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1868 - - 1953 Carl Kuskop Photograph in Wilster, Atelier am Markt

1900 Foto Atelier Carl Kuskop
Dem Photographen Carl Kuskop (1868 - 1953) verdankt Wilster sehr viele Abbildungen aus alter Zeit.
Carl Kuskop (Bild 3) schmückte viele der von ihm gefertigten Lichtbilder auf deren Rückseite mit der Abbildung seines Ateliers.
Er hatte sein Atelier am Markt 14, wo nach ihm auch seine Nachfolger Ludwig Behning (1878 - 1951) und dessen Sohn Werner Behning (* 22.01.1909 + 20.01.1995) ihren Beruf ausübten; in dem Gebäude wird auch die von dem Enkel des letztgenannten angelegte umfangreiche Foto-Sammlung betreut - ein wahrer Schatz zur jüngeren Geschichte der Stadt Wilster (sh. dazu die Kalender Alt-Wilster sowie das Buch Spiegelbilder einer alten Stadt).
Wer von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Neben dem ersten in Wilster ansässigen Photographen Hans-Peter Mohr (1827 - 1910), er hatte sein Atelier am Rosengarten, sind noch folgende in Wilster tätig und ansässig gewesene Fotografen (von diesen sind auf dieser Heimat-Seite ebenfalls Bildwerke vorgestellt) bekannt:
Friedrich Schlüter, Wilster, Schmiedestraße 28
Heinrich Ballerstädt, Wilster, Schmiedestraße 28, später Bahnhofstraße
C. Günther, Wilster
Otto Schmidt, Wilster
G. Mehlert, Wilster, Neumarkt / Blumenstraße; danach Filiale von Hinrich Mehlert, Itzehoe

Bildrechte: Carl Kuskop

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Geschäftshaus Carl Kuskop; Carl Kuskop – ein Photograph in Wilster

Geschäftshaus Carl Kuskop; Carl Kuskop – ein Photograph in Wilster
Dem 1868 geborenen Carl Kuskop (Bild 4) verdanken Wilster und die Wilstermarsch eine Vielzahl überlieferter Photographien von Straßen, Gebäuden, Landschaft und Personen aus früherer Zeit.
Sehr viele der alten Fotos und Negative befinden sich in der von Robert Friedrichs (jetzt Itzehoe, früher Wilster) verwahrten Sammlung seines Großvaters Werner Behning. Letzterer hatte ebenfalls den Beruf eines Fotografen ausgeübt; er hat viele Aufnahmen seiner in Wilster tätig gewesenen Berufsvorgänger Hans-Peter Mohr (der erste Photograph in Wilster), seines Vaters Ludwig Behning, Friedrich Schlüter und Carl Kuskop gesammelt.
Bereits im Jahre 1892 hat Carl Kuskop als junger Unternehmer und voller Tatendrang am Markt ein Wohn- und Geschäftshaus (Bilder 1 und 2) und überdies auf dem rückwärtigen Grundstück ein Atelierhaus (Bild 3) errichten lassen.
Carl Kuskop beschränkte sich nicht nur auf im Atelier aufgenommene Gruppen- und Porträtaufnahmen, vornehmlich die damals sehr beliebten Visit-Bilder, sondern fertigte auch Außenaufnahmen.
Nachdem er mit Ludwig Behning einen Pächter für sein zwischenzeitlich baulich erheblich erweitertes Atelier gefunden hatte, gründete er einen Verlag für Ansichtskarten und fertigte und vertrieb über eine lange Zeitdauer ganz überwiegend Ansichtskarten mit Motiven aus Wilster, der Wilstermarsch und von der angrenzenden Geest. Sehr viele dieser Ansichtskarten wurden zum Direktverkauf in seinem Wohn- und Geschäftshaus angeboten, wo er einen Papier- und Buchladen eingerichtet hatte. Nach seinem Tode im Jahre 1953 führte seine Tochter Hertha Bremer diesen Teil des Geschäftes weiter.
(Quelle: Robert Friedrichs)

Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1827 - - 1910 Hans-Peter Mohr, der erste Photograph in Wilster

1827 - 1910 Hans-Peter Mohr - der erste Photograph in Wilster
Dem in Wilster wohnhaft gewesenen Photographen Hans-Peter Mohr (Bild 1) verdankt die Stadt viele frühe Aufnahmen ihres damaligen Straßenbildes aus der Zeit von 1865 bis 1885.
Der zunächst in Wilster den Handwerksberuf eines Malers ausübende Hans-Peter Mohr hatte aus eigenem Antrieb im Alter von 35 Jahren in einem mehrwöchigen Kursus die grundlegenden Fertigkeiten des Fotografierens bei dem in Meldorf tätigen Photographen Claus Claussen erworben.
Danach richtete H-P. Mohr sein Atelier in seinem am Rosengarten in Wilster stehenden Haus ein (Bild 3). In dem Schaufenster sind ausgestellte Aufnahmen des Photographen erkennbar. Es ist ein eigenartiger Zufall, das der Begründer dieser Heimat-Seite in dem gegenüber auf der anderen Seite der Wilsterau gelegenen Haus geboren wurde; genau genommen hinter den Fenstern des rechts neben dem die Wilsterau mit einem Steg überquerenden und heute noch vorhandenen Fußgängerweges stehenden Hauses.
Offenbar wegen nachlassender Sehkraft konnte Hans-Peter Mohr ab Mitte der 1880er Jahre den Beruf des Photographen nicht mehr ausüben. Er widmete sich von da an der zuvor schon von ihm als Freizeitbeschäftigung nachgegangenen Drechslerei (Bild 2); das Foto wurde gefertigt von seinem wilsteraner Berufskollegen Friedrich Schlüter.
Am 26. Juli 1910 ist Hans-Peter Mohr in Wilster gestorben.
Aus Anlass des 675-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Wilster im Jahr 1957 fertigte Werner Behning, Fotograf in Wilster, einen Bericht über seinen frühen Berufskollegen Hans-Peter Mohr. Der Bericht kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte:
Bild 1 und 3: Hans Peter Mohr, Wilster
Bild 2: Friedrich Schlüter, Wilster

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1901 - - 1960 Heinrich Ballerstädt - Fotografen-Meister in Wilster

1901 - 1960 Heinrich Ballerstädt - Fotografen-Meister in Wilster
Es ist für die kleine Marschenstadt ein glücklicher Umstand, dass von den frühesten Anfängen der Photographie an, Berufsfotografen in Wilster ansässig waren, aus deren Schaffen viele Fotos von den Gegebenheiten in Stadt und Land überliefert sind.
Zu diesen Fotografen gehört auch Heinrich Ballerstädt.
Seine Eltern, Elisabeth und August Ballerstädt, waren von 1905 bis 1926 Pächter des großen Saalbetriebes Colosseum in Wilster. In der Veranda des Colosseum richtete der 1901 geborene Heinrich Ballerstädt bereits 1920 als junger Mann ein Atelier als selbständiger Berufsfotograf ein. Schon 1922 übernahm er im Haus Schmiedestraße 28 das Atelier und Archiv seines Berufskollegen Friedrich Schlüter.
Seine gleichfalls als Fotografin tätige Ehefrau Anna war eine Tochter von Amandus Dohrn (* 1876, + 1923), welcher als Fotograf, Musiker, Kunstmaler und Dichter in Büttel tätig war. Dessen Fotoarchiv übernahm Heinrich Ballerstädt gleichfalls.
Bereits 1928 bezog Heinrich Ballerstädt mit seiner Familie ein eigenes Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße in Wilster. Leider erhielt das Haus bei dem Bombenangriff auf Wilster am 15.06.1944 einen Volltreffer. Dabei starben zwei Frauen und die Ehefrau Anna wurde verletzt; das gesamte Fotoarchiv wurde vollständig vernichtet.
Die Negative von den nach 1945 entstandenen Aufnahmen sind erhalten und befinden sich im Besitz des jüngsten Sohnes des Ehepaares Ballerstädt.

Anmerkung: Mit den nach 1945 entstandenen fotografischen Arbeiten seines Vaters Heinrich Ballerstädt hat dessen Sohn Wulf Ballerstädt, ebenfalls Fotograf, zwei Bücher gestaltet sowie einen Fotokalender für das Jahr 2020.
Jeweils ein Exemplar des Kalenders 2020 und der Bücher liegen zur Einsicht bei der Wilsterschen Zeitung aus. Am Erwerb interessierte können sich wenden an:
Wulf Ballerstädt, Telefon 07263 / 4706
E-Mail: wulf.ballerstaedt@gmail.com

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1900 - - 1925 Friedrich Schlüter - ein Photograph in Wilster

1900 - 1925 Friedrich Schlüter - ein Photograph in Wilster
In dem genannten Zeitraum (aus welchem von ihm gefertigte Bildwerke bekannt sind), war in Wilster der Fotograf Friedrich Schlüter tätig, dessen Lebensdaten leider bisher nicht bekannt sind.
Seinem Schaffen verdanken die Stadt Wilster und die Orte der Wilstermarsch sehr viele Ortsbilder, von welchen diverse auf dieser Heimat-Seite vorgestellt sind. Überdies fertigte Friedrich Schlüter sehr viele Atelieraufnahmen von Personen.
Von seiner Person selbst ist bisher nur das vorgestellte Foto (Bild 1) bekannt, welches ihn im höheren Lebensalter zeigt.
Sein Atelier hatte er zeitweilig (nach 1912) im Haus Schmiedestraße 28 (Bild 2) sowie zuvor etwa ab 1900 am Neumarkt in dem an der Einmündung der Blumenstraße stehenden Eckgebäude (Bild 4).
Im wilsteraner Adressbuch von 1928 ist seine Wohnung im Haus Mühlenstraße 14 genannt; vermutlich war er zu dem Zeitpunkt nicht mehr beruflich tätig.

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2020 - Foto-Kalender mit Motiven aus der Wilstermarsch

Foto-Kalender für das Jahr 2020 mit Motiven aus der Wilstermarsch der 1950er Jahre.
Der Kalender enthält 13 Aufnahmen, welche der in Wilster wohnhaft gewesene Fotografen-Meister Heinrich Ballerstädt in den 1950er Jahren gefertigt hat.
Der 1960 viel zu früh verstorbene Heinrich Ballerstädt war ein Sohn von Elisabeth und August Ballerstädt, welche von 1905 bis 1926 Pächter des Colosseum in Wilster waren. In der Veranda des Saalgebäudes richtete der 1901 geborene Heinrich Ballerstädt bereits 1920 als junger Mann ein Atelier als selbständiger Berufsfotograf ein. Schon 1922 übernahm er im Haus Schmiedestraße 28 das Atelier und Archiv seines Berufskollegen Friedrich Schlüter.
Seine gleichfalls als Fotografin tätige Ehefrau Anna war eine Tochter von Amandus Dohrn (* 1876, + 1923), welcher als Fotograf, Musiker, Kunstmaler und Dichter in Büttel tätig war. Dessen Fotoarchiv übernahm Heinrich Ballerstädt gleichfalls.
Bereits 1928 bezog Heinrich Ballerstädt mit seiner Familie ein eigenes Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße in Wilster. Leider erhielt das Haus bei dem Bombenangriff auf Wilster am 15.06.1944 einen Volltreffer. Dabei starben zwei Frauen und die Ehefrau Anna wurde verletzt; das gesamte Fotoarchiv wurde vollständig vernichtet.
Die Negative der nach 1945 entstandenen Aufnahmen sind erhalten und befinden sich im Besitz des jüngsten Sohnes des Ehepaares Ballerstädt.
Wulf Ballerstädt, welcher wie sein Vater und sein Großvater gleichfalls Fotograf ist, hat mit einer Auswahl der alten Fotografen zwei Bücher sowie den vorgestellten Fotokalender gestaltet.
Die SHZ berichtete hierüber mit dem unten aufrufbaren Artikel.
Jeweils ein Exemplar des Kalenders 2020 und der Bücher liegen zur Einsicht bei der Wilsterschen Zeitung aus. Am Erwerb interessierte können sich wenden an:
Wulf Ballerstädt, Telefon 07263 / 4706
E-Mail: wulf.ballerstaedt@gmail.com

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1819 - – 1867 Hans Henning Peter Möller – Gastwirt und Pächter des Colosseum

1819 – 1867 Hans Henning Peter Möller – Gastwirt und Pächter des Colosseum
In der Mitte des vorletzten Jahrhunderts hatte der am 20.10.1819 im Landrecht geborene Hans Henning Peter Möller das Colosseum in Wilster gepachtet und als Gastwirt betrieben. Wahrscheinlich hat er den Betrieb vor dem Jahr 1846 übernommen, denn auf dem in genanntem Jahr aufgenommenen Photo (eine der ersten in Wilster gefertigten Fotografien) mit den Mitgliedern der Liedertafel Wilster ist auch er abgebildet (der zweite von links in der unteren Reihe; sh. 1846 Sänger der Liedertafel Wilster)
Offenbar unterhielt der Gastwirt Hans Henning Peter Möller seine Gäste nicht nur mit Speisen und Getränken sondern auch mit allerlei eigenen künstlerischen Darbietungen, denn es existieren zwei alte Aufnahmen, auf der er sich mit seiner Klampfe (Gitarre) abbilden ließ (Bilder 2 und 3). Bei diesen Aufnahmen handelt es sich um Atelier-Aufnahmen, welche nachweislich der Rückseiten der seit 1865 am Rosengarten in Wilster ansässige Photograph Hans Peter Mohr fertigte.
Die überlieferte Porträtaufnahme (Bild 1) hingegen wurde offenbar von dem Photographen Hinrich Mehlert gefertigt, welcher im Jahre 1859 kurzzeitig in Wilster tätig war (Wohnung am Neumarkt); der Abzug (nachweislich der Rückseite) allerdings wurde später gefertigt (nach 1876), nachdem Hinrich Mehlert in der Breite Straße in Itzehoe sich angesiedelt hatte.
Der Gastwirt Hans Henning Peter Möller ist kurz vor seinem 48ten Geburtstag bereits am 03.09.1867 gestorben; er wurde in Wilster beerdigt (sh. Grabstein, Bild 4). Seine Ehefrau Katharina Elise Möller geb. Schult (*14.12.1832 in Neuenbrook, + 31.12.1895 Westdorf/St. Michaelisdonn), führte danach den Betrieb allein weiter.
Die gemeinsame Tochter Elise (*1856, + 1894) heiratete 1875 Johannes Plagmann, den Rektor der Mädchenschule im Landrecht.

Anmerkung: Fotos und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Silke Brenner, Freiburg

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1928 - Neumarkt und Blumenstraße

1928 Neumarkt und Blumenstraße
Blick vom Neumarkt und die lediglich durch das Geländer rechts erkennbare Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth in die Blumenstraße.
Ganz links im Anschnitt ist das am Neumarkt stehende „Spritzenhaus“ der Feuerwehr erkennbar.
In dem Gebäude rechts daneben (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte früher der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Zentral geht der Blick in die schnurgerade Blumenstraße, an deren Ende das bereits an der Rathausstraße stehende Gebäude der Gaststätte "Dithmarscher Hof" zu erkennen ist.
Rechts von der Einmündung das zum Bau-Geschäft von Detlef Kruse gehörende Wohnhaus.
Ganz rechts im Anschnitt das Gebäude der Schlachterei und "Wurst-Fabrik" von Friedrich Herzog (*12.12.1914 + 25.02.1995).

Bildrechte: Ludwig Behning
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1916 - Neumarkt und Blumenstraße - Schenkwirtschaft von Osten

1916 Blick vom Neumarkt in die Blumenstraße
In dem Gebäude links (mit dem Barbier Salon von Claus Pien, danach Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte seinerzeit der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, im Obergeschoß sein Photographisches Atelier.
Rechts das Wohnhaus zum Bauunternehmen von Detlef Kruse; das Gebäude erhielt einige Jahre später einen nach rechts anschließenden zweigeschossigen Anbau.
Im Hintergrund steht vor den Gebäude der Schenkwirtschaft von Johannes von Osten (Blumenstraße 12) eine größer Anzahl Kinder.

Bildrechte: Carl Kuskop. Wilster
Anmerkung: Eine postalische Bezeichnung "Neumarkt" gibt es in Wilster nicht, doch wird die platzförmige Erweiterung von vielen Wilsteranern traditionell so bezeichnet.

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1900 - Neumarkt und Blumenstraße

1900 Neumarkt und Blumenstraße
Blick von der Neustadt und die Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr und dessen hohen Schlauchturm.
Offenbar machen gerade zwei Matrosen der Kaiserlichen Marine Urlaub in Wilster.
Ganz links ist das Hudemann´sche Haus (Wilsters ältestes Gebäude) in der Schmiedestraße erkennbar.
Rechts geht der Blick durch die Blumenstraße bis zur Rathausstraße.
In dem Gebäude (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte seinerzeit der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Rechts eine Hinweistafel auf das Bau-Geschäft von Detlef Kruse, dessen Wohnhaus dahinter steht.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1864 - Kirche St. Bartholomäus, Markt

1864 Kirche St. Bartholomäus, Markt
Blick aus östlicher Richtung
Die erste fotografische Aufnahme von der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche fertigte der damalige Wilsteraner Photograph Hans-Peter Mohr; (geboren ca. 1827, gestorben 26.07.1910);
er war von 1862 bis 1885 in Wilster als Photograph aktiv und Wilster verdankt ihm viele frühe Aufnahmen seines Stadtbildes.
Das Foto hier zeigt kleine Mängel, u.a. an der Turmspitze, da das alte auf einer Glasplatte befindliche Negativ etwas beschädigt ist.
Die die Kirche umsäumenden Kastanienbäume sind noch recht klein, sie wurden 1862 gepflanzt.
Im Hintergrund ist an der Westseite des Marktes ein Fachwerk-Gebäude erkennbar, an dessen Platz später der Gasthof "Zur Börse" (von Johanes Ruge) entstand. Rechts daneben das spätere Geschäftshaus von Textil Reese.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Reg. mein-wilster: Album D.Dr. Wilhelm Jensen
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte mit identischer Abbildung ist 1912 gelaufen.
Herausgeber: Carl Kuskop, Wilster

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1904 - Neumarkt - Spritzenhaus der Feuerwehr

1904 Neumarkt - Spritzenhaus der Feuerwehr
An der Ecke der links einmündenden Schmiedestrasse steht das „Spritzenhaus“ der Feuerwehr; das Gebäude war in den Vorjahren neu errichtet worden als Ersatz für das Vorgängergebäude mit dem hohen Schlauchturm.
Rechts in dem an der Einmündung der Blumenstraße stehenden Haus (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) hatte seinerzeit der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier. Er fertigte auch das Foto für diese Ansichtskarte. Beeindruckend groß ist die Anzahl der die Aktivitäten des Photographen beobachtenden Personen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1928 - Blumenstraße, Rosengarten, Neustadt

1928 Blumenstraße, Rosengarten, Neustadt
oben: Blick vom Neumarkt in die Blumenstraße.
rechts im Anschnitt die Schlachterei von Friedrich Herzog.
Etwa in Bildmitte unterquerte das heute völlig verrohrte Bäckerstraßenfleth den Neumarkt; rechts ist das Brückengeländer erkennbar.
mittig: Rosengarten mit dem im Hintergrund erkennbaren und zur Deichstraße führenden Fußgängersteg.
In dem zweiten Gebäude von links hatte Ende des vorletzten Jahrhunderts der Photograph Hans-Peter Mohr sein Atelier; ihm verdankt die Stadt Wilster nahezu alle aus frühester Zeit überlieferten Photographien.
Es war für den Begründer dieser Heimat-Seite als Hobby Chronisten ein bemerkenswerter Umstand, dass sein Geburtshaus in räumlicher Nähe steht, nämlich das im Hintergrund rechts erkennbare und sich jenseits der Wilsterau befindliche Wohnhaus.
unten: Blick von der Schott-Brücke in die Neustadt.
Links die Gastwirtschaft "Zum goldenen Anker", deren Wirte für die Bedienung des die Wilsterau aufstauenden Schotts zuständig waren und zugleich als "Hafenmeister" fungierten.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1980 - Wärterstellwerk Wilster Ww

1980 Wärterstellwerk Wilster Ww
Das Wärterstellwerk Wilster Ww stand unmittelbar am Übergang der Richtung Brunsbüttel führenden Bahnstrecke mit der Neuen Burgerstraße. Von hier aus wurden auch die Schranken bedient.
Im Hintergrund links ist das Gebäude der seinerzeitigen Genossenschafts-Meierei Wilster und der dazu gehörige hohe Schornstein zu erkennen.
Zur Zeit der Aufnahme bestand am Bahnhof Wilster noch ein ausgedehntes Gleisnetz (Bild 2), welches heute deutlich reduziert ist.
Die Bahnstrecke Richtung Brunsbüttel ist Teil der ursprünglichen und am 01.11.1878 eröffneten Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig). Sie führte von Wilster über Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) weiter nach St. Michaelisdonn.
Die Stichstrecke von Flethsee nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden.
1920 erhielt die Marschbahn zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt; die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war fortan nur noch eine Stichbahn. Die neue Strecke der Marschbahn ist 5,820 Kilometer länger als die ursprüngliche. Um eine durchgehende Neukilometrierung der Strecke zu vermeiden, wurde bei Wilster ein ganz besonderer sogenannter Hektometerstein (Bild 3) aufgestellt. Er gab die infolge Verlegung der Marschbahn via Hochdonn eingetretene Verlängerung der Gesamtstrecke (damalige Strecke Altona – Wilster – Hvidding in Nordschleswig) an. 1981 wurde bei einer Neuvermessung die Kilometrierung aktualisiert und der Hektometerstein beseitigt.
Der Personenverkehr auf der Strecke Wilster - Brunsbüttel wurde zum 27.05.1988 eingestellt.
Bild 4 zeigt das Fahrdienstleiterstellwerk Wilster Wf östlich des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Wilster.

Bildrechte:
Bilder 1 und 4: Ralf Petersen, Wilster,
dem an dieser Stelle herzlich für die vielen für mein-wilster zur Verfügung gestellten Fotos gedankt wird.
Bilder 2 und 3: nicht bekannt

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1963 - Abstützaktion für die Turnhalle am Markt

1963 Abstützaktion für die Turnhalle am Markt
Die baufällige und vom Einsturz bedrohte alte Turnhalle am Markt (sie stand im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin-Straße in den Markt) mußte abgestützt werden.
In der im Jahre 1900 erbauten Halle hatte der MTV Wilster seine Sportstätte;
sie diente gleichzeitig dem Schulsport der Mittelschule Wilster.
Links neben der Halle steht das Geschäftshaus des vormaligen Fotografen Carl Kuskop, dem Wilster viele Aufnahmen zu verdanken hat.
Der Weg zwischen den Gebäuden führt zum Atelier Werner Behning, auf dessen Geschäft ein Hinweisschild am Hause Kuskop hinweist.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

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1966 - spätere Sonnin Straße und Kirche St. Bartholomäus

1966 spätere Sonnin-Straße und Kirche St. Bartholomäus
Nachdem 1963 der Abbruch der baufälligen alten Turnhalle am Markt (sie stand im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin-Straße in den Markt) erfolgt war, wurde ein weitgehend unverstellter Blick vom Trichter beim Colosseum zur Kirche St. Bartholomäus möglich.
In dem hellen Gebäude rechts - es diente ursprünglich als Schulgebäude - war nach dem II. Weltkrieg die Außenstelle Wilster des Arbeitsamtes Elmshorn untergebracht. Das Gebäude wurde 1970 ebenfalls beseitigt.
Die Fläche wurde 1975 wieder einer Bebauung zugeführt.
Rechts ist der Garten der Gaststätte im "Trichter" zu sehen.
Im Anschnitt ist rechts erkennbar das Geschäftshaus und Atelier des Fotografen Werner Behning, dem Wilster viele Aufnahmen zu verdanken hat.
Links das Pastorat und der anschließende Garten, in welchem heute das Gemeindehaus steht.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1949 - Neumarkt und Blumenstraße

1949 Neumarkt und Blumenstraße
Blick vom Neumarkt und der lediglich durch das Geländer rechts erkennbaren Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth in die Blumenstraße.
Ganz links im Anschnitt ist das am Neumarkt stehende „Spritzenhaus“ der Feuerwehr erkennbar.
In dem Gebäude rechts daneben (mit dem Friseur Salon von Waldemar Pien; vor ihm Claus und Gretchen Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte früher der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Zentral geht der Blick in die schnurgerade Blumenstraße, an deren Ende das bereits an der Rathausstraße stehende Gebäude der Gaststätte \"Dithmarscher Hof\" zu erkennen ist.
Rechts von der Einmündung das zum Bau-Geschäft Hermann Kruse gehörende Wohnhaus.

Bildrechte: Wilhelm Steinhauer, Krempe
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

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1 - Wilstermarsch - Hochzeiten

vor 100 Jahren - Hochzeitspaare aus Wilster und der Wilstermarsch
Für jede Braut und jeden Bräutigam hat seit jeher der Tag ihrer Trauung einen ganz besonderen Stellenwert, der auch durch eine besonders festliche Garderobe zum Ausdruck gebracht wird.
Während Männer ihren festlichen Anzug in der Folge auch zu anderen Ereignissen tragen können, war und ist zumeist das Hochzeitskleid der Braut nur für diesen einen Tag bestimmt.
Vor über einhundert Jahren war die Hochzeitsmode auch zugleich ein Statussymbol, denn insbesondere Bräute konnten sich ein im jungfräulichen Weiß geschneidertes aufwendiges Kleid für nur einen Tag nicht leisten. Überdies war es in früheren Zeiten praktisch unmöglich, benutzte weiße Brautkleider zu reinigen.
Die Hochzeitskleider wurden zumeist individuell für ihre Trägerinnen geschneidert. Dabei wurde der jeweilige Zeitgeschmack berücksichtigt, doch Schleier und Spitzen waren geradezu unverzichtbar.
Die Herren trugen zumeist schwarzen Gehrock und Hose, dazu einen Zylinder und häufig auch weiße Handschuhe.
In der Fotogalerie sind mit Photographien aus alter Zeit vier Brautpaare aus Wilster und der Wilstermarsch vorgestellt.
Leider sind in nahezu allen noch vorhandenen Familienalben aus längst vergangenen Jahrzehnten nur sehr selten schriftliche Angaben enthalten zu den abgebildeten Personen oder auch nur zu den kalendarischen Daten.
Bild 1 wurde gefertigt von Ludwig Behning, Wilster, Am Markt 15
Das abgebildete Paar ist leider namentlich nicht bekannt
Bild 2 wurde gefertigt von Photograph A. Martens, Itzehoe, Mühlenstraße 57
Bei den abgebildeten Personen handelt es sich gemäß einer auf der Rückseite des Fotos in Teilen erhaltenen Notiz um Grete und Detlef Schröder aus Schotten
Bild 3 Der Photograph ist nicht bekannt.
Bei dem abgebildeten Paar handelt es sich gemäß einer Notiz auf der Rückseite des Fotos um
Katarina und Alfred Speerforck
Bild 4 wurde gefertigt von Ludwig Behning, Wilster, Am Markt 15
Bei dem abgebildeten Paar handelt es sich um Cornelius Holler und dessen Frau Friedel; das Ehepaar lebte später in Hamburg (Hinweis eines Besuchers dieser Heimat Seite).

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1953 - Wohnraumbewirtschaftung in Wilster

1953 Wohnraumbewirtschaftung in Wilster
Vielen heutigen Wilsteranern ist nicht mehr bekannt, daß in dem Jahrzehnt nach dem II. Weltkrieg in Wilster der Wohnraum behördlich bewirtschaftet wurde.
Der vorgestellte Bescheid (Abbildung 1) vom 24.04.1953 des damaligen Wohnungsamtes der Stadt Wilster verdeutlicht die seinerzeitige überaus notwendige Handhabung. Unterschrieben ist der Bescheid von Walter Bauch, welcher zuletzt als Oberinspektor die Funktion des büroleitenden Beamten im Wilsteraner Rathaus ausübte.
In der Folge des II. Weltkrieges hatten sehr viele Heimatvertriebene zunächst in Schleswig-Holstein Obdach gefunden. Mit Stand vom 01. Juni 1950 waren von den insgesamt 2.667.000 im Lande lebenden Menschen 916.000 Heimatvertriebene, also 34,3 % bzw. jeder Dritte (vgl. Abbildungen 2 und 3); Quelle: Heft 1 "Unsere sozialen Probleme, Heft 1, Die Menschen unseres Volkes" Institut zur Förderung öffentlicher Angelegenheiten; Frankfurt a.M. (Abbildung 4).
In der kleinen Stadt Wilster lebten zeitweilig etwa 8.500 Menschen – also doppelt so viel als gegenwärtig – denen nur halb so viel Wohnraum als heute zur Verfügung stand.
Es war daher erforderlich, eine behördliche Bewirtschaftung des Wohnraums vorzunehmen. Die Verfügung über den Wohnraum war den an sich Berechtigten weitgehend entzogen. Nur mit behördlicher Genehmigung war Vermietung erlaubt, überwiegend wurden sogar Mietverhältnisse durch Zwangsvermietverfügung begründet. Grundlage der Wohnraumbewirtschaftung waren zunächst besatzungsrechtliche Vorschriften gewesen. Diese wurden durch das Wohnraumbewirtschaftungsgesetz vom 31. 3. 1953 abgelöst. Die Wohnungszwangswirtschaft wurde erst im Jahre 1960 aufgehoben.

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1910 - Wochenmarkt in der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes

1910 Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Bauern aus der Wilstermarsch bieten ihre Waren auf dem Marktplatz in Wilster an; es herrscht lebhafter Betrieb.
Als Transportfahrzeuge wurden seinerzeit fast ausschließlich von Pferde-Gespannen gezogene Ackerwagen genutzt. Während des Wochenmarktes wurden die Pferde abgespannt und in den Stallungen benachbarter Gasthöfe untergestellt - vorrangig in den am Bartholomäus-Gang gelegenen Stallungen des Gasthofes \"Zur Börse\" von Johannes Ruge am Markt.
Links steht das Geschäftshaus des Photographen Carl Kuskop, welcher auch einen Verlag für Ansichtskarten betrieb. Rechts an dem Gebäude führte ein schmaler Gang zu dem rückwärtig liegenden Atelier, welches von dem Photographen Ludwig Behning übernommen wurde und später von dessen Sohn Werner Behning.
Rechts von dem Gang steht die im Jahre 1900 erbaute und im Jahr 1963 abgebrochene Turnhalle.

Bildrechte: vermutlich Karl Kuskop, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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