus nördlicher Richtung auf den Marktplatz und die Kirche
Links oben sind die Häuser der Rathausstraße zu erkennen.
Rechts oben weiden auf den Wiesen zwischen dem Bäckerstraßenfleth und der Wilsterau am Audeich noch Rinder; das Gebiet wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes „Sanierungsausweichgebiet“ in einem unorganischen Gemisch aus Betrieben, Wohn- und Hochhäusern bebaut - ein Fall für künftige Sanierung!
Die Fassade das Café Egge am Markt ist noch nicht verändert; das Gebäude der Turnhalle am Markt ist noch vorhanden.

Bildrechte: Westdeutsche Luftfoto, Flughafen Bremen


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1930 - Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster

ca. 1930 Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster
Das Luftbild läßt im Vordergrund die Gebäude der vormaligen Brauerei Lübbe und den zugehörigen zur Gewinnung von Natureis genutzten „Karpfenteich“ erkennen; die 1872 gegründete Brauerei wurde 1886 von P.Lübbe geführt, nach 1920 von den Geschwistern Lübbe.
Im ersten Jahrzehnt der Nachkriegszeit wurde der Karpfenteich von der an der Deichstraße gelegenen Niederlage der Hamburger Bavaria & St.Pauli Brauerei gleichfalls zur Eisgewinnung genutzt.
In Bildmitte rechts das Bäckerstraßenfleth mit den später im Rahmen der Stadtsanierung als "Sanierungsausweichgelände" genutzten Wiesen.
Ganz links ist die „Villa Schütt“ zu erkennen, rechts davon die Gebäude der Genossenschafts-Meierei mit dem hohen Schornstein;
oben links die Bahnstrecke nach Westerland;
rechts oben die Bäume der weitgehend unbebauten Bahnhofstraße.

Bildrechte: Kruse, Hamburger Luftbild
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1960 - Autohaus Gustav Pazewitsch am Steindamm

ca. 1960 Autohaus Gustav Pazewitsch am Steindamm
Luftbild aus nördlicher Richtung auf den Kfz.-Handel und -Reparaturbetrieb von Gustav Pazewitsch.
Seinerzeit waren die Kfz.-Betriebe noch markengebunden. Der Betrieb Pazewitsch handelte mit Fahrzeugen der Marken AUDI und NSU. Später firmierte der Betrieb unter dem Namen Autohaus Stoldt-Pazewitsch und nahm Fahrzeuge der Marke VW in sein Programm auf.
Die Abbildung zeigt links noch die alte Ausstellungshalle, welche Anfang der 1970er Jahre bei einem Schadensfeuer zerstört wurde.
Im Jahre 1979 erfolgte eine Zusammenlegung der in Wilster ansässigen Autohäuser Pazewitsch und Stoldt. Das Autohaus Stoldt richtete seinen Betrieb 1992 auf dem Gebiet der Gemeinde Dammfleth ein, nachdem es zuvor an der Mühlenstraße in Wilster ansässig war.
Der ganz rechts unten im Anschnitt erkennbare Fußweg führt zum heutigen Ahornweg in der Ostlandsiedlung, wo seinerzeit 3 Wohnhäuser - die sogenannten Lotsenhäuser - errichtet wurden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1960 - Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster

1960 Lufbild aus südlicher Richtung auf Wilster
Aus südlicher Richtung aufgenommenes Luftbild des Zentrums von Wilster.
Die hohen Kastanienbäume an der Kirche sind durch Neuanpflanzung ersetzt.
Die im Jahre 1963 abgebrochene Turnhalle auf der Nordseite des Marktes ist noch vorhanden.
An der Neuen Burgerstraße sind die Gebäude der Rockfabrik von Friedrich Kallweit (FRIKA) noch nicht errichtet.
Links oben ist die in den 1950er Jahren errichtete Rollschuhbahn am Colosseum-Platz erkennbar.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg-München-Wuppertal

An dem 16 Jahre später in 1976 aufgenommenen Foto (Bild 3) aus fast identischem Blickwinkel lassen sich einige Veränderungen erkennen.
Die Rollschuhbahn ist beseitigt, die Turnhalle am Markt existiert nicht mehr, an der Etatsrätin Doos Straße sind Wohnblocks errichtet, das mit dem Alten Rathaus ein sehr schönes Ensemble bildende Alte Balkenhaus an der Ecke Op de Göten / Schmiedestraße ist bereits beseitigt.
Aufmerksame Betrachter werden weitere Veränderungen finden.

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg
Die zum Vergleich vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1932 - Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster

1932 Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster
Das ca. 1932 aus südlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund die Gebäude der vormaligen Brauerei Lübbe und den zugehörigen „Karpfenteich“ (zur Eisgewinnung) erkennen; die 1872 gegründete Brauerei wurde 1886 von P.Lübbe geführt, nach 1920 von den Geschwistern Lübbe.
in Bildmitte rechts das Bäckerstraßenfleth;
ganz links die „Villa Schütt“, rechts davon die Gebäude der Genossenschafts-Meierei mit dem hohen Schornstein;
oben links die Bahnstrecke nach Westerland;
rechts oben die Bäume der weitgehend unbebauten Bahnhofstraße.
Das Foto wurde mit einem leicht veränderten Bildausschnitt und einer Bildunterschrift für eine weitere Ansichtskarte (Bild 3) verwendet.

Bildrechte Bild 1: Verlag Rudolf Hencke, Wilster
Bildrechte Bild 3: Kruse, Hamburg -Fuhlsbüttel

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1974 - Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn

1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn
Die Karte zeigt Orte und Verkehrsverbindungen der Region. Sie ist um 1974 entstanden, denn die Querung im Zuge der B431 über das 1975 fertiggestellte Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe ist noch nicht eingezeichnet, das 1973 fertiggestellte Eider-Sperrwerk hingegen schon.
Die in den Jahren 1969 bis 1981 betriebene Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist gleichfalls eingezeichnet.
Gut nachzuvollziehen ist die ursprüngliche Linienführung der Marschbahn, welche von Wilster aus in westliche Richtung führte und den Nord- Ostsee Kanal bei Taterpfahl mit einer Drehbrücke querte. Seit 1920 führt die Strecke von Wilster aus in nördlicher Richtung über die Hochbrücke Hochdonn; die Strecke nach Brunsbüttel ist seither lediglich eine Stichbahn.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co.. + Gebrüder Schmidt, Lübeck


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03 - Wilsterau - Holstenau und Burger Au

Grenze von Marsch und Geest
Luftbild von Burg in Dithmarschen - Übergang zwischen den Landschaftsformen
Links am Bildrand ist die Burger Au zu erkennen; sie ist ein Nebengewässer der Wilsterau, deren ursprünglicher Oberlauf die Holstenau ist!

Auf dem Luftbild ist der harte Übergang zwischen den Landschaften Marsch und Geest erkennbar. Neben den natürlichen landschaftlichen Elementen fällt im Vordergrund der kreisrunde Wall der Bökelnburg auf, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg.
Der Blick geht von der waldreichen Geest und über den Ort Burg hinweg in die weite Marschenlandschaft, die aus mächtigen eiszeitlichen Sedimentablagerungen gebildet wurde.
Steil aus der weiten und ebenen Marsch steigt der weitgehend bewaldete Klev als Rand der Geest auf. Seine Form verrät, daß er vor Jahrtausenden (etwa vor 4000 bis 5000 Jahren) von den Gezeiten des Meeres geformt wurde, welches bis zu seinem Fuß reichte.
Parallel zum Rand des Klev fließt die Burger Au, welche lange Zeit wichtigster Zufluß der Wilsterau war und in welche sie beim Kattenstieg einmündete.
Obwohl die Burger Au mit dem Helmschen Bach zuletzt wohl mehr Wasser führte als die Holstenau, ist jedoch die letztere der eigentliche Quellfluß der Wilsterau.
Nach dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanal ist die Holstenau sogar in mehrere Abschnitte zerteilt worden, die heute grabenähnliche Erscheinungsbilder aufweisen.
Im Mittelalter mündete die Burger Au nicht sehr weit entfernt von der jetzigen Landstraße in die Wilsterau, bis der Hauptlauf vermutlich aus Entwässerungsgründen zum jetzigen Kattenstieg gegraben wurde. Der alte Verlauf der Burgerau in diesem Abschnitt ist auf Luftbildern aus den Flurzuschnitten noch deutlich erkennbar. Das verlassene Gewässerbett der Burger Au wurde auch nicht verfüllt, sondern bildete sich in die Form eines Entwässerungsgraben zurück.

Weshalb die Holstenau viel älter ist als die Burger Au und sie daher der Quellfluß der Wilsterau ist, wird nachfolgend dargelegt.
Der Wasserspiegel der Elbe lag während der letzten Eiszeit wegen des unter dem Eisschild und in mächtigen Gletschern gebundenen Eises ganz erheblich tiefer als heute. Vor etwa 20.000 Jahren zum Höhepunkt der Weichseleiszeit lag gegenüber heute der Meeresspiegel 100 bis 120 m tiefer.
Die durch Ablagerungen der Eiszeit gebildete Geest wurde von vielen Rinnsalen entwässert, die in dem hier betrachteten Gebiet direkt, wenn auch in vielen Windungen, in die Ur-Elbe entwässerten. Sie wuschen das bindige Material aus und schufen so weitgehend unfruchtbare (d.h. güste Flächen; daher der Begriff "Geest") und beförderten dieses in die heutige Marsch.
Zu diesen Rinnsalen gehörten beispielsweise die später so bezeichneten Gewässer Holstenau/Wilsterau, die Bekau und auch die Stör, deren in die Geest einschneidenden Bach- bzw. Flußtäler noch heute gut in der Topographie erkennbar sind.
Die Burger Au existierte noch nicht; hangparallele Gewässer bilden sich natürlicherweise nicht. Der Fuß der Geest war gut entwässert, denn zur Elbe hin bestand ein großes Gefälle!
Die Situation änderte sich mit dem Abschmelzen des Inlandeises und mit dem damit einhergehenden beständigen Anstieg des Meeresspiegels. In der Zeit vor 7.000 Jahren erfolgte der Anstieg mit etwa 2 m im Jahrhundert relativ rasch. Danach trat eine Zeit auf, in welcher sich der Anstieg des Meeresspiegels verlangsamte, zeitweilig zum Stillstand kam und sogar Rückzugsphasen auftraten. Die vorrückende Nordsee überflutete das Gebiet und führte zu beständigen Über- und Umlagerungen. Die Ablagerungen stammten von den Gletschern im Osten und höhten das weite Urstromtal der Elbe allmählich auf. Durch Sedimentation entstand Marsch- und Schwemmland. Das Entwässerungssystem der Geestabflüsse – so auch der Holstenau/Wilsterau - blieb dabei jedoch in seinen Grundzügen erhalten. Zuletzt erreichte das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand. Sturmfluten formten ihn durch Abrasion um und bildeten das langgestreckte steil aus der Marsch aufragende Kliff – den Klev. Die ehemalige Meeresküste ist auf Luftbildern gut zu erkennen.

Die Burger Au (Walburgsau) gab es noch nicht, sie sollte erst noch entstehen.
Vor dem nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion infolge Sturmfluten entstandenen Kliff (dem Klev genannten bis zu 40 m hohen Steilhang der Hohen Geest) bildete das Meer mit dem vom Geestrand abgetragenen Material Strandwälle bzw. Nehrungen aus. Weil sich auf den Strandwällen Dünen bildeten, bezeichnet man sie als Donn (= Düne). Diese behinderten den Abfluß der vor dem Klev gelegenen Flächen und des von der Geest kommenden Hangdruckwassers.
In dem hier betrachteten Bereich schließt der ehemalige Strandwall bei Norderdonn an den Klev und zieht sich dann über St. Michaelisdonn, Dingerdonn, Warferdonn bis Averlak und endet bei Taterphal. Östlich von Taterphal hinderte das dort aufgewachsene und bis zur Elbe reichende hohe Moor den Abfluß aus der keilförmigen Senke zwischen Donn und Klev. Es entstand vom sich in der Senke ausbildenden Kuden-See aus in nordöstlicher Richtung ein Abflußgerinne: die Burger Au bzw. Walburgsau, die in die Holstenau/Wilsterau einmündete.
Die Moore hatten sich gebildet, nachdem in Ufernähe der Flüsse durch Sedimentation das Gelände schneller als in den flußferneren Bereichen aufwuchs und somit deren Entwässerung unterbrach. Die unterschiedlich breiten sogenannten Uferrehnen bzw. breiten Uferwälle an Elbe, Stör und auch der Wilsterau sind heute am Geländerelief noch gut erkennbar. Sie wurden in historischer Zeit zuerst besiedelt. In den in ihrem Abfluß gestörten sumpfigen Senken entstanden Moore und Blänken (z.B. der Kudensee, daneben aber auch mehrere in früheren Zeiten in der Marsch vorhandene flache Seen).

Die nach Zeiten erheblicher Wassersnot der Wilstermarsch von unbekannter Hand am 22. Februar 1721 gefertigte und stark verzerrte Handzeichnung (Bild 2) verdeutlicht, daß vor etwa 300 Jahren die für das Entstehen der Burger Au maßgebliche topografische Situation noch vorhanden war.
Oben am Kartenrand ist der ausgedehnte Kudensee mit seinem Abflußgerinne Burger Au zur Wilsterau/Holstenau zu erkennen. Er füllte nahezu die gesamte Senke zwischen Klev und Hochmoor aus, denn südlich des Kudensees versperrt das ausgedehnte Hochmoor wie ein Querriegel den Abfluß. Im Bereich des Schenkeldeiches (in Höhe der heutigen Schenkel-Brücke) allerdings haben zahlreiche Rinnen das Moor zerstört und bedrohen so die tief gelegene Marsch mit dem Hochwasser des seinerzeit noch sehr großflächigen Kudensees. Der Abfluß des Sees nach Westen ist versperrt durch den Donn (ehemaliger Strandwall), welcher aus Nord-Süd Richtung kommend rechtwinklig auf das Hochmoor trifft.
Als Abflußhindernisse erzwangen Hochmoor und Donn den Abfluß des Kudensees nach Osten zur Wilsterau/Holstenau.
Die beigefügten Kartenausschnitte (Bilder 3 und 4) aus der 1659 von Caspar Dankwerth herausgegebenen "Neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein") verdeutlichen u.a. die alte Situation der Gewässer, wie sie vor der Abtorfung der Hochmoore und dem Bau des NOK vorhanden war. Insbesondere die Darstellung der Flüsse, Höhen und Moore zeigen augenscheinlich, dass die Holstenau der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau war und erst nach Steigen des Meeresspiegels, der Entstehung der Donns und das Aufwachsen des Hochmoores sich das Gerinne der Burger Au in östliche Richtung entwickelte.

Im Fazit ist zu dem hier behandelten Thema festzustellen, daß die Burger Au viele Jahrtausende jünger ist als die Holstenau/Wilsterau.
Die Burger Au ist ursprünglich ein Nebenfluß der Holstenau/Wilsterau!

Bildrechte: nicht bekannt

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1955 - Luftbild aus südöstlicher Richtung

ca. 1955 Luftbild aus südöstlicher Richtung auf die Innenstadt der Stadt Wilster.
Auf der Spitze des Helgenlandes am Zusammenfluß der beiden Arme der Wilsterau betrieb der Tischlermeister Heinrich von Holdt den Bau von hölzernen Segeljachten.
Deutlich erkennbar am Stadtarm der Wilsterau ist der Rosengarten, an dem Jahrhunderte lang der Hafen der Stadt lag.
Bei der damaligen Volksschule (links im Mittelgrund) sind die angrenzend an die Rückseite des Gebäudes vorher angrenzenden Gärten abgeräumt.
Oben im Hintergrund die Bahnstrecke nach Brunsbüttelkoog mit der von den Wilsteranern liebevoll "Rosa" genannten Dampflokomotive.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K-G; W. Seelmann & Co.

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1955 - Luftbild von Wilster aus östlicher Richtung

ca. 1955 Das aus östlicher Richtung aufgenommene Luftbild zeigt zentral Marktplatz und Kirche.
An der linken (westlichen) Ecke des Marktplatzes bei der Einmündung der "Op de Göten" ist an deren Ecke zur Deichstraße das ehemalige und im II. Weltkrieg durch Bomben beschädigte ehemalige Hotel "Wilstermarsch Haus" bereits beseitigt.
Ganz rechts ist die seinerzeit als Sportplatz (Schlacken-Platz) genutzte Fläche am Colosseum erkennbar.
In Bildmitte links sind die Bäume des Stadtparks und rechts die im Garten der Villa Schütt stehenden Bäume erkennbar.
Dahinter sind im Bereich des so genannten Feldweges noch eine Vielzahl an Kleingärten sowie das Betriebsgelände der Gärtnerei Moser vorhanden, die in den folgenden Jahren dem Bau von Straßen (Etatsrat Michaelsen Straße, Etatsrätin Doos Straße) und größeren Wohngebäuden weichen mußten; das Baufeld für die Etatsrat Michaelsen Straße ist zum Zeitraum der Aufnahme bereits hierfür frei gemacht.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG Seelmann & Co., Hamburg

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1975 - Luftbild von Wilster aus süd-östlicher Richtung

1975 Luftbild von Wilster aus süd-östlicher Richtung
Auf dem Luftbild sind erste Auswirkungen der ab 1969 begonnenen Stadtsanierung zu erkennen.
Bild 2 Detail: Der Platz am Colosseum ist noch nicht gepflastert, doch seine Fläche ist auf den nördlich angrenzenden Rasenbereich erweitert.
Die Gebäude der Genossenschafts-Meierei Wilster sind noch alle vorhanden, desgleichen das Gebäude der Post am Standort der heutigen Polizei Station.
Bild 3 Detail: Während die Wohnblocks auf der Westseite der Doosstraße bereitsvorhanden sind, ist die gegenüber liegende Straßenseite noch nicht vollständig bebaut.
Bild 4 Detail: Das Bäckerstraßenfleth ist bereits verrohrt, die westlich von ihm liegende Fläche aufgefüllt.
Aufmerksame Beobachter werden noch weitere seither eingetretene Veränderungen entdecken können.

Bildrechte: Vermessungs- und Ingenieurbüro N. Rüpke, Hamburg
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1960 - Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung

1960 Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung aufgenommen
Oberhalb der Kirche ist das Thumann´sche Gelände an der Neuen Burger Straße noch unbebaut. Oben links ist der Verlauf der Neuen Burgerstraße erkennbar; darüber die Bahnstrecke nach Westerland.
Links sind im Anschnitt die Bäume des Stadtpark zu erkennen; daneben stehen die Fabrikgebäude (u.a. Bonbon-Fabrik) noch.
Im Vordergrund die Gebäude der ehemaligen Brauerei (Gebrüder Lübbe) und der Karpfenteich (eigentlich ein Teich zur winterlichen Eisgewinnung) an der Wilsterau; rechts daneben das spätere Sanierungsausweichgelände.
Der Karpfenteich diente lange Zeit im Winter den Wilsteraner Jugendlichen als ein ganz besonderes gerne genutztes zugefrorenes Gewässer zum Schlittschuh-Laufen - dem Strietschen.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg München

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1955 - Luftbild aus östlicher Richtung auf Wilster

ca. 1955 Luftbild aus östlicher Richtung auf Wilster
Die hohen Kastanienbäume an der Kirche sind durch Neuanpflanzung ersetzt. Ein Anhänger von Reimers-Bus steht vor der Kirche.
Die Geschäftshäuser von Textil-Reese und der Gastwirtschaft „Zur Börse“ sind noch nicht miteinander verbunden.
Durch die Gärten (rechts oben) führt der Feldweg als beliebter Schulweg zur Volksschule. Das Baufeld für die ersten Häuser an der späteren Michaelsen-Straße ist geräumt; auch die Kleingärten im Bereich des späteren Schulhofes der Volksschule bestehen schon nicht mehr.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G., Hamburg-München-Wuppertal

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1955 - Luftbild aus südöstlicher Richtung von der Innenstadt Wilster

1955 Luftbild aus südöstlicher Richtung von der Innenstadt von Wilster
Links ist an der Einmündung der Deichstraße in den Markt das im II. Weltkrieg beschädigte ehemalige Hotel Wilstermarsch-Haus bereits beseitigt (der Abriß erfolgte 1952).
An der Einmündung der Op de Göten in den Markt ist noch kein gekennzeichneter Fußgängerüberweg eingerichtet.
Die Turnhalle (oberhalb der Kirche erkennbar) besteht noch, ebenso das dahinter befindliche Gebäude, in welchem des Arbeitsamt untergebracht war.
Die Etatsrat Michaelsen Straße besteht noch nicht – der in ihrem späteren Verlauf vorhanden gewesene Feldweg ist oben links noch zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster, und Deutsche Luftbild K.G. Hamburg-Flughafen

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1927 - Blick aus nördlicher Richtung auf Wilster

1927 Blick vom Baugerüst des im Bau befindlichen Meierei-Schornsteins über den Colosseum-Platz auf die Kirche und Wilster.
An der Nordseite als auch an der Südseite des Colosseum-Platzes (im Vordergrund) befinden sich noch Baum-Alleen.
Rechts gut erkennbar ist das Saalgebäude des Colosseum sowie dahinter die Gaststätte „Trichter“, das ehemalige Gartenhaus des Kanzleirats Michaelsen, zu dessen Garten der gesamte Platz ehemals gehörte.

Bildrechte: Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning, Wilster

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1960 - Beidenfleth an der Stör

1960 Beidenfleth an der Stör
Luftaufnahme aus nördlicher Richtung von Groß Kampen aus auf Beidenfleth.
Ganz oben rechts sind Häuser des jenseits der Stör in der Kremper Marsch gelegenen Ortes Neuenkirchen zu erkennen.
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte große Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die Ufer der Außenkurven des Flusses sind mit Stein-Stacks gegen Abbruch gesichert.
Links der Stör ist auf dem zur Kremper Marsch gehörenden Ufer bei Groß Bahrenfleth die Fährstelle der Beidenflether Fähre zu erkennen.
Die Beidenflether Fähre ist als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren (Wagen- und Kahnfähren) noch heute in Betrieb.
Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt.
Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Betrieb der zudem erneuerungsbedürftigen Fähre immer unrentabler wurde und ihre Stilllegung drohte, wurde durch die Initiative eines Fördervereins Fähre Beidenfleth ein neuer Fährprahm „Else“ beschafft, mit welchem im Jahre 2007 der Fährbetrieb wieder aufgenommen wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Datierung nach dem Fotopapier (LEONAR); diese Firma ging 1964 in Agfa über.

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1960 - Beidenfleth an der Stör (SF)

1960 Beidenfleth an der Stör
Luftaufnahme aus nördlicher Richtung von Groß Kampen aus auf Beidenfleth.
Ganz oben rechts am Bildrand sind Häuser des jenseits der Stör in der Kremper Marsch gelegenen Ortes Neuenkirchen zu erkennen.
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte große Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die Ufer der Außenkurven des Flusses sind mit Stein-Stacks gegen Abbruch gesichert.
Links der Stör ist auf dem zur Kremper Marsch gehörenden Ufer bei Groß Bahrenfleth die Fährstelle der Beidenflether Fähre zu erkennen.
Die Beidenflether Fähre ist als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren (Wagen- und Kahnfähren) noch heute in Betrieb.
Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt.
Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Betrieb der zudem erneuerungsbedürftigen Fähre immer unrentabler wurde und ihre Stilllegung drohte, wurde durch die Initiative eines Fördervereins Fähre Beidenfleth ein neuer Fährprahm „Else“ beschafft, mit welchem im Jahre 2007 der Fährbetrieb wieder aufgenommen wurde.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1960 - Neubauten an der Etatsrätin-Doos-Straße

ca. 1960 Neubauten an der Etatsrätin-Doos-Straße
Die heute von der Wohnbebauung an der Etatsrätin-Doos-Straße eingenommene Fläche war in den Nachkriegsjahren bis angrenzend an die Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel durch Kleingärten genutzt. Selbst der überwiegende Teil des Schulhofes hinter der damaligen Volksschule war anfangs hierin einbezogen.
Nachdem zuvor die Straße Etatsrat-Michaelsen-Straße gebaut worden war und an ihr Mehrfamilienhäuser errichtet worden waren, wurde auch der angrenzende Bereich erschlossen und der bebauuung zugeführt.
Die ersten Mehrfamilienhäuser an der abschnittsweise hergestellten Etatsrätin-Doos-Straße wurden um 1960 errichtet.
Bild 1 Blick vom Schulhof der Volksschule auf die im Bau befindlichen neuen Mehrfamilienhäuser. Links sind die am sogenannten Feldweg stehenden Bäume erkennbar .
Bild 2 Blick aus nördlicher Richtung hinweg über die brach gefallenen Gärten auf die im Bau befindliche Etatsrätin-Doos-Straße und die Neubauten. Ganz im Hintergrund ist zwischen den Bäumen der Pavillon der damaligen Mittelschule erkennbar.
Bild 3 Blick vom Feldweg auf die Villa Schütt und einen zu ihrem Graftensystem gehörenden breiten Graben (links); der Feldweg führte mit mehrmaligen rechtwinkligen Richtungsänderungen von der Zingelstraße zur Volksschule.

Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln
welcher die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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