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Wilstermarsch - Bauernhöfe und Katen

1914 - Büttel - Gehöft in Altenkoog

1914 Büttel - Gehöft in Altenkoog.
Der abgebildete Hof wurde Anfang der 1970er Jahre an die Entwicklungsgesellschaft des Landes Schleswig-Holstein verkauft, um Platz für das Industriegebiet Brunsbüttel zu schaffen.
Der Bütteler Altenkoog bildete mit Tütermoor, Büttel Dorf, Kuhlen und Nordbüttel die Gemeinde Büttel. Heute erinnert kaum noch etwas an die früher vorhanden gewesene Situation der Landschaft nach der von der Industrieansiedlung bewirkten Überformung. Von dieser wurden das in Dithmarschen gelegene Brusbüttel-Süd und Ostermoor sowie Teile der im Kreis Steinburg gelegenen Gemeinde Büttel betroffen.
Auch das abgebildete Bauernhaus ist heute nicht mehr vorhanden; es handelte sich dabei um den Hof Nr. 35 Anhang (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher seinerzeit im Eigentum des Bauern Hermann Siemen stand. Dessen Tochter Albertine (* 1895) schrieb die Karte.
Einige Namen und Örtlichkeiten ehemaliger Bütteler Gemeindebezirke sind in neuzeitlichen Kartenwerken nicht mehr auffindbar. Es gereicht der Stadt Wilster zur Ehre, dass sie in ihrem Neubaugebiet an der Neuen Burgerstraße mehrere Wohnstraßen nach den ehemaligen Bütteler Gemeindbezirken benannte - so führen dort Straßen den Namen Altenkoog, Büttel, Ostermoor, Lütt Dörp und Tütermoor.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Private Postkarte)

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1914 - Gehöft in Aebtissinwisch (SF)

ca. 1914 Gehöft in Aebtissinwisch
Bei dem Bauernhaus, vor welchem der Landwirt mit seiner Ehefrau und Personen seines Haushaltes für den Fotografen Aufstellung genommen haben, handelt es sich offenbar um Hof 387 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")
Der Standort des Hofes ist  gelegen unmittelbar an der Landstraße Wilster - Burg in der Gemeinde Aebtissinwisch.
Die Datierung erfolgte unter Berücksichtigung der auf der Karte enthaltenen Mitteilung, in welcher das baldige Ende des Krieges und ein Sieg Hindenburgs erwartet wird.

Info: Es liegen unbestätigte Informationen vor, wonach der Hof zeitweise betrieben wurde von den Landwirten Johannes Schmidt und Reusch.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Private Postkarte)
Anmerkung: Die postalisch offenbar in einem Briefkuvert gelaufene Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Dirk Mehlert-Garms, Busenwurth
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1914 - Gehöft in der Wilstermarsch (Ex)

1914 Gehöft in der Wilstermarsch
Der exakte Standort des abgebildeten Bauernhauses konnte noch nicht lokalisiert werden.
Um Mithilfe wird gebeten!

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung

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1914 - Gehöft in Nortorf oder Ecklak

1914 Gehöft in Nortorf oder Ecklak
Wie es bei den seinerzeit seltenen Gelegenheiten photographiert zu werden üblich war, hat sich die Familie des Bauern in sonntäglicher Kleidung vor dem Gehöft aufgestellt; zum Arrangement gehörte gleichfalls das Präsentieren einer stattlichen Milchkuh. Das offenbar auf einer alten Warft stehende abgebildete Bauernhaus konnte noch nicht identifiziert werden.
Als Absenderadresse ist auf der Karte Nortorf vermerkt, andererseits weist das Gebäude Ähnlichkeiten zu dem Gehöft Voss auf (Hof 486 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Um Mithilfe bei der identifizierung wird gebeten!

Bildrechte: nicht bekannt; sogenannte Privat-Postkarte

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1914 - Gehöft in Stördorf

1914 Gehöft in Stördorf.
Die nahe der Flüsse Stör und Elbe unmittelbar an den Deichen befindlichen Gehöfte, so wie hier in Stördorf, stehen zumeist auf Siedlungsplätzen, die bereits vor der Zeit des Deichbaues auf den höher aufgeschlickten Uferwällen begründet wurden. Über lange Zeiträume hinweg waren hier die flußnahen Bereiche durch Sedimentation höher aufgewachsen und weniger durch Überflutung gefährdet.
Im Laufe der Zeit wurden die Siedlungsplätze durch das Aufwerfen von Warften weiter verbessert, bis endlich mit dem Entstehen des Deichwesens ein geschlossener Deichring die Marschen sicherte.
Das abgebildete Gehöft konnte noch nicht näher verortet werden, seine Lage zum Deich läßt vermuten, daß es sich um den Hof 242 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) von Max Frauen handeln könnte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1915 - Gehöft in Honigfleth (Ex)

1915 Gehöft in Honigfleth in der Gemeinde Stördorf
Bei dem abgebildeten Gehöft, an dessen Torauffahrt seine Bewohner sich für den Fotografen aufgestellt haben, handelt es sich wahrscheinlich um den Hof 233 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher der Neutrassierung der Bundesstraße B5 weichen mußte.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme stand der genannte Hof im Eigentum von Heinrich Egge.

Bildrechte: nicht bekannt (Privat Ansichtskarte)
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1915 - Neuendorf-Sachsenbande, Goldbogen, Bauernhof in der Wilstermarsch

ca. 1915 Neuendorf-Sachsenbande, Goldbogen, Bauernhof in der Wilstermarsch
In der Wilstermarsch gab es bei den Bauernhöfen zwei vorherrschende Typen.
Zum einen das Husmanshus mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses, viele dieser Häuser hatten entgegen dem abgebildeten Hof einen Kreuzgiebel.
Das vom niederländischen beeinflußte Barghus oder Barghus mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg.
Bei dem abgebildeten Hof handelt es sich vermutlich um den Hof 314 am Goldbogen (gem. Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild).

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster

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1916 - Bauernhaus in der Wilstermarsch

ca. 1916 Bauernhaus in der Wilstermarsch
Die Künstler Ansichtskarte im Steindruck zeigt ein typisches Bauernhaus der Wilstermarsch.
Die Abbildung ist ganz offensichtlich nach der zum Vergleich beigefügten Ansichtskarte gefertigt.
Das abgebildete Husmannshus stand in Stördorf.
Der exakte Standort des eine Fachwerkbauweise aufweisenden Hofes ist noch nicht ermittelt; im Hintergrund ist der Deich der Stör erkennbar. Von seiner Lage her könnte es sich um den Hof 245 (gem. Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) handeln, welcher seinerzeit im Eigentum von Gustav Ehlers stand und 1919 von Carl Mohr erworben wurde.
Das Husmannshus mit seiner am Hinterhaus mittig angeordneten Einfahrt zur zentralen großen Diele ist neben dem Barghus (mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt) der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp alter Art in der Wilstermarsch. Äußerlich ist bei beiden Typen das Erscheinungsbild der mit mächtigen Dächern ausgestatteten Häuser ansonsten recht ähnlich.

Bildrechte: Elka Kalender
Bildrechte der Foto Ansichtskarte: Carl Kuskop, Wilster


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1916 - Gehöft Peemöller in Wilster (SF)

1916 Gehöft Peemöller in Wilster
Der alte Bauernhof - die Gebäude des Gehöfts bestanden aus dem als Wirtschaftsgebäude genutzten Haupthaus und dem daneben gelegenen Wohnhaus / Altenteilerhaus - lag an der Straße Landrecht.
Erstaunlicherweise ist das alte Gehöft in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" nicht mit aufgeführt.
Der Eigentümer Heinrich Friedrich Peemöller ("Hein Pee") hat ein halbes Jahrhundert später, 1969 die hinter dem Anwesen gelegenen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch verkauft, welcher hier das heute bestehende Schulzentrum errichten ließ - der Trakt für die Hauptschule wurde im Jahre 1972 fertig gestellt. Auf dem Gelände des zuvor schon abgebrochenen Wirtschaftsgebäude wurde ein Parkplatz eingerichtet.
Das bis 1977 als Wohnhaus genutzte Altenteilerhaus brannte in dem genannten Jahr während der Zeit des Wilster Jahrmarktes ab.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1916 - Husmannshus in Stördorf

ca. 1916 Husmannshus der Wilstermarsch in Stördorf
Das Husmannshus mit seiner am Hinterhaus mittig angeordneten Einfahrt zur zentralen großen Diele ist neben dem Barghus (mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt) der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp alter Art in der Wilstermarsch. Äußerlich ist das Erscheinungsbild der mit mächtigen Dächern ausgestatteten Häuser ansonsten recht ähnlich.
Der exakte Standort des eine Fachwerkbauweise aufweisenden Hofes ist noch nicht ermittelt; im Hintergrund ist der Deich der Stör erkennbar. Von seiner Lage her könnte es sich um den Hof 245 (gem. Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) handeln, welcher seinerzeit im Eigentum von Gustav Ehlers stand und 1919 von Carl Mohr erworben wurde.
Interessant ist die links neben der Dielentür erkennbare Rampe - sogenannte Hühnerleiter - für das Federvieh. Derartige Vorrichtungen befanden sich in früheren Zeiten an fast allen Höfen der Wilstermarsch.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte kolorierte Fassung der Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg/Dithmarschen
Anmerkung: Bereits im Jahr 1991 versuchte der damalige Ansichtskarten Sammler Klaus Peters, Wilster, den Standort des Bauernhofes mittels eines in der Wilsterschen Zeitung abgedruckten Artikels zu ermitteln.
Der Zeitungsbericht mit den Fotos kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden. Bei dem anderen dort gezeigten Foto handelt es sich um das 1765 erbaute und noch heute am Audeich in Wilster stehende Anwesen (Walter Ruge, Hof 209 a in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").

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1917 - Bauernhaus in Moorhusen

1917 Bauernhaus in Moorhusen.
Es handelt sich bei dem abgebildeten Gebäude vermutlich um den Hof 280 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit im Eigentum von Hans-Nicolaus Sievers und dessen Ehefrau Maria geb. Wittgrefe stand.
Das Gebäude wurde offenbar nach dem 1920 erfolgten Verkauf an Marianne Christine Wilms geb. Hansen, verw. Alsen durch einen Neubau ersetzt.
Die regelmäßig beschnittenen und als Windschutz dienenden Bäume waren für viele Gehöfte der Wilstermarsch typisch.

Bildrechte: nicht bekannt

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1917 - Bauernhof der Wilstermarsch

1917 Bauernhof in der Wilstermarsch
Bauernhof mit Kreuzgiebel und separater Scheune in der Wilstermarsch.
Der Standort des Hofes konnte noch nicht lokalisiert werden.
Der Hof ist mit zum Zwecke des Windschutzes gepflanzten hohen Bäumen umgeben.
Dem Bauernhof ist ein Obstgarten zugeordnet, denn bis vor wenigen Jahrzehnten wurde das gängige Obst (Apfel, Birne, Zwetschgen) fast ausschließlich im eigenen Garten erzeugt.
Im Vordergrund weidet eine Herde des für die Wilstermarsch so typischen rot-bunten Niederungsviehs der Wilstermarsch Rinder.

Bildrechte: Carl Göttsche, Wilster

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1917 - Wewelsfleth - Bauernhaus

1917 Wewelsfleth - Bauernhaus
Ansichtkarte aus der Serie „Aus der Marsch“.
Bei dem Bauernhaus handelt es sich um den Hof 8 (sh. Bild 8) entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“. Dieser stand zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Gerhard Schröder (* 1864, + 1951) und war 1856 von dessen Vater Gerdt Schröder (* 1832, + 1905) erworben worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1917 - Wewelsfleth - Bauernhaus b

1917 Bauernhof in Wewelsfleth
Der abgebildete schöne Bauernhof steht heute noch in äußerlich baulich kaum veränderter Form – lediglich das Reethdach ist durch eine Hartbedachung ersetzt worden - in Wewelsfleth.
Es handelt es sich um den heute im Eigentum von Axel Voigt und Marlies Borchert stehenden Hof 008 (entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“.), der zuvor im Eigentum der Witwe Anna Schröder (ihr Ehemann Paul-Gerhard Schröder ist im II. WK gefallen) stand bzw. nach ihr dem gemeinsamen Sohn Hannes Schröder.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Es ist bemerkenswert, dass die bereits 1917 aufgelegte Ansichtskarte noch Mitte der 1950er Jahre postalisch verwendet wurde.

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1918 - Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth

1918 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth.
Es handelt sich bei dem Gebäude um Hof 500 (gem. dem Buch „Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild“), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Johannes Brandt stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Das Hofgebäude wurde 1978 von dem Tierarzt Klaus Ehlers erworben.
Die im Vordergrund fließende Wilsterau verläuft rechts in zwei gegenläufigen Kurven, wobei unmittelbar hinter der zweiten die Rumflether Brücke das Gewässer überquert, welches von dort aus in schnurgerader im Mittelalter künstlich gegrabener Linienführung in Richtung Goldbogen verläuft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1918 - Husmannshus in der Wilstermarsch

1918 Husmannshus in der Wilstermarsch
Neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt ist das hier abgebildete Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele der vorherrschende herkömmliche landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Auf dem Bild täuscht die Bauernhof-Idylle mit Pferden, Rindern und Ziegen sowie den adrett gekleideten Mägden über den langen und harten Arbeitsalltag des damals auf den Höfen noch zahlreichen Gesindes (Mägde und Knechte) hinweg.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1918 - Stördorf - Bauernhaus

1918 Stördorf - Bauernhaus
Der Standort des auf einer Warft nahe dem Deich der Stör stehenden Bauernhaus befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Stördorf. Im Hintergrund links ist der Stördeich erkennbar.
Seinerzeit stand der Hof im Eigentum von Otto Lübbe (* 1887, + 1957) und dessen Ehefrau Katharine geb. Kühl (* 1890, + 1956).
Bei den abgebildeten Personen handelt es sich vermutlich um einen Gehilfen (links) und den Bauern (in Uniform auf dem Ackerwagen) sowie die rechts stehende Bäuerin; in der Mitte der gemeinsame Sohn Werner (* 1910, + 1964).
Der handschriftliche Eintrag "Ankunft für uns alle" auf der Bildseite der Karte läßt die Vermutung zu, dass das Foto aufgenommen wurde, als der Bauer nach seiner Dienstzeit im I. WK von Frau, Sohn und dem Bediensteten mit dem Fuhrwerk vom Bahnhof abgeholt wurde und alle zusammen wieder am Gehöft eingetroffen waren.
Es handelt sich um Hof 248 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), vgl. Abbildung 2.
Das Bauernhaus ist vom Typ her ein Husmannshus; im Gegensatz zu den ursprünglich in der Wilstermarsch zeitgleich gleichfalls vorhandenen Barghäusern hat das Husmannshus eine Große Diele in der Hausachse, worauf die mittig angelegte Grootdör hier einen Hinweis gibt.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. private Ansichtskarte)

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1918 - Stördorf, Bauernhof

1918 Bauernhof in Stördorf
Auf dem ehemaligen hohen Ufersaum der Stör in unmittelbarer Nähe des Deiches stehen heute noch besonders schöne Gehöfte, deren Ursprung weit zurückliegt und sehr frühe Siedlungsplätze in der Marsch markieren.
Neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt ist das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Leider wurden in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK sehr viele landwirtschaftliche Gebäude in der Wilster-Marsch unvorteilhaft verändert.
Sehr schöne Beispiele weitgehend in ihrem äußeren Zustand wohltuend in ihrem ursprünglichen Zustand erhaltener Höfe findet man noch heute in Stördorf.
Bei dem abgebildeten Gehöft handelt es sich vermutlich um den Hof von Heinz Reimers (Hof 241 in dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild)
Nachweislich der in 1918 gelaufenen und zusätzlich vorgestellten Ansichtskarte handelt es sich um eine retuschierte Fassung der ursprünglichen Abbildung

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die zusätzlich vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1919 - Bauernhof in Bekdorf

1919 Bauernhof in Bekdorf.
Die Fachwerk-Bauweise wurde in früheren Zeiten gerne genutzt, wenn auf anmoorigen und daher setzungsgefährdeten Böden – so wie hier in Bekdorf - Gebäude errichtet werden sollten.
Nach Setzung des Bodens konnte das Balken- und Ständerwerk der Gebäude mittels Spindeln angehoben und so eine Schiefstellung der Gebäude entgegen gewirkt werden.
Die Fahrwege in der Wilstermarsch hatten vor einhundert Jahren zumeist keine feste Fahrbahndecke.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1920 - Bauernhof Huusmann an der Neue Burger Straße

1920 Husmannshus an der Neue Burger Straße
Der Bauernhof mit dem Huusmannshuus von Bauer Huusmann steht in der Neuen Burgerstraße (vor der Abzweigung der Straße Rumflether Deich). Im Jahre 1909 hatte Johannes Huusmann das Anwesen vom Vorbesitzer Emil Egge erworben.
Die äußere Form des Hofes ist bis heute - Ausnahme bilden die großen Fenster - noch sehr gut in der klassischen Form erhalten.
Das mit 31,45 m sehr lange Haus steht auf hoher Warft (ein künstlich aufgeschütteter Hügel), ein Beleg dafür, daß dieser Siedlungsplatz schon vor der Eindeichung der Wilstermarsch genutzt wurde.

Bildrechte: nicht bekannt

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