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1966 - Gasthaus Altes Fährhaus in Wewelsfleth

1966 Gasthaus Altes Fährhaus
Die Gastwirtschaft "Altes Fährhaus" in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Das links von dem Gebäude in dessen unmittelbarer Nachbarschaft betriebene "Neue Fährhaus" bewirkte für den historischen Betrieb eine erhebliche Konkurrenz.
Bild 1: giebelständige Straßenfront des historischen Gebäudes "Altes Fährhaus".
Bild 2: Gastraum im Alten Fährhaus
Bild 3: Der unmittelbar an der Zuwegung zur Fährstelle Wewelsfleth gelegene Biergarten auf der dem Gasthaus "Altes Fährhaus" gegenüber liegenden Seite der Straße Deichreihe.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

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1952 - Wewelsfleth - Gaststube im Gasthaus Neues Fährhaus

1952 Wewelsfleth - Gaststube im Gasthaus Neues Fährhaus.
Das „Neue Fährhaus“ wurde seinerzeit betrieben von Frieda Dierks und Sohn.
Das Gasthaus „Neues Fährhaus“ steht direkt gegenüber der Zufahrt zur seinerzeitigen Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Unmittelbar neben dem „Neuen Fährhaus“ befindet sich das historische „Alte Fährhaus“.
Die Wilsteraner Segler kehrten seinerzeit gerne im Neuen Fährhaus ein, wenn die Tideverhältnisse am Abend eine Rückkehr zum Kasenort nicht mehr zuließen und einen Aufenthalt in Wewelsfleth bewirkten, denn vor Jahrzehnten waren die Segelboote noch nicht mit Motoren ausgestattet.

Bildrechte: Walter Jappe, Lübeck

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1933 - Wewelsfleth, Kirche, Gasthöfe Neues Fährhaus und Altes Fährhaus, Kornwindmühle

1933 Wewelsfleth, Kirche, Gasthöfe Neues Fährhaus und Altes Fährhaus, Kornwindmühle
oben links (sh. Bild 2): Deichreihe mit den Gaststätten „Neues Fährhaus“ und „Altes Fährhaus“ gegenüber der Zufahrt zur Fährstelle.
Davor ein Fahnenmast mit der vom seinerzeitigen Regime der Nationalsozialisten eingeführten Flagge mit dem Hakenkreuz. Sie bezeugt sowohl das auch bei der Bevölkerung in den Orten der Wilstermarsch Einzug gehaltene Nationalsozialistische Gedankengut als auch die aus Furcht vor Repressionen bedingte Anpassung an die Zeitumstände.
oben rechts (sh. Bild 3): Kornwindmühle; sie bestand bis in die 1930er Jahre.
mittig: Trinitatis Kirche. Die Trinitatis Kirche wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, doch lag der Vorgänger der heutigen Kirche damals wie auch der zugehörige Ort im heutigen Vorland der Elbe. Das Dorf wurde wegen der Gefahr durch die sich ständig verlagernde Elbe um 1500 planmäßig verlegt.
unten links: Wewelsflether Pastorat an der heutigen Schulstraße (die Wewelsflether Schule ist 1929 auf dem ehemaligen Pastoratsland erbaut worden).
unten rechts: Dorfstraße.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1966 - Wewelsfleth - Gasthaus Neues Fährhaus

1966 Wewelsfleth - Gasthaus Neues Fährhaus
Die Gaststätte „Neues Fährhaus“ an der Straße Deichreihe in Wewelsfleth; rechts in unmittelbarer Nachbarschaft stand die Gaststätte „Altes Fährhaus“.
Die Gaststätte wurde seinerzeit von Eckehard und Heinke Boigs betrieben. In dem gemütlichen Lokal kehrten gerne die Wilsteraner Segler ein, wenn sie wegen ungünstiger Tide in Wewelsfleth Station machten.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co. St. Michaelisdonn

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1901 - Wewelsfleth Störort - Kahn-Fähre und Fährhaus

1901 Wewelsfleth Störort - Kahn-Fähre und Fährhaus.
Die Abbildungen auf der Ansichtskarte zeigen den Zugang zur ehemaligen Kahn-Fähre am Störort sowie das Fährhaus.
Die Fähre gehörte zur Gastwirtschaft Fährhaus „Störort“ von E. Breckwoldt. Das Gasthaus stand auf der mittleren der drei seit Jahrhunderten am Störort vorhandenen und mit Gebäuden bestandenen Warften.
Heute erinnert in der Örtlichkeit nichts mehr an die damalige Idylle. Die beeindruckenden und auf Warften stehenden Häuser mußten dem im Jahre 1971 begonnenen und 1975 vollendeten Bau des Stör-Sperrwerks weichen.
Der im Wewelsflether Außendeich an der Einmündung der Stör in die Elbe gelegene Störort mit der ehemaligen Zollstation und dem Alten Fährhaus hatte seinerzeit vor der einschneidenden Veränderung ein ganz eingenwilliges Gepräge. Obwohl am großen Strom der Elbe gelegen, war der Ort einsam und auf dem Landwege nur beschwerlich zu erreichen. Die Landschaft hatte hier ein seltsam entrücktes Gepräge, weshalb sich hier zeitweilig auch sehr exzentrische Menschen ansiedelten. Zuletzt der Schriftsteller, Regisseur und Drehbuchautor Richard Schneider-Edenkoben (* 25.06.1899 Edenkoben, † 23.09.1986 Nindorf bei Hohenwestedt), welcher hier von 1938 bis 1970 lebte.
Die vorgestellte Ansichtskarte ist eigenhändig geschrieben von dem bekannten deutsche Kunstmaler Karl Leipold (eigentlich Philipp Carl Leipold; * 12.01.1864 Duisburg; † 01.04.1943 Würzburg), welcher seinerzeit in dem ehemaligen Zollhaus am Störort lebte.
Karl Leipold war 1899 an den Störort gekommen, welcher ihm über den Zeitraum von vier Jahrzehnten Inspiration und Refugium war, obwohl er auch zeitweilig in anderen Städten Ateliere und Wohnungen unterhielt. Vor dem Erwerb des ehemaligen Zollhauses auf Störort war Leipold über ein Jahrzehnt zur See gefahren auf Fischereifahrzeugen und Frachtseglern, was ihn in viele Gegenden der Welt geführt hatte. Die dabei gewonnenen Eindrücke prägten sein künstlerisches Werk. Überdies lebte Karl Leipold seine Verbundenheit zum Wasser und zur Seefahrt dadurch aus, dass er mit seinem eigenen und normalerweise vor seinem Haus vertäuten Segelboot ausgedehnte Touren auf der Unterelbe unternahm.
Mit einem kurzen Hinweis "unser Boot" auf der linken Bildseite der Ansichtskarte informierte Karl Leipold deren Empfänger über den Liegeplatz seines Schiffes.
Die ergänzend vorgestellte Abbildung (Bild 3) zeigt das Haus Leipold und die davor liegende Jolle des Künstlers um 1900; Bild 4 zeigt den Künstler selbst.
Mehr zu dem Kunstmaler Karl Leipold kann hier nachgelesen werden.

Bildrechte: Wilhelm Mehlert, Glückstadt

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1912 - Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Fährhaus

1912 Wewelsfleth - Schenkwirtschaft "Fährhaus"
Eine Postkutsche hat vor dem Wewelsflether Fährhaus Station gemacht.
Die Schenkwirtschaft „Fährhaus“ in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.
Seinerzeit wurde das Wirtshaus von Johannes Möller betrieben. Nach 1945 etablierte sich in dem links davon stehende Gebäude die Gastwirtschaft „Neues Fährhaus“, welche für den historischen Betrieb erhebliche Konkurrenz bedeutete.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1930 - Kahnfähre und Fährhaus Uhrendorf an der Stör

1930 Kahnfähre und Fährhaus Uhrendorf an der Stör.
Unterhalb der Klappbrücke Heiligenstedten bestanden früher an der Stör bis zu deren Mündung in die Elbe insgesamt 6 Fähren, welche den Personen- und Warenverkehr von einem Ufer der Stör zum anderen Ufer ermöglichten. Neben den Wagenfähren in Wewelsfleth und in Beidenfleth existierten insgesamt vier Kahnfähren. Eine dieser Fähren war die Uhrendorfer Fähre; sie verkehrte zwischen Uhrendorf und Uhrendorfer Deich (Kremper Marsch) und wurde lange Zeit von Johannes Borchert bis 1937 betrieben.
Das Gast- und Fährhaus lag zwischen Beidenfleth und Wewelsfleth im Außendeich auf einer Warft auf der Uhrendorfer Seite der Stör im Gebiet der Gemeinde Wewelsfleth. Das Gebäude wurde bei der Sturmflut 1962 so stark beschädigt, dass es in der Folge abgebrochen wurde.
Die Uhrendorfer Fähre hatte bereits seit dem 16ten Jahrhundert bestanden, die Fährgerechtigkeit lag bei der Kirche Neuenkirchen; die Kahnfähre sollte es den Uhrendorfer Bauern und deren Gesinde ermöglichen, den Gottesdienst in Neuenkirchen zu besuchen.
oben: Blick vom Uhrendorfer Fährhaus auf die Fährstelle, die Fährkähne und das jenseitige Ufer bei Uhrendorfer Deich.
unten (und Bild 2): Blick vom linksseitigen Ufer bei Neuenkirchen auf das im Uhrendorfer Außendeich gelegene Fährhaus.
Der Ausschnitt (Bild 3) aus dem Messtischblatt 739 Krempe aus dem Jahr 1896 zeigt die Lage der Fährstelle.
Weitere Kahnfähren an der Stör waren:
- Hollers Fähre. Sie querte die Stör oberhalb deren gegenüber dem Kasenort gelegenen Hodorfer Mäander und verband Stördorf und Hodorf
- von Holdts Fähre. Die zwischen Groß Kampen und Hodorf verkehrende Fähre von Nikolaus von Holdt querte die Stör am Langen Rack unterhalb des Hodorfer Mäander.
- Störorter Fähre. Die Störorter Fähre des Stördorfer Fährhauses (Betreiber u.a. E. Breckwoldt) an der Mündung der Stör verband Störort und Ivenfleth.

Bildrechte: Hans Martens, Krempe

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1966 - Gasthaus Neues Fährhaus in Wewelsfleth

1966 Gasthaus Neues Fährhaus
Die Gastwirtschaft "Neues Fährhaus" in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Die Gaststätte "Neues Fährhaus" wurde seinerzeit von Eckehard und Heinke Boigs betrieben.
In dem gemütlichen Lokal kehrten seinerzeit gerne die Wilsteraner Segler ein, wenn sie wegen ungünstiger Tide in Wewelsfleth Station machten.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co. St. Michaelisdonn

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1977 - Deichreihe - Bäckerei, Altes Fährhaus

1977 Deichreihe - Bäckerei, Altes Fährhaus
Die Schenkwirtschaft „Fährhaus“ in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich gegenwärtig in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.
Links neben dem Fährhaus das Wohn- und Geschäftshaus der Bäckerei von Detlef Sievers.

Bildrechte: (vermutlich) Jürgen Gaiser, Aachen

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1933 - Wewelsfleth Störort, ehemaliges Fährhaus

1933 Störort mit der ehemaligen Zollstation und dem Alten Fährhaus (Fähre von Störort nach Ivenfleth auf der Kremper Seite).
Die beeindruckenden Häuser standen bis Ende der 1960er Jahre am Störort auf Warften vor dem Deich in dem damals weitab vom Verkehr gelegenen Winkel des Wewelsflether Außendeich zwischen der Elbe und der Mündung der Stör.
mittig und unten das ehemalige Fährhaus auf Störort. Das untere Foto mit dem ehemaligen Fährhaus stammt aus der Zeit um 1908.
Die Häuser mußten dem im Jahre 1971 begonnenen und 1975 vollendeten Bau des Stör-Sperrwerks weichen.
Die Landschaft hatte hier zuvor ein seltsam entrücktes Gepräge, weshalb sich hier zeitweilig auch sehr exzentrische Menschen ansiedelten – so der bekannte Maler Karl Leipold, welcher die vorgestellte Ansichtskarte eigenhändig geschrieben hat;
oder der Schriftsteller, Regisseur und Drehbuchautor Richard Schneider-Edenkoben. Letzterer hatte sich in der Nazi-Diktatur politisch verstrickt und lebte nach deren Ende hier sehr abgeschieden – er war zeitweilig mit der Tochter Ellinor des bekannten und gleichfalls politisch umstrittenen norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun verheiratet gewesen. In einschlägigen Nachschlagewerken wird Schneider-Edenkoben als seit 1943 verschollen angeführt - er lebte jedoch nach 1946 auf Störort in dem von ihm 1938 gekauften alten Fährhaus und erwarb nach dessen Abriß ein Anwesen im Wald bei Hohenwestedt; am 23.09.1986 ist er gestorben.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1910 - Kahn-Fähre über die Stör und Schankwirtschaft Fährhaus des Nikolaus von Holdt a

1910 Kahn Fähre von Nikolaus von Holdt - Groß Kampen - Hodorf
Die Kahn-Fähre des Nikolaus von Holdt über die Stör verband Hodorf und das zur Gemeinde Beidenfleth gehörige Groß Kampen.
Das Fährhaus, dem auch eine kleine Gastwirtschaft zugeordnet war, steht heute noch auf dem Deich der Stör in Hodorf.
Das ergänzende Foto (Bild 5) zeigt das Fährhaus in den 1920er Jahren.
Der am 27.09.1866 in Landrecht geborene und einer alten Schiffer-Familie entstammende Nikolaus von Holdt war gleichzeitig auch Gastwirt, Fischer und Schiffer.
Bis 1908 hatte er mit den Ewern Ida und Wilhelmine Flußschifffahrt betrieben. Vom Erlös seines letzten Schiffes erwarb er das Hodorfer Fährhaus mit Gastwirtschaft und dem Recht, eine Personenfähre betreiben zu dürfen.
Bei seinen beruflichen Tätigkeiten wurde Nikolaus von Holdt unterstützt von seiner Ehefrau Sophie Wilhelmine geb. Breiholz, welche am 11.02.1875 in Vaalermoor geboren wurde.
Bild 6 zeigt das Ehepaar Nikolaus und Wilhelmine von Holdt.
Seine kleine Personen-Fähre betrieb Nikolaus von Holdt von 01.10.1908 bis 31.10.1935, danach wurde die Fähre eingestellt. Gastwirtschaft und Fischerei wurden bis 1950 betrieben. Das ehemalige Fährhaus Hodorf kann heute als Ferienhaus genutzt werden.
Angemerkt werden soll hier noch, daß Nikolaus von Holdt es war, der im Jahre 1936 den letzten Stör in der Stör gefangen hat – der große Edelfisch war über einen Zentner schwer.

Bildrechte Bild 1: Friedrich Schlüter, Wilster
Bildrechte Bilder 3 u. 4: nicht bekannt
Die Fotos 5 und 6 wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Freundeskreis von Holte

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1903 - Wewelsfleth - Fährhaus und Seil-Fähre über die Stör

1903 Fährhaus und Seil-Fähre über die Stör bei Wewelsfleth.
Die Wewelsflether Fähre bildete viereinhalb Jahrhunderte lang eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch.
Die Wagenfähre war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später (ab 1928) jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen.
Der Fährmann mußte ein Signal geben, wenn das Seil straff gezogen wurde, denn sonst bestand für die die Fährstelle passierenden Schiffe auf der Stör sowie auch für den Fährprahm selbst und die transportierten Güter und Menschen ein großes Gefahrenrisiko. Wegen des starken Ebb- bzw. Flutstromes der Stör hatten die Schiffe "Vorfahrt" und gaben ihrerseits rechtzeitig Signal.
Bereits im Jahre 1629 war die Wewelsflether Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden früher im Bereich der Gemeinde Wewelsfleth Fußgänger-Fähren bzw. Kahn-Fähren in Uhrendorf und am Störort.
Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Fähre Wewelsfleth ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.
Das Fährhaus in Wewelsfleth wurde von Johannes Möller als Schenkwirtschaft betrieben. Es war offenbar auf der Basis eines königlichen Privilegs eingerichtet, denn es firmierte zum Zeitpunkt der Aufnahme als kgl. (königliches) Fährhaus. Das noch bestehende Gebäude steht an der Deichreihe direkt gegenüber der Zufahrt zur heute gleichfalls noch vorhandenen Fährrampe.

Bildrechte: G. Schmidt, Lägerdorf

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1865 - Pastorat, Alte Wache, Altes Gasthaus, Altes Rathaus

1865 Pastorat, Alte Wache, Altes Gasthaus, Altes Rathaus
Die um 1930 verausgabte Mehrbildkarte zeigt Motive aus „Wilster vor 65 Jahren“.
oben links: Das alte Pastorat und spätere Archidiakonat an der Einmündung der Burgerstraße in den Markt.
oben rechts: Häuserzeile auf der südöstlichen Seite des Marktplatzes mit Einmündung der Straße Kohlmarkt, an welcher die „Schwan Apotheke“ zu erkennen ist.
mittig: Altes Rathaus aus dem Jahre 1585.
unten links: Die Alte Wache am Übergang der Lange Reihe und Kohlmarkt.
unten rechts: Das alte Gasthaus; das sogenannte Gasthaus (Städtisches Armenhaus und Altersheim) war im 15. Jahrhundert erbaut und ist im Jahr 1880 abgebrochen worden; es stand in der Burger Straße (etwa Hausnummern 11 und 12

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

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1908 - Fährhaus Störort - Dreimastbark auf der Stör

1908 Fährhaus Störort - Dreimastbark auf der Stör.
Zwischen Störort und Ivenfleth verkehrte nahe der Mündung der Stör in die Elbe die südlichste von den seinerzeit die Querung der Stör ermöglichenden Kahnfähren. Flussabwärts der Klappbrücke Heiligenstedten konnte die Stör mit den Prahmfähren in Beidenfleth und Wewelsfleth sowie mit vier Kahnfähren (in Störort, in Uhrendorf, in Klein Kampen und in Stördorf) gequert werden.
Die beiden Abbildungen zeigen einen Blick über die Stör nach Störort vom gegenüber liegende Ufer bei Ivenfleth, welches bereits zur Kremper Marsch. gehört.
Auf der Stör passiert eine Dreimastbark die Fährstelle vor der nahe der Stör auf einer Warft stehenden Gastwirtschaft „Störort“ von Jacob Breckwoldt, dem auch die Kahnfähre gehörte. Diese wurde nach ihrem Verkauf an den Ivenflether Fährmann Johann Albers von diesem und dessen Sohn Jacob bis in das Jahr 1926 betrieben und im Juni 1926 aufgehoben - letzter Fährmann war Hans Schnoor aus Humsterdorf. Auch die Gastwirtschaft wurde bald danach aufgegeben.
Das Gasthaus stand auf der mittleren der drei am Störort vorhanden gewesenen Warften. Alle drei der seinerzeit am Störort auf Warften stehenden Höfe sind mit diesen verschwunden, seit hier im Zusammenhang mit dem Bau des Mündungs-Sperrwerkes der Stör deren Verlauf in den 1970er Jahren verlegt wurde – nichts erinnert heute mehr an die damalige Idylle.
Die Kahnfähre zwischen Ivenfleth und Störort hat mit Sicherheit bereits schon zu Beginn des 17ten Jahrhunderts bestanden, sie ist wahrscheinlich noch älter. Am 10.Juli 1874 erwarb der Kapitän Christian Meyn (+ 1896) das Fährhaus und die Gastwirtschaft; er war einer der letzten Grönlandfahrer, die auf Walfang und Robbenschlag gingen. Als solcher war er Kommandeur des "Der kleine Heinrich", dem letzten von Glückstadt ausgehenden Grönlandfahrer.
Nach Christian Meyn erwarb E. Breckwoldt das Fährhaus und die Fährgerechtsame; ihm folgte sein Sohn Jacob. Die Breckwoldts gehören zu einer an der Niederelbe weit verbreiteten Familie, welche viele Seefahrer hervorgebracht hat. Über einen von ihnen handelt die in den 1950er Jahren von dem populären Hamburger Volkssänger Richard Germer (*04.11.1900, + 12.09.1993) gesungene "Ballade von den Seeräubern" (deren Text ist unten aufrufbar).

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1915 - Beidenfleth, Fähre über die Stör, Fährhaus und Hafen

1915 Beidenfleth, Fähre, Fährhaus und Hafen
Beidenfleth gehört wie St. Margarethen (Elbe), Wewelsfleth und Brokdorf zu den alten und auf den höheren Ufersäumen von Elbe und Stör entstandenen Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch, seine Kirche St. Nicolai ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt.
Noch heute überquert bei Beidenfleth eine Wagenfähre, die Fähre "Else", die Stör. Sie ist die letzte der ehemals an der Stör betriebenen Fähren.
Das Gasthaus „Beidenflether Fährhaus“ hat eine entsprechend alte Tradition. Zur Zeit der Verausgabung der Karte wurden sowohl das Fährhaus als auch die Fähre von Adolf Ralfs betrieben; er gehörte zu der Familie, welche zu dem Zeitpunkt seit über einem Jahrhundert die Fähre im Besitz hatte.
Bereits seinerzeit bestand am Hafen in Beidenfleth eine Lösch- und Ladeeinrichtung für Getreide; links ist der damalige Getreidespeicher erkennbar.

Bildrechte: C.K.W. (Carl Kuskop, Wilster)

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1937 - Wewelsfleth - Gasthof Fährhaus, Fähre über die Stör

1937 Wewelsfleth - Gasthof Fährhaus, Fähre über die Stör
Mehrbildkarte
oben links: Schenkwirtschaft „Fährhaus“ in Wewelsfleth gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; links daneben das spätere „Neue Fährhaus“.
oben rechts: Frachtewer auf der Stör (Bild 2).
mittig: die Fähre über die Stör (Bild 3);
die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
unten links: Dorfstraße mit der Kirchspielvogtei.
unten rechts: „Gasthof zum goldenen Kringel“ in der Neustadt

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1940 - Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Zum alten Fährhaus

1940 Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Zum alten Fährhaus
Das Gebäude der Schenkwirtschaft "Zum alten Fährhaus" steht direkt gegenüber der damaligen Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Seinerzeit wurde das Wirtshaus von Ludwig Groth betrieben. Nach 1945 etablierte sich in dem links davon stehende Gebäude die Gastwirtschaft „Neues Fährhaus“, welche für den historischen Betrieb erhebliche Konkurrenz bedeutete.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.
Der auf der als Biergarten genutzten Grünfläche aufgestellte Fahnenmast mit der vom seinerzeitigen Regime der Nationalsozialisten eingeführten Flagge mit dem Hakenkreuz bezeugt sowohl das auch bei der Bevölkerung in den Orten der Wilstermarsch Einzug gehaltene Nationalsozialistische Gedankengut als auch die aus Furcht vor Repressionen bedingte Anpassung an die Zeitumstände. Wer z. B. die Flagge von Schleswig-Holstein oder eine andere zeigen wollte, durfte dieses in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur nur, wenn zugleich auch die Flagge mit dem Hakenkreuz aufgezogen wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1930 - Kahnfähre Uhrendorf an der Stör

1930 Kahnfähre Uhrendorf an der Stör.
Unterhalb der Klappbrücke Heiligenstedten bestanden früher an der Stör bis zu deren Mündung in die Elbe mehrere Fähren, welche den Personen- und Warenverkehr von einem Ufer der Stör zum anderen Ufer ermöglichten.
Neben den Wagenfähren in Wewelsfleth und in Beidenfleth existierten insgesamt vier Kahnfähren. Eine dieser Fähren war die Uhrendorfer Fähre;
sie verkehrte zwischen Uhrendorf und Uhrendorfer Deich (Kremper Marsch) und wurde lange Zeit von Johannes Borchert bis 1937 betrieben. Das Gast- und Fährhaus lag zwischen Beidenfleth und Wewelsfleth im Außendeich auf einer Warft auf der Uhrendorfer Seite der Stör. Das Gebäude wurde bei der Sturmflut 1962 so stark beschädigt, dass es in der Folge abgebrochen wurde.
Die Uhrendorfer Fähre hatte bereits seit dem 16ten Jahrhundert bestanden, die Fährgerechtigkeit lag bei der Kirche Neuenkirchen.
Bild 1 zeigt einen Blick vom Uhrendorfer Fährhaus auf die Fährstelle, die Fährkähne und das jenseitige Ufer.
Bild 2 zeigt einen Blick vom linksseitigem Ufer bei Neuenkirchen auf das im Uhrendorfer Außendeich gelegene Fährhaus.
Bild 3 zeigt das nach der Sturmflut 1962 stark geschädigte Fährhaus und die verwüstete Wurt.
Weitere Kahnfähren an der Stör waren
- die Stördorf und Hodorf verbindende Hollers Fähre. Sie querte die Stör oberhalb deren gegenüber dem Kasenort gelegenen Hodorfer Mäander.
- die zwischen Groß Kampen und Hodorf verkehrende Fähre von Nikolaus von Holdt, welche die Stör am Langen Rack unterhalb des Hodorfer Mäanders querte.
- zwischen Störort und Ivenfleth die Störorter Fähre des Stördorfer Fährhauses (Betreiber u.a. E. Breckwoldt) an der Mündung der Stör.

Bildrechte nicht bekannt

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1952 - Fährhaus Beidenfleth an der Stör

1952 Die Stör mit dem Fährhaus Beidenfleth.
Das Fährhaus wurde zur Zeit der Aufnahme von Alfred Wiegleb (genannt Quittje = hochdeutsch sprechender Fremder) betrieben, der 1928 als Olympia-Segler mit seinem Schären-Kreuzer „Quisque“ ein bekannter Regatta Segler war.
Die Reklame Aufschrift auf der Karte vermittelte Autofahrern eine Anfahrtsroute von Hamburg über Horst, Steinburg und Krempe zur Beidenflether Fähre - und somit auch zum Fährhaus Beidenfleth. Die Beidenflether Fähre ist heute die letzte an der Stör noch betriebene Fähre. Früher bot unterhalb von Itzehoe neben mehreren Kahn-Fähren auch die Wagen-Fähre in Wewelsfleth Gelegenheit zur Überquerung des Flusses.

Bildrechte: A. Zachger, Itzehoe

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1960 - Wewelsfleth, Wagenfähre über die Stör und Gasthaus

1960 Wewelsfleth, Wagenfähre über die Stör und Gasthaus "Neues Fährhaus"
Die Gaststätte „Neues Fährhaus“ (Bild 3) an der Straße Deichreihe in Wewelsfleth wurde seinerzeit von Günther Petersen betrieben. In dem gemütlichen Lokal kehrten gerne die Wilsteraner Segler ein, wenn sie wegen ungünstiger Tide in Wewelsfleth Station machten.
Die Wagen-Fähre (Bild 2) über die Stör in Wewelsfleth war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen.
Nach dem Bau des Störsperrwerks verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt. Bereits Jahre 1629 war in Wewelsfleth die Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden bis in die 1930er Jahre Fußgänger-Fähren in Uhrendorf und Störort.

Bildrechte: Foto Lehmann, Glückstadt
Reg. mein_wilster: 0983 AK

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