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1975 - ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth.

ca. 1975 Ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth.
Das alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut.
Das Haus wurde von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
Im Hintergrund ist die 1503 errichtete Wewelsflether Trinitatis Kirche zu erkennen.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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1990 - Ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth

1990 Ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth.
Das alte Fachwerkhaus aus dem Jahre 1698 ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde als zweigeschossiges Giebelhaus erbaut unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster.
Das Haus diente ab 1859 als Wohnhaus der Schiffbauerfamilie Junge, welche in Wewelsfleth eine Werft betrieb.
1970 kaufte der Schriftsteller Günter Grass das Gebäude, in welchem er lebte und arbeitete. Er überließ es im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus für Alfred Döblin Stipentiaten (benannt nach dem bekannten Schriftsteller).
Im Hintergrund ist die 1503 errichtete Wewelsflether Trinitatis Kirche zu erkennen.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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1924 - Wewelsfleth - Dorfstraße mit Gasthaus und Kirchspielvogtei

1924 Wewelsfleth - Dorfstraße mit Gasthaus und Kirchspielvogtei
In dem Haus im Vordergrund links bestand seinerzeit der „Gasthof zum goldenen Kringel", welcher zusammen mit der Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnert an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth - die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf waren und die als Schiffsproviant weit Verbreitung fanden.
Das Gebäude mit der zuletzt den Namen "Zur guten Hoffnung" führenden Gaststätte brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
Das alte Fachwerkhaus (zweites von links) ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde 1698 erbaut unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Begründers von mein-wilster.
Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen als Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1925 - Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth, Kirchspielvogtei

ca. 1925 Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth, Kirchspielvogtei
Das alte Fachwerkhaus (zweites von links) ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut.
Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen
Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1924 - Haustür der Kirchspielvogtei Wewelsfleth

1924 Haustür der Kirchspielvogtei Wewelsfleth
Das Haus ist die ehemalige 1698 unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann erbaute Kirchspielvogtei Wewelsfleth.
Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben, ansprechend restauriert und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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2007 - Wewelsfleth - Hafen und Werft - Kirchspielvogtei

2007 Wewelsfleth - Hafen und Werft - Kirchspielvogtei
Das an der Stör unweit von deren Mündung in die Elbe gelegene Wewelsfleth hat sich in seinem Kern den alten dörflichen Charme erhalten. Dieser wird unterstrichen durch die vielen sehr ansprechend renovierten und in ihrem Bestand bewahrten Gebäude und die sehr ansprechend gestalteten Straßen.
Zu den besonderen Gebäuden zählt das der alten Kirchspielsvogtei (Bild 1: oben rechts), welches 1698 für den Kirchspielvogt Peter Hellmann erbaut wurde.
Die 1871 gegründete Peters Werft bietet heute etwa 120 Menschen einen Arbeitsplatz.

Bildrechte: Postkartenverlag bildundkarten; Fotos: Erhard Tagge, Münsterdorf


Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

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1921 - Wewelsfleth - Dorfstraße

1921 Wewelsfleth - Dorfstraße
Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth.
oben (Bild 2): Das alte Fachwerkhaus (zweites von links) ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann im Jahre 1698 erbaut. Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
Das im Vordergrund stehende sehr interessante Gebäude, in welchem eine Gastwirtschaft betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr; das Gebäude brannte am 28. Januar 1973 ab.
mittig und unten (Bild 3): Der zuvor den Namen Neustadt tragende Abschnitt der heutigen Dorfstraße vermittelte mit seiner engen Bebauung durchaus einen kleinstädtischen Charakter.
In dem Haus im Vordergrund links bestand seinerzeit der „Gasthof zum goldenen Kringel“ , welcher zusammen mit der Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnert an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth - die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf waren und die als Schiffsproviant weit Verbreitung fanden.
Auf der gegenüber liegenden Straßenseite steht der Gasthof Wiebensohn.
Über ein amüsantes Geschehnis zwischen den beiden benachbarten Wirte berichtet in plattdeutscher Sprache ein schönes Gedicht, welches mit der Datei unten aufgerufen werden kann.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1936 - Wewelsfleth - Gasthaus, Kirche, Arzt-Praxis, Kornmühle

1936 Wewelsfleth - Gasthaus, Kirche, Arzt-Praxis, Kornmühle.
oben links: Gasthaus "Zur guten Hoffnung" an der Dorfstraße; das sehr interessante Gebäude, in welchem auch ein Festsaal betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr, denn es brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab.
Das dahinter erkennbare alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth. Das Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus.
oben rechts:: Trinitatis Kirche.
Die Kirche ist 1503 fertiggestellt worden; sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen). Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht und trägt seither ihren heutigen Namen.
unten links (Bild 2): Gebäude einer Arzpraxis an der damaligen Mühlenstraße, der heutigen Straße Humsterdorf. In dem Haus wird auch heute noch eine Praxis betrieben.
Auf der Netzseite der Arztpraxis Wewelsfleth heißt es dazu:
„Arztsitz seit langer Zeit. Sanitätsrat Göttsche zog noch mit Pferd und Wagen über die Lande. Anschließende Praxisinhaber waren Dr. med. Pohlenz und Dr. med. Baade. Im Jahre 1991 übernahm der Allgemeinarzt Tino Reimers die Praxis, seit 1995 besteht eine Gemeinschaftspraxis mit dem Allgemeinmediziner Holger Jürchott. Von 2007 bis zu ihrem Ausscheiden in den Ruhestand 2014 verstärkte die Allgemeinärztin Katharina Boerma das Ärzteteam.“
unten rechts (Bild 3): Kornwindmühle an der damaligen Mühlenstraße (heute Straße Humsterdorf). Die Mühle, eine sogenannte Holländermühle, bestand bis in die 1930er Jahre. Heute erinnert im benachbarten Baugebiet der Straßenname Mühlenweide an den alten Mühlenstandort.

Bildrechte: nicht bekannt

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1961 - Wewelsfleth, Fährbetrieb und Schifffahrt auf der Stör, Trinitatis Kirche, Dorfstraße

1961 Wewelsfleth, Fährbetrieb und Schifffahrt auf der Stör, Trinitatis Kirche, Dorfstraße.
oben links (Bild 2): Die Wewelsflether Fähre bildete viereinhalb Jahrhunderte lang eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch. Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.
oben rechts: Auf der Stör herrschte noch lebhafter Schiffsverkehr durch zahlreiche Binnenschiffe; seit etwa 1980 und dem Niedergang der Binnenschifffahrt ist dieser Anblick nur noch Geschichte. Heute befahren oberhalb von Wewelsfleth fast nur noch Sportboote den Fluß. Wewelsfleth hingegen wird jedoch heute noch infolge der Aktivitäten der Peters Werft von der Berufsschifffahrt frequentiert.
unten links. Die Trinitatis Kirche ist 1503 fertiggestellt worden; sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen).
unten rechts (Bild 3): Dorfstraße. Im Vordergrund das Gasthaus "Zur guten Hoffnung"; das Gebäude brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
Das dahinter erkennbare alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth. Das Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel

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1957 - Uralte Bauwerke - Kirchspielskrug, Kirchspielsvogtei, Geschäftshaus

1957 Uralte Bauwerke an der Dorfstraße - Kirchspielskrug, Kirchspielsvogtei, Geschäftshaus
Ein wundervolles und die Ortsmitte von Wewelsfleth sehr lange Zeit prägendes Ensemble waren die drei alten giebelständigen Häuser an der Dorfstraße gegenüber der Einmündung der Deichreihe.
Von den alten Häusern steht heute leider nur noch das mittlere Gebäude, vor welchem auf dem Foto ein PKW Opel P1 (von 1957 bis 1960 produziert) parkt. Das Haus ist die ehemalige 1698 unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann erbaute Kirchspielvogtei Wewelsfleth. Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
In dem rechts davon stehenden und gleichfalls Jahrhunderte alte Haus betrieb Karl Goos einen Gemischtwarenladen. Das Gebäude fiel im Frühjahr 1970 dem Abriß zum Opfer, um einem danach dort errichteten Neubau des Geschäftsnachfolgers Szymanski zu weichen.
Das links des Alfred-Döblin-Haus stehende sehr interessante Gebäude war der ehemalige Kirchspielskrug. Das zuletzt von dem Wirt Zeidler genutzte Haus brannte am 28. Januar 1973 ab.
Interessant ist auch der rechts stehende Wegweiser mit der Aufschrift "Brunsbüttelkoog". Er erinnert an den Umstand, wonach das 1948 zur Stadt erhobene Brunsbüttelkoog den Namen Brunsbüttel erst führt seit dem Zusammenschluß mit anderen zuvor selbständigen Gemeinden, zu denen auch der alte Kirchort Brunsbüttel (Dorf) als Namensgeberin gehörte.

Bildrechte: Max Wittfoth, Wewelsfleth

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1980 - Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft
links oben: geschnitztes Hinweisschild "Gemeinde - Zentrum"
rechts oben (Bild 2): ehemalige Kirchspielvogtei; das 1698 erbaute Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller). Daneben rechts das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski.
links unten: Schulgebäude; es wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet.
rechts unten (Bild 3): Stör und Peters-Werft

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Der Vertrieb der Karte erfolgte durch das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski, Wewelsfleth

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1964 - Wewelsfleth an der Stör b

1964 Wewelsfleth.
Das schöne Dorf liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe und wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Oben links: Dorfstraße mit dem Gasthaus "Zur guten Hoffnung", welches 1973 abbrannte, und dem Gebäude der ehemaligen Kirchspielvogtei Wewelsfleth, welches 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen wurde; es führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus.
oben mittig: Die nach der Reformation Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) genannte Kirche wurde 1503 fertiggestellt; ihre Vorgängerin lag im Vorland und wurde wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe verlegt.
oben rechts (Bild 2): Die den Ort mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre verlor nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks ihre Bedeutung und wurde 1980 eingestellt.
unten links: Die Stör unterhalb von Wewelsfleth.
unten rechts (Bild 3): Das 1929 erbaute Schulhaus.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

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1926 - Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße

1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße
Interessant und einen Heimatfreund besonders ansprechend ist der handschriftliche plattdeutsche Spruch auf der Rückseite der Karte. Er lautet:
To Hus en gode Pip Tobak
mit de Frünn en Mund vull Snack,
is beter, as manck stolte Nam
un tru de sülwe Klör to warn.
So lang ick noch en Hand kann rögen,
will ich noch för de Heimat plögen.
Links (Bild 2): Blick durch die infolge ihrer geschlossenen Bebauung kleinstädtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt.
Charakteristisch für viele der giebelständigen Gebäude der damaligen Zeit sind die gestuft verbretterten und leicht nach vorne geneigten Giebeldreiecke. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst so augebildet worden. Der nach vorne geneigte Giebel hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor Einflüssen der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Das Giebeldreieck selbst war zumeist lediglich mehrstufig verbrettert. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.
Rechts (Bild 3): Das alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Begründers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut.
Das interessante alte Haus wurde Anfang der 1970er Jahre von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1932 - Wewelsfleth - Dorfstraße, Deichreihe, Trinitatis Kirche

1932 Wewelsfleth - Dorfstraße, Deichreihe, Trinitatis Kirche
oben links: Die Dorfmitte, links die ehemalige Kirchspielvogtei, dann das Wohnhaus Junge und das Café Holstein an der Dorfstraße.
oben rechts (Bild 2): Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße mit dem Gasthof von Arthur Mahn.
mittig: Die nach der Reformation Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) genannte Kirche wurde 1503 fertiggestellt; ihre 1238 urkundlich bezeugte Vorgängerin lag im heutigen Vorland im damaligen und danach untergegangenen Weuelesfleth; wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe wurde um 1500 das Dorf und mit ihm die Kirche an den heutigen Standort verlegt.
unten (Bild 3): Straße Deichreihe.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Dem damaligen Zeitgeist geschuldet beendet der Schreiber der Karte seine Mitteilung mit „ein herzl. Heil Hitler“ (sh. Anschriftseite, Bild 4))

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1981 - Wewelsfleth an der Stör - Sperrwerk, Kirche, Kirchspielsvogtei

1981 Wewelsfleth an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Die Mündung des Flusses wurde mit dem 1975 eingeweihten Sperrwerk gegen Sturmfluten gesichert. Die Deiche entlang der Stör wurden entsprechend abgestuft, da Sturmfluten nicht mehr in voller Höhe in die Stör einlaufen können.
Die Vorgängerin der 1503 errichteten Wewelsflether Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) lag noch im Vorland der Elbe.
Die 1871 gegründete Peters Werft hat als einzige der ehemals am Ort vorhandenen 4 Werften heute noch Bestand; sie stellt bis zu 140 m lange Schiffe her.
Das alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut. Das Haus wurde von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

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1937 - Wewelsfleth - Gasthof Fährhaus, Fähre über die Stör

1937 Wewelsfleth - Gasthof Fährhaus, Fähre über die Stör
Mehrbildkarte
oben links: Schenkwirtschaft „Fährhaus“ in Wewelsfleth gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; links daneben das spätere „Neue Fährhaus“.
oben rechts: Frachtewer auf der Stör (Bild 2).
mittig: die Fähre über die Stör (Bild 3);
die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
unten links: Dorfstraße mit der Kirchspielvogtei.
unten rechts: „Gasthof zum goldenen Kringel“ in der Neustadt

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1903 - Wewelsfleth - Dorfstrasse, Kirchspielsvogtei, Kirche, Werft

1903 Wewelsfleth  - Dorfstrasse, Kirchspielsvogtei, Kirche, Werft.
Die Chromolithografie (Farblithografie) zeigt sechs Ansichten aus dem an der Stör gelegenen Dorf.
oben links: Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße mit dem Gebäude der Kirchspielsvogtei und Krauses Gasthof.
Das alte Fachwerkhaus der ehemaligen Kirchspielvogtei ist im Jahr 1698 erbaut worden unter der Leitung von Kirchspielsvogt Peter Hellmann.
oben mittig: Trinitatis Kirche; die Kirche ist 1503 geweiht worden - sie hieß zunächst Willihardus-Kirche; nach der Reformation erhielt sie den Namen Trinitatis Kirche.
oben rechts: Straße Neustadt (heutige Dorfstraße), rechts die Einmündung der Straße Am Hafen.
unten links: Straße Deichreihe.
unten mittig: Schiffswerft Junge.
Werften gab es etwa ab 1760 in Wewelsfleth; die Junge Werft ist 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft gegründet worden von dem 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann. unten rechts: Straße Neustadt (heutige Dorfstraße).

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

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1907 - Wewelsfleth - Straße Neustadt, heutige Dorfstraße

1907 Wewelsfleth - Straße Neustadt, heutige Dorfstraße
- oben: Dorfstraße - damalige Straße "Neustadt" mit dem auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindlichen Gebäude der Kirchspielsvogtei und dem Gasthof "Zur guten Hoffnung".
Das sehr interessante Gebäude, in welchem neben der Gastwirtschaft auch ein Festsaal mit Bühne betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr, das Haus brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde in dem schönen das Ortsbild prägenden Gebäude die Gastwirtschaft "Zur guten Hoffnung" von Marcus Dunkel betrieben, welcher zugleich auch den Beruf des Viehhändlers ausübte.
Das daneben stehende Gebäude der ehemaligen und 1698 unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann erbauten Kirchspielvogtei Wewelsfleth wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen; es führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
- unten: Blick von der Einmündung der Straße Deichreihe in die Neustadt, heutigen Dorfstraße.
Das Eckgebäude links ist der Gasthof des Gastwirtes und Schlachtermeisters Arthur Mahn. Der Betrieb ging 1932 in Konkurs; im Rahmen der vom Amtsgericht Wilster angesetzten Zwangsversteigerung erwarb der Kaufmann William Böttger, Glückstadt, den Grundbesitz. Das Gebäude ist heute nicht mehr vorhanden.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1906 - Kornwindmühle und Gasthof Zum Goldenen Kringel

1906 Kornwindmühle und "Gasthof zum goldenen Kringel" in Wewelsfleth
Der Ort Wewelsfleth an der Stör wurde um 1503 nach Aufgabe des danach in der Elbe versunkenen Alt-Wewelsfleth in den Bereich des Dorfes Humsterdorf planmäßig verlegt, auf welches bald der Name überging; der Straßenname Humsterdorf erinnert heute noch an das ehemalige Dorf.
Die Kornwindmühle in Wewelsfleth bestand bis in die 1930er Jahre.
Der Name des in der damaligen „Neustadt“ gelegenen „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnern an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth, die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf war.
Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis.
Das Rezept für die Störkringel ist in der Datei unten aufrufbar.
Störkringel wurden in früheren Zeiten in sehr großer Zahl an mehreren Orten, jedoch insbesondere in Wewelsfleth als Schiffsproviant hergestellt. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1931 - Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal

1931 Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal
oben: Wohnhäuser an der Straße Humsterdorf, deren Name an das ehemalige Dorf erinnert, an dessen Standort das danach in der Elbe versunkene Alt-Wewelsfleth (Weuelesflethe ) um 1500 planmäßig verlegt wurde.
mittig (Bild 2): Geschäftshaus Kolonialwaren H. Kröger Söhne an der Dorfstraße; das helle rechts davon stehende Gebäude ist die ehemalige Kirchspielsvogtei.
unten: Das an die aus der Gemeinde stammenden und namentlich aufgeführten Gefallenen des I. Weltkrieges erinnernde Ehrenmal auf der dreieckigen Fläche zwischen der Straße Humsterdorf und der heutigen Schulstraße. Das Denkmal wurde nach dem II. WK erweitert, um auch der Opfer dieses Krieges zu gedenken, wobei auch hier die Namen aufgeführt sind.
Die steinerne Stele zeigt unter einem Kreuz und zwei schlafenden Löwen im Relief in sehr ansprechender Darstellung eine Doppel-Eiche als Symbol für das Land Schleswig-Holstein sowie ein Husmannshus und einen aufgeslippten sowie einen segelnden Ewer für das Dorf.
Die Inschrift auf dem Ehrenmal lautet:
De Krieg hett se reeten vun Heimat un Herd
Se geven ehr Lewen ünner dat Swert.
Veel is hier weent de Jammer weer groot.
De Steen de schall tügen vun Leev u. vun Not,
Vun Dankborkeit seggen un trösten schall he.
Dat gifft noch een Heimat för uns u. för se.
DE GEMEEN WEWELSFLETH

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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