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1914 - Klosterhof

1914 Straße Klosterhof
Blick von der Ecke Schmiedestraße/Rathausstraße in den Klosterhof.
Die ehemals schmale und ruhige Straße wurde in den 1980er Jahren im Interesse einer sinnvollen innerstädtischen Verkehrsführung verbreitert und ausgebaut - die gesamte rechte Häuserzeile wurde dem Ausbau geopfert.
Die Straße Klosterhof ist eine sehr alte der innerstädtischen Windung der Wilsterau folgende Straße auf der sogenannten Neuen Seite.
An der Straße Klosterhof hat zu keiner Zeit ein Kloster gestanden. Das Kloster Neumünster hatte in früheren Zeiten Ländereien in und bei Wilster; offenbar auf der Neuen Seite lag ein zugehöriger landwirtschaftlicher Hof des Klosters, weshalb auch die zu ihm führende Straße ihren Namen erhielt.
Das links im Anschnitt erkennbare Eckhaus mit seiner schönen harmonisch gegliederten Fassade fiel der Stadtsanierung zum Opfer, so wie auch das gegenüber auf der anderen Straßenseite stehende im Anschnitt erkennbare Gebäude. Dieses hatte eine ganz besondere Geschichte - in ihm war das "Königliche Amtsgericht Wilster" untergebracht. Es war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad). In das hier abgebildete Gebäude zog im Jahre 1970 die Verwaltung für das zu dem Zeitpunkt neu gegründete Amt Wilstermarsch ein (es ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden).
In dem Gebäude hinten links war über viele Jahrzehnte eine Bäckerei etabliert; seinerzeit die Bäckerei Kiel - viele ältere Wilsteraner werden sich noch an den Namen von Arnold Tödt als dem letzten Betreiber der Bäckerei erinnern.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1980 - Einmündung Klosterhof in Schmiedestraße und Rathausstraße; Bubenstreich

1980 Einmündung des Klosterhof in den Rathausplatz
Das Eckhaus an der Einmündung der Straße Klosterhof in die Rathausstraße und Schmiedestraße mit seiner schönen harmonisch gegliederten Fassade fiel bald darauf der Stadtsanierung zum Opfer.
Das gegenüber auf der anderen Straßenseite stehende Gebäude hatte eine ganz besondere Geschichte - in ihm war das "Königliche Amtsgericht Wilster" untergebracht. Es war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad).
In das hier abgebildete Gebäude zog im Jahre 1970 die Verwaltung für das zu dem Zeitpunkt neu gegründete Amt Wilstermarsch ein (es ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden).
Bei einem 1976 erfolgten Bubenstreich - über den man schmunzeln kann, oder auch nicht - wurde ein Buchstabe des Schriftzuges an der Fassade mit weißer Farbe übermalt (sh. Bild 2). Die offenbar von Kernkraftgegnern vorgenommene Aktion erfolgte, nachdem für das Kernkraftwerk Brokdorf die erste Teilerrichtungs-Genehmigung erteilt worden war. Ein Foto von dem insofern "verzierten" Gebäude war in der letzten "pardon" (einer Satire Zeitschrift) abgebildet. Die Ermittlungen der Polizei waren erfolglos.
Leider fielen beide Gebäude - bei geschickter Trassierung der Straße hätte zumindest eines von beiden erhalten werden können - dem Ausbau des Klosterhof als innerörtliche Umgehungsstraße zum Opfer. Im Hintergrund rechts ist erkennbar, dass weitere Gebäude am Klosterhof zu dem Zeitpunkt bereits abgebrochen waren.
Die in anderen Städten bereits Einzug gehaltene Sensibilität für die Bewahrung alter Bausubstanz (zumindest aber die Erhaltung schöner alter Fassaden) war in Wilster noch nicht angekommen.
Die Balance zwischen Bewahren und behutsamer Weiterentwicklung ist der Stadt Wilster leider nicht immer gelungen. Sehr zu begrüßen ist, daß diesbezüglich seit längerem auch in Wilster ein Bewußtseinswandel eingetreten ist.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2: Rüdiger Mengel, Wilster

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1960 - Klosterhof - stadteinwärts gesehen

1960 Klosterhof - stadteinwärts gesehen
An der Straße Klosterhof hat zu keiner Zeit ein Kloster gestanden; sie hat ihren Namen aus dem Umstand, dass hier im Mittelalter dem Kloster Neumünster gehörende Ländereien und ein zugehöriger Hof angrenzten.
Die Straße Klosterhof war vor ihrem aus Gründen der innerstädtischen Verkehrsführung erfolgten Ausbau eine schmale und sehr ruhige Wohnstraße mit nur sehr wenigen Einzelhandel-Geschäften.
Die gesamte Häuserzeile links wurde im Zuge der Verbreiterung der Straße in den 1980er Jahren 1985 abgebrochen.
Hinter dem großen Gebäude rechts führt zum Teil auf der Trasse des vormaligen Burggrabens ein Fußweg vom Klosterhof zum Kohlmarkt.
Vorne links im Anschnitt ein Gebäude, welches zum städtischen Betrieb der Stadtwerke gehörte und welches als Wohnhaus für den Leiter dieser Einrichtung genutzt wurde. Über die Dauer mehrerer Jahrzehnte hatte der büroleitende Beamte im Wilsteraner Rathaus, Stadtoberinspektor Walter Bauch, gleichfalls eine Wohnung in dem Gebäude.

Bildrechte: Familie Bockelmann, Krefeld
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Walter Bockelmann, Krefeld

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1944 - Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert g Bahnhof, Klosterhof, Markt, Lange Reihe

1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert - Bahnhof, Klosterhof, Markt, Lange Reihe.
Bei dem Terror-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband richteten Bomben insbesondere in den Straßen Am Markt und der Kirche, der Op de Göten, dem Kohlmarkt, Klosterhof, Steindamm, der Lange Reihe, Johann Meyer Straße sowie im Bürgermeister Garten an Gebäuden große Schäden an und töteten 51 Menschen und verletzten Hunderte.
Bomben trafen auch den Güterbahnhof (Bild 1), Häuser an den Straßen Lange Reihe (Bild 2), Klosterhof (Bild 3) und Markt (Bild 4).

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Paukner, Wilster

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1962 - Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
Blick in den Gang, welcher die fußläufige Verbindung zwischen Klosterhof und Kohlmarkt gestattet; Blickrichtung Kohlmarkt.
Es ist kaum zu glauben, daß durch den schmalen Gang, allerdings vom Klosterhof her, die Zufahrt von Volkswagen PKW zu den hinter den Häusern liegenden provisorischen Stellplätzen erfolgen konnte.
Bild 1: Rechts das Haus Kohlmarkt 46 von Fritz Hünsche (Ofensetzer) und links Kohlmarkt 47 von Werkzeugmacher Johann Boll (dieser war allen Wilsteraner Jungs bekannt für das alljährliche Erneuern des Hohlschliffs ihrer Schlittschuhe);
an dem Haus hängt ein Futterhäuschen zur Winterfütterung der Vögel, eine geradezu spitzwegsche Idylle.
Bild 2: Einmündungsbereich in den Kohlmarkt

Bildrechte:
Bild 1: Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr
Bild 2: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

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1960 - Klosterhof Haus 31 - zu den Stadtwerken gehöriges Wohnhaus - vormals Credit-Verein Wilster

1960 Haus 31 - zu den Stadtwerken gehöriges Wohnhaus - vormalig "Credit-Verein zu Wilster"
In dem zu den Liegenschaften der Stadtwerke gehörigen Wohnhaus wohnte lange Zeit deren Leiter.
Das Gebäude wurde um 1980 abgebrochen im Zusammenhang mit der im Rahmen der Stadtsanierung vorgenommenen Umgestaltung der Straße Klosterhof.
Das Gebäude Klosterhof 31 war über den Zeitraum von fast vier Jahrzehnten Standort der Volksbank Wilster von 1869 eG gewesen. Diese war 1869 als “Credit-Verein zu Wilster eG” gegründet worden. Die damalige Kreditbank zu Wilster hat in der Zeit von Ende 1890 bis 1929 das Haus Klosterhof 31 für ihre Zwecke genutzt. Dann wurde das Haus an die Elektrizitätswerke AG, Wilster, verkauft und das Haus Am Markt 19, Wilster, als Standort erworben.
Die Volksbank Wilster ist 1983 mit der Volksbank eG, Elmshorn, verschmolzen worden.

Bildrechte: Familie Bockelmann
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Wolfgang Bockelmann, Krefeld

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1897 - Klosterhof

1897 Klosterhof
Die Straße Klosterhof ist eine sehr alte der innerstädtischen Windung der Wilsterau folgende Straße auf der sogenannten Neuen Seite.
Das Kloster Neumünster hatte in früheren Zeiten Ländereien in und bei Wilster; offenbar auf der Neuen Seite lag ein zugehöriger landwirtschaftlicher Hof des Klosters, weshalb auch die zu ihm führende Straße ihren Namen erhielt.
In dem Gebäude vorne links nahe der Einmündung zur Schmiedestraße (deren oberer Bereich zeitweilig Johannis Straße hieß) war über viele Jahrzehnte eine Bäckerei etabliert; seinerzeit die Bäckerei Kiel - viele Wilsteraner werden sich noch erinnern an den Namen von Arnold Tödt, dem letzten Betreiber der Bäckerei.
Im nachfolgenden Haus hatte der Schneider Franz Havlisek seine Schneiderei.
Die ehemals schmale und ruhige Straße wurde in den 1980er Jahren im interesse einer sinnvollen innerstädtischen Verkehrsführung verbreitert und ausgebaut - die gesamte rechte Häuserzeile mußte dem Ausbau geopfert werden.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1901 - Post aus Berlin an Empfängerin im Vermächtnishaus am Klosterhof

1901 Post aus Berlin an Empfängerin im Vermächtnishaus am Klosterhof.
Empfängerin der in Berlin aufgegebene Ansichtskarte war die Witwe Katharine Wessel, welche ihren Lebensabend im „Vermächtnishaus“ am Klosterhof verbrachte. Es gab seinerzeit in Wilster mehrere von wohltätigen Menschen begründete Stiftungen, welche Witwen und armen Frauen Obdach boten. In diesem Zusammenhang ist an die heute bestehende Vereinigte Doos´, Eggers´ und Stegemann´sche Stiftung zu erinnern. (Zu den Stiftungen hat der Wilsteraner Kommunal- und Landespolitiker Helmut Jacobs 2011 einen interessanten Zeitungsartikel verfaßt, der in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden kann).
Der Absender der Karte, Carl Hütter, war ein Enkel der Empfängerin und unterschrieb mit seinem militärischen Dienstgrad als „Vize-Feldwebel“ (Der Vizefeldwebel rangierte im Preußischen Heer und dem des Kaiserreichs zwischen dem Sergeanten und dem etatmäßigen Feldwebel und war der niederste Unteroffiziersdienstgrad mit Portepee.)

Bildrechte: nicht bekannt

Anmerkung: Die Ansichtskarte zeigt auf der Bildseite den künstlichen Wasserfall im Viktoria Park in Berlin.

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1914 - Krankenhaus Mencke Stift am Klosterhof

1914 Krankenhaus Mencke Stift am Klosterhof
Das Krankenhaus Mencke Stift wurde in den Jahren 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben; es wurden alle anfallenden Krankheiten behandelt – es gab nur einen Arzt (von 1930 bis 1966 der aus Lübeck stammende Chirurg Dr. Heinrich Günther; danach Drs. Steppeler), dem bei Operationen niedergelassene Ärzte assistierten.
Gegenüber dem Zustand von 1904 ist rechts neben der Zufahrt ein zusätzliches kleines Gebäude unmittelbar angrenzend an den Bürgersteig des Klosterhof errichtet worden.
Heute ist der Bereich völlig umgestaltet (Bild 2, 2010)

Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster

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1962 - Fußweg und ehemalige Brücke über die Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
Der Blick auf den Durchgang zwischen Kohlmarkt und Klosterhof verdeutlicht, daß hier zuvor eine kleine Brücke vor der im Jahre 1953 vorgenommenen Verrohrung der Wilsterau dieses Gewässer überquerte.
Von den historischen Anfängen Wilsters an hatte die Wilsterau in einer heute noch im Grundriß der Stadt deutlich erkennbaren großen Mäanderschleife diese durchquert. Der Fluß bildete als Verkehrsweg über viele Jahrhunderte für Wilster den Anschluß des Ortes aus seiner abgeschiedenen Lage in die Welt.

Bildrechte: Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr

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1968 - Giebelhaus mit Giebelverbretterung am Klosterhof

1968 Giebelhaus mit Giebelverbretterung am Klosterhof
Das sehr alte und heute noch so vorhandene eingeschossige Haus Klosterhof 4 gehört zu den positiven Beispielen, in denen das alte äußere Erscheinungsbild erhalten wurde.

Bildrechte: Landesamt für Denkmalpflege, Kiel
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1941 - Schlachterei von Holdt am Klosterhof a

1941 Geschäftshaus der Schlachterei von Holdt am Klosterhof.
Das Gebäude sollte kurz darauf durch einen Neubau ersetzt werden. Vor dem Gebäude stehen von links: der Architekt Johannes von Holdt, H. Levezow, Nikolaus von Holdt sen. und Nikolaus von Holdt jun. (Bild 1).
Das Foto (Bild 4) mit dem neuen Gebäude entstand etwa 1950; das an der Wand lehnende Motorrad ist eine 98ccm Miele.
Vor dem Gebäude (Bild 3) stehen Nikolaus von Holdt jun. und Nikolaus von Holdt sen., H. Gripp und H. Levezow.
Die Familie ist seit fast 350 Jahren (ab 1666) in Wilster ansässig gewesen und führte den Schlachterei-Betrieb in der sechsten Generation, als infolge des Ausbaues der Straße Klosterhof im Jahre 1985 die Gebäude des Betriebes abgebrochen wurden.
Der Betrieb mußte nach Itzehoe-Wellenkamp ausweichen, weil es der Stadt Wilster nicht gelang, ein geeignetes Grundstück auszuweisen.

Bildrechte: nicht bekannt;
die Fotos wurden zur Verfügung gestellt von:
Nikolaus von Holdt, Wellenkamp

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1941 - Schlachterei von Holdt am Klosterhof b

1941 Schlachterei von Holdt am Klosterhof.
Die Familie von Holdt ist seit fast 350 Jahren (ab 1666) in Wilster ansässig gewesen und führte den Schlachterei-Betrieb in der sechsten Generation, als infolge des Ausbaues der Straße Klosterhof im Jahre 1985 die Gebäude des Betriebes abgebrochen wurden.
Der Betrieb mußte nach Itzehoe-Wellenkamp ausweichen, weil es der Stadt Wilster nicht gelang, ein geeignetes Grundstück auszuweisen. Dort besteht er noch heute, geführt in siebenter Generation, als einer der letzten Schlachtbetriebe im Kreis Steinburg.
Der Schwerpunkt des Betriebes ist seit Jahren die Schlachtung von Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen.
Die Schlachterei des Nicolaus von Holdt ist seit 2000 ein Bio zertifizierter Betrieb, der sich weit über die Grenzen des Kreises Steinburg einen hervorragenden Namen gemacht hat und renommierte Restaurants zu seinen Kunden zählen darf.

Bildrechte: nicht bekannt;
die Fotos wurden zur Verfügung gestellt von:
Nikolaus von Holdt, Wellenkamp

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1910 - Schlachterei von Richard Ahrens am Kohlmarkt (SF)

1910 Schlachterei von Richard Ahrens am Kohlmarkt
Es gab früher in Wilster mehrere Fleischerei-Betriebe, die alle selbst schlachteten.
Neben der genannten Schlachterei von Richard Ahrens (später Tade Magnussen, bis 1986) am Kohlmarkt noch weitere, wie diejenige von
Heinrich Schlüter (danach Albert Schlüter, zuletzt Brüggemann) an der Schmiedestraße,
Jacob bzw. Rudolf Beimgraben (bis 1992) an der Burger Straße
Heinrich bzw. Erwin Schlüter (bis 1965) an der Deichstraße / Wende,
Gebrüder Schlüter (und andere, u.a. Werner Grimm, bis 1971) an der Rathausstraße,
Karl Stücker (bis 1973) an der Deichstraße,
Friedrich Herzog (bis ca. 1982) am Neumarkt,
Nikolaus von Holdt am Klosterhof,
August und Rudolf Prehn (bis 1952) und Andreas Jacobsen (später Tade Magnussen bis 1966) am Klosterhof,
Gustav Karrasch (bis 1953) im Landrecht
sowie der Hausschlachter Heinrich Gripp an der Neue Burger Straße.
Von all den aufgeführten Schlachterei Betrieben hat bis heute nur derjenige von Nikolaus von Holdt überdauert. Dieser seit 1835 in Wilster bestehende Betrieb wurde jedoch bedingt durch die Stadtsanierung im Jahre 1985 nach Wellenkamp verlegt, da sein Betriebsgrundstück durch den Ausbau der Straße Klosterhof in Anspruch genommen wurde. Es ist der Stadt Wilster nicht gelungen, dem Betreiber, dessen Familie bereits seit 350 Jahren in Wilster ansässig war, ein adäquates Betriebsgrundstück als Ersatz anzubieten.

Bildrechte: L. Treichel, Altona
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich im Besitz von Günter Schott, Wilster

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1916 - Klosterhof

1916 Klosterhof
An der Straße Klosterhof hat zu keiner Zeit ein Kloster gestanden; aber hier hatte im Mittel-alter das Kloster Neumünster Ländereien und einen zugehörigen Hof.
In dem dritten Gebäude von rechts war die Schlachterei von Nikolaus von Holdt untergebracht, einer seit 250 Jahren in Wilster ansässigen Familie.
Die gesamte Häuserzeile rechts wurde im Zuge der Verbreiterung der Straße in den 1980er Jahren 1985 abgebrochen und die Stadt bot dem deshalb nach Itzehoe ausweichenden Firmeninhaber der Schlachterei kein geeignetes Gelände an.
Links hinter dem auf das Haus mit dem X folgenden Gebäude führt ein den Stadtarm der Wilsterau querender Fußweg zum Kohlmarkt.

Bildrechte: Photograph F. Schlüter, Wilster

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1916 - Klosterhof

1916 Klosterhof
An der Straße Klosterhof hat zu keiner Zeit ein Kloster gestanden. Hier besaß jedoch im Mittelalter das Kloster Neumünster Ländereien und ein zugehöriges Gehöft, nach welchem die Straße ihren Namen erhielt.
In dem dritten Gebäude von rechts war die Schlachterei von Nikolaus von Holdt untergebracht, welcher zu einer seit 350 Jahren (ab 1666) in Wilster ansässigen Familie zählt. Seine Familie führte den Schlachterei-Betrieb in der sechsten Generation, bis die gesamte rechte Häuserzeile im Zuge der Verbreiterung der Straße zur "Südtangente" in den 1980er Jahren abgebrochen wurde. Die Stadt konnte dem Firmeninhaber der Schlachterei kein geeignetes Gelände anbieten, weshalb der Betrieb nach Itzehoe Wellenkamp ausweichen musste.
Zwischen den Häusern links führt der den ehemaligen Stadtarm der Wilsterau querende Fußweg zum Kohlmarkt.

Bildrechte: Photograph F. Schlüter, Wilster

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1900 - Königliches Amsgericht Wilster

1900 Gebäude Amt Wilstermarsch - Königliches Amtsgericht Wilster
Das sehr alte Gebäude, welches an der Einmündung des Klosterhof in den Rathausplatz stand, hat eine ganz besondere Geschichte - in ihm war das "Königliche Amtsgericht Wilster" untergebracht. Dieses war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand als Amtsgericht bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad).
In das hier abgebildete Gebäude zog im Jahre 1970 die Verwaltung für das zu dem Zeitpunkt neu gegründete Amt Wilstermarsch ein (es ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden).
Leider fiel das historische Gebäude 1996 dem Ausbau des Klosterhof als innerörtliche Umgehungsstraße zum Opfer, obwohl bei geschickter Trassierung der Straße das Haus hätte erhalten werden können.
Das links im Anschnitt erkennbare Eckhaus - an der Einmündung der Straße Klosterhof in die Rathausstraße und Schmiedestraße - mit seiner schönen harmonisch gegliederten Fassade war bereits ein Jahrzehnt zuvor im Rahmen der Stadtsanierung abgebrochen worden.
Die in anderen Städten bereits Einzug gehaltene Sensibilität für die Bewahrung alter Bausubstanz (zumindest aber die Erhaltung schöner alter Fassaden) war in Wilster noch nicht angekommen. Wenn auch im Rahmen der Stadtsanierung bei der Planungsarbeit auf Leistungen auswärtiger Fachleute zurückgegriffen werden mußte, wäre doch wünschenswert gewesen, wenn Verwaltung und Rat der Stadt eine stärkere Gewichtung bei der Bewahrung und behutsamen Weiterentwicklung des überkommenen Stadtbildes bewirkt hätten!

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1953 - Verfüllung der Stadtstrecke der Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1953 Verfüllung der Stadtstrecke Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
Nachdem bereits im Jahre 1925 der Burggraben verfüllt wurde, folgte in 1953 die Verrohrung des durch die Stadt führenden ursprünglichen Verlaufes der Wilsterau; zwanzig Jahre später erfolgte die Verrohrung des Bäckerstraßenfleth - einschneidende Veränderungen des Stadtbildes
Das Foto wurde im Herbst 1953 aufgenommen, als Sandmassen für die Verfüllung der Wilsterau auf einem unbebauten Grundstück am Klosterhof zwischendeponiert wurden. Das Grundstück war nach der Zerstörung des darauf vorhanden gewesenen Gebäudes beim am 15. Juni 1944 erfolgten Bombenangriff nicht wieder bebaut worden.
Die Kinder nutzten den Sandberg für ihre Künste mit dem Fahrrad - wie eine frühe Variante einer Bahn für BMX-Fahrräder.
Die abgebildeten Gebäude befinden sich an der Straße Kohlmarkt; bei dem Gebäude rechts handelt es sich um das seinerzeitige Wirtshaus "Krug zum grünen Kranze" von Magda Busch.

Bildrechte: Familie Bockelmann, Krefeld
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Walter Bockelmann, Krefeld

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1974 - Luftbild - Marquardstraße, Kohlmarkt, Klosterhof, Mencke Stift

1974 Luftbild - Marquardstraße, Kohlmarkt, Klosterhof, Mencke Stift
Die Marquardstraße bildete seinerzeit den Anschluß der Straße Klosterhof (hinten) an den Kohlmarkt (vorne). Im Rahmen der innerstädtischen Umgehung wurde später der Kohlmarkt als Teil der L136 zum Steindamm verlängert; die Marquardstraße ist heute nur noch eine ruhige Nebenstraße.
Der Name der Straße erfolgte nach Marquardus de Wilstria und führt zu den Anfängen der Stadtgeschichte zurück. Als das damalige Dorf Wilster mit Urkunde vom 8. August 1282 vom damaligen Landesherrn, dem Grafen Gerhard von Holstein und Schauenburg, zur Stadt erhoben wurde, hat "Marquardus de Wilstria" die Urkunde als erster Zeuge unterschrieben.
Dieses kleine Krankenhaus Mencke-Stift (oben links zu erkennen besteht heute nicht mehr Es war auf Veranlassung des Sanitätsrats Dr. Wilhelm Mencke (* 01.07.1825 Itzehoe, + 27.02.1899 Wilster) gegründet und Anfang 1870 in Betrieb genommen worden.
Das in den Jahren 1867/70 erbaute und danach mehrfach erweiterte Krankenhaus wurde bis 1978 betrieben. Nach 1978 wurde in den Gebäuden eine Pflegestation (bis 1982) eingerichtet.
Danach diente die Gebäude unterschiedlichen sozialen Einrichtungen. Heute befindet sich auf dem Areal der Neubau einer Kindertagesstätte.

Bildrechte: nicht bekannt

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1960 - Klosterhof

ca. 1960 Klosterhof, stadteinwärts gesehen
Die Straße Klosterhof war vor ihrem aus Gründen der innerstädtischen Verkehrsführung erfolgten Ausbau eine schmale und sehr ruhige Wohnstraße mit nur sehr wenigen Einzelhandel-Geschäften.
Die gesamte Häuserzeile links wurde im Zuge der Verbreiterung der Straße in den 1980er Jahren 1985 abgebrochen.
Vorne links ein Gebäude, welches zum städtischen Betrieb der Stadtwerke gehörte.

Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Werner Behning, Wilster

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