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Chronik Wilster

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Im Garten (heutiger Bürgermeister Garten) des Etatsrat Doos wird das Große Gartenhaus errichtet.

Das Gebäude wurde bei dem Bombenangriff auf Wilster am 15. Juni 1944 vernichtet.
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Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wilster läßt für sich ein neues Pastorat am Markt gegenüber der Kirche St. Bartholomäus errichten

Das Gebäude steht in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem 1788 erbauten Palais Michaelsen
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Die Stadt Wilster erhält von der Etatsrätin Doos das am Markt stehende prächtige Michaelsensche Palais mit allem Zubehör.

Das Palais verfällt in der Folge zunehmend, da die Stadt Wilster keine Verwendung für das Gebäude und zugleich keine Mittel zu seiner Unterhaltung hat.
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Der Landschuldistrikt innerhalb des Kirchspiels wird von der Stadt Wilster abgetrennt

Die in Wilster befindliche "Große Stadtschule" wird eine rein städtische Einrichtung.
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Stadt Wilster verkauft das am Markt stehend Palais Michaelsen auf Abbruch

Kaufmann Carsten Meyer läßt das Gebäude in seinen Einzelteilen abbauen und errichtet es neu in Itzehoe; das klassizistisch überbaute Haus Reichenstraße 41 steht dort heute noch.
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Die Etatsrätin Charlotte Doos verstirbt am 15. Juni 1829 und vermacht den Großteil ihres Vermögens der Stadt Wilster; das Palais Doos wird Bürgermeisterhaus und Sitz der städtischen Verwaltung

Das Testament wurde am 20. Hornung (Februar). 1829 errichtet. Wilster erhielt das Palais Doos mit dem Garten (Neues Rathaus und Bürgermeister Garten), die Doos´sche Bibliothek mit 10.000 Bänden sowie 125.000 Goldmark.
Die drei leiblichen Kinder der Charlotte Doos waren jung verstorben.
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Verwaltung der Stadt Wilster wird vom „Alten Rathaus“ in das „Neue Rathaus“ (Palais Doos) umquartiert

Im „Alten Rathaus“ wird die Stadtwache eingerichtet; im Obergeschoß werden sechs Gefängniszellen eingebaut.
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Sparkasse als erstes Kreditinstitut in der Stadt Wilster gegründet

Die Sparkasse war eine private Gründung, sie führte den Namen "Spar- und Leihkasse"
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Straßenverbindung von Itzehoe über Wilster nach Brunsbüttel wird eröffnet

Mit dem Bau der Straßenverbindung war 1852 begonnen worden.
Zuvor führte die Straße "Steindamm" von Wilster bis zur Bekau und an dieser entlang bis zur Brücke am Wichelweg und von dort weiter nach Itzehoe.
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Eisenbahnstrecke von Altona aus erreicht Itzehoe

Danach erfolgten Diskussionen über die weitere Streckenführung.
Die Stadt Wilster besteht nachdrücklich auf ihre Anbindung an die Bahnstrecke.
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Friedhof der Stadt Wilster am heutigen Stadtpark wird aufgegeben nach der Einrichtung des Neuen Friedhofs im Bischof

Als Zugang zu dem Neuen Friedhof wird die Straße Allee gebaut
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Gründung der ersten Druckerei in der Stadt Wilster

Gründer war J.P.A. Schwarck, der am Kohlmarkt zunächst eine Buchdruckerei betrieb.
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Auf Initiative des Sanitätsrats Dr. Mencke erhält Wilster ein Krankenhaus

Das Krankenhaus erhielt später nach seinem Gründer den Namen Mencke-Stift, es wurde bis 1982 (zuletzt als private Pflegestation) betrieben.
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Krankenhaus Mencke-Stift eröffnet

Sanitätsrat Dr. Wilhelm Mencke (* 01.06.1825, + 27.02.1899) hatte die Verwirklichung des Krankenhauses verwirklicht gegen viel ihm entgegen gebrachten Unverstand und Misstrauen.
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Freiwillige Feuerwehr Wilster am am 31.07. im Wilstermarsch-Haus gegründet

Der Photograph Hans-Peter Mohr hatte durch seine Kritik an dem Feuerlöschwesen den Anstoss zur Gründung der Wehr gegeben.
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Alte Knippelwache wird abgebrochen

Die im Bereich der Einmündung der Marquardstraße in den Kohlmarkt gelegenen Wache stammt aus der Zeit, als in Wilster noch eine Garnison lag.
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Gründung der "Wilstermarsch-Sparkasse" zu Wilster

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Wilster erhält am 01.11.1878 einen Bahnanschluß; ab 1876 erfolgt der Weiterbau der Marschbahn Strecke über Wilster nach Heide (durch den Bau des Kaiser Wilhelm Kanals wurde diese Strecke später unterbrochen)

01.11.1878 geht die Bahnstrecke in Betrieb (über Flethsee); der Wilsteraner Bahnhof liegt an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße); ab 1887 ist die Strecke bis Ribe / Ripen befahrbar
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1885 Stadt Wilster hat 2.539 Einwohner

Im folgenden Jahrzehnt verdoppelte sich die Einwohnerzahl infolge des Zuzugs von Arbeitern der boomenden Lederwerke sowie durch Eingemeindung entstandener Arbeiterquartiere nahezu auf das Doppelte.
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Errichtung eines Schulgebäudes für die Privatschule für Mädchen und Knaben angrenzend an den Stadtpark bzw. mit Zugang zur Zingelstraße

Das Gebäude wurde später von der Mittelschule Wilster genutzt; es wurde 2016 beseitigt.
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