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1948 - Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte

1948 Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte
Die Fabrikationsstätten der Firma Wilhelm Krause waren in der ehemaligen Ballin´schen Lederfabrik an der Rumflether Straße 2 untergebracht (sh. Bild 2).
Etwa um 1952 wurde die Fabrik verlagert und gab ihren Standort in Wilster auf.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1930 - Vachelederwerke Ballin, Wilsterau im Landrecht

1930 Vachelederwerke Ballin, Wilsterau im Landrecht
Über die Zeitraum mehrerer Jahrzehnte war Wilster ein bedeutender Standort der Lederindustrie.
Die Lederwerke von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederwerke „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" an der Rumflether Straße bewirkten, dass Wilsters Bevölkerung in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner wuchs.
Die Lederwerke der Gebrüder Böhme brannten 1903 ab, wonach dann die dänischen "Vachelederwerke Ballin GmbH" im Jahr 1907 die zerstörten Gebäude modernisiert wieder aufbauen ließ und den Betrieb aufnahm.
Nach dem II. Weltkrieg und dem zuvor bereits eingetretenen Niedergang der wilsteraner Lederindustrie etablierte sich 1948 in den Gebäuden die Firma Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte. Etwa um 1952 wurde die Fabrik verlagert und gab ihren Standort in Wilster auf.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1954 - Wilster Jahrmarkt - Kasper Krause

1954 Wilster Jahrmarkt - Kasper Krause
In den 1950/60er und frühen 1970er Jahren war „Kasper Krause“, eigentlich Fritz Krauß (* 1904 Rudolstadt, + 1980 Köln) mit seinem Kasperle Theater Rudolstädter Holzoper für die Kinder eine unverzichtbare Institution auf dem Wilster Jahrmarkt.
Sein angestammter Stellplatz auf dem Wilster Jahrmarkt war traditionell immer im Bereich des heutigen Trichter-Garten.
Wenn „Kasper Krause“ sein Zelt aufschlug, war ihm die Hilfe einheimischer halbwüchsiger Kinder sicher. Diese Hilfe war allerdings auch erforderlich, denn die Holzoper war ein Ein-Mann-Betrieb. Bei seinen Reisen war Fritz Krauß auf die Mithilfe anderer Schausteller angewiesen, so reiste er regelmäßig mit den Schaustellern „Schippers & v.d.Ville“, welche für den Transport ihrer Fahrgeschäfte und Wohnwagen über mehrere Zugmaschinen verfügten und auch den Wagen von „Kasper Krause“ mitnahmen.
Die Vorstellungen waren regelmäßig ausverkauft und die Kinder gingen begeistert mit, wenn das hölzerne Kasperl auf der Bühne erschien und nach dem üblichen Tritratrullala schmetterte:
„Hinaus in die Ferne, mit Butterbrot und Speck, das mag ich so gerne, das nimmt mir keiner weg! Und wer das tut, der bekommt was auf die Schnut, der bekommt was auf die Näse, bis sie blut.“ Und wenn zum Schluß der böse Räuber oder Teufel, zumeist aber das großmäulige Krokodil verdroschen wurde, war die Begeisterung groß.
Ein Besuch der Vorstellung kostete 3 Groschen. Am Abend jedoch gab es ein längeres Stück „Doktor Faust mit Höllenfahrt“, welches doppelt so lange dauerte und entsprechend auch kostete.
Unvergeßliche Kindheitserinnerungen!

Bildrechte: nicht bekannt

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1956 - Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster

1956 Chronik der Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Schuljahr 1955/56
Die Mädchen und Knaben der 5 Klasse der MSV dokumentierten mit mehreren zu einer Klassenchronik zusammengefaßten Berichten das erste Jahr ihrer Schulzeit an der Mittelschule Wilster.
Zunächst waren insgesamt 54 Kinder, davon 33 Mädchen und 21 Jungen, in einer (!) Klasse zusammen unterrichtet worden. Die ob der Enge unvermeindliche Unruhe führte dazu, dass dann zwei nach Geschlechtern getrennte Klassen gebildet wurden. Zahlreiche Abgänge - viele Heimatvertriebene zogen seinerzeit mit ihren Familien aus Wilster fort - bewirkten dann, dass zunächst wieder eine gemischte Klasse gebildet wurde.
Aktiv lieferten folgende Schüler einen Bericht:
Frauke Jürgens - Vorwort
Ellen Kelting - Der erste Schultag (Klassenlehrer Gernot Rosenau)
Heimke Ahrens - Die erste Englischstunde (Frau Catharina Ahrens (genannt: "Ciele")
Antje Jansen - Wir werden zwei Klassen
Antje Looft - Immer neue Lehrer (Klassenlehrerin Frau Annelie Daske)
Marianne Schmidt - Der neue Klassenlehrer (Herr Gerhard Krause)
Antje Jansen - Gisela Kohn kommt (neue Mitschülerin)
Anita Pufahl - Die Verlobung unserer ehemaligen Lehrerin
Gisela Kohn - Die Fahrt nach Heiligenstedten (Ausflug)
Gerlinde Thomsen - Kindergilde
Alice Göttsche - Sängerwettstreit
Gisela Kloppenburg - Wir fuhren nach Burg (Wandertag)
Marlene Stitterich - Unser Sportfest
Heidemarie Resag - Eine Stunde Schulverbot (Rektor Rudolf Kroll griff durch)
Hannelore Mittelsteiner - Der Abgang unserer Englischlehrerin (Ruhestand Frau Ahrens)
Silke Ahsbahs - Hundert weniger eins ist neunundneunzig (Theaterstück der 9. und 10. Klassen)
Margot Claussen - Ein Besuch im wandernden Museum
Karin Schaak - Blut und Liebe (Theaterstück der 9. u. 10. Klassen beim Mittelschulball)
Marlis Rollenhagen - Wie wir einen Denkzettel bekamen (Disziplinierung)
Ursula Piske - Wir packen Päckchen für die Ostzone
Ilse Lindemann - Julklapp
Renate Stimming - Antwort aus der Ostzone (Dankschreiben)
Karin Schaak - Der Tag des Baumes (Pflanzaktion)
Lisa Wilde - Unser Klassenlehrer wird versetzt (Versetzung Lehrer Gerhard Krause)
Gisela Kloppenburg - Unser Rektor verläßt die Schule (Rektor Rudolf Kroll wechselt nach Lübeck)
Hannelore Mittelsteiner - Kunterbunt nach Ostern (Neuzuschnitt der Klassen)
Gerhard Martens - Ein neuer Rektor an der MSV (Rektor Otto Schuldt)
Günther Hollstein - Alles wieder im richtigen Gleis (Bildung von neuen 6ten Klassen)
Maren Hencke - Achtgeben - länger leben (Verkehrsübungswoche)
Gisela Kloppenburg - Erfolg im Sängerwettstreit
Ernst Witt - Erfolg beim Kinderfest (König: Heiner Stitterich; Kopfkönig: Bernd-Uwe Schröder)

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1899 - Wewelsfleth an der Stör, Krause´s Gasthof (SF)

1899 Wewelsfleth an der Stör
Die Mehrbildkarte zeigt neben den Dorfstraßen (Bild 4) auch die Kirche, die Schiffswerft Junge sowie Krause´s Gasthof (Bild 3).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1910 - Blick über die Wiesen in Büttel auf die Cement-Fabrik SATURN in Brunsbüttelkoog

ca. 1910 Blick über die Wiesen und Weiden in Büttel auf die Zementfabrik "Saturn" in Brunsbüttelkoog
Die Portland- Cement- Fabrik „Saturn" war 1898 entstanden; die Kreide für die Fabrik wurde aus Lägerdorf über den Wasserweg antransportiert.
Während der Zeit der ersten Erweiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanal und dem Neubau der Schleusen nahm die Fabrik einen Aufschwung. Nach Beendigung dieser Baumaßnahmen und dem Beginn des I. Weltkrieges wurde die Fabrik stillgelegt.
Auf der Karte findet sich auf der Bildseite die Aufschrift: Brunsbüttelkoog Cement- und Ziegeleifabrik.

Bildrechte: Verlag Sternberg, Hamburg
Anmerkung: die Karte war im Besitz des Begründers dieser Heimat-Seite und wurde an einen anderen Sammler abgegeben.

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1968 - Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht
Rechts unten das Gebäude des Kinos "Adler Lichtspiele",
darüber das Gehöft Peemöller - Heinrich-Friedrich Peemöler ("Hein Pee") verkaufte zu der Zeit das Gebäude sowie die dahinter gelegenen zugehörigen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch, welcher darauf die Gemeinschaftsschule errichten ließ.
Unten links das Anwesen der Firma Richard Sötje (Tankstelle und Mietwagen Betrieb) .
Zwischen dem Gebäude der Firma Sötje und dem Kino verlief die Zuwegung zu der hier die Wilsterau überquerenden Landrechter Brücke.
Jenseits der Rumflether Straße der umfangreiche Gebäudekompex einer vormaligen Lederfabrik; nachdem die Lederfabrik der Gebrüder Böhme hier 1903 abgebrannt war, bauten die Vachelederwerke Ballin GmbH die Fabrikationsstätte modernisiert wieder auf. Der hinten rechts erkennbare Stumpf des ursprünglich deutlich höheren Fabrik-Schlotes wurde erst um 1970 beseitigt.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.
In dem Bungalow links der Zufahrt waren die Büroräume der Sachfabrik untergebracht, die Eigentümer der Fabrik wohnten in dem Bungalow rechts der Einfahrt.
In dem linken Bungalow wohnte während seiner Amtszeit in Wilster Bürgermeister Armin March, bis er wegen mehrerer ihm im privaten Bereich unterlaufener gravierender Eskapaden sein Amt in Wilster verlor.
Die am oberen Bildrand erkennbare Baracke diente während des II.Weltkrieges als Unterkunft für Kriegsgefangene, welche tagsüber in wilsteraner Betrieben zur Arbeit verpflichtet waren. Nach dem Kriege diente die Baracke als Unterkunft für Heimatvertriebene.

Bildrechte: nicht bekannt

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1888 - Lederfabrik Gebrüder Böhme - Korrespondenzkarte mit Firmenstempel

1888 Lederwerke Gebrüder Böhme
Firmenpost wurde seinerzeit vielfach auf offenen Postkarten abgewickelt.
So erging mit vorgestellter Postkarte am 09. März 1888 ein Angebot der Lederfabrik Gebrüder Böhme an die Firma P. Cohn & Co. in Altona an der Große Freiheit mit der Mitteilung:
"Es sammeln sich jetzt mehr Kalbfelle an; sagen sie uns welchen Preis sie heute anlegen."
Gemeinsam mit den Lederwerken „Falk & Schütt“ war die Lederfabrik der „Gebrüder Böhme“ der erste Industriebetrieb in Wilster.
Die Fabrik ist hervorgegangen aus der bereits 1850 von Nicolaus Böhme an der Landrechter Straße gegründeten Lohgerberei, welche anfangs 4 Gesellen beschäftigte. Nachdem die beiden Söhne Johann und Heinrich in den Betrieb eintraten und ihn Anfang der 1870er Jahre übernahmen, firmierte der Betrieb unter dem Namen Lederfabrik „Gebrüder Böhme“.
Der Betrieb wuchs in der Folge rasch und zählte 1878 bereits 20 Beschäftigte, 1880 arbeiteten dort 30 Personen.
Ende der 1880er Jahre – also zur Zeit der vorgestellten Postkarte - hatte die Fabrik enorm expandiert und zählte fast 100 Beschäftigte und kurz vor der Jahrhundertwende sogar 350.
Neue Maschinen waren angeschafft, dazu neue Fertigungsgebäude und ein Maschinenhaus mit einem hohen Schornstein errichtet worden.
Der Schuldendienst für die rasche Expansion führte in der Folge dazu, dass der Hamburger Gläubiger Eigentümer des Betriebes wurde, der danach unter „Gebr. Böhme Co.“ firmierte.
1903 zerstörte ein Schadenfeuer die Fabrik, deren Reste 1907 verkauft wurden an einen dänischen Betreiber aus Kopenhagen, welcher sie in Teilen wieder errichtete und mit etwa 40 Beschäftigten die „Vachelederwerke Ballin GmbH“ betrieb.
Ende des Jahres 1940 wurde der Betrieb in Wilster endgültig eingestellt.

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1995 - Stadtwerke Wilster 1895 - 1995 Jubiläumsschrift

1995 bestanden die Stadtwerke Wilster 100 Jahre
Zu ihrem Jubiläum gaben die Stadtwerke Wilster eine außergewöhnlich ansprechende Jubiläums-Schrift heraus.
Die mehrseitige Broschüre stellt mit informativen Texten und Abbildungen die Entwicklung der Stadtwerke umfassend vor.
So heißt es einleitend: Ein von Bürgern der Stadt unter der Führung von Pastor Hans Schwede gebildetes Konsortium für elektrische Beleuchtung gründete am 29. Mai 1895 die "Aktiengesellschaft Elektrizitätswerk Wilster" ließ auf dem Grundstück Klosterhof 12 ...in einem neuen Gebäude eine Dampfkraftzentrale für 110 Volt Gleichstrom errichten und ein Freileitungsnetz mit Hausanschlüssen legen"

Herausgeber: Stadtwerke Wilster

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1950 - Bauernhof und Windmühle in der Stör-Marsch

1950 Bauernhof und Windmühle in der Stör-Marsch bei Itzehoe
Es handelt sich um eine Situation an der Stör im Bereich des Ortes Kronsmoor; gegenüber liegt Kollmoor. Das Bild ist hier aufgenommen als Beispiel für den abgebildeten Typ einer Turmwindmühle, wie er vor Einführung der Koker- bzw. Wipp-Mühle (vielfach fälschlich auch Bock-Mühle genannt) vorrangig bei der Entwässerung der Niederungsgebiete Verwendung fand.
Die abgebildete Schöpfmühle - eine nach ihrer Ständerkonstruktion sogenannte Achtkant-Mühle - gehörte zum Bauernhof von Johannes Steffens in Kronsmoor "An Diek 1"; die frühere Ortsbezeichnung war "Mühlenwarth". Der Großvater des damaligen Eigentümers war selbst Mühlenbauer und entsprechend am Bau der Mühle beteiligt gewesen und er führte seinerzeit auch die notwendigen Reparaturen selbst aus.
Das ergänzende Foto (Bild 3) zeigt die Mühle aus der entgegengesetzten Richtung mit dem Gehöft von Johannes Steffens im Hintergrund.
Die auf Bild 3 gleichfalls abgebildete Schöpfmühle am gegenüberliegendem Ufer der Stör gehörte zu Kollmoor. Beide Mühlen wurden um 1952 durch elektrische Pumpwerke ersetzt, die bis zum heutigen Tag in Betrieb sind.

Bildrechte: Verlag Lothar Elias, Itzehoe
Bild 3 sowie die Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Hans Borsch, Hilden


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1920 - Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken

1920 Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken Günther & Co. in Rumfleth
In den südlich gelegenen Teil der Gebäuden der ehemaligen Lederwerke Falk & Schütt waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht – sie wurde auch als Dörr-Fabrik bezeichnet.
Die Leder-Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs; in den weiter stadtauswärts liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis weit in die 1950er Jahre unter einem anderen Betreiber Lederfabrikation betrieben.
Die Futtermittel-Fabrik Günther& Co. war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden. Der Betrieb bestand bis Mitte der 1960er Jahre.
Bis zuletzt wurde eine große Menge der Ausgangs-als auch der Fertigungsprodukte auf dem Wasserwege über die Wilsterau transportiert. Noch zu Beginn der 1960er Jahre lagen häufig mehrere Binnenschiffe zugleich am Quai der Fabrik.

Bild 1: Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1968 - Luftbild - Rumflether Straße und Landrecht

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht
Rechts unten das Gebäude des Kinos "Adler Lichtspiele",
darüber das Gehöft Peemöller - Heinrich-Friedrich Peemöler ("Hein Pee") verkaufte zu der Zeit das Gebäude sowie die dahinter gelegenen zugehörigen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch, welcher darauf die Gemeinschaftsschule errichten ließ.
Unten links das Anwesen der Firma Richard Sötje (Tankstelle und Mietwagen Betrieb) .
Zwischen dem Gebäude der Firma Sötje und dem Kino verlief die Zuwegung zu der hier die Wilsterau überquerenden Landrechter Brücke.
Jenseits der Rumflether Straße der umfangreiche Gebäudekompex einer vormaligen Lederfabrik; nachdem die Lederfabrik der Gebrüder Böhme hier 1903 abgebrannt war, bauten die Vachelederwerke Ballin GmbH die Fabrikationsstätte modernisiert wieder auf. Der hinten rechts erkennbare Stumpf des ursprünglich deutlich höheren Fabrik-Schlotes wurde erst um 1970 beseitigt.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.
In dem links nahe der Rumflether Straße stehenden Bungalow wohnte während seiner Amtszeit in Wilster Bürgermeister Armin March, bis dieser wegen mehrerer ihm im privaten Bereich unterlaufener gravierender Eskapaden sein Amt in Wilster verlor.
Die am oberen Bildrand erkennbare Baracke diente während des II.Weltkrieges als Unterkunft für Kriegsgefangene, welche tagsüber in wilsteraner Betrieben zur Arbeit verpflichtet waren. Nach dem Kriege diente die Baracke als Unterkunft für Heimatvertriebene.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Karte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Klaus und Anita Butterbrodt, Bad Gandersheim

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Chronik Landrecht - Landrecht im Wandel der Zeit

Chronik - Landrecht im Wandel der Zeit
Eine angesichts der sehr geringen und keine 150 Personen zählenden Einwohnerzahl der kleinen Landgemeinde sehr interessante umfangreiche Chronik, die sich erlauben kann, auf die Geschichte aller im Gemeindegebiet liegenden Bauernhöfe mit vielen Details einzugehen.
Von besonderer Bedeutung ist das Kapitel über die enge Verflechtung der Geschichte und der Beziehungen zwischen der Gemeinde Landrecht und der Stadt Wilster.

von Dagmar Krause
293 Seiten
herausgegeben von der Gemeinde Landrecht, 25554 Landrecht
2017 Druck: Glückstädter Werkstätten - DwerWerk-, Itzehoe
keine ISBN

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2007 - Wilstermarsch und Wilster

Wilstermarsch und Wilster
Streifzug durch das Land unterm Meeresspiegel
Zusammengestellt und bearbeitet von Dagmar Krause, Mitarbeiterin im Amt Wilstermarsch
Herausgeber: Amt Wilstermarsch
Historisches, Aktuelles, Charakteristisches; Vorstellung der Stadt Wilster und der Gemeinden in der Wilstermarsch

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Itzehoe - Kirchenstraße 1905 - Haus Kirchenstraße 9

Itzehoe 1905 - Haus Kirchenstraße 9 in Itzehoe
Auf der Anschriftenseite der Karte stehen die Worte: Karl Jahn, Friseur"
Der Standort des Hauses konnte identifiziert werden durch einen freundlichen Hinweis von Carsten Brecht, Itzehoe - Kiel.
Er schreibt u.a.: "Es handelt es sich um das Haus Kirchenstr. 9 "Elektro Krause" in Itzehoe. Das Haus steht heute in etwas veränderter Form noch, auch die Maueranker existieren noch. Eine ähnliche alte Aufnahme existiert in meinem Archiv."

Bildrechte: nicht bekannt


Anmerkung: Aus genanntem Archiv stammen auch die Vergleichsfotos, welche allerdings auch belegen, dass die Modernisierung eines Gebäudes nicht immer zu einer Verbesserung der Architektur der Fassade eines Gebäudes führt.

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1950 - Tram Motorroller der Firma Trammnitz wurden in Wilster entwickelt und gebaut - e

1950 Tram Motorroller der Firma Trammnitz wurden in Wilster entwickelt und gebaut
Es war unmittelbar nach der Währungsreform, als bei der Firma Kurt Trammnitz GmbH in Wilster an der Straße Am Steindamm Motorroller entwickelt und gebaut wurden. Die Firma hatte die Idee der hier zunächst nur als italienische Modeerscheinung angesehenen Motoroller (Vespa, Lambretta) aufgegriffen, und einen eigenen robusten Gebrauchsroller entwickelt, gebaut und auf dem Markt gebracht. Nachdem in Wilster drei oder vier Exemplare des Gefährts gebaut worden waren, hatten die Firmeneigner in Erwartung eines raschen Aufschwunges den Firmensitz vom Steindamm in Wilster nach Pünstorf bei Itzehoe verlegt. Die Betriebsanlagen der Firma am Steindamm in Wilster wurden von der Firma Pott übernommen, welche eine Autoreparatur-Werkstatt betrieb und dort auch ein Omnibus Unternehmen begründete.
Der Firma Trammnitz war jedoch kein bleibender Erfolg vergönnt, denn sie mußte bereits 1951 Konkurs anmelden, nachdem sie etwa 100 Motorroller der Marke Tram 100 hergestellt hatte und der Verkauf hinter den Erwartungen zurück geblieben war.
Der abgebildete Motorroller der Firma Trammnitz wurde anläßlich der Itzehoer Messe im Jahre 1949 vorgestellt. Er hatte einen 118 ccm Zweigang Ilo Motor und eine 4,00-8 Bereifung.
Bild 4 zeigt Frau Lisa Weichelt, geb. Bünger, auf einem Tram Motorroller vor ihrem Wohnhaus in der Hans-Prox Straße. Ihr Ehemann Gerhard Weichelt war seinerzeit Buchhalter der Firma Kurt Trammnitz GmbH
Der Schleswig Holsteinische Zeitungsverlag widmete 61 Jahre später in einer Sonderausgabe einen Artikel der "Vespa des Nordens" - der Tram aus Wilster! Der Begründer dieser Heimatseite ist seinerzeit dem zuständigen SHZ Redakteur Dirk Buhmann bei den Recherchen zu dem Artikel behilflich gewesen.
Ein darauf basierender Artikel in der Wilsterschen Zeitung kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte:
Bild 1: Arthur Zachger, Itzehoe
Quelle: Bildarchiv des gemeinsamen Archivs des Kreises Steinburg und der Stadt Itzehoe - ID x 26206.26
Bild 4: Gerhard Weichelt, Wilster

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1950 - Tram Motorroller wurden am Steindamm in Wilster entwickelt und gebaut - a

1950 Tram Motorroller der Firma Trammnitz wurden in Wilster entwickelt und gebaut
Es war unmittelbar nach der Währungsreform, als bei der Firma Kurt Trammnitz GmbH in Wilster an der Straße Am Steindamm Motorroller entwickelt und gebaut wurden. Die Firma hatte die Idee der hier zunächst nur als italienische Modeerscheinung angesehenen Motoroller (Vespa, Lambretta) aufgegriffen, und einen eigenen robusten Gebrauchsroller entwickelt, gebaut und auf dem Markt gebracht. Nachdem in Wilster drei oder vier Exemplare des Gefährts gebaut worden waren, hatten die Firmeneigner in Erwartung eines raschen Aufschwunges den Firmensitz vom Steindamm in Wilster nach Pünstorf bei Itzehoe verlegt. Die Betriebsanlagen der Firma am Steindamm in Wilster wurden von der Firma Pott übernommen, welche eine Autoreparatur-Werkstatt betrieb und dort auch ein Omnibus Unternehmen begründete.
Der Firma Trammnitz war jedoch kein bleibender Erfolg vergönnt, denn sie mußte bereits 1951 Konkurs anmelden, nachdem sie etwa 100 Motorroller der Marke Tram 100 hergestellt hatte und der Verkauf hinter den Erwartungen zurück geblieben war.
Das Kraftfahr Bundesamt listet in seinem Verzeichnis der Hersteller von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern (Stand: 15. Januar 2019) unter Schlüssel Nr. (Code) 6778 die Kurt Tramnitz GmbH, Itzehoe, auf.
Hinter den von ihnen gefertigten Motorrollern hat die Belegschaft der Firma Aufstellung genommen; flankiert von den Firmeninhabern (jeweils mit Hut) Herbert Trammnitz links und Kurt Trammnitz rechts (Bilder 2 und 3).

Bildrechte: nicht bekannt; die freundlicherweise überlassenen Fotos stammen aus dem Familien-Fotoalbum von Herrn Gerhard Weichelt, Wilster

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1963 - Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag

1963 Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag (Steatit-Magnesia AG)
In den Jahren 1960 bis 1962 waren die an der Rumflether Straße stehenden Gebäude der vormaligen Lederwerke Falk & Schütt von der Steatit-Magnesia GmbH (Stemag) aus Porz bei Köln modernisiert und durch einen Neubau ergänzt worden.
Der Betreiber von mein-wilster wirkte seinerzeit als Maurer-Lehrling beim Bau des Neubaues mit.
Seit der Aufgabe der Produktion durch die Stemag wird das Anwesen ab etwa 1975 von der Firma Montblanc-Simplo GmbH genutzt.
Links die Windmühle AURORA - ein Galerie-Holländer - welche heute unter Denkmalschutz steht und vorbildlich erhalten ist.
Zwischen der Mühle und den Gebäuden der Stemag befindet sich ein kurzer Sticharm der Wilsterau, welcher seinerzeit von der CHRISTINA, einem im Eigentum des Müllers Delf Martens stehenden kleinen Frachtewers angefahren wurde und Produkte des Müllereibetriebes transportierte.

Bildrechte: Anita Butterbrodt, Bad Gandersheim

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1907 - Ruinen der Lederfabrik Falk & Schütt nach der Brandkatastrophe a

1907 Ruinen der Lederfabrik "Falk & Schütt" nach der Brandkatastrophe
Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vachelleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, hatten nach einer seit dem Jahr 1870 einsetzenden stürmischen Entwicklung Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie gemacht.
Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner. Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).
Letztere war zeitweilig die größte Lederfabrik in Europa gewesen.
Die vorgestellte Ansichtskarte zeigt die Ruinen der am 09. Dezember 1907 durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstörten Lederwerke Falk & Schütt.
Die Fabrik hatte fast 500 Arbeiter beschäftigt, für diese und ihre Familien war der Verlust der Arbeit katastrophal! Sehr viele Familien waren zum Fortzug aus Wilster gezwungen.
Schon ein Jahr später ging der Betrieb nach einem Teilwiederaufbau mit jedoch nur noch 140 Arbeitern wieder in Produktion. Die Fabrik erreichte jedoch nicht annähernd wieder ihre vorherige Bedeutung, sie ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Unter einem anderen Betreiber überdauerte die Lederfabrikation stark verkleinert bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1907 - Ruinen der Lederwerke Falk & Schütt

1907 Ruinen der Lederwerke "Falk & Schütt" nach der Brandkatastrophe
Der Schreiber der Karte führt aus: "Wir liegen hier in Schutt und Asche und hausen auf der Villa! Es soll jedoch noch neu gebaut werden."
Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vachelleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, hatten nach einer seit dem Jahr 1870 einsetzenden stürmischen Entwicklung Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie gemacht. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner. Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907). Letztere war zeitweilig die größte Lederfabrik in Europa.
Die vorgestellte Ansichtskarte zeigt die Ruinen der am 09. Dezember 1907 durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstörten Lederwerke Falk & Schütt. Die Fabrik hatte fast 500 Arbeiter beschäftigt, für diese und ihre Familien war der Verlust der Arbeit katastrophal! Sehr viele Familien waren zum Fortzug aus Wilster gezwungen.
Schon ein Jahr später ging der Betrieb nach einem Teilwiederaufbau mit jedoch nur noch 140 Arbeitern wieder in Produktion. Die Fabrik erreichte jedoch nicht annähernd wieder ihre vorherige Bedeutung, sie ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Unter einem anderen Betreiber überdauerte die Lederfabrikation stark verkleinert bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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